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05 September 2012

Der Odenwald

Posted in Odenwald

Südlich von Frankfurt am Main, in Teilen Hessens, Bayerns und Baden-Württembergs gelegen, erstreckt sich der Odenwald als Mittelgebirge und beliebtes Ausflugsziel. Erkennbar ist das Gebiet an steilen Bergflanken von mehreren hundert Metern Höhe, die sich auf einer Länge von ca. 60 km zwischen Darmstadt im Norden und Heidelberg im Süden aus dem sonst flachen Land erheben. KatzenbuckelDer Katzenbuckel, die höchste Erhebung im OdenwaldDer nördliche und westliche Teil des Odenwaldes gehören zum südlichen Hessen, nördöstlich zieht er sich ins bayrische Franken und im Süden bis nach Baden hinein. Das Mittelgebirge hat mehrere Erhebungen, die höchsten sind der Katzenbuckel mit 626 m Höhe und die Neunkircher Höhe mit 605 m Höhe über NN.
Wie es sich für ein Touristenziel gehört, bietet der Odenwald Abwechslung für Jedermann. So können Kletterfreunde im Steinbruch Mümlingtal den Kletterkünsten frönen. Eine steinige Überraschung findet man unterhalb des Felsbergs im Lautertal, wo man im Geo-Naturpark eine riesige Ansammlung von großen Felsbrocken, genannt Felsenmeer, vorfindet. Felsenmeer-im-odenwaldDas Felsenmeer im NaturparkRund um den Katzenbuckel kann man auf dem Kristall-Lehrpfad wissenwertes über die vulkanische Vergangenheit dieses Gebietes erfahren. Einen Besuch sollte man auch in Süddeutschlands bedeutendster Tropfsteinhöhle in Eberstadt einplanen, welche erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckt wurde.

Der Odenwald - Wanderparadies mit Burgen und Schlössern

Wanderfreunde kommen im Odenwald voll auf ihre Kosten, denn das über 10.000 km lange Netz von Wanderwegen durchkreuzt jeden Winkel. Besonders zu erwähnen ist dabei der als Märchenpfad bekannte Wanderweg durch die romantische Obrunnschlucht, welcher von Höchst aus in Richtung Rimhorn mit zahlreichen Modellbauten von Schlössern und Burgen beeindruckt. Weitere beliebte Wanderwege sind der Nibelungensteig, der Burgenweg oder auch der Neckarsteig, welcher auf seiner Strecke zu gleich fünf Schlössern und 15 Burgen oder Burgruinen führt. Im Gebiet des Odenwaldes gibt es Historie par excellence zu erleben, die mittelalterlichen Stäedte Bad Wimpfen, Neckarsteinach, Eberbach, Mosbach, Hirschhorn, Gundelsheim und Dilsberg beeindrucken mit ihren historischen Stadtkernen. Der OtzbergVeste OtzbergFrühzeitliche Erdgeschichte können Sie in der Grube Messel erleben.

Der Odenwald - ein UNESCO-Weltnaturerbe

Die UNESCO-Weltnaturerbestätte bietet eine riesige Vielzahl und Vielfalt an besonders gut erhaltenen Fossilien aus einer Zeit vor 47 Millionen Jahren. Fossilien von einem Urpferdchen oder einem Affenbaby ( Äffchen „Ida" getauft) sind weltberühmt.  Im Odenwald gibt es eine riesige Zahl von historischen Burgen und Schlössern, so zum Beispiel die historischen und beeindruckenden Bauwerke Burg Frankenstein, das Schloss Lichtenberg, Schloss Birkenau die Veste Otzberg und nicht zu vergessen- das Weltkulturerbe "Burgruine Schloss Heidelberg" in der faszinierenden Stadt Heidelberg im Neckartal.
Obwohl man im Odenwald als Mittelgebirge im Winter größere Schneemengen erwarten könnte, sind die Tage, an denen man Wintersport treiben kann, relativ gering.
Im höher gelegenen Beerfelden kann man auf mehreren Abfahrten und Loipen Wintersport betreiben, es gibt dort einen Skilift und eine Flutlichtanlage. Am Katzenbuckel erwartet den Wintersportler eine Sprungschanze und verschiedene Langlaufloipen.
Auch kulturell kann man eine Menge erleben. Angefangen von großen Volksfesten bis hin zu traditionellen Bauernmärkten und kleinen Kunsthandwerkermärkten reicht die bunte Palette an Veranstaltungen.
In kleinen Dörfern und Ortschaften findet jedes Jahr die traditionelle Kirchweih statt, zu denen auch auswärtige Besucher immer gerne gesehen sind. Desweiteren gibt es typisch Odenwälder Veranstaltungen der kulinarischen Art. Im Frühjahr finden die Odenwälder Lammwochen statt, nach denen im Juli im badischen Odenwald die Grünkernwochen folgen.
Im September gibt es die Odenwälder Kartoffelwochen und im Oktober finden im Beerfelder Land die Odenwälder Wildwochen statt. Den Reigen an Veranstaltungen beschließen im Dezember die zahlreichen Weihnachtsmärkte, auf denen Sie die Gelegenheit haben, den typischen Odenwälder Kartoffelstollen und köstliche Schokoladentrüffel der verschiedensten Art zu probieren.
Der Odenwald ist ganzjährig eine Reise wert, egal ob Sie sportliche, kulturelle, wissenschaftliche oder kulinarische Erlebnisse suchen.
 
 
Panorama-OdenwaldPanorama-Odenwald
 
button sehenswbutton veranstaltungenÜbernachtungen im Odenwald
 
 

15 Oktober 2012

Der Spessart

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Eingebettet in die schönen Mittelgebirgszüge der Rhön, Vogelsberg und des Odenwaldes liegt der faszinierende Naturpark Spessart. Auf einer Gesamtfläche von etwas über 2.400 km² erstreckt sich dieses Mittelgebirge zu fast 2/3 über bayrischem Boden, das andere Drittel befindet sich Bundesland Hessen. Die höchste Erhebung ist der 586 Meter hohe Geiersberg auf bayrischer Seite. Die Landschaft des Spessart ist geprägt von sanften und dicht mit Buchen und Eichen bewachsenen Hügeln mit Höhen zwischen 450 bis 586 Metern. SchwarzspechtDer Schwarzspecht- Namensgeber des SpessartZwischen den Erhebungen schlängeln sich zahlreiche romantische Wasserläufe wie die "Sinn" oder die "Hafenlohr".

Historische Wanderrouten ziehen sich durch den Spessart

Aufgrund seiner reizvollen Landschaft ist der Spessart schon seit vielen Jahrzehnten ein Touristenziel mit vielen markierten Wanderwegen. Der älteste und bekannteste von ihnen ist der über 2000 Jahre alte "Eselsweg", welcher sich über viele Kilometer quer über den spessartschen Hauptkamm erstreckt. Aber auch der mittelalterliche Heer- und Handelsweg "Birkenhainer Straße", zwischen den Orten Hanau und Gmünden, erfreut sich großer Beliebtheit. Die Weinliebhaber unter den Wanderfreunden sind auf dem "Fränkischen Rotwein Wanderweg" im westlichen Spessart entlang des Maintals gut unterwegs, denn zahlreiche Weinlokale laden dort zum Verweilen ein. Außer einer faszinierenden Natur- und Tierwelt bietet der Spessart eine Reihe weiterer Highlights. So gibt es zahlreiche historische Bauwerke zu bewundern, beispielsweise das romantische Wasserschloss "Schloss Mespelbrunn" bei Aschaffenburg.Wasserschloss-in-MespelbrunnWasserschloss Mespelbrunn Aber auch die gotische Wallfahrtskirche "Hessental" ist einen Besuch wert, sie beherbergt eine bedeutende Kreuzigungsgruppe des mittelalterlichen Bildhauers Hans Backoffen. Momentan verwaist aber durchaus sehenswert ist das Schloss Luitpoldshöhe aus dem Jahre 1889. Es diente als Herberge für die Jagdgesellen des Prinzregenten Luitpold von Bayern. Das älteste gut erhaltene Bauwerk des Spessart befindet sich in Neustadt am Main, die von Karl dem Großen eingeweihte karolingische Vierungskirche aus dem Jahre 781. Das bekannteste Gasthaus des Spessart und vermutlich das originale Wirtshaus aus Wilhelm Hauffs Räubergeschichte "Das Wirtshaus im Spessart" ist das Gasthaus „Zur Post“ in Mespelbrunn-Hessenthal, in welchem man sich heute noch kulinarisch verwöhnen lassen kann. Einen interessanten und spannenden Einblick in die Geschichte und einstige Lebensweise der Menschen der Region erhält man im Spessartmuseum, welches sich im Schloss von Lohr am Main befindet. Ein altes und als Museum ausgebautet Kupferbergwerk ist die Grube "Wilhelmine" in Sommerkahl. Einblicke in die lange Tradition der Glasmacherei im Spessart erhält man im Glasmuseum in Wertheim. Das erst 2012 eröffnete Wassererlebnishaus Rieneck erwartet große und kleine Besucher mit verschiedenen interaktiven Info- und Erlebniselementen. An verschiedenen Wassermodellen kann man bei freiem Eintritt kreativ und spielerisch das nasse Element entdecken. Alles in allem bietet der Spessart für alle Altersgruppen Interessantes, Beeindruckendes und natürlich Erholung pur. Verschiedenste Veranstaltungen wie interessante Naturführungen, beispielsweise zu den Biberburgen, verschiedene Angebote von Ausflügen aber auch von sportlichen Aktivitäten wie Reiten oder Tennis, bringen dem Besucher diese einmalige Region näher.
 
Gemuenden-am-main-panoramaDie Spessartgemeinde Gemünden am Mainufer
 
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14 Januar 2013

Der Westerwald

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westerwaelder-seenplatteDie Westerwälder SeenplatteNordwestlich der Stadt Koblenz und südlich von Siegen, verteilt über die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen, erstreckt sich der Westerwald als Teil des Rheinischen Schiefergebirges.
Er teilt sich in drei Hauptbereiche, den Hohen Westerwald, den Oberwesterwald und den Niederwesterwald. Seine höchste Erhebung ist der zum Hohen Westerwald zählende Fuchskaute mit einer Höhe von 656,5 Metern. Der Hohe Westerwald ist eine bewaldete Hochfläche mit Basaltkegeln im Dreiländereck der oben genannten Bundesländer. Der Oberwesterwald ist ein seenreiches Gebiet nördlich des Limburger Beckens. Der Niederwesterwald bildet den südwestlichen Teil des Westerwaldes bis hin zu den Flüssen Rhein und Lahn. Im Bereich Montabaur befindet sich das Naturschutzgebiet Malberg.

Historie des Westerwaldes

Historische Funde belegen, dass das Gebiet des Westerwaldes schon früh von keltischen Siedlern bewohnt wurde, die auf dem Malberg anzutreffenden Ringwälle sind Zeugnisse dieser Zeit. Im 3. Jahrhundert drangen hessische Bevölkerungsgruppen in das Gebiet des Westerwaldes vor. Später kamen die Franken hinzu, welche vor allem Eisenerz verhütteten und somit große Teile des Waldes abholzten. Die Karolinger sorgten ab dem 10. Jahrhundert für eine Christianisierung der Bevölkerung. Aus dieser Zeit stammen Kirchenbauten wie die Stiftskirche von Dietkirchen. Auch der Name "Westerwald" tauchte in dieser Zeit erstmals auf. Einflussreiche Adelgeschlechter im Gebiet des Westerwaldes in dieser Zeit waren vor allem die Grafen von Nassau, die Grafen von Sayn-Wittgenstein und von Wied sowie das Kurfürstentum Trier. Das Herzogtum Nassau hatte bis zur Übernahme der Preußen in der Mitte des 19. Jahrhunderts Bestand.

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten im Westerwald

HerbstlabyrinthDas HerbstlabyrintGalt die Region des Westerwaldes früher mit Bergbau und Landwirtschaft als strukturschwach, so bietet sie heute ein breites Angebot an touristischen und kulturellen Angeboten. Die Ansiedlung von kleinen, mittleren und großen Unternehmen und ein stetig steigendes Bevölkerungswachstum zeugt von wachsender Attraktivität. Der Westerwald bietet für den Touristmus attraktive Naherholungsgebiete. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur aktiven körperlichen Betätigung wie Segel- und Drachenfliegen, Paragliding, Radfahren, Kanufahren, Wandern, Reiten etc. Auf den Höhenzügen warten im Winter gespurte Loipen und Skilifte auf den Wintersportler. Für Wanderer stellt der 2008 eröffnete Westerwaldsteig ein besonderes Highligt dar, er führt von Herborn am Fluss Dill bis nach Bad Hönningen am Rhein. Er verbindet den Rothaar- mit dem Rheinsteig und führt in seinem Verlauf an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Dazu zählen als historische Bauten die Klöster Ehrenstein und Marienstatt sowie das Schloss Herborn, die landschaftlich reizvolle Region der Westerwälder Seenplatte, das Herbstlabyrinth bei Breitscheid , welches das größte Höhlensystem Hessens darstellt, die Holzbachschlucht bei Gemünden, die Kroppacher Schweiz und einige mehr.

Kultur im Westerwald

schloss-herbornSchloss HerbornZahlreiche Museen und Ausstellungen, Theater und verschiedenste Veranstaltungen bieten kulturelle Abwechslung. Das Erlebnismuseum Römerwelt am Limes zeigt in einem großen Ausstellungsraum viele Exponate und interessante Informationen zum Leben der Römer in Germanien in der Frühzeit. Als Zeugnisse aus der Zeit des traditionellen Bergbaus des Westerwaldes sind einige alte Abbaustellen und Gruben, so zum Beispiel die Grube Georg, die Grube Bindweide oder die Neugrünebacher Hütte zu besichtigen. Überaus interessante Einblicke in den ehemaligen Basaltabbau mit historischen Industrieanlagen und einer einzigartigen Ausstellung von bis zu 25 Millionen Jahre alten Fossilienfunden bietet der Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel. Der Westerwald hat sich nicht nur zum beliebten Naherholungsgebiet für die umliegenden Großregionen Köln/Bonn sowie Rhein/Main entwickelt, auch für den Fremdenverkehr hat sich in den letzten Jahres viel getan. Der Niederwesterwald ist ein idealer Startpunkt auch für eine Entdeckungstour ins Gebiet des Mittelrheintales mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten. Besonders sehenswert für Liebhaber mittelalterlicher Baukunst ist die Stadt Limburg an der Lahn mit seinem einzigartigen historischen Stadtkern und dem beeindruckenden Limburger Dom.
 
westerwaldblickWesterwald-Panoramablick
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13 September 2012

Die Rhön

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Länderübergreifend und auf 3 Bundesländern verteilt, befindet sich ein reizender und interessanter Landstrich - die Rhön. Das Mittelgebirge erstreckt sich auf einer Fläche von gut 1500 km² über die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen. Der Ursprung des Mittelgebirges geht auf vulkanische Tätigkeiten in der Urzeit zurück. Das Gebiet der Rhön gliedert sich dabei in 2 Teilbereiche, die "Hohe Rhön" oder auch "Hochrhön" genannt und die "Kuppenrhön".
Die höchste Erhebung der Rhön ist die 950 Meter ü.NN aufragende Wasserkuppe auf hessischem Gebiet.
Das einst fast vollständig mit urigen Buchenwäldern bewachsene Land wurde im Mittelalter bis auf 30% des einstigen Bestandes abgeholzt- heute gibt es viele Freiflächen mit dafür herrlicher Fernsicht.WasserkuppeDie Wasserkuppe
Im Zentrum der Rhön befindet sich der 926 Meter hohe Heidelstein auf der bayrisch-hessischen Landesgrenze. Im gesamten Rhöngebiet gibt es neben oben genannten Erhebungen gleich 5 weitere, die über 900 Meter über das Land ragen. Dazu zählen der Kreuzberg und die Dammersfeldkuppe mit je 928 Metern, der Eierhauckberg mit 910 Metern, die Abtsrodaer Kuppe mit 905 Metern und der Stirnberg mit 902 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.
Die Landschaft hat nicht nur für Wander-, Sport- und Naturfreunde eine Menge zu bieten, sondern bietet auch historische Highlights mit zahlreichen Schlössern und Burgen sowie kulinarische Köstlichkeiten.

Bisphärenreservat Rhön

Im Kernbereich der Rhön befindet sich ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat mit seltenen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Ingesamt gibt es in der Rhön überdurchschnittlich viele verschiedenen Pflanzenarten zu betrachten. Seltene hier vorkommende Pflanzenarten sind beispielsweise das Silberblatt, der glänzende Kerbel, die breitblättrige Glockenblume und der Alpen-Milchlattich. Selbst sehr seltene Orchideenarten wie der Frauenschuh, die Korallenwurz, der Nestwurz oder das Purpur-Knabenkraut sind hier heimisch.der-seltene-FrauenschuhHeimische Orchidee "Frauenschuh"Seine Erkundungstouren durch die Rhön kann man auf gut markierten Wanderwegen durchführen. Der 137 km lange Rhön-Höhenweg ist wohl einer der bekanntesten und eindrucksvollsten Wanderwege der Rhön, er führt von Burgsinn im Landkreis Main-Spessart über das Würzburger Haus am Farnsberg, die Kissinger Hütte auf dem Feuerberg, vorbei am Kloster Kreuzberg, durchs "Rote und Schwarze Moor", über den Emberg bei Oberalba, bis nach Bad Salzungen an der Werra.SchwarzmoorDas Schwarzmoor
Für Familien mit Kindern ist beispielsweise der Wildpark Klaushof bei bad Kissingen ein ideales Ausflugsziel, hier gibt es u.a. viele heimische Wildtierarten zu beobachten, für die Kleinen gibt es hier 2 Spielplätze und einen Streichelzoo.
Man kann die Rhön nicht nur zu Fuß durchwandern, für Radfreunde beispielsweise durchqueren viele interessante und reizvolle Radwege das Land. Aber auch für Pferdeliebhaber ist ein Urlaub in der Rhön wie geschaffen. Viele Strecken vorbei an einer faszinierenden Naturlandschaft aus Hügeln, bunten Wiesen mit grasenden Rhönschafen oder malerischen Flusstälern lassen den Ritt hoch zu Ross zum Erlebnis werden.

Die Rhön - Land der Burgen und Schlösser

Vom einstigen Einfluss früherer Herzoge, Fürsten und Bischöfe zeugen eine Vielzahl von hinterlassenen Schlössern, Burgen und Burgruinen. Viele Schlösser befinden sich, Dank Restaurierungen, in einem guten Zustand und beherbergen teilweise Museen und Ausstellungen aber auch gastronomische Einrichtungen. Obwohl alle Bauwerke sehenswert sind, beeindrucken die Burgruine Botenlauben bei Bad Kissingen, die Salzburg bei Bad Neustadt, die Klosterkirche Herrenbreitungen bei Breitungen, das Schloss Elisabethenburg und Schloss Landsberg in Meiningen oder die Kirchenburg Ostheim besonders.Kirchenburg-OstheimDie Kirchenburg OstheimEinige Schlösser werden von eindrucksvoll gestalteten Parks oder Gärten umgeben, in denen man spazieren gehen und die Seele baumeln lassen kann.
Zahlreiche Museen wie Heimatmuseen in verschiedenen Orten oder besonders Ausgefallenes wie das Deutsche Tabakpfeifenmuseum in Oberelsbach oder das Deutsche Fahrradmuseum in Bad Brückenau erwarten den interessierten Besucher.
Aufgrund der Lage sind die Höhenzüge der Rhön relativ schneesicher und bieten für Wintersportler tolle mit Skiliften ausgestattete Skigebiete, ideale Voraussetzungen für Abfahrt, Langlauf auf gespurten Loipen oder einfach nur für Spaß beim Rodeln. Man kann Schneeschuhtouren durchs tief verschneite Land unternehmen, Spaß und Action beim Snowkiten haben oder sich vom Pferdeschlitten aus die wundervolle Winterlandschaft an sich vorbeiziehen lassen.
Zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bieten dem Besucher Übernachtungsmöglichkeiten nach Wunsch für einen besonders angenehmen Aufenthalt. Klicken Sie auf den Button"Übernachtung finden" und treffen Sie Ihre Wahl!
Auf zur Entdeckungsreise in diese wundervolle Naturlandschaft- es lohnt sich!
 
Panorama-RhoenlandschaftPanorama Rhönlandschaft
 
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14 September 2012

Die Stadt Fulda

Posted in Fulda

 
Landschaftlich reizvoll eingebettet zwischen den Erhebungen der Rhön und der Mittelgebirgslandschaft Vogelsberg liegt die Stadt Fulda am Oberlauf des gleichnamigen Flusses.

Aus der Geschichte Fulda's

Fulda kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste  frühzeitliche Besiedlungen wurden in der Zeit um 5000 v. Chr. nachgewiesen. Mit einhergehender Christianisierung mit Einfluss Roms wurden die hier ansässigen germanischen Stämme missioniert und der römisch-katholischen Kirche unterstellt.
So war die Entwicklung Fuldas stets vom Katholizismus geprägt. Im Jahre 1114 wurde Fulda erstmalig als Stadt urkundlich erwähnt. Durch Ansiedlung von Bauern und Händlern rund um das Fuldaer Kloster entwickelte sich die Stadt fortwährend weiter bis zur Bischofsstadt mit Bischofssitz.
Fulda wurde Verwaltungszentrum für die fürstbischöflichen Liegenschaften umliegender Gebiete. Es blühte das Handwerk wie beispielsweise Garn-und Baumwollspinnereien, Leinen- und Tuchfabrikation sowie Färbereien. Später erlangten auch der Getreide-und Viehhandel eine wichtige Bedeutung. Die Wachsindustrie, die Metallverarbeitung und die Stoffverarbeitung wurden wichtige Industriezweige während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.
Anfang des 18. Jahrhunderts entstand das Wahrzeichen der Stadt Fulda- der beeindruckende Fuldaer Dom im Barockstil. In dieser Zeit wurde Fulda mit der katholische Universität Fulda auch Universitätsstadt.Dom-St.-Salvator-zu-FuldaDom St. Salvador zu FuldaDie von Fürstabt Adolph von Dalberg gegründete Adolphs-Universität Fulda bestand bis ins Jahr 1805.
Fulda war in viele Auseinandersetzungen verwickelt, so wurde es mehrmals von preußischen Truppen besetzt, auch die Bayern und die Franzosen unter Napoleon erhoben Ansprüche.
Heute ist die Stadt eine hessische Großstadt mit Sonderstatus und liegt nach der deutschen Wiedervereinigung von 1990 wieder mitten im Herzen Deutschlands.

Fulda's beeindruckende Architektur

Dank ihrer langen Geschichte kann Fulda mit vielen historischen Bauwerken aufwarten. Neben dem Fuldaer Dom besitzt die Stadt eine der ältesten Kirchenbauten Deutschlands, die aus dem 9. Jahrhundert stammende und mit Freskenmalereien ausgeschmückte romanische Michaelskirche. St.-Michaelskirche-FuldaSt. Michaelskirche Fulda Die St. Andreas Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist eine ehemalige Kloster- und Propsteikirche, in der man die ältesten mitteleuropäischen Wandmalereien besichtigen kann.
Ebenfalls beeindruckend ist das Stadtschloss, welches im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Abtsburg errichtet wurde.  
In der nahe gelegenden Gemeinde Eichenzell liegt die großzügige Barockanlage des Schlosses "Fasanerie", welches im 18.Jahrhundert als Sommerresidenz des Fuldaer Fürstbischofs Amand von Buseck errichtet wurde. Heute beherbergt das Schloss eine einzigartige Porzellansammlung mit Fuldaer Porzellan.
Weitere Sehenswerte historische Gebäude sind zum Beispiel das barocke Gebäude der Adolphs-Universität, die ebenfalls aus dem 18.Jahrhundert stammende barocke "Orangerie", das nach Plänen aus dem 16. Jahrhundert rekonstruierte Rathaus, das Adelspalais im Barockviertel oder auch das aus dem Jahre 1711 stammende Paulustor.
Fulda ist aufgrund seiner Lage ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Rhön oder Vogelsberg. Durch die Stadt verlaufen viele bekannte Radwanderwege, so der Fulda-Radweg, welcher über 250 km durch die Rhön entlang des Flusses Fulda bis nach Bad Karlshafen an der Weser führt. Auch der Hessische Radfernweg "R3" von Rüdesheim nach Tann in der Rhön kreuzt die Stadt.

Kultur in Fulda

Fulda bietet nicht nur eine Menge Geschichte sondern auch eine Menge Kultur! So gilt die Stadt in der Karnevalszeit als Hochburg des Karnevals in Hessen! Die Fuldaer Karnevalstradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Am Rosenmontag findet in Fuldas Innenstadt Hessens größter Rosenmontagsumzug mit zahlreichen Karnevalsvereinen statt.
Sportlich geht es Ende Mai beim "GWV-Challenge-Lauf" zu, wo sich Läufer und Nordic Walker zu der mit bis zu 6500 Teilnehmern größten Breitensportveranstaltungen der Region treffen. Sportlich geht es in Fulda über das gesamte Sommerhalbjahr von April bis Oktober zu. So findet aller 2 Wochen die "Night Skating Experience" statt, wo sich Inlineskater auf öffentlichen Straßen treffen und "unter Polizeischutz" ungestört ihrem Sport nachgehen können.
Auf dem Großparkplatz "Ochsenwiese" findet jährlich im Sommer das große Stadt- und Schützenfest statt, welches 10 Tage dauert und mehr als 100.000 Besucher anlockt.
Im Herbst gibt es die bekannte Osthessenschau im Ausstellungsgelände "Messe-Galerie" am westlichen Stadtrand.
Kulinarisch ist Fulda für seine lange Weinanbautradition bekannt- die sonnigen Kalkfelsen in Fulda lassen einen erstklassigen Wein heranreifen, welchen man gekeltert in den gemütlichen Gastwirtschaften und Weinlokalen der Stadt genießen kann.
Entdecken Sie Fulda und nutzen Sie die Stadt als idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die umliegenden Mittelgebirge wie Vogelsberg oder Rhön! Hotels in Fulda finden Sie hier!
 
Anfahrt:
Durch seine zentrale Lage verfügt Fulda über ideale Verbindungen im Straßen- und auch im Bahnverkehr.
Mit der Bahn erreicht man die Stadt beispielsweise bequem mit dem ICE. Der Fuldaer Bahnhof ist mit mehreren großen Bahnstrecken verbunden und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg sowie Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und Würzburg.
Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die Nord-Süd-Autobahn A 7 Kassel-Würzburg oder die A66 aus Richtung Frankfurt am Main oder die Bundesstraßen B27 Göttingen-Stuttgart, B40, B458, B279 aus Richtung Bamberg oder B254 aus Richtung Kassel.
 
Fulda-PanoramaPanoramaansicht von Fulda
 
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18 September 2012

Frankfurt am Main

Posted in Frankfurt am Main

Die größte Stadt Hessens, aber nicht Hessische Landeshauptstadt, ist Frankfurt am Main mit mehr als 690.000 Einwohnern. Sie ist Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Main mit 5,5 Millionen Einwohnern.
Die Stadt bildet den nördlichsten Punkt der von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reichenden Oberrheinischen Tiefebene.
Die lange Geschichte Frankfurts reicht bis ins Jahr 794 n.Chr. zurück, als die Stadt erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Schon im Mittelalter zählte Frankfurt am Main als Freie Reichsstadt zu den bedeutendsten Handelsregionen Deutschlands. Zum ausgehenden 16. Jahrhundert wurde die Stadt sogar Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser. Mitte des 19. Jahrhundert wurde Frankfurt Sitz des ersten frei gewählten deutschen Parlaments. Lebten zum Ende des 19. Jahhunderts etwa 100.000 Einwohner in der Stadt, erlebte Frankfurt bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts einen Bevölkerungssprung auf über 500.000 Einwohner.

Frankfurt am Main - europäisches Finanzzentrum

Aufgrund Frankfurts Stellung als bedeutendes europäisches Finanz-und Industriezentrum, zählt die Stadt ökonomisch gesehen zu den Weltstädten. Wichtige Banken wie die "Europäische Zentralbank" oder die "Deutsche Bundesbank" haben hier ihren Sitz. Die Stadt ist mit der Frankfurter Börse Zentrum der deutschen Finanzwelt.Frankfurter-WertpapierboerseWertpapierbörse Frankfurt
Repräsentativ wird dies durch die beeindruckende Skyline, bestehend aus hohen Bankengebäuden, welche zu den höchsten Europas zählen, zur Schau gestellt.
Aber es gibt auch viel Grün im Stadtgebiet. Frankfurt besitzt einen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Grüngürtel, welcher ein gutes Drittel der Stadtgebietes ausmacht. Dazu zählen u.a. der Stadtwald, welcher zu den größten Stadtwäldern deutscher Großstädte zählt oder das im westlichen Stadtteil Schwanheim gelegene Naturschutzgebiet "Schwanheimer Düne". Hier befindet sich eine der wenigen Binnendünen Europas, eine Idylle mit seltenen Tier-und Pflanzenarten.
Von der einstigen großen Altstadt Frankfurts mit über 3000 Fachwerkhäusern ist leider nicht viel übrig geblieben. So fielen schon im 19. Jahrhundert ganze Stadtviertel dem Straßenumbau zum Opfer. Der größte Teil der historischen Altstadt ging jedoch beim Bombenhagel im 2. Weltkrieg für immer verloren. Das einzig nahezu unversehrte Fachwerkhaus, welches man heute besichtigen kann, ist das "Haus Wertheym" am Fahrtor.

Frankfurts historische Altstadt

Den Verlauf der alten Stadtmauer aus dem Frankfurt des 12. Jahrhunderts und somit den alten Stadtkern bilden die Straßenzüge "Neue Mainzer Straße", "Kaiserstraße", "Roßmarkt" über die "Zeil" bis zur "Kurt-Schumacher-Straße". Trotz Zerstörung sind in der Altstadt die historischen Kirchengebäude wie der Frankfurter Kaiserdom, die berühmte Paulskirche oder die aus dem 17. Jahrhundert stammende barocke Katharinenkirche erhalten geblieben.der-Eiserne-Steg-mit-DomDer Eiserne Steg mit Kaiserdom St. BartolomäusWeitere Überreste der ehemaligen historischen Altstadt kann man am Römerberg finden, einem zentralen Platz in der Altstadt. Mit der frühgotischen Nikolaikirche, den rekonstruierten historischen Römerhäusern und dem Rathaus "Römer" bildet er einen starken Gegensatz zur ansonsten modernen Bebauung Frankfurts. Im Rahmen des "Dom-Römer-Projektes" soll der Grundriss der historischen Altstadt mit etwa 40 Gebäuden zwischen dem Dom und dem Römerberg nachgebaut werden. Roemerhaeuser-FrankfurtRömerberg Frankfurt
Frankfurt wird jährlich nicht nur von vielen tausend Geschäftsleuten aus aller Welt besucht, auch touristisch gesehen kann die Stadt einen enormen Zuwachs verzeichnen. So stieg Frankfurt am Main im Jahre 2007 auf Platz 3 der beliebtesten deutschen Städtereiseziele. Die Stadt gehört durch ihre zentrale Lage in Europa mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Kreuz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten.
Weitere wichtige und überaus sehenswerte Bauten, deren Besichtigung man bei einem Frankfurt-Besuch unbedingt einplanen sollte, sind neben dem Kaiserdom, dem Römerberg und der Paulskirche der katholische Kaiserdom St. Bartholomäus, die aus dem 14. Jahrhundert stammende Liebfrauenkirche am Liebfrauenberg, der Liebfrauenbrunnen oder das im 18. Jahrhundert im Barockstil erbaute Haus "Zum Paradies". Nicht zu vergessen ist natürlich die über den Main führende "Alte Brücke" aus dem 13. Jahrhundert, welche zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt zählt. Auch "Der Eiserne Steg", eine im 19. Jahrhundert erbaute Fußgängerbrücke, ist sehenswert und stellt ein Wahrzeichen der Stadt dar.
Weitere Sehenswürdigkeiten, wie das Goethe-Haus im Großen Hirschgraben, der Saalhof oder die katholische Leonhardskirche , finden Sie in der unteren Rubrik "Sehenswürdigkeiten".

Wolkenkratzer bestimmen Frankfurts Skyline

Seit der Nachkriegszeit übertreffen sich Architekten beim Bau der höchsten Gebäude. Waren in den 1950er Jahren die Hochhäuser noch knapp 50 Meter hoch, erreichen die sogenannten "Wolkenkratzer" seit den 1970er Jahren Höhen von über 150 Metern. Viele hohe Gebäude aus der Mitte des 20. Jahrhunderts mussten schon wieder höheren Gebäuden weichen. Zu den höchsten Gebäuden der Stadt gehören das City-Hochhaus mit einer Höhe von 142 Metern, das Plaza Büro-Center mit 159 Metern und der Silberturm der Dresdner Bank mit 166 Metern Höhe. Die beiden Zwillingstürme der Deutschen Bank erreichen eine Höhe von 155 Metern.Twin-Tower-Deutsche-BankTwin Tower der Deutschen Bank Insgesamt gibt es in Frankfurt zwölf Gebäude, die über 150 Meter in den Himmel ragen. Zwei weitere Gebäude befinden sich derzeit im Bau. Der "Europaturm", ein Fernmeldeturm der "Deutschen Telekom" ist mit 337 Metern Höhe Frankfurts höchstes Gebäude.skyline-frankfurtFrankfurter Skyline Frankfurt besitzt nicht nur die höchsten Gebäude Deutschlands, auch das größte Bürogebäude der Republik ist in Frankfurt zu finden. Das Airtrail-Center oder "The Squaire" befindet sich am Flughafen Frankfurt und ist mit Gesamtbaukosten von einer Milliarde Euro zugleich das derzeit teuerste Gebäude der Stadt. Der Flughafen Frankfurt ist als europäisches Luftdrehkreuz der drittgrößte Flughafen Europas.
Beliebte Ausflugsziele in Frankfurt sind u.a. die neugestalteten Uferanlagen beidseits des Mains mit einer einzigartigen Museumslandschaft. Am sogenannten Museumsufer auf der Sachsenhausener Mainseite gibt es bekannte Häuser und Museen, wie das Städel oder das Liebieghaus, das Deutsche Architekturmuseum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Kommunikation, das Museum der Weltkulturen oder das Deutsche Filmmuseum. Seit über 20 Jahren findet hier jährlich im August das Museumsuferfest statt. Es bietet eine Mischung aus Musik und Kultur und ist das größte Volksfest im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Weitere kulturelle Höhepunkte sind der "Wäldchestag" im Stadtwald oder die Dippemess am Ratsweg. Aber auch sportlich geht es das ganze Jahr hoch her, beispielsweise beim Frankfurter City-Halbmarathon im März oder beim Frankfurt-City-Triatlon im August. Im Mai jeden Jahres findet das weltgrößte  Amateurtanzsportturnier "Hessen tanzt" statt.
Tipp: Auch wenn Frankfurt am Main mit seinen fast 700.000 Einwohnern eine sehr große, und daher eher anonyme Stadt ist, ist es nicht schwer, sich hier auch als Gast wohlzufühlen. Selbst, wenn Sie als Single die Stadt besuchen, finden Sie schnell und einfach den entsprechenden Kontakt, der Ihnen zum Beispiel die Mainmetropole näher bringt. Interesse? Beim Freizeittreff Frankfurt tun sich Singles zusammen und unternehmen gemeinsam Aktivitäten aller Art.
Wie Sie sehen, gibt es in dieser modernen Metropole eine Menge zu entdecken - Frankfurt sollte man gesehen und erlebt haben! 
Hier finden Sie passende Hotelzimmer für Ihren Aufenthalt in Frankfurt am Main.
 
Anfahrt:
Frankfurt am Main erreicht man praktisch von überall und mit jedem Verkehrsmittel. Ob mit dem ICE aus Richtung Berlin, Hamburg, Stuttgart oder München oder mit dem eigenen Auto, an diesem Verkehrsknotenpunkt führt kein Weg vorbei! Mit dem internationalen Großflughafen ist Frankfurt praktisch mit der ganzen Welt verbunden.
 
Panorama-FrankfurtPanorama Frankfurt am Main
 
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07 Januar 2013

Weserbergland

Posted in Weserbergland

Inmitten des Niedersächsischen Berglandes liegt das Mittelgebirge Weserbergland. Es erstreckt sich in Nord-Südrichtung entlang der Weser zwischen Hannoversch Münden nördlich von Kassel und Porta Westfalica über die Bundesländer NRW, Niedersachsen und Hessen. Das Weserbergland ist durch bewaldete Mittelgebirgszüge und einzelne Berge gekennzeichnet, die höchste Erhebung ist der Solling mit einer Höhe von fast 528 Metern. Im Weserbergland findet man zwei Naturparke, den Naturpark Schaumburg-Hameln und den Naturpark Solling-Vogler, wo sich die größte zusammenhängende Waldfläche des Weserberglandes befindet. Die selten anzutreffenden Süntelbuchen haben hier eine Heimat.suentelbucheneinzigartige Süntelbuchen

Das Weserbergland-eine märchenhafte Region

Neben historischen Städtchen, verschiedenen Wildparkanlagen und vielen Schlössern und Burgen ist das Weserbergland vor allem durch einige Grimmschen Märchen wie Schneewittchen, Dornröschen oder Rapunzel, welche hier ihre Heimat und somit ihren Ursprung haben, bekannt. Aber auch der "Rattenfänger von Hameln" oder der Lügenbaron "Münchhausen" sind überregional bekannte Figuren von hier. So gilt die Ruine Sababurg bei Hofgeismar als das Schloss, in welchem Dornröschen ihren 100 jährigen Schlaf hielt, Rapunzel ließ, Überlieferungen zu folge, ihr Haar von einem Turm der Trendelburg herab. Im Weserbergland gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben, ob zu Fuß beim Wandern, per Fahrrad oder per Schiff.

Wandern und Radeln im Weserbergland

der-weserradwegDer WeserradwegFür Wanderer ist der 225km lange Weserbergland-Weg ideal, um diese schöne Region zu entdecken. Er führt in verschiedenen Etappenzielen vom Zusammenfluss der Werra und Fulda zur Weser bin hinauf nach Porta Westfalica zum Übergang ind die norddeutsche Tiefebene. Jede der 13 verschiedenen Etappen dieser zu den Qualitätswanderwegen Deutschlands zählenden Wanderstrecke, hält ein besonderes Highlight bereit. Zahlreiche Aussichtsplattformen entlang der Route bieten immer wieder fantastische Ausblicke auf die Weser und die Umgebung. Wer das Weserbergland per Fahrrad entdecken möchte, kann dies hervorragend auf dem Fernradweg "Weserradweg", welcher über 500km entlang der Weser bis hinauf zur Nordsee verläuft, tun. Er ist, aufgrund seiner geringen Steigungen und seinem Verlauf abseits von Hauptverkehrsstraßen, besonders familienfreundlich angelegt. Der Weg führt vorbei an zahlreichen Renaissanceschlössern im für diese Region typischen Weser-Renaissance-Stil des 16. und 17. Jahrhunderts. Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine Kanu, Kajak- oder Floßtour auf der Weser. Mit dem Kanu können auch die Weser-Nebenflüsse Diemel und Emmer entdeckt werden. Oder lassen Sie an Bord eines der gemütlichen Fahrgastschiffes, beispielsweise der Weser-Flotte, die beeindruckende Natur mit seinen Sehenswürdigkeiten an sich vorbei ziehen - eine besondere Attraktion des Weserberglandes.

Sehenswürdigkeiten im Weserbergland

schillat-hoehleDie Schillat-HöhleWer das Weserbergland besucht, sollte sich, neben den historischen Schlössern und Burgen, auch solche Sehenswürdigkeiten wie die Schillat-Höhle oder den Wildpark Neuhaus ansehen. Auch die vielen Museen und Ausstellungen, beispielsweise das Agrartechnische Museum in Börry, das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen, die Blankschmiede in Dassel oder das Motorrad-Museum in Wickensen sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Seit 1747 wird in Fürstenberg das bekannte Fürstenberger Porzellan hergestellt. Die Schlossanlage der Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist ein überaus beliebtes Ausflugsziel. Das Schlossmuseum gibt Einblicke in die historische Entwicklung der Porzellanherstellung. Unterhalb des Schlosses hat man dann Gelegenheit eine eindrucksvolle Wesertour auf einem Ausflugsdampfer zu genießen.

Wellness im Weserbergland

Das Weserbergland bietet auch Gelegenheit, Ruhe und Erholung bei einen entspannenden Wellnessurlaub zu erleben. Zahlreiche Kur- und Heilbäder bieten dafür die besten Voraussetzungen. Informieren Sie sich dazu in den Kurbädern Bad Eilsen, Bad Karlshafen, Bad Münder, Bad Nenndorf, Bad Oeynhausen und Bad Pyrmont. Die beliebten Thermal- und Freizeitbäder sind eine interessante Abwechslung zu Rad- und Wandertouren, so bietet das Freizeitbad "Tropicana" in Stadthagen einen Hauch von Karibik. Die als schönste Thermen-und Saunenlandschaft Deutschlands geltende Weser-Therme in Bad Karlshafen bietet eine Menge Spaß und Erholung mit seinen Schwimmbecken und Wasserfällen, Whirlpools und einem speziellen Eltern-Kind-Bereich. Das Weserbergland sollte in einer Ihren nächsten Deutschland-Entdeckertouren fest eingeplant werden. Wir halten eine breite Palette an Ferienwohnungen und Hotels in dieser Region für Ihren Aufenthalt bereit!
 
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