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12 September 2012

Bremen

Posted in Bremen

skyline-bremenBremen, als die zehntgrößte Stadt Deutschlands, ist nicht nur eine Großstadt, sondern zugleich die Hauptstadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen". Neben Bremen gehört die nördlich von Bremen gelegene Stadt Bremerhaven zum sogenannten "Zwei-Städte-Staat".
 
 

Aus Bremens Historie

Bereits ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. enstanden erste Siedlungen am Ufer der Weser, welche mitten durch die Stadt fließt.
Im Jahre 1186 wurde Bremen das Privileg einer "freien Reichsstadt" zugewiesen. Durch den Beitritt der Stadt zum Hansebund im Jahre 1260 erlangte die Stadt zunehmende wirtschaftliche Bedeutung.
Als Zeichen ihrer Freiheit und von der Abwendung weltlicher Zwänge des Bistums Bremens wurden auf dem Marktplatz im Jahre 1404 der Bremer Roland und 1409 das Rathaus errichtet.bremer-rathaus-am-abendRathaus Bremen am Abend
Weil der im 16. Jahrhundert angelegte Weserhafen zunehmens versandete, erhielt die Stadt in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts den ersten künstlich angelegten Hafen Deutschlands.
Bremen brachte den internationalen Transatlantikhandel mit den USA ins Rollen und hatte ab dem 19. Jahrhundert wesentlichen Einfluss auf den deutschen Überseehandel. Das erste deutsche Dampfschiff, der Raddampfer "Die Weser" lief in der Bremer Werft von Johann Lange vom Stapel.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein umfassender Deichbau statt, umliegendes Marschland wurde somit nutzbar. Es entstanden Vorstädte mit der für Bremen typischen Reihenhausbebauung, den sogenannten "Bremer Häusern" nach englischem Stil. Von da an wuchs auch die Bevölkerungszahl in der Stadt- bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es mehr als 100.000 Einwohner.
Die Schifffahrt war damals wie auch heute prägend für die wirtschaftliche Entwicklung. Heute kann man auch den Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig einstufen, denn Bremen hat für jeden Besucher, historisch und kulturell, eine Menge zu bieten.

Radfahrerparadies Bremen

Als Radfahrergroßstadt Nr.1 in Deutschland bietet Bremen das am besten ausgebaute Radwegenetz unter den deutschen Großstädten.
Die Radfernwege "Hamburg-Bremen", "Bremen–Osnabrück" und der "Wümme-Radweg" führen direkt in die Stadt. Auch der bis Bremerhaven führende "Weserradweg", auf dessen Strecke Bremen eine wichtige Station darstellt, kreuzt die Stadt.
Gleich 17 Naturschutzgebiete gibt es allein im Stadtgebiet, so u.a. die Borgfelder Wümmewiesen, die Ochtumniederung und das Hollerland.
Historische Highlights gibt es viele an der Zahl. So ist allein der Marktplatz ein wahres Sammelsurium an historischen Schätzen. Den Mittelpunkt des Marktes bildet der Roland , er gilt als Wahrzeichen der Stadt. Gleich neben dem Roland befindet sich das historische Bremer Rathaus, Roland und Rathaus gehören mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Die bekannten "Bremer Stadtmusikanten" befinden sich an der westlichen Mauer des Rathauses. Weitere historische Gebäude am Markt sind der Dom St. Petri - eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die ehemalige Ratskirche "Unser Lieben Frauen" aus dem 13. Jahrhundert, das Haus der Kaufleute, genannt"Schütting", das Gebäude der "Bremischen Bürgerschaft" sowie weitere historische Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.der-schuettingDer Schütting

Die Bremer Altstadt- ein historischer Schatz

Die Altstadt an der Weser glänzt mit weiteren historischen Bauten, so ist die spätgotische Martinikirche aus dem 13. Jahrhundert hier zu finden. Die einzige noch erhaltene Klosterkirche Bremens, die katholische Propsteikirche "St. Johann" aus dem 14. Jahrhundert befindet sich direkt zwischen dem Domhof und der Schnoor, einem beeindruckenden mittelalterlichen Gängeviertel.
Die "Schnoor" vermittelt mit seinen historischen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts einen faszinierenden Einblick in die damalige Lebensweise der Bevölkerung.
Reste des Dominikanerklosters mit der Kirche St. Katharinen kann man in der Katharinenpassage betrachten.  
Der 75 Meter hohe neugotische Südturm der Pfarrkirche "St.Stephani" überragt das Gelände im nach ihr benannten Stephaniviertel.     
Hat man diese Vielfalt an lebendiger Historie der Innenstadt Bremens auf sich wirken lassen, kann man sich in der "Schlachte", einer top sanierten historische Uferpromenade an der Weser, in einer der zahlreichen gastronomischen Einrichtungen kulinarisch verwöhnen lassen.
Auch außerhalb des Stadtkerns Bremens gibt es Sehenswertes in Hülle und Fülle. So sind das ehemalige Wasserwerk von 1873 auf dem Stadtwerder, das Antikolonialdenkmal der "Elefant" im Stadtteil Schwachhausen, oder auch das Haus des Reichs von 1930 in der Bahnhofsvorstadt, um nur einige hier zu nennen, absolut sehenswert. Der "Wesertower" mit seinem 80 Metern hohen Aussichtspunkt bietet eine fantastischen Blick über die Stadt.
Im Bremer Norden kann man am Vegesacker Ufer das Schulschiff "Deutschland" besichtigen, oder auch Schloss Schönebeck und die Wasserburg "Haus Blomendal".schulschiff-deutschlandDas Schulschiff Deutschland
Ein Museum mit bedeutenden völkerkundlichen Sammlungen ist das "Überseemuseum". Es beherbergt einzigartige historische Sammlungen aus Ozeanien, aus Asien, Afrika und Amerika, sowie Interessantes und Wissenswertes über Natur- und Handelskunde. Das "Havenhaus" am Vegesacker Hafen und die sogenannten "Packhäuser" aus dem 19. Jahrhundert sollte man als historische Baudenkmäler der Stadt ebenfalls besichtigen.
Zahlreiche Parks und Gärten laden, beispielsweise im Bremer Norden, zu ausgedehnten Spaziergängen ein. So liegt am Rande der "Bremer Schweiz" der im 19. Jahrhundert angelegte "Knoops Park" in St. Magnus. Er ist eine interessante Mischung im Stile eines englischen Parks und einem italienischem Renaissance-Garten. Im Stadtteil Blumental gibt es auf ca. 40 Hektar den "Wätjens Park" mit Schloss,  ebenfalls im 19. Jahrhundert angelegt. Rund um das Schloss Schönebeck in Vegesack kann man auf romantischen Wegen im Tal der Schönebecker Aue erholsame Spaziergänge erleben. Die gesamte Weserpromenade Vegesack ist mit seinen exotischen Gehölzen wie ein einziger Naturgarten.
Die Bremer Wallanlagen sind nicht nur Bremens älteste Parkanlage, sondern dazu noch die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands.Bremens-WallanlagenBremer Wallanlagen

Kulturstadt Bremen

Wer es lieber etwas turbulenter mag, kommt bei zahlreichen Veranstaltungen der Stadt übers ganze Jahr voll auf seine Kosten!
Kulturelles Highlight der Stadt ist der "Freimarkt", eines der ältesten Volksfeste Deutschlands überhaupt! So gibt es den "Kleinen Freimarkt" vor dem Rathaus und den "großen Freimarkt" auf der Bürgerweide. Weitere Veranstaltungen sind u.a. der Bremer Karneval im Februar, das Freiluftfestival "Breminale", das Internationale Literaturfestival oder das Musikfest Bremen im September.
Allerdings beginnt in Bremen das Veranstaltungsjahr sportlich mit dem bekannten "Bremer Sechstagerennen" im Januar.
Im Bremer Norden gibt es als große kulturelle Veranstaltung das "Vegesacker Hafenfest" oder das "Festival Maritim" rund um den Vegesacker Hafen.
Termine und Veranstaltungsorte finden Sie bald im Veranstaltungskalender hier im Portal.
Also wenn es in den Norden geht, sollten Sie einen Besuch der Hansestadt Bremen unbedingt mit einplanen! Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt.
 
 
 
Anfahrt:
Bremen ist mit der Bahn beispielsweise dem ICE aus Richtung München, Hamburg oder Köln zu erreichen. Fernverkehrslinien führen beispielsweise aus Richtung Leipzig in die Stadt.
Mit dem Auto ist Bremen über die Bundesautobahnen A1, A27, A28, A270, A281 an das Fernstraßennetz angebunden oder über die Bundesstraßen B6, B74, B75 direkt zu erreichen.
Mit dem im Süden Bremens befindlichen internationalen Flughafen Bremen ist die Stadt sozusagen mit der ganzen Welt verbunden.
 
Bremer-rathausplatz-panoramaBremer Rathausplatz Panoramablick
 
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04 Oktober 2012

Der Schwarzwald

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Im Südwesten des Bundeslandes Baden Württemberg liegt Deutschlands größtes und zugleich höchstes Mittelgebirge- der Schwarzwald. Er erstreckt sich über ca. 150 km vom Hochrhein im Süden bis zum Kraichgau im Norden. In der Breite erreicht er eine Ausdehnung zwischen 30 und 50 km. Die höchste Erhebung ist mit 1493 Metern über NN. der Feldberg im südlichen Teil des Schwarzwaldes. Im nördlichen Schwarzwald bildet die "Hornisrinde" mit 1164 Metern die höchste Erhebung. Beliebte Ausflugsberge mit hervorragenden Fernsichten sind u.a. der Kandel, der Belchen oder der Schauinsland.
Als Überbleibsel der letzten Eiszeit verfügt der Schwarzwald über eine Vielzahl an natürlichen Seen wie den Titisee oder den Mummelsee. Der beliebte Schluchsee wurde durch eine Staumauer vergrößert, weitere Stauseen sind die Schwarzenbachtalsperre oder die Nagoldtalsperre.
War die Gegend in früheren Zeiten vor allem vom Bergbau, der Holzverarbeitung, der Glasbläserei oder dem Uhrenbau geprägt, hat heute auch hier wie andernorts der Tourismus die Nase weit vorn.der-MummelseeDer Mummelsee
Und das zurecht, der Schwarzwald bietet dem Besucher ein breites Spektrum an Sehenswürdigkeiten. Ob faszinierende Naturlandschaften, historische Bauwerke, romantische historische Städte oder Kulturhighlights jeglicher Art- der Schwarzwald lässt keine Wünsche offen.

Naturpark Schwarzwald

Im Schwarzwald gibt es mittlerweile zwei Naturparks, den 370.000 Hektar großen Naturpark "Südschwarzwald" und den noch größeren Naturpark "Schwarzwald Mitte/Nord", welcher mit 375.000 Hektar Fläche sogar der derzeit größte deutsche Naturpark ist.
Ein breites Netz an Fern- und Rundwanderwegen führen den Wanderer über Höhen, durch dichte Wälder, idyllische Täler, vorbei an wilden Wasserfällen und verträumt liegende Seen. Die bekanntesten von ihnen sind der "Westweg", der "Mittelweg" oder der "Ostweg". Bekannte Weitwanderwege sind u.a. der "Schluchtensteig" oder der "Kandelhöhenweg". In den letzten Jahren entstanden interessante Themenwanderwege, welche dem Besucher besondere Attraktionen bieten, so der Schluchtensteig, der Barfußpark Dornstetten oder der "Park mit allen Sinnen" in Gutach.
Für Freunde von Bikes aller Art bietet der Schwarzwald interessante Touren und Strecken an. Zwischen Pforzheim und Waldshut-Tiengen wurde auf 280 km Länge der neue "Schwarzwald-Panorama-Radweg" angelegt, welcher neben Fahrradverleihstationen als besonderen Service sogar Akku- Tausch- und Ladestationen für E-Bikes bietet.
Die hohen Berge und tiefen Täler sind ein Mekka für Drachen- und Gleitschirmflieger. Bei guter Thermik kann man kilometerweit über die reizvolle Landschaft gleiten.

Freizeitspaß im Schwarzwald

Badespaß, Wassersport oder einfach Erholung pur kann man an vielen Seen haben und erleben, die beliebtesten von ihnen sind wohl der Titisee oder der Schluchsee. Beide Seen bieten beste Bedingungen und Angebote für beliebte Wassersportarten wie Tauchen und Windsurfen.
Für ambitionierte Wintersportler hält der Schwarzwald, insbesondere in den bekannten Wintersportgegenden rund um den Feldberg, der Region Hinterzarten oder Kaltenbronn, Wintersportvergnügen aller Art bereit. Ob Abfahrtslauf auf Pisten verschiedener Schwierigkeitsklassen, Langlauf auf gespurten Loipen, oder Rodelberge für rasante Abfahrten auf Schlitten oder Snowboard- die schneesicheren Regionen im Schwarzwald bieten beste Bedingungen!
Zahlreiche Thermalbäder ziehen Gäste aus nah und fern an, so die Bäder in Baden-Baden, in Bad Bellingen, Bad Liebenzell oder Bad Herrenalb, um nur einige zu nennen.Triberger-WasserfallDer Triberger-Wasserfallklassische-Kuckucksuhrklassische Schwarzwälder Kuckucksuhr
Wie jede Region bietet natürlich auch der Schwarzwald besonders typische Traditionen. So ist er für seine Schwarzwälder Bauernhäuser mit ihren weit ausladenden Krüppelwalmdächern, der Schwarzwälder Kirschtorte, dem Schwarzwälder Schinken oder auch der handgeschnitzten Kuckucksuhren weltbekannt. Auch die "Bollenhüte", der traditionellen Kopfbedeckung der Schwarzwälder Frauen, sind mit ihren großen roten oder schwarzen Bommeln ein Markenzeichen des Schwarzwaldes.
Viele historische Orte mit vielen Sehenswürdigkeiten sind unbedingt einen Besuch wert. Dazu zählen u.a. Freiburg im Breisgau, Villingen-Schwenningen, Freudenstadt, Gengenbach, Schiltach, Haslach, Wolfach oder Baiersbronn.
Prunkvolle Bauwerke wie das ehemalige Benediktinerkloster St. Blasien oder die Klöster in Sankt Trudpert und St. Peter erzählen vom Leben in früheren Zeiten.
Einblicke in das Leben der Menschen früherer Generationen bietet weiterhin hautnah das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, welches aus wiedererbauten Schwarzwaldhäusern mit Originalteilen der damaligen Zeit besteht. Interessante Informationen zur Uhren- bzw. holzverarbeitenden Industrie bieten das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen sowie das Schüttesäge-Museum in Schiltach. Näheres zu den o.g. "Bollenhüten" erfährt man im Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal.
Man kann die Liste beliebig erweitern, weitere Informationen zu beliebten Sehenswürdigkeiten des Schwarzwaldes erfahren sie in der Rubrik "Sehenswürdigkeiten" im unteren Bereich dieser Seite.
Wir wünschen viel Spaß auf Ihrer Entdeckungstour durch den Schwarzwald
 
Blick-von-Schloss-Hohenbaden-auf-Baden-BadenBlick von Schloss Hohenbaden auf Baden Baden
 
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16 August 2012

Die Holsteinische Schweiz

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Zu den wichtigsten Tourismusregionen im Norden gehört die Holsteinische Schweiz. Sie liegt im Osten des Bundeslandes Schleswig-Holstein mit den Kreisen Ostholstein und Plön und reicht von Lübeck bis an die Ostseeküste nach Kiel.
Die Städte Bad Malente-Gremsmühlen, Lütjenburg, Oldenburg, Preetz und die alten Residenzstädte Eutin und Plön sind neben Lübeck und Kiel größere Orte in dieser Region.
Die Holsteinische Schweiz bietet eine abwechslungsreichen Landschaft mit sanften Hügeln, kleineren Waldgebieten, Ackerland und eine Vielzahl an Seen. Zu den größten zählen der Große Plöner See, der Dieksee oder der Kellersee. Die höchste Erhebung der Region ist mit 168 Metern Höhe der Bungsberg bei Schönwalde, welcher sogar einen Skilift besitzt, übrigens der einzige Skilift Schleswig-Holsteins.
War früher die Landwirtscht die Haupteinnahmequelle, so ist heute die Touristikbranche Witschaftsfaktor Nummer eins.Blick-vom-BungsbergBlick vom Bungsberg Denn viele Sehenswürdigkeiten wie romantische Dorfkirchen, weite Landgüter und andere historische Bauten hat die Region zu bieten. So gibt es bekannte und traumhafte Schlösser wie in Eutin oder Plön, welche dem Besucher zur Besichtigung offen stehen. Das Plöner Schloss ist eines der bedeutendsten Renaissance-Bauwerke in Schleswig-Holstein.

Kultur in der Holsteinischen Schweiz

Veranstaltungen wie das Musikfestival Schleswig-Holstein, das Plöner Jazzfestival, die Eutiner BluesBaltica, die Dersauer Segelregatta, die Bosauer Sommerkonzerte  oder verschiedene Märkte bieten kulturelle Abwechslung. Im Wildpark Eekholt kann man über  700 heimische Wildtiere vom Fischotter über Wolf oder Luchs bis zum Seeadler in ihren angestammten Lebensräumen beobachten.
Im Vogelpark Niendorf findet man auf 70 km² Fläche über 1200 Vögel verschiedenster Arten.
Ein ausgedehntes Netz an Wander- und Radwanderwegen führen durch die 5 Naturparks des Landes. Auf den Flussläufen kann man mit dem Kanu das Land entdecken, viele Seen bieten Ausflugsfahrten per Schiff an. An den weiten Sandstränden der vielen nahegelegenen Badeorte an der Ostsee kann man sonnenbaden und das Meer genießen.
Auch der Naturschutz wird in dieser Region groß geschrieben, an Naturerlebnispfaden kann man einzigartige Biotope besichtigen, seltene Tiere beobachten und seltene Pflanzen entdecken und kennenlernen. Und damit Sie nicht allzu lange suchen müssen, haben wir für Sie eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten zusammengestellt. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen aus einer Vielzahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.
 
 panorama-schloss-ploenPanoramablick auf Plön mit Schloss
 
 
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18 August 2012

Die Insel Rügen

Posted in Insel-Ruegen

Die Insel Rügen-

das sind Kreidefelsen, lange Sandstrände und Badespaß. Tatsächlich ist die Insel Rügen mit fast 1.000 Quadratkilometern die größte Insel Deutschlands - und in den Augen vieler Gäste auch die Schönste: Die meisten Urlauber lieben Rügen wegen seiner langen, feinsandigen Strände, seiner einzigartigen und vielerorts unberührten Natur einer Jahrhundertealten Kulturlandschaft. So mancher Besucher  der Insel ist überrascht von ihrer Größe und ihrer Vielfalt – vom üppigen Buchenwald, über idyllische Boddenufer, steile Kreidefelsen in ruhiger Natur bis hin zum pulsierenden Seebad hat Rügen alles zu bieten.Ruegen-kreidekuesteKreidefelden
Die Insel Rügen liegt im Bundesland Mecklenburg Vorpommern westlich der Insel Usedom und östlich des Darß.
Facettenreich und erlebenswert präsentiert sich die Natur auf der Insel Rügen. Weite Teile stehen unter besonderem Schutz: Die Westküste Rügens und die Insel Hiddensee gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Die Halbinsel Jasmund, Heimat der berühmten Kreidefelsen, ist 1990 zum Nationalpark und 2011 in Teilen zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt worden. Von der ehemaligen fürstlichen Residenzstadt Putbus bis über die Halbinsel Mönchgut erstreckt sich das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Besuchern sind die Schutzgebiete auf dafür ausgewiesenen Wegen, mit entsprechenden Verhaltensgeboten, bei Führungen oder Wanderungen zugänglich.

Spektakuläre Landschaften erwarten den Rügenbesucher

Erholung in ländlicher Idylle finden Rügenbesucher an den Boddenbuchten Nordwest-Rügens oder in den Dörfern der Halbinsel Mönchgut. Zu den spektakulärsten Landschaften Rügens gehört zweifelsohne die Halbinsel Jasmund: Das türkisblaue Meer, die steil aufragenden weißen Kreidefelsen und die urwüchsigen grünen Buchenwälder begeistern durch einzigartige Licht- und Farbspiele. Die schönsten Ausblicke bieten die Aussichtspunkte am 118 Meter hohen Königsstuhl und der so genannten Victoriasicht. In die Geschichte und Geologie dieser einmaligen Landschaft eintauchen können Besucher im Nationalpark-Zentrum „Königsstuhl“ in einer 2.000 Quadratmeter großen Ausstellung. Auf einer Zeitreise durch die Erdgeschichte der Kreideküste sind viele spannende Exponate zu bestaunen.Jagdschloss-granitzJagdschloss Granitz
Besuchermagnete sind auch die Leuchttürme und das Flächendenkmal mit Bunker, Uferkapelle und Fischerdorf am Kap Arkona, das Jagdschloss Granitz mit seinem Aussichtsturm (145 Meter über NN) oder die historische Schmalspurbahn „Rasender Roland“. Spannende Entdeckungen finden sich überall auf der Insel: Über ganz Rügen verteilen sich über 900 Baudenkmale und 2.000 Bodendenkmale- zahlreiche Großsteingräber und Hügelgräber geben Einblick in längst vergangene Zeiten. Historisches Zeugnis legen auch Rügens gotische Backsteinkirchen, Schlösser und Herrenhäuser - die meisten schon liebevoll restauriert – ab. Für Aktivurlauber bietet Rügen ein weites Radwegenetz. Die meisten Strecken sind gut ausgebaut und beschildert. Am Ausbau von Radwegen und Angeboten wird weiterhin gearbeitet.
Wie es ich für eine Insel gehört, kann man Rügen vom Schiff aus  erkunden. In Sassnitz, Schaprode, Wiek, Breege, Gager, Lauterbach, Altefähr, Baabe, Binz, Sellin und Göhren werden Ausflugsfahrten auf Ostsee und Bodden angeboten. Beliebt sind auch die Touren von Seebrücke zu Seebrücke. Zu den Highlights eines Rügenaufenthalts gehört für viele auch eine Bootstour zur Kreideküste. Diese zeigen sich vor allem in den Morgenstunden, wenn die Sonne die weißen Klippen zum Strahlen bringt, in ihrer ganzen Pracht. Selbst Rügener Fischer verdienen sich mit Ausflugsfahrten einen Extra-Groschen und laden zu Angeltouren ein oder „schippern“ entlang der Kreideküste zum größten Kreidefelsen, dem „Königsstuhl“.

Kultur auf der Insel Rügen

Viel Platz bietet die Insel für Kunst und Kultur: Museen, Theater, Ateliers, Ausstellungen, Galerien und Festivals gehören zum festen Bestandteil des Rügener Veranstaltungskalenders. Die „Störtebeker Festspiele“ in Ralswiek, das Bluesfestival „Blue Wave“, das Sommertheater am Kap Arkona, die Radsternfahrt „Tour d’Allée“, Seebrücken-, Ernte–, Hafenfeste und viele kleine und große Verans-taltungen machen Rügen das ganze Jahr über zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel.
Das Highlight für Genießer und feine Gaumen sind die kulinarischen Themenwochen Rügens im Frühjahr und im Herbst: Bevor im Sommer die Hochsaison beginnt, widmen sich zahlreiche Rügener Gastronomen dem Hering und dem Hornfisch, die sich dann in großen Schwärmen vor Rügens Küsten tummeln. Im Herbst, nach der Ernte, drehen sich bei den Rügener Kohlwochen die Kochlöffel dann um alle Arten des leckeren Gemüses, das besonders auf der Halbinsel Wittow hervorragend gedeiht.
Und damit Sie nicht lange nach einer passenden Unterkunft suchen müssen, haben wir für Sie eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zusammengestellt. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und stöbern in unseren Angeboten. Klicken Sie hier und Sie finden passende Ferienwohnungen auf Rügen.News-button

Anreise:
Das im Zentrum der Insel Rügen gelegene Bergen und die größten Orte an Rügens Ostküste sind auf dem Schienenweg gut zu erreichen: Die Bahn verkehrt stündlich zwischen der Hansestadt Stralsund auf dem Festland und Sassnitz im Nordosten der Insel Rügen. Ins Ostseebad Binz gibt es – vor allem im Sommer – auch IC-Verbindungen. Autofahrer aus Mittel- und Süddeutschland fahren auf der A 19 bis zum Kreuz Rostock, von dort weiter auf der A 20 über den Rügenzubringer (E 251) nach Stralsund. Aus Nordwest- und Westdeutschland fahren Rügengäste auf der A 1 bis Lübeck und dann weiter auf der A 20 und dem Rügenzubringer bis Stralsund. Über die im Oktober 2007 für den Verkehr freigegebene neue Rügenbrücke gelangen Gäste dann von Stralsund nach Rügen. Alternative zur Rügenbrücke ist die Autofähre, die von April bis Oktober zwischen Stahlbrode auf dem Festland und Glewitz auf Rügener Seite verkehrt.

Quelle: Pressetext der Tourismuszentrale Rügen GmbH
 
 
kreidekueste-panoramaPanorama der Kreideküste
 
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27 August 2012

Die Mecklenburger Seenplatte

Posted in Mecklenburger-Seenplatte

Wer Mecklenburg hört, denkt wohl automatisch an Wasser, Bauernhöfe, kleine Gemeinden, Wälder, weite Felder und natürlich an Urlaub. Das trifft natürlich auch zu, denn die Mecklenburger haben ihre Chance genutzt und diese einmalige Landschaft für den Tourismus geöffnet und in den vergangenen Jahren noch attraktiver gemacht. Und was der Besucher dort erleben kann, ist Urlaub vom Feinsten! Nicht nur, dass Deutschlands größter Binnensee, die Müritz, in Mecklenburg zu finden ist, es gibt auch eine Menge Historisches und Kulturelles zu erleben.
Die Mecklenburger Seenplatte liegt mitten im Zentrum Mecklenburgs im Nordosten Deutschlands und zieht sich in Richtung Süden bis ins Brandenburgische hinein. Deshalb hört man auch manchmal den Begriff Mecklenburgisch-Brandenburgische Seenplatte. In den Helpter Bergen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, südlich Neubrandenburgs, kann man die höchste Erhebung Mecklenburgs "erklimmen", den fast 180 Meter hohen Helpterberg mit seinem Sendeturm, welcher öffentlich zugänglich ist.
Die wichtigsten Seen bilden die Müritz, der Plauer See, der Kölpinsee, das Neustrelitzer Kleinseengebiet, das Rheinsberger Seengebiet, der Tollensesee sowie die Havel.

Mecklenburg - Land der Seen und Schlösser

Romantischen Städte, malerische Dörfer und feudale Gutshäuser und Schlösser, umgeben von herrlichen Parkanlagen, erwarten weiterhin den Besucher. Dabei sind viele Baustile der vergangenen Jahrhunderte zu finden, wie zum Beispiel die Backsteingotik, die Renaissance, der Klassizismus oder die Neogotik bis hin zum englischen Landhausstil. Viele dieser Orte werden zum Beispiel als Austragungsort für Musikfestivals, wie das Schloss Ulrichshusen oder der Gutshof Woldzegarten, genutzt. Das Schloss Hohenzieritz mit seiner Luisengedenkstätte beherbergt ein Museum.schloss-HohenzieritzDas Schloss Hohenzieritz
Romantische Alleen aus Linden, Kastanien oder Eichen zurchziehen das Land an der Mecklenburger Seenplatte und führen den Besucher an diese herrlichen Orte.
Das Renaissanceschloss Güstrow bietet in seinen historischen Räumen eine Ausstellung an interessanten Kunstgegenständen vergangener Epochen.
Die beeindruckende Burg Stargard ist als nördlichste noch erhaltene Höhenburg ebenfalls einen Besuch wert. Wer es gruselig mag, kommt beim Besuch der Hexenverliese in der Alten Burg Penzlin auf seine Kosten. Im 3 Königinnen Palais auf der Schlossinsel in Mirow erfährt man eine Menge über das Leben der hier geborenen Prinzessin Sophie Charlotte, die spätere Königin von Großbritannien.
Landschafts- und Naturliebhaber finden in den ausgewiesenen Naturparks der Mecklenburger Seenplatte, wie dem Nationalpark Müritz oder den Naturparks Mecklenburgische Schweiz, Kummerower See, Nossentiner/Schwinzer Heide sowie der Feldberger Seenlandschaft alles was das Herz begehrt. Hier kann man eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entdecken.

Aktivurlaub an der Mecklenburger Seenplatte

Wasserlandschaft bedeutet natürlich auch eine Menge Raum für einen gelungenen Aktivurlaub zu Land und zu Wasser! So kann man die Region auf vielen gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen zu Fuß oder per Fahrrad erkunden, mit dem Kanu oder sogar dem Hausboot die einzigartige Wasserlandschaft genießen, oder an idyllischen Campingplätzen am Wasser seine Zelte aufschlagen und einen Badeurlaub par excellence erleben. Wer es komfortabler mag, kann sich in einem der zahlreichen Hotels oder in einer Pension einmieten und von dort aus seine Ausflüge starten.
Die größten Orte dieser Region sind Neustrelitz, Waren an der Müritz, Röbel, Malchow und die Stadt Plau, gelegen am gleichnamigen See.
Kulturell ist überall an der Mecklenburger Sennplatte eine Menge los, so finden u.a. alljährlich die Mecklenburg-Vormommerschen Festspiele statt. Aber auch viele kleinere und größere Hafenfeste, Volks- und Fischerfeste, Schützen- und Strandfeste lassen keine Langeweile aufkommen. Also worauf warten- ab an die Mecklenburger Seenplatte starten! 
 
 
roebel-an-der-mueritz-panoramaBlick auf Röbel
 
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11 September 2012

Die Stadt Emden

Posted in Ostfriesland

Emden ist die größte Stadt Ostfrieslands und mit ca. 51.000 die kleinste kreisfreie Stadt Niedersachsen. Die an der Emsmündung und am Nordufer der Bucht Dollart gelegene Stadt entstand im Mittelalter auf der ca. 7,5 Meter hohen künstlich angelegten Warft, von wo sie sich immer weiter ausbreitete. Erste friesische Handelssiedlungen an der Emsmündung sind bis ins Jahr 800 n.Chr. zurückzuverfolgen. Die erste urkundliche Erwähnung Emdens ist aus dem Jahre 1224 belegbar, im Jahr 1495 verlieh König Maximilian I. der Stadt Emden ihr noch heute aktuelles Stadtwappen: das "Engelchen auf der Mauer".
Als Basis für die Stadtentwicklung stand von jeher der Seehafen, wodurch Emden, auch durch größere Industrieansiedlungen, eine überregionale Bedeutung erlangte. In Emden wird "ostfriesisches Plattdeutsch" gesprochen, aber keine Bange- auch hochdeutsch wird verstanden!Blick-auf-emder-hafenDer Emder Hafen aus der Luft

Emden - Stadt des Wassers

Von der "Knock" im Westen und der Hafeneinfahrt verläuft der Seedeich und von da bis zur östlichen Grenze Emdens der Emsdeich. Beide Deiche schützen die nur wenige Meter über NN liegende Stadt vor Sturmfluten.
Als "Stadt des Wassers" verfügt Emden über einen fast 7%igen Anteil an Wasserfläche, welchen das Hafenbecken, das Uphuser Meer und das Bansmeer und die kilometerlangen Kanäle und Wasserläufe bilden. Der "Emder Stadtgraben" und der "Emder Wall" bildeten einen Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Der Emder Hafen ist mit seinen Seeschleusen sozusagen der Übergang von der Binnen- zur Seeschifffahrt. Die westlichste Seehafenstadt Deutschlands hat kulturelle Sehenswürdigkeiten in vielerlei Hinsicht zu bieten und ist daher Zielort vieler Nordseetouristen.
Das Emder Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, welches nach fast völliger Zerstörung im 2. Weltkrieg neu errichtet wurde, beherbergt das Ostfriesische Landesmuseum. Dort kann man u.a. große Sammlung von  Hieb- und Stichwaffen der frühen Neuzeit besichtigen. Die "Emder Kunsthalle Bilder" bietet eine Ausstellung von Bildern des deutschen Expressionismus.
Bekannt ist Emden auch als Geburtsort des beliebten deutschen Komikers Otto Waalkes, der durch seinen Friesenwitz ganz Deutschland zum Lachen bringt. Im "Otto-Huus" wird die Entwicklung des Künstlers-  angefangen von kuriosen Jugenderinnerungen und Requisisten bis hin zu Ausschnitten aus seinen Veranstaltungen gezeigt.otto-waalkesDer Komiker Otto Waalkes
Im Bunkermuseum wird die düstere Zeit des Lebens der Emder Bevölkerung während der Zeit des Nationalsozialismus gezeigt, als sich das Leben zum Schutz vor Luftangriffen oftmals in Bunkern abspielte.

Die Emder Architektur

Leider wurde Emden im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört und viele historische Bauten gingen unwiederbringlich verloren. Einen kleinen Eindruck von der einstigen Emder Wohnbebauung bietet der Stadtteil "Klein-Faldern" mit ihren kleinbürgerlichen Häusern aus Back- und Klinkersteinen, welcher vom Bombenhagel weitgehend verschont blieb.
Das beeindruckende Emder Hafentor aus dem Jahre 1635 hat diese Zeit fast unbeschadet überstanden und erstrahlt heute, Dank mehrfacher Restaurierungen, in alter Schönheit. Hafentor-EmdenDas Emder Hafentor Die aus dem 19. Jahrhundert stammende und unter Denkmalschutz stehende "Kesselschleuse" ist die einzige Rundkammerschleuse Europas, in der noch heute 4 Wasserstraßen eine Verbindung finden.
Die "Neue Kirche" Emden stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist stilistisch der Amsterdamer "Norderkerk" angepasst.Neue-Kirche-EmdenNeue Kirche Emden
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt Emden nennt sich "Gödenser Haus" und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es befindet sich unweit der "Neuen Kirche".
Im Museumshafen, der "Ratsdelft", liegen u.a. das Feuerschiff Amrumbank und der Seenotkreuzer Georg Breusing vor Anker und dienen als schifffahrts-historische Museen.

Kultur in Emden

Kulturelle Highlights der Stadt sind das im Frühjahr und Sommer stattfindende "Delftfest" und das "Matjesfest". Mit dem "Matjesfest" würdigen die Emder die Geschichte der Heringsfischerei.
Weitere kulturelle Höhepunkte sind das "Internationale Filmfest" im Juni und das Musikfestival "Musikalischer Sommer" jährlich im Juli und August. Im September gehts beim traditionellen Schützenfest hoch her. Im Spätsommer locken viele Kneipen der Innenstadt mit der Reihe "summer in the city" mit tollen Kneipenkonzerten. Emder Kneipen sind im November auch Austragungsort der "Blues Night".
Den kulturellen Abschluss bildet auch in Emden der historische Weihnachtsmarkt, welcher sich teilweise schwimmend auf einem Ponton im Ratsdelft befindet.
Lassen Sie sich von der Freundlichkeit und vom ruhigen norddeutschen Gemüt der Bewohner Emdens anstecken und genießen Sie eine ent"spannende" Zeit in und um Emden. Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt in Emden.
 
Anfahrt:
Mit der Bahn erreicht man Emden beispielsweise mit dem Intercity aus Richtung Stuttgart, Berlin oder Leipzig. Regionale Zugverbindungen gibts von Oldenburg, Münster, Bremen oder Hannover. Mit dem Auto gelangt man über die Bundesautobahn A31 aus südöstlicher Richtung in die Stadt. Die Bundesstraße B210 führt aus dem Nordosten nach Emden. Emden verfügt über einen Flugplatz, welcher als Verbindungsglied zu den Ostfriesischen Inseln dient. Der internationale Verkehrsflughafen Bremen ist ca. 110 km von Emden entfernt.
 
Ratsdelft-EmdenDie Ratsdelft in EmdenBlick-auf-Emden-mit-schleuseBlick auf Emden mit Rundkammerschleuse
 
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05 Dezember 2012

Insel Usedom

Posted in Insel Usedom

Eine der schönsten Inseln Deutschlands befindet sich ganz im Nordosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, die Insel Usedom. Mit einer Gesamtfläche von 445 km² ist sie die zweitgrößte Insel Deutschlands. Etwa 72 km² der Inselfläche  befinden sich im Nachbarland Polen. Die Insel Usedom ist die Sonneninsel schlechthin, denn mit durchschnittlich 1900 Sonnenstunden,verteilt aufs ganze Jahr, gehört sie zu den sonnenverwöhntesten Gegenden Deutschlands! Die gesamte Insel gehört zum Naturpark Usedom.

Zur Geschichte Usedoms

Erste Besiedlungen der Insel, in Form einer slawischen Burgsiedlung, gehen auf das 10. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Dänen. Infolge der Missionierung der slawischen Bevölkerung zum Christentum bediedelten deutsche "Einwanderer" die Insel. Aus der slawischen Großsiedlung entwickelte sich die deutsche Stadt Usedom.
Die Stadt Usedom umfasst heute 14 Gemeinden und hat ca. 1800 Einwohner. Neben der Stadt Usedom entwickelten sich über die Jahrhunderte weitere Orte, insbesondere der Beginn des Tourismus im 19. Jahrhundert förderte die Entwicklung von zahlreichen und beliebten Ostseebädern.am-achterwasserAm Achterwasser
Heute stellt die Insel mit ihren sanften Hügeln, weiten Kiefernwäldern, Binnenseen und langgestreckten Sandstränden ein bedeutendes Tourismusgebiet und beliebtes deutsches Urlaubsziel dar.
Die Ostseebäder Zinnowitz, Trassenheide, Karlshagen oder Ückeritz sowie die "Kaiserbäder" Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf, mit ihrer außergewöhnlichen Bäderarchitektur, ziehen Jahr für Jahr abertausende von Touristen an. Es gibt zahlreiche Hotels und Pensionen, Ferienwohnungen und auch Campingplätze auf Usedom.
Wunderschöne Wander- und Radwege führen über die Insel, entlang der Binnenseen, wie dem Wolgastsee, bis hin zum Achterwasser und zur Ostseeküste. Das Usedomer Fremdenverkehrsamt bietet speziell für Radfahrer einen Tourenguide im Internet an, welcher die schönsten Fahrradtouren der Insel beschreibt.

Naturpark Usedom

Neben traumhaften Stränden, idyllischen Buchten und einer faszinierende Naturlandschaft mit seltenen Tieren und Pflanzen, bietet die Insel Usedom allerlei Sehenswertes. Es gibt hier die typischen Bauernhöfe und Fischerdörfer mit reetgedeckten Häusern, Orte mit Schlössern, Windmühlen und auch Salzhütten. Die Bockwindmühle Pudagla stammt aus dem 17. Jahrhundert und steht nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten dem Besucher wieder zur Besichtigung zur Verfügung. das-anklamer-torDas Anklamer Tor in UsedomDas aus dem 15. Jahrhundert stammende "Anklamer Tor" gehörte zur mittelalterlichen Stadtbefestigung der Stadt Usedom. Zahlreiche Herrenhäuser und mittelalterliche Kirchen sind Zeugnisse der Entwicklung der Insel. Ein technisch interessantes Bauwerk ist die Hubbrücke bei Karnin, welche im Jahre 1876 eingeweiht wurde. Der auf der kleinen vorgelagerten Insel "Greifswalder Oie" stehende Leuchtturm verbreitet das am weitesten sichtbare Lichtfeuer der deutschen Ostseeküste. Die Greifwalder Oie war in der DDR ein absolutes Sperrgebiet. Heute ist sie Naturschutzgebiet und nur nach vorheriger Anmeldung besuchbar. Auch das romantische mittelaterliche Schloss Stolpe aus dem 16. Jahrhundert ist einen Besuch wert.
Bekannt dürfte vielen Lesern die bekannte Ahlbecker Seebrücke sein. Denn die älteste Seebrücke der Ostsee ist als Wahrzeichen der Insel Usedom auf vielen Fotos auf Postkarten, Kalendern und Büchern zu sehen.
Für Spaß und Unterhaltung sorgen Freizeiteinrichtungen wie Kletterparks und andere tolle Angebote für Groß und Klein. Sehenswert und interessant sind die Schmetterlingsfarm in Trassenheide, die Strandkorbmanufaktur in Heringsdorf und weitere zahlreiche Museen und Ausstellungen wie das größtes U-Boot Museum der Welt im Hafen von Peenemünde.u-boot-im-technischen-museum-peenemuendeU-Boot im technischen Museum Peenemünde
Ob Aktivurlaub, entspannender Bade- oder Wellnessurlaub oder Entdeckerurlaub - die Insel Usedom lockt das ganze Jahr über mit interessanten Angeboten!
 
Wie gelange ich auf die Insel?
Aus westlicher Richtung fährt man über die Bundesautobahn A 20 und weiter über die Bundesstraße B111 über die Peenebrücke von Wolgast auf die Insel Usedom.
Aus südlicher Richtung kommt man über die B110 von Anklam über die Zechiner Brücke direkt in die Stadt Usedom. Es sind hierbei immer die Brückenöffnungszeiten (siehe unten) zu berücksichtigen!
Mit der Bahn erreicht man die Insel u.a. über die Bahnstrecke Züssow–Wolgast Hafen und die Peenebrücke Wolgast. Zwischen den Seebädern verkehrt die Usedomer Bäderbahn.
Auch mit dem Flugzeug ist die Insel Usedom erreichbar. Der Regionalflughafen Heringsdorf bietet innerdeutsche Linienflüge, Charterflüge sowie Rundflüge über die Region an.

Zu folgenden Zeiten sind die Brücken für den Autoverkehr gesperrt:

Die Straßenbrücke Zecherin
von 05.45 bis 06.00 Uhr (nur im Sommer)
von 09.40 bis 09.55 Uhr
von 11.45 bis 12.00 Uhr
von 16.45 bis 17.00 Uhr
von 20.45 bis 21.00 Uhr (nur im Sommer)
Alle Angaben ohne Gewähr!
Quelle: www.usedom.de
 
Die Peenebrücke Wolgast
von 05.45 bis 06.15 Uhr
von 07.45 bis 08.10 Uhr (ab 09.05.2011)
von 12.45 bis 13.15 Uhr
von 16.45 bis 17.15 Uhr
von 20.45 bis 21.15 Uhr
von 23.30 bis 24.00 Uhr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
panorama-seebruecke-ahlbeckSeebrücke Ahlbeck
 
 
 
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26 September 2012

Nordfriesland

Posted in Nordfriesland

Den nördlichstenTeil Deutschlands bildet Nordfriesland. Nicht nur vom Klima her reizvoll, sondern auch landschaftlich hält diese Region eine Menge an beeindruckenden Dingen bereit!
Neben viel Natur, gesunder Luft und Meeresrauschen gibt es Kunst, Kultur und Spaß bei Sport und Spiel. Fernab vom Großstadttrubel und Straßenlärm bietet Nordfriesland Erholung allererster Güte. Die nordfriesischen Inseln, jede für sich einzigartig, erwarten Sie mit viel Charme und Gastfreundschaft. Zu den größten nordfriesischen Inseln gehören Sylt, Föhr, Amrum, Langeness und Pellworm.Schafe-am-deich-von-nordstrandSchafe am Deich von Nordstrand
Die Halligen, mit ihren Warften zum Schutz gegen die Nordseewellen, sind eine weltweit einzigartige Sehenswürdigkeit. Doch auch auf dem nordfriesischen Festland gibt es eine Menge zu entdecken. Schmucke maritime Städtchen und Dörfer mit ihren typischen reetgedeckten Dächern und ländlichem norddeutschen Flair sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer

Weitreichende Naturschutzgebiete, so auch das Uneco-Weltnaturerbe Wattenmeer, laden geradezu zu spannenden und lehrreichen Exkursionen ein. Wenn sich die Nordsee aller 6 Stunden wie von Geisterhand zurückzieht, werden ca. 3500 km² Meeresgrund trockengelegt- die somit größte Wattfläche der Welt.
Tatsächlich ist man in Nordfriesland beständig damit beschäftigt, mit Warften oder Deichen das Land gegen die Gewalten der Nordee zu schützen.
In Nordfriesland wird Plattdeutsch gesprochen. Der "Dichter des Nordens" Theodor Storm, desses Roman "Der Schimmelreiter" fast Jedem bekannt sein dürfte, wurde hier geboren. Sein Geburtshaus in Husum ist heute ein interessantes Museum.
Das heilende Reizklima der Nordsee tut jedermann gut, vor allem den abgasgeplagten Menschen der Ballungsgebiete. Hier kann man bei ausgedehnten Spaziergängen die frische Meeresluft genießen oder sich in den zahlreichen Wellnessoasen entspannen und den Alltag vergessen. Wellneshotels finden Sie bei beispielsweise bei unserem Partner "hotel.de". Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen aus einer breiten Palette an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.
Nordfriesland ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Entdecken Sie, aktiv beim Wandern oder entspannt beim Badeurlaub, diese faszinierende Region im Nordwesten Deutschlands.
 
WattenmeerDas Wattenmeer
 
Hallig-HoogeDie Hallig Hooge
 
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09 September 2012

Ostfriesland

Posted in Ostfriesland

Ganz im Nordwesten Deutschlands, im Bundesland Niedersachsen befindet sich das beliebte Urlaubsgebiet Ostfriesland. Neben Gebieten des Festlandes zählen die Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog dazu. Nordfriesland umfasst die Landkreise Aurich mit Norden, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden mit einer Gesamteinwohnerzahl von beinnahe einer halben Million Menschen.
Die Region hat eine lange Geschichte mit ebenso vielen Traditionen. Erste Besiedlungen sind aus der Frühgeschichte bekannt. Osfriesland war im Laufe der Jahrhunderte in viele Auseinandersetzungen verwickelt, so kämpften nicht nur Heerkönige, sondern auch die Französen, die Preußen und verschiedene Fürsten um das Land an der Nordsee.
Die Landwirtschaft, die Fischerei und der Handel mit Gütern prägte das Land viele Jahrhunderte. Der Deichbau machte viele vorher unbrauchbare Gebiete für die Landwirtschaft nutzbar.
Obwohl die Landwirtschaft auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, nimmt der Tourismus inzwischen einen großen Stellenwert ein. Vor allem die Inseln sind ein regelrechter Touristenmagnet- wen wunderts- bei der reizvollen und einzigartigen Landschaft?
Ostfriesland hat eine Menge an gut erhaltenen Baudenkmälern in Stadt und Land zu bieten.
Beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert sind die herausragenden Sakralbauten wie die Ludgerikirche in Norden sowie die Neue Kirche und die Große Kirche in Emden. Aber auch kleinere aus dem Mittelalter stammende romantische Dorfkirchen, zumeist im gotischen oder romanischen Stil erbaut, sind überaus sehenswert. Die Suurhuser Kirche hat es sogar bis ins Guinnes Buch der Rekorde geschafft, denn sie beherbergt den schiefsten Kirchturm der Welt. schiefer-Kirchturm-von-SuurhusenDer schiefe Kirchturm von Suurhusen

Ostfriesland - Land der Leuchttürme

Wie es sich für eine Gegend am Meer gehört, gibt es natürlich auch Leuchttürme. So steht der größte Leuchtturm der deutschen Nordseeküste mit 65 Metern Höhe in Campen und der Kleinste mit "nur" 12 Metern Höhe in Pilsum.
Innenstädte in Aurich oder Leer bieten mit ihren historischen Innenstädte eine Vielzahl an historischen Gebäuden. Obwohl im 2. Weltkrieg stark zerstört, findet man auch in der Stadt Emden noch viele Zeugnisse früherer Baugeschichte aus mehreren Epochen.
Die gut erhaltenen und liebevoll restaurierten Dörfer mit historischen Dorfkernen wie Rysum, Greetsiel, Hollen oder auch Westgroßefehn konnten in den letzten Jahren in bundesweiten Wettbewerben zur Ortsgestaltung vorderste Platzierungen erreichen. Viele Gemeinden sind von kilometerlangen Fehnkanälen durchzogen, beispielsweise die Orte Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Großefehn oder Moormerland. In Greetsiel und in Ditzum sollte man sich unbedingt die sogenannten Kutterhäfen mit ihren zahlreichen Krabbenkuttern ansehen.
Einen Einblick in das Leben früherer Zeiten kann man in interessanten Ausstellungen verschiedener Museen erhalten. So beeindrucken die Kunsthalle in Emden, das Ostfriesische Landesmuseum in Emden und das Teemuseen in Norden und Leer mit ihren Sammlungen. Tee spielt übrigens hier in dieser Region eine große Rolle, denn der pro Kopf Verbrauch an Tee ist hier deutschlandweit am höchsten.
Neben vielen kleinen themenbezogenen Museen in verschiedenen Orten sind die Museumshäfen mit ihren historischen Schiffen in Emden und Leer besonders sehenswert.Ratsdelft-EmdenMuseumshafen Ratsdelft in Emden
Von der Herrschaft früherer Häuptlings-und Adelsfamilien zeugen zahlreiche Wehr- und Prachtbauten, welche man in ganz Ostfriesland finden kann. Die älteste erhaltene Burg ist die aus dem 15. Jahhundert stammende Harderwykenburg in Leer. Zu ihnen zählt auch das Schloss Lütetsburg bei Norden, welches sich allerdings in Privatbesitz befindet.
Im Ort Bunderhee kann man "Das Steinhaus" besichtigen, die älteste erhaltene Häuptlingsburg Ostfrieslands.

Ostfriesland - Land der Windmühlen

Eine weitere Attraktion des Nordens sind zahlreiche Windmühlen, welche natürlich auch in Ostfriesland in großer Zahl vorhanden sind. Aufgrund der geografischen Lage handelt es sich hauptsächlich um Holländerwindmühlen, welche für eine Besichtigung offen stehen. Die größte von ihnen befindet sich mit stattlichen 30 Metern Höhe im Ort Hage. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende "Peldemühle" kann man in Wittmund besichtigen. Sie ist die älteste noch erhaltene Holländerwindmühle Deutschlands. Die berühmten "Zwillingsmühlen" stehen in Greetsiel zur Besichtigung offen. Die einzige Bockwindmühle Ostfrieslands steht in der Gemeinde Dornum.
Bockwindmuehle-DornumDie Bockwindmühle in Dornum Natürlich lädt die Nordsee mit vielen Nordseebädern zu einem Bade-und Erholungsurlaub für die ganze Familie ein. Vor allem die Ostfriesischen Inseln locken viele Touristen mit vielen schönen und breiten Sandstränden.
Kulturell gesehen ist überall eine Menge los. Vor allem die Nordseehalle Emden, die größte Veranstaltungshalle Ostfrieslands, bietet ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm.
Auch in der Stadthalle oder Sparkassen-Arena Aurich und der Ostfrieslandhalle Leer wird viel Kultur geboten.
Jährlich gibt es in Ostfriesland das im Zeitraum von Juli bis August stattfindende Festival "Musikalischer Sommer", wo meist in Kirchen klassischen Konzerte aufgeführt werden. Das größte Filmfestival Niedersachsen ist das "Internationale Filmfest", welches jährlich an acht Tagen im Mai und Juni in Emden und auf der Nordseeinsel Norderney stattfindet.
Das größte Volksfest Nordfrieslands ist der historische Gallimarkt in Leer. Sein Ursprung geht bis ins Jahr 1508 zurück. War früher reges Marktreiben mit Krämern und Kaufleuten angesagt, so hat sich sein Charakter seit dem beginnenden 20. Jahrhundert zum Volksfest verändert. Jedes Jahr am 2. Mittwoch im Oktober gehts los mit Umzügen, Trubel und Spaß!
Aber auch sportlich geht es zu Land und zu Wasser hoch her! So gibt es spannende Regatten, erstklassige Surfveranstaltungen und jede Menge Spaß beim Badewannen- und Schlickschlittenrennen! Tolle Hafenfeste wie das Emder Delft- und Hafenfest oder "Leer Maritim" erwarten Sie.
Also auf gehts in den Norden!News-button
 
WattenmeerAm Norddeutschen Wattenmeer
 
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