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07 Dezember 2012

Aachen

Posted in Aachen

Die Stadt Aachen ist eine kreisfreie Großstadt und befindet ganz im Westen der Bundesrepublik im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien direkt an der Grenze zu den Niederlanden im nördlichen Vorland der Eifel.

Aus der Geschichte der Stadt Aachen

Die Kurstadt ist seit dem Altertum für seine heilsamen Quellen, welche bis zu 74°C heißes schwefelhaltiges Wasser zu Tage fördern, bekannt. Entsprechend weit reicht auch die Geschichte der Stadt zurück. Die erste schriftliche Erwähnung erfuhr die Stadt im Jahre 765 n. Chr. vom fränkischen König Pippin dem Jüngeren als Aquis villa. Pippins Sohn Karl, auch Karl der Große genannt, wählte die Stadt als Residenz und ließ ihn zur Kaiserpfalz mit Palast und Kapelle ausbauen. Aus der damaligen Kapelle wurde später der Aachener Dom, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Aachener-DomDer Aachener DomErste politische Bedeutung für die Region bekam Aachen um 1500, indem die Stadt im neiderrheinisch-westfälischen Reichskreis eingebunden wurde. Die Gründung der "Aachener Heiligtumsfahrt" belebten die Stadt und deren Tourismus. Ein Großfeuer zerstörte Mitte des 17. Jahrhunderts fast die komplette gotische Bebauung der Stadt. Diese Katastrophe war allerdings der Auslöser für den Wiederaufbau Aachens zum damals modernsten Badeort Europas. Dies ist auf die Initiative des belgischen Badearztes François Blondel zurückzuführen. Er sorgte somit dafür, dass sich die damaligen bedeutendsten europäischen Herrscher, wie der russische Zar Peter I. oder der Preußenkönig Friedrich der Große, ein regelmäßiges Stelldichein in der Stadt Aachen gaben. Aachen entwickelte sich Schritt für Schritt zur Großstadt, schon kurz nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1946 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Weitere Eingemeindungen umliegender Orte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verdoppelten die Einwohnerzahl.

Sehenswürdigkeiten Aachens

Obwohl die Stadt im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, sind eine ganze Reihe an großartigen historischen Bauten erhalten geblieben bzw. neu aufgebaut oder restauriert worden. Der Aachender Dom aus dem Jahre 800 zum Beispiel, welcher, wie bereits erwähnt, an Stelle der ehemaligen Pfalzkapelle Karl des Großen steht, wurde mit seinem Domschatz bereits im Jahre 1978, als erstes deutsches Kulturdenkmal überhaupt, in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Auf dem im Dom befindlichen Marmorthron haben, neben Karl dem Großen, weitere 30 deutsche Könige gesessen. Das im Jahre 1349 an Stelle des Kaiserpalastes im gotischen Stil errichtete Aachener Rathaus ist ein weiterer beeindruckender Bau Aachens. Rathaus-AachenHistorisches Rathaus AachenBevor dieser Bau fertiggestellt wurde, war das sogenannte "Grashaus" am Fischmarkt das Rathaus der Stadt. Es diente danach als Gerichtsgebäude und Gefängnis und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtarchiv umgebaut. In den Figuren-Nischen des Baus kann man Statuen von ehemaligen Kurfürsten sehen. Ein weiteres historisch interessantes Gebäude ist das Haus Löwenstein. Es stammt, wie das historische Rathaus, aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es beherbergt in einer Figuren-Nische die Figur des heiligen Nepomuk. Außerdem enthält es eine Ausstellung des Ausschusses "Aachener Karneval". Auch ein Bau des großen Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel befindet sich in Aachen. Es handelt sich um die im Jahre 1827 erbauten Wandelhallen des Elisenbrunnens mit Säulenvorbau und Pavillons. Im 2. Weltkrieg vollständig zerstört, wurde diese in den Nachkriegsjahren, dem Original entsprechend, wieder aufgebaut. Die Stadt Aachen verfügte über eine massive Stadtbefestigung mit dicken Mauern, zahlreichen Türmen und 11 Stadttoren. Heute existieren davon nur noch das Ponttor als Überbleibsel einer mittelalterlichen Doppeltoranlage und das Marschiertor aus dem 13. Jahrhundert. Es zählt zu den größten erhaltenen Stadttoren in Europa. Die höchste Kirche der Stadt ist die 87 Meter hohe katholische Kirche St. Jakob am gleichnamigen Jakobsplatz. Hier befindet sich auch das Haus "Zum Horn", bei dem es sich um ein denkmalgeschütztes Wohnhaus handelt. Weitere bedeutende Kirchenbauten der Stadt sind die Kirchen St. Johann-Baptist und St. Michael im Stadtteil Burscheid. Aber das ist längst nicht alles, Aachen hat viele weitere historische Bauten, wie den Granusturm oder den Domkeller, zu bieten. Diese und Anderes werden Sie bald in der ständig wachsenden Rubrik "Sehenswürdigkeiten" finden.haus-loewensteinHaus Löwenstein

Kultur in der Stadt Aachen

Als Hochburg des Karnevals startet das Jahr natürlich mit bunten Karnevalsumzügen durch die Stadt. Wichtige Großveranstaltungen der Stadt sind weiterhin die im Sommer im Rahmen des Aachener Kultursommers stattfindenden Musikfestivals mit namhaften Künstlern aller Musikbranchen. Im November finden die Aachener Bachtage des Aachener Bachvereins statt. Zahlreiche Museen der Stadt enthalten interessante Exponate wie Glasmalerei aus dem Mittelalter, Möbelsammlungen aus dem Rokkoko, oder Kupferstiche und Grafiken bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer. Das Heimatmuseum der Stadt Aachen, welches die geschichtlichen Entwickung der Stadt zeigt und sich in der Burg Frankenberg befand, wird demnächst im "Centre Charlemagne" wiedereröffnet.
Aachen verfügt, als dicht bebaute Stadt, über relativ wenig Grünanlagen. Die einzige große Grünfläche der Innenstadt ist der Elisengarten am Elisenbrunnen. Kleinere Parkanlagen sind der Lindenplatz sowie der Sandkaulpark.Für sportliche Aktivitäten eignet sich der im Nordosten Aachens liegende Kurpark Monheimsalle bestens. Hier gibt es reichlich Platz auch zum Spazierengehen oder zum Entspannen. Einen Biergarten bieten die hier sprudelnden Carolus-Thermen. Im Kaiser-Friedrich-Park mit seinem Hangeweiher gibt es einen Bootsverleih, einen Spielplatz sowie ein Ausflugslokal. Der Tierpark der Stadt befindet sich im Drimborner Wäldchen, im "Euregiozoo" kann man über 200 Tierarten beobachten. Ein beliebtes Naherholungsgebiet der Aachener ist der "Aachener Wald" mit seinen beiden Stauseen Diepenbenden und Kupferbach.
Für eine Hotelsuche in Aachen klicken Sie bitte hier.
Anfahrt:
Die Stadt Aachen ist mit seinem Hauptbahnhof an das transeuropäische Schienennetz angebunden. Somit führen einige internationale Linien, wie die von Paris nach Köln, über Aachen. Eine weitere internationale Strecke ist die ICE-Verbindung von Brüssel nach Frankfurt am Main. Viele regionale Zugverbindungen, wie der NRW-und der Wupper-Express führen in die Stadt. Aachen verfügt mit dem Buschtunnel über den ältesten noch befahrenen Eisenbahntunnel Deutschlands. Mit dem Auto fährt man über die A4 von Köln, die A44 von Düsseldorf oder die A544 übers Aachener Kreuz nach Aachen. Direkt durch die Stadt führen die Bundesstraßen B1, B1A, B57, B258 und die B264.
 
Panoramaaufnahme-des-ElisenbrunnensDer Elisenbrunnen
 
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20 September 2012

Das Sauerland

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Im Osten Nordrhein-Westfahlens erstreckt sich als Teil des Rheinischen Schiefergebirges das "Land der tausend Berge"- das Sauerland. Das Sauerland besteht aus mehreren Teilgebirgen wie dem Rothaargebirge, den Saalhauser Bergen, dem Ebbegebirge, dem Lennegebirge und dem Nordsauerland. Die höchsten Erhebungen liegen im Rothaargebirge, dem Quellort der Ruhr. Der höchste Berg ist der Langenberg, zwischen Willingen und Niedersfeld gelegen, mit ca. 843 Metern Höhe, dann folgt der Hegekopf in Hessen südlich von Willingen mit knapp 843 Metern und dann erst der Kahle Asten bei Winterberg mit 841 Metern Höhe. Mehrere Gebiete des Sauerlandes sind seit den 1960er Jahren als Naturparks deklariert.Der-Langenberg-im-HochsauerlandDer Langenberg im Hochsauerland

Naturpark Sauerland

Dieses landschaftlich reizvolle und relativ dünn besiedelte Gebiet mit seinen vielen dichten Fichten- und Buchenwäldern und zahlreichen Stauseen ist ein bevorzugtes Ausflugsziel, vor allem für Bewohner des nahen Ruhrgebietes. Dementsprechend hat sich eine speziell auf den Tourismus ausgerichtete Infrastruktur entwickelt. Es gibt unzählige gastronomische Einrichtungen und viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Naherholung. Besonders die vielen Stauseen wie der Sorpesee oder die Versetalsperre laden im Sommer zum Baden ein. Im Winter gibt es auf den Bergen bei oftmals guten Schneebedingungen Wintersportvergnügen für Groß und Klein.Der-SorpeseeDer Sorpesee im Sauerland
Vor allem das Hochsauerland stellt ein Tourismuszentrum dar. Weltweit bekannt sind die Wintersportveranstaltungen vom Skispringen in Willingen oder von der Bobbahn in Winterberg.
Falls Schneemangel herrscht, sorgen Schneekanonen beispielsweise in der "Wintersportarena Sauerland" für beinahe perfekte Bedingungen für Wintersportler.
In den ausgedehnten Wäldern gibt es eine Vielzahl von Wanderwegen, die in zahlreiche kleine und größere Luftkurorte führen.
Der Rothaarsteig verbindet das Sauerland mit dem Siegerland und dem Lahn-Dill-Bergland mit einer Länge von über 150 Kilometern. Noch einmal 100 Kilometer mehr kann der Sauerland-Höhenflug-Wanderweg vorweisen. Er verbindet die Städte Altena in NRW mit der Stadt Korbach in Hessen und führt durch die reizvolle Landschaft der Naturparke Ebbegebirge, Rothaargebirge und Diemelsee.        
Riesen Spaß, Unterhaltung und Lehrreiches bieten große Freizeitparks nicht nur für die kleinen Besucher des Sauerlandes. Im Wildpark "Panoramapark" kann man Rothirsche, Damwild, Mufflons, und Wildschweine aber auch Bisons, Fischotter oder Luchse beobachten.Abenteuerland-Fort-FunDas Abenteuerland Fort Fun Das Fort Fun Abenteuerland bietet auf 75 Hektar zahlreiche Attraktionen wie eine Wildwasserbahn oder ein Riesenrad sowie verschiedene Shows. In diesem "Wildwest-Park" kann man sogar Übernachtungen im Blockhüttencamp buchen. Der Freizeitpark "Elspe Festival" zieht jährlich fast 200.000 Besucher während den dort stattfindenden Karl-May-Festspielen an.
Zahlreiche Sport- und Freizeiteinrichtungen oder Erlebnisbäder wie das "Sauerlandbad" in Bad Fredeburg oder das "Allwetterbad" in Warstein bieten das ganze Jahr über beste Unterhaltung.
Auch kulturell gibt es im Sauerland so viel zu entdecken. Zahlreiche Schlösser und Burgen stehen für Besucher offen, aber auch viele Museen bieten Einblicke in die bewegende Geschichte oder wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die einst mit Wasserkraft und Holzkohle betriebene Luisenhütte in Balve ist mit ihrer Hochofenanlage ein deutschlandweit einzigartiges Industriemuseum.
Das Sauerland bietet also beste Voraussetzungen für einen spannenden, unterhaltsamen, sportlichen oder einfach nur erholsamen Urlaub! 
 
Sauerlandpanorama-mit-Blick-zum-GinsterkopfSauerlandpanorama mit Blick zum Ginsterkopf
 
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11 Dezember 2012

Der Teutoburger Wald

Posted in Teutoburger Wald

Ein besonders geschichtsträchtiger Mittelgebirgszug befindet sich im Osten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalens - der Teutoburger Wald. Er erstreckt sich im Niedersächsischen Bergland als Teil des Weserberglandes über ca. 105 km Länge bis zum Eggegebirge. Seine höchste Erhebung ist der Barnacken mit einer Höhe von 446 Metern, nordöstlich des Silberbachtales gelegen. das-silberbachtalDas SilberbachtalDer Teutoburger Wald war im Mittelalter mit dem angrenzenden Eggegebirge unter den Namen Osning bekannt. Erst im Jahre 1616 wurde aus dem Osning der Teutoburger Wald.

Aus der Geschichte des Tutoburger Waldes

Besonders bekannt ist diese Region durch die historische "Schlacht im Teutoburger Wald", in der sich im 9. Jahrhundert nach Chr. die Römer mit den Germanen eine erbitterte Schlacht lieferten.
Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel, besonders das Hermannsdenkmal, die Dörenther Klippen und die bizarren Externsteine ziehen jährlich tausende Touristen an.
Bestandteil des Teutoburger Waldes sind 2 Naturparks. Im Nordwesten bei Bielefeld erstreckt sich der 1220km² große Natur-und Geopark "Terra-vita". Im südöstlichen Teil reicht der 2711 km² große Naturpark "Teutoburger Wald" bis ins Eggegebirge hinein. Die Übergänge sind fließend und nicht unbedingt klar erkennbar. Hier bestimmt der Barnacken als höchste Erhebung das Bild, im mittleren Teutoburger Wald ist der Dörenberg mit 331 Metern die markanteste Erhebung, im Nordwesten der 202 Meter hohe Leedener Berg.
Die frühe Besiedlung mit Sachsen und Franken und dessen Machtkämpfe spiegelt sich in der teilweisen noch vorhandenen bzw. rekonstruierten Bebauung im und um den Teutoburger Wald wieder.
So geht die Stadt Paderborn aus der einstigen Pfalzburg Karl des Großen hervor, die nach Zerstörung der Wohnbauten der hier siedelnden Sachsen gebaut wurde.
Auch die sächsische Volksburg "Iburg" bei Bad Driburg, dessen Reste heute noch zu besichtigen sind, wurde von den Truppen Karl des Großen zerstört.Die-IburgDie Iburg
Das ursprünglich dünn besiedelte Gebiet war im Mittelalter auch Herberge für Ritter, die hier verschiedene Burgen errichteten. Teilweise erhalten und nach umfangreichen Rekonstruktionen zu besichtigen, ist die Burg Ravensberg bei Borgholzhausen. Von der Burg Tecklenburg, welche unter preußischer Herrschaft auch als Verwaltungssitz genutzt wurde, sind nur noch das Torhaus, der Wehrturm und Teile der Burgmauer erhalten geblieben.

Wandern im Teutoburger Wald

Das Gebiet des Teutoburger Waldes verfügt heute über ein attraktiv ausgebautes Wanderwegenetz. Der 156 km lange und bekannte Qualitätswanderweg "Hermannsweg" führt direkt entlang des Hauptkammes. Zusammen mit dem Eggeweg gehört er zu dem Qualitätswandernetz der "Hermannshöhen". Besonders beliebt ist auch das romantische Heidenbachtal, welches sich in Nord-Süd-Richtung zwischen den Bielsteiner Bergen und Grotenburg ausdehnt. Auch für Radfahrer sind diese Wege, beispielsweise für ausgedehnte Radtouren durch diese Region, bestens geeignet.
Neben Aktivurlaub bietet der Teutoburger Wald, mit seinen sieben Heilbädern, Entspannungsurlaub pur. Zahlreiche Wellnesshotels bieten, zusammen mit dem Angebot der Nutzung heilender Quellen und Heilbäder, gestressten Seelen einen angenehmen Aufenthalt.
Die Möglichkeiten im Teutoburger Wald sind vielfältig, diese interessante Region ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert!
 
 
Teutoburger-wald-panorama
 
 
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07 August 2012

Die Eifel

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Einen besonders schönen Teil des Rheinischen Schiefergebirges bildet die Eifel. Als grünes Mittelgebirge erheben sich die sanften Hügel der Eifel bis 747 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden liegt die Stadt Aachen, im Süden liegt Trier, Koblenz im Osten und im Westen reicht sie bis zu den belgischen Ardennen. Die Eifel ist vulkanischen Ursprungs, die Hohe Acht, ein Vulkankegel, erreicht immerhin 747 Meter Höhe.die-Hohe-AchtDie Hohe Acht Viele andere Erhebungen erreichen Höhen bis teilweise knapp 700 Meter, es gibt zum Beispiel den Michelsberg, den Raßberg, den Hochkelberg, den Prümscheid oder den Scharteberg, um nur einige zu nennen.

Von der Nordeifel zur Vulkaneifel

Die über 5.300 km² große Eifel besteht aus mehreren Bereichen, wie zum Beispiel der Schneeeifel, der Vulkaneifel, der Hohen Eifel, der Nordeifel, der Ahreifel, der Rheineifel, der Südeifel oder dem Hohes Venn, welche teilweise nochmals untergliedert sind. Dabei erstreckt sich das Gebiet über die Bundesländer Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Teile des Hohes Venn liegen in Belgien. Manche Bereiche genießen einen besonderen Status.Burg-ArrasBurg Arras
So wurde die Nordeifel 2004 als Nationalpark unter besonderen Schutz gestellt.
Bekannte Reiserouten durchziehen diese Landschaft, so z.B. die Ferienstraße Südeifel, die deutsche Wildstraße, die Deutsche Vulkanstraße und die Grüne Straße, die bis zu den belgischen Ardennen reicht.

Die Eifel - ein Burgenland

Eine Vielzahl an Schlössern und Burgen, wie die Burg Arras oder die beeindruckende Klosterkirche Maria Laach sind überall in der Eifel zu finden. Im Geopark "Vulkanpark" rund um den Laacher See kann man eindrucksvolle Zeugnisse des vulkanischen Ursprungs der Eifelregion und deren Geschichte entdecken.
Ein feucht-mildes Atlantikklima bestimmt das Wetter, es gibt viele kleine Bäche und Flüsse mit teilweise großen Stauseen, wie beispielsweise den Rursee oder den Urftsee. Wassersportbegeisterte werden im Wassersportsee Zülpich, welcher ein ehemaliger Braunkohletagebau war, ideale Voraussetzungen finden um ihrer Leidenschaft zu frönen.  Es gibt auch natürliche Seen, meist vulkanischen Ursprungs. So ist der Laacher See eine wassergefüllte Caldera. Die Maare ist ein mit Wasser gefüllter Vulkaneruptionskessel. Der Größte dieser Maare-Seen ist das Pulvermaar. Die Eifel mit ihrer Fülle an landschaftlichen Schönheiten, historischen Schätzen und so vielen interessanten Orten ist immer eine Reise wert, entdecken Sie mit uns diese beeindruckende deutsche Landschaft. Ihnen stehen für ihren Aufenthalt eine breite Auswahl an Hotels und Pensionen zur Verfügung. Bei Klick auf den Button "Übernachtung finden" finden Sie Ferienwohnungen unseres Partners "Atraveo".
 
  Panorama-Moselschleife-bei-BremmEifelpanorama mit Blick auf die Moselschleife bei Bremm
 
 
Sehenswuerdigkeitenbutton VeranstaltungenButton Übernachtungen
 
 

07 Januar 2013

Weserbergland

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Inmitten des Niedersächsischen Berglandes liegt das Mittelgebirge Weserbergland. Es erstreckt sich in Nord-Südrichtung entlang der Weser zwischen Hannoversch Münden nördlich von Kassel und Porta Westfalica über die Bundesländer NRW, Niedersachsen und Hessen. Das Weserbergland ist durch bewaldete Mittelgebirgszüge und einzelne Berge gekennzeichnet, die höchste Erhebung ist der Solling mit einer Höhe von fast 528 Metern. Im Weserbergland findet man zwei Naturparke, den Naturpark Schaumburg-Hameln und den Naturpark Solling-Vogler, wo sich die größte zusammenhängende Waldfläche des Weserberglandes befindet. Die selten anzutreffenden Süntelbuchen haben hier eine Heimat.suentelbucheneinzigartige Süntelbuchen

Das Weserbergland-eine märchenhafte Region

Neben historischen Städtchen, verschiedenen Wildparkanlagen und vielen Schlössern und Burgen ist das Weserbergland vor allem durch einige Grimmschen Märchen wie Schneewittchen, Dornröschen oder Rapunzel, welche hier ihre Heimat und somit ihren Ursprung haben, bekannt. Aber auch der "Rattenfänger von Hameln" oder der Lügenbaron "Münchhausen" sind überregional bekannte Figuren von hier. So gilt die Ruine Sababurg bei Hofgeismar als das Schloss, in welchem Dornröschen ihren 100 jährigen Schlaf hielt, Rapunzel ließ, Überlieferungen zu folge, ihr Haar von einem Turm der Trendelburg herab. Im Weserbergland gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben, ob zu Fuß beim Wandern, per Fahrrad oder per Schiff.

Wandern und Radeln im Weserbergland

der-weserradwegDer WeserradwegFür Wanderer ist der 225km lange Weserbergland-Weg ideal, um diese schöne Region zu entdecken. Er führt in verschiedenen Etappenzielen vom Zusammenfluss der Werra und Fulda zur Weser bin hinauf nach Porta Westfalica zum Übergang ind die norddeutsche Tiefebene. Jede der 13 verschiedenen Etappen dieser zu den Qualitätswanderwegen Deutschlands zählenden Wanderstrecke, hält ein besonderes Highlight bereit. Zahlreiche Aussichtsplattformen entlang der Route bieten immer wieder fantastische Ausblicke auf die Weser und die Umgebung. Wer das Weserbergland per Fahrrad entdecken möchte, kann dies hervorragend auf dem Fernradweg "Weserradweg", welcher über 500km entlang der Weser bis hinauf zur Nordsee verläuft, tun. Er ist, aufgrund seiner geringen Steigungen und seinem Verlauf abseits von Hauptverkehrsstraßen, besonders familienfreundlich angelegt. Der Weg führt vorbei an zahlreichen Renaissanceschlössern im für diese Region typischen Weser-Renaissance-Stil des 16. und 17. Jahrhunderts. Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine Kanu, Kajak- oder Floßtour auf der Weser. Mit dem Kanu können auch die Weser-Nebenflüsse Diemel und Emmer entdeckt werden. Oder lassen Sie an Bord eines der gemütlichen Fahrgastschiffes, beispielsweise der Weser-Flotte, die beeindruckende Natur mit seinen Sehenswürdigkeiten an sich vorbei ziehen - eine besondere Attraktion des Weserberglandes.

Sehenswürdigkeiten im Weserbergland

schillat-hoehleDie Schillat-HöhleWer das Weserbergland besucht, sollte sich, neben den historischen Schlössern und Burgen, auch solche Sehenswürdigkeiten wie die Schillat-Höhle oder den Wildpark Neuhaus ansehen. Auch die vielen Museen und Ausstellungen, beispielsweise das Agrartechnische Museum in Börry, das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen, die Blankschmiede in Dassel oder das Motorrad-Museum in Wickensen sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Seit 1747 wird in Fürstenberg das bekannte Fürstenberger Porzellan hergestellt. Die Schlossanlage der Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist ein überaus beliebtes Ausflugsziel. Das Schlossmuseum gibt Einblicke in die historische Entwicklung der Porzellanherstellung. Unterhalb des Schlosses hat man dann Gelegenheit eine eindrucksvolle Wesertour auf einem Ausflugsdampfer zu genießen.

Wellness im Weserbergland

Das Weserbergland bietet auch Gelegenheit, Ruhe und Erholung bei einen entspannenden Wellnessurlaub zu erleben. Zahlreiche Kur- und Heilbäder bieten dafür die besten Voraussetzungen. Informieren Sie sich dazu in den Kurbädern Bad Eilsen, Bad Karlshafen, Bad Münder, Bad Nenndorf, Bad Oeynhausen und Bad Pyrmont. Die beliebten Thermal- und Freizeitbäder sind eine interessante Abwechslung zu Rad- und Wandertouren, so bietet das Freizeitbad "Tropicana" in Stadthagen einen Hauch von Karibik. Die als schönste Thermen-und Saunenlandschaft Deutschlands geltende Weser-Therme in Bad Karlshafen bietet eine Menge Spaß und Erholung mit seinen Schwimmbecken und Wasserfällen, Whirlpools und einem speziellen Eltern-Kind-Bereich. Das Weserbergland sollte in einer Ihren nächsten Deutschland-Entdeckertouren fest eingeplant werden. Wir halten eine breite Palette an Ferienwohnungen und Hotels in dieser Region für Ihren Aufenthalt bereit!
 
weserbergland-panorama2Weserbergland-Panorama
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