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12 September 2012

Bremen

Posted in Bremen

skyline-bremenBremen, als die zehntgrößte Stadt Deutschlands, ist nicht nur eine Großstadt, sondern zugleich die Hauptstadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen". Neben Bremen gehört die nördlich von Bremen gelegene Stadt Bremerhaven zum sogenannten "Zwei-Städte-Staat".
 
 

Aus Bremens Historie

Bereits ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. enstanden erste Siedlungen am Ufer der Weser, welche mitten durch die Stadt fließt.
Im Jahre 1186 wurde Bremen das Privileg einer "freien Reichsstadt" zugewiesen. Durch den Beitritt der Stadt zum Hansebund im Jahre 1260 erlangte die Stadt zunehmende wirtschaftliche Bedeutung.
Als Zeichen ihrer Freiheit und von der Abwendung weltlicher Zwänge des Bistums Bremens wurden auf dem Marktplatz im Jahre 1404 der Bremer Roland und 1409 das Rathaus errichtet.bremer-rathaus-am-abendRathaus Bremen am Abend
Weil der im 16. Jahrhundert angelegte Weserhafen zunehmens versandete, erhielt die Stadt in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts den ersten künstlich angelegten Hafen Deutschlands.
Bremen brachte den internationalen Transatlantikhandel mit den USA ins Rollen und hatte ab dem 19. Jahrhundert wesentlichen Einfluss auf den deutschen Überseehandel. Das erste deutsche Dampfschiff, der Raddampfer "Die Weser" lief in der Bremer Werft von Johann Lange vom Stapel.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein umfassender Deichbau statt, umliegendes Marschland wurde somit nutzbar. Es entstanden Vorstädte mit der für Bremen typischen Reihenhausbebauung, den sogenannten "Bremer Häusern" nach englischem Stil. Von da an wuchs auch die Bevölkerungszahl in der Stadt- bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es mehr als 100.000 Einwohner.
Die Schifffahrt war damals wie auch heute prägend für die wirtschaftliche Entwicklung. Heute kann man auch den Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig einstufen, denn Bremen hat für jeden Besucher, historisch und kulturell, eine Menge zu bieten.

Radfahrerparadies Bremen

Als Radfahrergroßstadt Nr.1 in Deutschland bietet Bremen das am besten ausgebaute Radwegenetz unter den deutschen Großstädten.
Die Radfernwege "Hamburg-Bremen", "Bremen–Osnabrück" und der "Wümme-Radweg" führen direkt in die Stadt. Auch der bis Bremerhaven führende "Weserradweg", auf dessen Strecke Bremen eine wichtige Station darstellt, kreuzt die Stadt.
Gleich 17 Naturschutzgebiete gibt es allein im Stadtgebiet, so u.a. die Borgfelder Wümmewiesen, die Ochtumniederung und das Hollerland.
Historische Highlights gibt es viele an der Zahl. So ist allein der Marktplatz ein wahres Sammelsurium an historischen Schätzen. Den Mittelpunkt des Marktes bildet der Roland , er gilt als Wahrzeichen der Stadt. Gleich neben dem Roland befindet sich das historische Bremer Rathaus, Roland und Rathaus gehören mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Die bekannten "Bremer Stadtmusikanten" befinden sich an der westlichen Mauer des Rathauses. Weitere historische Gebäude am Markt sind der Dom St. Petri - eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die ehemalige Ratskirche "Unser Lieben Frauen" aus dem 13. Jahrhundert, das Haus der Kaufleute, genannt"Schütting", das Gebäude der "Bremischen Bürgerschaft" sowie weitere historische Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.der-schuettingDer Schütting

Die Bremer Altstadt- ein historischer Schatz

Die Altstadt an der Weser glänzt mit weiteren historischen Bauten, so ist die spätgotische Martinikirche aus dem 13. Jahrhundert hier zu finden. Die einzige noch erhaltene Klosterkirche Bremens, die katholische Propsteikirche "St. Johann" aus dem 14. Jahrhundert befindet sich direkt zwischen dem Domhof und der Schnoor, einem beeindruckenden mittelalterlichen Gängeviertel.
Die "Schnoor" vermittelt mit seinen historischen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts einen faszinierenden Einblick in die damalige Lebensweise der Bevölkerung.
Reste des Dominikanerklosters mit der Kirche St. Katharinen kann man in der Katharinenpassage betrachten.  
Der 75 Meter hohe neugotische Südturm der Pfarrkirche "St.Stephani" überragt das Gelände im nach ihr benannten Stephaniviertel.     
Hat man diese Vielfalt an lebendiger Historie der Innenstadt Bremens auf sich wirken lassen, kann man sich in der "Schlachte", einer top sanierten historische Uferpromenade an der Weser, in einer der zahlreichen gastronomischen Einrichtungen kulinarisch verwöhnen lassen.
Auch außerhalb des Stadtkerns Bremens gibt es Sehenswertes in Hülle und Fülle. So sind das ehemalige Wasserwerk von 1873 auf dem Stadtwerder, das Antikolonialdenkmal der "Elefant" im Stadtteil Schwachhausen, oder auch das Haus des Reichs von 1930 in der Bahnhofsvorstadt, um nur einige hier zu nennen, absolut sehenswert. Der "Wesertower" mit seinem 80 Metern hohen Aussichtspunkt bietet eine fantastischen Blick über die Stadt.
Im Bremer Norden kann man am Vegesacker Ufer das Schulschiff "Deutschland" besichtigen, oder auch Schloss Schönebeck und die Wasserburg "Haus Blomendal".schulschiff-deutschlandDas Schulschiff Deutschland
Ein Museum mit bedeutenden völkerkundlichen Sammlungen ist das "Überseemuseum". Es beherbergt einzigartige historische Sammlungen aus Ozeanien, aus Asien, Afrika und Amerika, sowie Interessantes und Wissenswertes über Natur- und Handelskunde. Das "Havenhaus" am Vegesacker Hafen und die sogenannten "Packhäuser" aus dem 19. Jahrhundert sollte man als historische Baudenkmäler der Stadt ebenfalls besichtigen.
Zahlreiche Parks und Gärten laden, beispielsweise im Bremer Norden, zu ausgedehnten Spaziergängen ein. So liegt am Rande der "Bremer Schweiz" der im 19. Jahrhundert angelegte "Knoops Park" in St. Magnus. Er ist eine interessante Mischung im Stile eines englischen Parks und einem italienischem Renaissance-Garten. Im Stadtteil Blumental gibt es auf ca. 40 Hektar den "Wätjens Park" mit Schloss,  ebenfalls im 19. Jahrhundert angelegt. Rund um das Schloss Schönebeck in Vegesack kann man auf romantischen Wegen im Tal der Schönebecker Aue erholsame Spaziergänge erleben. Die gesamte Weserpromenade Vegesack ist mit seinen exotischen Gehölzen wie ein einziger Naturgarten.
Die Bremer Wallanlagen sind nicht nur Bremens älteste Parkanlage, sondern dazu noch die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands.Bremens-WallanlagenBremer Wallanlagen

Kulturstadt Bremen

Wer es lieber etwas turbulenter mag, kommt bei zahlreichen Veranstaltungen der Stadt übers ganze Jahr voll auf seine Kosten!
Kulturelles Highlight der Stadt ist der "Freimarkt", eines der ältesten Volksfeste Deutschlands überhaupt! So gibt es den "Kleinen Freimarkt" vor dem Rathaus und den "großen Freimarkt" auf der Bürgerweide. Weitere Veranstaltungen sind u.a. der Bremer Karneval im Februar, das Freiluftfestival "Breminale", das Internationale Literaturfestival oder das Musikfest Bremen im September.
Allerdings beginnt in Bremen das Veranstaltungsjahr sportlich mit dem bekannten "Bremer Sechstagerennen" im Januar.
Im Bremer Norden gibt es als große kulturelle Veranstaltung das "Vegesacker Hafenfest" oder das "Festival Maritim" rund um den Vegesacker Hafen.
Termine und Veranstaltungsorte finden Sie bald im Veranstaltungskalender hier im Portal.
Also wenn es in den Norden geht, sollten Sie einen Besuch der Hansestadt Bremen unbedingt mit einplanen! Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt.
 
 
 
Anfahrt:
Bremen ist mit der Bahn beispielsweise dem ICE aus Richtung München, Hamburg oder Köln zu erreichen. Fernverkehrslinien führen beispielsweise aus Richtung Leipzig in die Stadt.
Mit dem Auto ist Bremen über die Bundesautobahnen A1, A27, A28, A270, A281 an das Fernstraßennetz angebunden oder über die Bundesstraßen B6, B74, B75 direkt zu erreichen.
Mit dem im Süden Bremens befindlichen internationalen Flughafen Bremen ist die Stadt sozusagen mit der ganzen Welt verbunden.
 
Bremer-rathausplatz-panoramaBremer Rathausplatz Panoramablick
 
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11 September 2012

Die Stadt Emden

Posted in Ostfriesland

Emden ist die größte Stadt Ostfrieslands und mit ca. 51.000 die kleinste kreisfreie Stadt Niedersachsen. Die an der Emsmündung und am Nordufer der Bucht Dollart gelegene Stadt entstand im Mittelalter auf der ca. 7,5 Meter hohen künstlich angelegten Warft, von wo sie sich immer weiter ausbreitete. Erste friesische Handelssiedlungen an der Emsmündung sind bis ins Jahr 800 n.Chr. zurückzuverfolgen. Die erste urkundliche Erwähnung Emdens ist aus dem Jahre 1224 belegbar, im Jahr 1495 verlieh König Maximilian I. der Stadt Emden ihr noch heute aktuelles Stadtwappen: das "Engelchen auf der Mauer".
Als Basis für die Stadtentwicklung stand von jeher der Seehafen, wodurch Emden, auch durch größere Industrieansiedlungen, eine überregionale Bedeutung erlangte. In Emden wird "ostfriesisches Plattdeutsch" gesprochen, aber keine Bange- auch hochdeutsch wird verstanden!Blick-auf-emder-hafenDer Emder Hafen aus der Luft

Emden - Stadt des Wassers

Von der "Knock" im Westen und der Hafeneinfahrt verläuft der Seedeich und von da bis zur östlichen Grenze Emdens der Emsdeich. Beide Deiche schützen die nur wenige Meter über NN liegende Stadt vor Sturmfluten.
Als "Stadt des Wassers" verfügt Emden über einen fast 7%igen Anteil an Wasserfläche, welchen das Hafenbecken, das Uphuser Meer und das Bansmeer und die kilometerlangen Kanäle und Wasserläufe bilden. Der "Emder Stadtgraben" und der "Emder Wall" bildeten einen Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Der Emder Hafen ist mit seinen Seeschleusen sozusagen der Übergang von der Binnen- zur Seeschifffahrt. Die westlichste Seehafenstadt Deutschlands hat kulturelle Sehenswürdigkeiten in vielerlei Hinsicht zu bieten und ist daher Zielort vieler Nordseetouristen.
Das Emder Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, welches nach fast völliger Zerstörung im 2. Weltkrieg neu errichtet wurde, beherbergt das Ostfriesische Landesmuseum. Dort kann man u.a. große Sammlung von  Hieb- und Stichwaffen der frühen Neuzeit besichtigen. Die "Emder Kunsthalle Bilder" bietet eine Ausstellung von Bildern des deutschen Expressionismus.
Bekannt ist Emden auch als Geburtsort des beliebten deutschen Komikers Otto Waalkes, der durch seinen Friesenwitz ganz Deutschland zum Lachen bringt. Im "Otto-Huus" wird die Entwicklung des Künstlers-  angefangen von kuriosen Jugenderinnerungen und Requisisten bis hin zu Ausschnitten aus seinen Veranstaltungen gezeigt.otto-waalkesDer Komiker Otto Waalkes
Im Bunkermuseum wird die düstere Zeit des Lebens der Emder Bevölkerung während der Zeit des Nationalsozialismus gezeigt, als sich das Leben zum Schutz vor Luftangriffen oftmals in Bunkern abspielte.

Die Emder Architektur

Leider wurde Emden im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört und viele historische Bauten gingen unwiederbringlich verloren. Einen kleinen Eindruck von der einstigen Emder Wohnbebauung bietet der Stadtteil "Klein-Faldern" mit ihren kleinbürgerlichen Häusern aus Back- und Klinkersteinen, welcher vom Bombenhagel weitgehend verschont blieb.
Das beeindruckende Emder Hafentor aus dem Jahre 1635 hat diese Zeit fast unbeschadet überstanden und erstrahlt heute, Dank mehrfacher Restaurierungen, in alter Schönheit. Hafentor-EmdenDas Emder Hafentor Die aus dem 19. Jahrhundert stammende und unter Denkmalschutz stehende "Kesselschleuse" ist die einzige Rundkammerschleuse Europas, in der noch heute 4 Wasserstraßen eine Verbindung finden.
Die "Neue Kirche" Emden stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist stilistisch der Amsterdamer "Norderkerk" angepasst.Neue-Kirche-EmdenNeue Kirche Emden
Das älteste erhaltene Gebäude der Stadt Emden nennt sich "Gödenser Haus" und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es befindet sich unweit der "Neuen Kirche".
Im Museumshafen, der "Ratsdelft", liegen u.a. das Feuerschiff Amrumbank und der Seenotkreuzer Georg Breusing vor Anker und dienen als schifffahrts-historische Museen.

Kultur in Emden

Kulturelle Highlights der Stadt sind das im Frühjahr und Sommer stattfindende "Delftfest" und das "Matjesfest". Mit dem "Matjesfest" würdigen die Emder die Geschichte der Heringsfischerei.
Weitere kulturelle Höhepunkte sind das "Internationale Filmfest" im Juni und das Musikfestival "Musikalischer Sommer" jährlich im Juli und August. Im September gehts beim traditionellen Schützenfest hoch her. Im Spätsommer locken viele Kneipen der Innenstadt mit der Reihe "summer in the city" mit tollen Kneipenkonzerten. Emder Kneipen sind im November auch Austragungsort der "Blues Night".
Den kulturellen Abschluss bildet auch in Emden der historische Weihnachtsmarkt, welcher sich teilweise schwimmend auf einem Ponton im Ratsdelft befindet.
Lassen Sie sich von der Freundlichkeit und vom ruhigen norddeutschen Gemüt der Bewohner Emdens anstecken und genießen Sie eine ent"spannende" Zeit in und um Emden. Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt in Emden.
 
Anfahrt:
Mit der Bahn erreicht man Emden beispielsweise mit dem Intercity aus Richtung Stuttgart, Berlin oder Leipzig. Regionale Zugverbindungen gibts von Oldenburg, Münster, Bremen oder Hannover. Mit dem Auto gelangt man über die Bundesautobahn A31 aus südöstlicher Richtung in die Stadt. Die Bundesstraße B210 führt aus dem Nordosten nach Emden. Emden verfügt über einen Flugplatz, welcher als Verbindungsglied zu den Ostfriesischen Inseln dient. Der internationale Verkehrsflughafen Bremen ist ca. 110 km von Emden entfernt.
 
Ratsdelft-EmdenDie Ratsdelft in EmdenBlick-auf-Emden-mit-schleuseBlick auf Emden mit Rundkammerschleuse
 
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26 September 2012

Insel Sylt

Posted in Nordfriesland

Die größte Insel Nordfrieslands und zugleich die nördlichste deutsche Insel ist die beliebte Ferieninsel Sylt. Mit einer Nord-Süd- Ausdehnung von 38 km, einer Ost-West-Ausdehnung zwischen wenigen hundert Metern und knapp 13 km, und einer Gesamtfläche von ca. 99 km² ist sie die viertgrößte Insel Deutschlands. Sie liegt in der Nordsee vor der schleswig-holsteinischen Küste. Die beliebtesten Ferienorte sind die Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt. Sylt hat zwar keine Berge, aber eine Erhebung von etwas über 50 Meter, der sogenannten "Uwe-Düne" in Kampen. Sehr beliebt und bekannt ist der sich über 40 km an der Westküste erstreckende schneeweiße Sandstrand mit tausenden von Strandkörben. Nachbarinseln sind Föhr und Amrum sowie Rømø in Dänemark.Strand-von-WesterlandStrand von Westerland

Aus Sylts Geschichte

Laut Überlieferungen wurde Sylt zwar schon im 12. Jahrhundert als Insel erwähnt, allerdings erhielt sie erst nach einer verheerenden Sturmflut, der "Großen Mandränke" Mitte des 14. Jahrhunderts seine vom Land abgetrennte Lage. Seit etwa 400 Jahren hat sie ihre uns heute bekannte Form. Die Insel ist aber auch weiterhin einem ständigem Wandel beispielsweise durch Sturmfluten unterzogen, so verliert sie an der Westküste jährlich durchschnittlich 1 Meter an Landmasse. Die Dünen sowie der an der Ostküste liegende Teil des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer stehen unter besonderem Schutz. Das Wattenmeer trägt den Titel "Unesco-Weltnaturerbe".
Sylt hat eine eher karge Vegetation, was nicht bedeutet, dass die Natur deshalb an Reiz verliert. War die Insel vormals baumlos, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts Wälder angepflanzt. In den großen Heideflächen auf der Ostseite Sylts gibt eine große Anzahl von Tierarten, welche trotz Trockenheit und oftmals starken Winden hier ihren Lebensraum gefunden haben. Auch viele seltene Vogelarten haben hier ihre Brutreviere. Am Wattenmeer kann man Seehunde beobachten.

Sylt - eine Luxusinsel?

Die Insel Sylt hat etwas über 27.000 Einwohner. Etwa 9000 von ihnen leben in der das-Wattenmeer-bei-KeitumDas Wattenmeer bei KeitumStadt Westerland, dem größten Ort der Insel. Die Beliebtheit der Insel und das knappe Landangebot hat allerdings auch seinen Preis. Immer mehr Ur-Sylter können sich die horrenden Mietpreise nicht mehr leisten und müssen aufs Festland "auswandern".
War früher die Wirtschaft von Viehzucht und Fischfang geprägt, ist heute der Tourismus Wirtschaftszweig Nummer eins. So hat die Insel beinahe dreimal so viele Gästebetten wie Einwohner.

Westerland - der größte Ort der Insel Sylt

Sylt ist aufgrund der vielen Sonnenstunden und seines heilendes Reizklimas sehr beliebt für Bade- und Kuraufenthalte, besonders beliebt ist dabei Westerland. Westerland ist geprägt von Hotels und Appartmenthäusern aus dem letzten Jahrhundert, allerdings ist in vielen kleineren Sylter Orten noch die ursprüngliche Bebauung mit traditionellen Friesenhäusern, aber auch wilhelminische Bädervillen erhalten geblieben. Auf der Hohen Geest, zwischen Kampen und Wenningstedt, steht der älteste Leuchtturm der Insel mit 38 Metern Höhe. Leuchtturm-KampenLeuchtturm in Kampen
Auf Sylt kann man sich in vielen gehobenen gastronomischen Einrichtungen kulinarisch verwöhnen lassen. Eine nordfriesische Spezialität ist der leckere Salzwiesen-Lammbraten.

Kultur auf Sylt

Auch kulturell dreht sich auf Sylt alles ums Lamm. So finden in den Mai- und Juniwochen jeden Jahres viele Lämmermärkte oder Lämmerbälle, verbunden mit der Zubereitung von deftigen Lammmahlzeiten statt. Ein sportliches Highlight ist der große "Syltlauf", an dem auf einer Strecke über 33,3 km jährlich an die 1500 Läufer teilnehmen. An der Küste des Westerwälder Weststrands finden zahlreiche Wassersportwettbewerbe statt. Dazu zählen beispielsweise Katamaran-Regatten oder der Deutsche Windsurfcup.
Wer die Landschaft genießen möchte, für den sind die ausgedehnten Heidelandschaften und das Wattenmeer ein besonderes Highlight. Es werden Führungen von privaten Wattführern oder auch von Naturschutzverbänden  durch diese einzigartige Naturlandschaft angeboten. Spaß für die ganze Familie bietet die "Sylter Welle"- ein Meerwasserwellenbad an der Strandpromenade von Westerland.
Der Tierpark Tinnum bietet viele Informationen über die heimische Flora und Fauna, man kann auch zahlreiche heimische Tierarten beobachten.
Musikalisch, lustig und theatralisch wird's im Juli und August beim „Meerkabarett“, wo verschiedene Comedians, Kabarettisten und Musiker für Unterhaltung sorgen.
Sylt bietet Urlaubsspaß für die ganze Familie. Ob beim Baden im Meer oder in zahlreichen Bädern, beim Windsurfen oder Kiting.
Passende Hotels finden Sie hier.

Anfahrt:
Die Insel Sylt ist über den 11 km langen Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden. Allerdings verkehren über diesen Damm nur Personenzüge oder der SyltShuttle, ein Autozug der Deutschen Bahn. Der wichtigste Sylt-Zubringer ist der Flughafen in Tinnum, auf dem täglich mehrere Linien- und Charterflüge von mehreren deutschen Großstädten landen. Aber auch mit der Fähre ist die Insel vom Festland aus zu erreichen.
 
 
Haus-Kliffende-in-KampenHaus Kliffende in Kampen auf Sylt
 
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26 September 2012

Nordfriesland

Posted in Nordfriesland

Den nördlichstenTeil Deutschlands bildet Nordfriesland. Nicht nur vom Klima her reizvoll, sondern auch landschaftlich hält diese Region eine Menge an beeindruckenden Dingen bereit!
Neben viel Natur, gesunder Luft und Meeresrauschen gibt es Kunst, Kultur und Spaß bei Sport und Spiel. Fernab vom Großstadttrubel und Straßenlärm bietet Nordfriesland Erholung allererster Güte. Die nordfriesischen Inseln, jede für sich einzigartig, erwarten Sie mit viel Charme und Gastfreundschaft. Zu den größten nordfriesischen Inseln gehören Sylt, Föhr, Amrum, Langeness und Pellworm.Schafe-am-deich-von-nordstrandSchafe am Deich von Nordstrand
Die Halligen, mit ihren Warften zum Schutz gegen die Nordseewellen, sind eine weltweit einzigartige Sehenswürdigkeit. Doch auch auf dem nordfriesischen Festland gibt es eine Menge zu entdecken. Schmucke maritime Städtchen und Dörfer mit ihren typischen reetgedeckten Dächern und ländlichem norddeutschen Flair sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer

Weitreichende Naturschutzgebiete, so auch das Uneco-Weltnaturerbe Wattenmeer, laden geradezu zu spannenden und lehrreichen Exkursionen ein. Wenn sich die Nordsee aller 6 Stunden wie von Geisterhand zurückzieht, werden ca. 3500 km² Meeresgrund trockengelegt- die somit größte Wattfläche der Welt.
Tatsächlich ist man in Nordfriesland beständig damit beschäftigt, mit Warften oder Deichen das Land gegen die Gewalten der Nordee zu schützen.
In Nordfriesland wird Plattdeutsch gesprochen. Der "Dichter des Nordens" Theodor Storm, desses Roman "Der Schimmelreiter" fast Jedem bekannt sein dürfte, wurde hier geboren. Sein Geburtshaus in Husum ist heute ein interessantes Museum.
Das heilende Reizklima der Nordsee tut jedermann gut, vor allem den abgasgeplagten Menschen der Ballungsgebiete. Hier kann man bei ausgedehnten Spaziergängen die frische Meeresluft genießen oder sich in den zahlreichen Wellnessoasen entspannen und den Alltag vergessen. Wellneshotels finden Sie bei beispielsweise bei unserem Partner "hotel.de". Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen aus einer breiten Palette an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.
Nordfriesland ist das ganze Jahr über eine Reise wert. Entdecken Sie, aktiv beim Wandern oder entspannt beim Badeurlaub, diese faszinierende Region im Nordwesten Deutschlands.
 
WattenmeerDas Wattenmeer
 
Hallig-HoogeDie Hallig Hooge
 
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09 September 2012

Ostfriesland

Posted in Ostfriesland

Ganz im Nordwesten Deutschlands, im Bundesland Niedersachsen befindet sich das beliebte Urlaubsgebiet Ostfriesland. Neben Gebieten des Festlandes zählen die Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog dazu. Nordfriesland umfasst die Landkreise Aurich mit Norden, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden mit einer Gesamteinwohnerzahl von beinnahe einer halben Million Menschen.
Die Region hat eine lange Geschichte mit ebenso vielen Traditionen. Erste Besiedlungen sind aus der Frühgeschichte bekannt. Osfriesland war im Laufe der Jahrhunderte in viele Auseinandersetzungen verwickelt, so kämpften nicht nur Heerkönige, sondern auch die Französen, die Preußen und verschiedene Fürsten um das Land an der Nordsee.
Die Landwirtschaft, die Fischerei und der Handel mit Gütern prägte das Land viele Jahrhunderte. Der Deichbau machte viele vorher unbrauchbare Gebiete für die Landwirtschaft nutzbar.
Obwohl die Landwirtschaft auch heute noch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, nimmt der Tourismus inzwischen einen großen Stellenwert ein. Vor allem die Inseln sind ein regelrechter Touristenmagnet- wen wunderts- bei der reizvollen und einzigartigen Landschaft?
Ostfriesland hat eine Menge an gut erhaltenen Baudenkmälern in Stadt und Land zu bieten.
Beeindruckend und auf jeden Fall einen Besuch wert sind die herausragenden Sakralbauten wie die Ludgerikirche in Norden sowie die Neue Kirche und die Große Kirche in Emden. Aber auch kleinere aus dem Mittelalter stammende romantische Dorfkirchen, zumeist im gotischen oder romanischen Stil erbaut, sind überaus sehenswert. Die Suurhuser Kirche hat es sogar bis ins Guinnes Buch der Rekorde geschafft, denn sie beherbergt den schiefsten Kirchturm der Welt. schiefer-Kirchturm-von-SuurhusenDer schiefe Kirchturm von Suurhusen

Ostfriesland - Land der Leuchttürme

Wie es sich für eine Gegend am Meer gehört, gibt es natürlich auch Leuchttürme. So steht der größte Leuchtturm der deutschen Nordseeküste mit 65 Metern Höhe in Campen und der Kleinste mit "nur" 12 Metern Höhe in Pilsum.
Innenstädte in Aurich oder Leer bieten mit ihren historischen Innenstädte eine Vielzahl an historischen Gebäuden. Obwohl im 2. Weltkrieg stark zerstört, findet man auch in der Stadt Emden noch viele Zeugnisse früherer Baugeschichte aus mehreren Epochen.
Die gut erhaltenen und liebevoll restaurierten Dörfer mit historischen Dorfkernen wie Rysum, Greetsiel, Hollen oder auch Westgroßefehn konnten in den letzten Jahren in bundesweiten Wettbewerben zur Ortsgestaltung vorderste Platzierungen erreichen. Viele Gemeinden sind von kilometerlangen Fehnkanälen durchzogen, beispielsweise die Orte Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Großefehn oder Moormerland. In Greetsiel und in Ditzum sollte man sich unbedingt die sogenannten Kutterhäfen mit ihren zahlreichen Krabbenkuttern ansehen.
Einen Einblick in das Leben früherer Zeiten kann man in interessanten Ausstellungen verschiedener Museen erhalten. So beeindrucken die Kunsthalle in Emden, das Ostfriesische Landesmuseum in Emden und das Teemuseen in Norden und Leer mit ihren Sammlungen. Tee spielt übrigens hier in dieser Region eine große Rolle, denn der pro Kopf Verbrauch an Tee ist hier deutschlandweit am höchsten.
Neben vielen kleinen themenbezogenen Museen in verschiedenen Orten sind die Museumshäfen mit ihren historischen Schiffen in Emden und Leer besonders sehenswert.Ratsdelft-EmdenMuseumshafen Ratsdelft in Emden
Von der Herrschaft früherer Häuptlings-und Adelsfamilien zeugen zahlreiche Wehr- und Prachtbauten, welche man in ganz Ostfriesland finden kann. Die älteste erhaltene Burg ist die aus dem 15. Jahhundert stammende Harderwykenburg in Leer. Zu ihnen zählt auch das Schloss Lütetsburg bei Norden, welches sich allerdings in Privatbesitz befindet.
Im Ort Bunderhee kann man "Das Steinhaus" besichtigen, die älteste erhaltene Häuptlingsburg Ostfrieslands.

Ostfriesland - Land der Windmühlen

Eine weitere Attraktion des Nordens sind zahlreiche Windmühlen, welche natürlich auch in Ostfriesland in großer Zahl vorhanden sind. Aufgrund der geografischen Lage handelt es sich hauptsächlich um Holländerwindmühlen, welche für eine Besichtigung offen stehen. Die größte von ihnen befindet sich mit stattlichen 30 Metern Höhe im Ort Hage. Die aus dem 15. Jahrhundert stammende "Peldemühle" kann man in Wittmund besichtigen. Sie ist die älteste noch erhaltene Holländerwindmühle Deutschlands. Die berühmten "Zwillingsmühlen" stehen in Greetsiel zur Besichtigung offen. Die einzige Bockwindmühle Ostfrieslands steht in der Gemeinde Dornum.
Bockwindmuehle-DornumDie Bockwindmühle in Dornum Natürlich lädt die Nordsee mit vielen Nordseebädern zu einem Bade-und Erholungsurlaub für die ganze Familie ein. Vor allem die Ostfriesischen Inseln locken viele Touristen mit vielen schönen und breiten Sandstränden.
Kulturell gesehen ist überall eine Menge los. Vor allem die Nordseehalle Emden, die größte Veranstaltungshalle Ostfrieslands, bietet ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm.
Auch in der Stadthalle oder Sparkassen-Arena Aurich und der Ostfrieslandhalle Leer wird viel Kultur geboten.
Jährlich gibt es in Ostfriesland das im Zeitraum von Juli bis August stattfindende Festival "Musikalischer Sommer", wo meist in Kirchen klassischen Konzerte aufgeführt werden. Das größte Filmfestival Niedersachsen ist das "Internationale Filmfest", welches jährlich an acht Tagen im Mai und Juni in Emden und auf der Nordseeinsel Norderney stattfindet.
Das größte Volksfest Nordfrieslands ist der historische Gallimarkt in Leer. Sein Ursprung geht bis ins Jahr 1508 zurück. War früher reges Marktreiben mit Krämern und Kaufleuten angesagt, so hat sich sein Charakter seit dem beginnenden 20. Jahrhundert zum Volksfest verändert. Jedes Jahr am 2. Mittwoch im Oktober gehts los mit Umzügen, Trubel und Spaß!
Aber auch sportlich geht es zu Land und zu Wasser hoch her! So gibt es spannende Regatten, erstklassige Surfveranstaltungen und jede Menge Spaß beim Badewannen- und Schlickschlittenrennen! Tolle Hafenfeste wie das Emder Delft- und Hafenfest oder "Leer Maritim" erwarten Sie.
Also auf gehts in den Norden!News-button
 
WattenmeerAm Norddeutschen Wattenmeer
 
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06 Oktober 2012

Stadt Hamburg

Posted in Hamburg

skylineIm Nordwesten Deutschlands, eingebettet zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Schleswig Holstein, liegt die freie Hansestadt Hamburg. Als Stadtstaat mit 1,8 Millionen Einwohnern bildet die Stadt ein eigenes Bundesland. Mit Hamburg assoziiert man durch seine Geschichte und Traditionen vor allem Erotik und Sünde, Schifffahrt und Seehandel. Das hat seine Gründe, denn die Sündenmeile "Reeperbahn" mit der berüchtigten Herbertstraße ist weltweit einmalig.ReeperbahnDie Reeperbahn Und der Hamburger Hafen ist der größte Seehafen Deutschlands und der zweitgrößte Europas. Hamburg bildet eine Metropolregion für Industrie und Handel im Norden unseres Landes. Erstmals im 7. Jahrhundert n.Chr. urkundlich erwähnt, verfügt sie somit über eine lange Tradition als bürgerlicher Stadtstaat.

Hamburgs Geschichte

Bereits im 12. Jahrhundert wurde am Alsterufer eine Handels- und Marktsiedlung errichtet, welche wenig später auch das Hafenrecht erhielt. Als Mitgründungsort des Hansebundes entwickelte sich Hamburg rasch zu einem boomenden Handelszentrum zwischen Nord-und Ostsee. Mit der Gründung des Hamburgischen Nationaltheaters Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte die Stadt auch kulturell ihren Höhepunkt.
Wie viele deutsche Städte, wurde auch Hamburg im 2. Weltkrieg stark zerstört. Als Mahnmal für die sinnlosen Zerstörungen erinnert heute die erhalten gebliebene Turmruine der St. Nikolai- Kirche. Viele historische Bauten wurden aufgebaut oder restauriert und bestimmen wie einst die Stadtsilouette. Diese wird vor allem durch die Türme der fünf größten Kirchen St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen und St. Michaelis geprägt. Letztere ist bekannt als Michel und bekanntes Wahrzeichen der Stadt. Hamburgs Silouette soll gewahrt Hafen-HamburgDer Hamburger Hafenbleiben, indem der Bau von hohen Gebäuden in der Stadt nicht erlaubt wird. Deshalb sind hier nur wenige Hochhäuser oder hohe Buröhäuser zu finden. Ausnahmen bilden das Unilever-Haus, das Hotel am Kongresszentrum oder der Komplex am Berliner Tor. Die höchsten Bauwerke der Stadt sind Sendemasten, so der Heinrich Hertz-Turm mit knapp 280 Metern Höhe oder der Sendemast für Rundfunk mit etwas über 300 Metern Höhe. Statt hoher Bürogebäude besitzt Hamburg ganze Bürostadtviertel wie den Kontorhäusern, dem übrigens ersten Bürostadtviertel Europas. Durch die Zerstörungen im 2. Weltkrieg und die danach städtebauliche Konzeption besitzt Hamburg nur noch wenige ursprüngliche und zusammengehörige Gebäudekomplexe. In der Innenstadt kann man in der Deichstraße und am Ufer des Nikolaifleets noch typische Altstadtbebauung der Gründerzeit sehen. barockes Hamburger Rathausbarockes Hamburger RathausIm Zentrum befinden sich viele weitere architektonische Highlights wie das Gebäude des Hauptbahnhofs oder das Chilehaus. Das aus dem Jahre 1897 stammende schlossartige Rathaus fasziniert mit seinen zahlreichen und prunkvoll ausgestatteten Sälen. Ein Muss für jeden Hamburgtouristen ist ein Besuch des Jungfernstiegs, der bekannten Hamburger Flaniermeile mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Der Hamburger Hafen ist mit seiner markanten Köhlbrandbrücke einer der meist besuchten Orte der Stadt. Hier kann man mit etwas Glück u.a. große Luxusliner wie die "Freedom of the Seas" bestaunen. Die Binnenalster wird durch das Alsterfleet mit dem Hafen und der Elbe verbunden, an deren Ufern sich weitere Sehenswürdigkeiten wie das Blankeneser Treppenviertel, der alte Elbtunnel, der Fischmarkt, die Speicherstadt oder auch die Landungsbrücken befinden. Hier beginnen auch die alten Wallanlagen aus dem 17. Jahrhundert mit Grünanlagen und weiteren architektonischen Bauten wie dem Justizforum am Sievekingplatz.Speicherstadt-bei-NachtDie Hamburger Speicherstadt bei NachtWeit außerhalb der Stadtgrenzen, auf der Insel  Neuwerk in der Elbmündung, steht Hamburgs ältestes Bauwerk, ein Leuchtturm aus dem Jahre 1310. Aber Neuwerk ist noch nicht der entfernteste zu Hamburg zählende Ort, die Nordsee-Inseln Scharhörn und Nigehörn sowie der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer zählen ebenfalls zur Stadt.

Hamburgs Parks und Gärten

Hamburg ist mit seinen vielen Parkanlagen eine grüne Stadt. Ein besonders schönes Beispiel ist, neben dem großen Stadtpark und dem Altonaer Volkspark, der als japanischer Garten angelegte Park "Planten un Blomen". Nicht zu vergessen ist der Tierpark Hagenbeck, welcher ebenfalls über eine schöne Parkanlage verfügt. Außerdem beherbergt er über 200 Tierarten mit artgerechter Haltung in Freigehegen.
Hamburgs Flair ist einzigartig und man muss es einfach erlebt haben. Allein an die 10 Millionen Touristenübernachtungen jährlich zeugen von der Beliebtheit der Stadt. Besuchermagnete sind vor allem die Hamburger Innenstadt mit Binnenalster, der Hamburger Hafen mit den St. Pauli-Landungsbrücken, die Reeperbahn oder der Hamburger Fischmarkt. Auch kulturell gibt es in der Hansestadt jede Menge Abwechslung. Mehrere Dutzend Theater und Museen, zahlreiche Galerien und wechselnde Ausstellungen, über 30 Kinos, Messen, Musicals etc. lassen keine Wünsche offen. Die größten regelmäßig stattfindenden Messen sind die "Internorga" und die "Hanseboot". Als Musicalstandort Nummer eins in Deutschland ziehen bekannte Musicals wie "König der Löwen" oder "Mammamia" jährlich an die 2 Millionen Besucher in ihren Bann. Im Miniatur- Wunderland befindet sich die größte Modelleisenbahn der Welt. Das Panoptikum beherbergt Deutschlands ältestes Wachsfigurenkabinett.

Veranstaltungen in Hamburg

Große Veranstaltungen sind neben dem wöchentlich stattfindenden Hamburger Fischmarkt der Hafengeburtstag im Mai oder das Alstervergnügen an der Binnenalster, welches im August startet.
Die-KoehlbrandbrueckeDie Köhlbrandbrücke   Im Stadtteil Altona, welcher erst seit 1938 zu Hamburg gehört, findet jährlich im Juni ein zwei Wochen dauerndes buntes Straßenfest statt. Weitere interessante Veranstaltungen sind diverse Filmfestivals, Motorradtreffen wie die Hamburg-Harley-Days, oder auch der Christopher Street Day. Sportliche Highlights sind u.a.das deutsche Spring-Derby, der Hamburg- Marathon oder die deutschen Meisterschaften im Tennis.
Man könnte die Liste der Sehenswürdigkeiten und Kulturhöhepunkte hier beliebig fortsetzen. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in der Rubrik "Sehenswürdigkeiten" im unteren Teil dieser Seite. Und das passende Hotel in Hamburg finden Sie hier!

Anfahrt:
Viele Wege führen nach Rom- so auch nach Hamburg! Als Metropolregion verfügt die Stadt natürlich über Verkehrsanbindungen per Straße und Schiene, zu Wasser und auch aus der Luft.
Über die Bundesautobahnen A1, A7, A23, A24 und A25 sowie die Bundestraßen B4, B5, B73, B75, B207, B431, B432, B433 und B447 kann man die Stadt mit dem Auto bequem erreichen.  

Als größter Eisenbahn-Knotenpunkt Nordeuropas gibt es verschiedene Intercity-Express-Linien und InterCity-Linien, über welche Hamburg u.a. mit Polen, Tschechien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz verbunden ist.  
In Hamburg-Fuhlsbüttel, etwa 8 km nordwestlich des Stadtzentrums, befindet sich der internationale Flughafen "Hamburg-Airport". Er wird von ca. 60 Fluggesellschaften angeflogen.
 
Panorama-Binnenalster-mit-NikolaikirchePanorama Binnenalster mit Nikolaikirche und Rathaus

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