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15 August 2012

Die Stadt Zwickau

Posted in Region Zwickau

Inmitten des grünen Muldetals liegt die westsächsische Stadt Zwickau, welche bereits im Jahre 1118 urkundlich erwähnt wurde. Sie ist die viertgrößte Stadt Sachsens und ist durch die historische Ferien- und Silberstraße mit der Landeshauptstadt Dresden verbunden.
Kurfürst der Weise (1463 – 1525) bezeichnete Zwickau einst als „Eine Perle in meinen Landen“. Zwickau kann sich, mit seinen über 2500 denkmalgeschützten Häusern - besonders aus der Gründerzeit und der Gothik-  auch heute noch als "Perle architektonischer Baukunst" bezeichnen. Die Stadt hatte, im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten, relativ wenig Kriegsschäden zu beklagen. In Zeiten des Sozialismus hinterließ vor allem der Kohlebergbau seine Spuren, ziemlich verkommen wurde die Stadt auch als "Rußzwigge" bezeichnet. Heute erstrahlt die Stadt wieder in altem Glanz.

Aus der Geschichte der Stadt Zwickau

Im Jahre 1348 erhielt die Stadt Zwickau das Stadtrecht. Ein verheerender Brand zerstörte die Zwickauer Innenstadt innerhalb der Stadtmauern beinahe vollständig. Die um 1470 im Schneeberger Raum entdeckten Silbervorkommen trugen zum wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt bei, denn in Zwickau wurde das Silbererz geschmolzen. Die der Ausbreitung der Stadt entgegenstehende Stadtmauer wurde zum Ende des 18. Jahrhunderts abgetragen.
Die bis 1806 kurfürstliche Stadt, wurde ab 1835 Kreisdirektionssitz und ab 1874 Sitz der Kreishauptmannschaft Zwickau.
Ab 1838 wurde mit dem industriellen Abbau der unter der Stadt liegenden Steinkohlevorkommen begonnen, welche bis ins Jahr 1977 andauerten.
Im Jahre 1907 wurde Zwickau die Kreisfreiheit zugesprochen, allerdings verlor sie diesen Status im Jahre 2008 aufgrund der aus finanziellen Gründen notwendigen Gebietsreform unter Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt.
In Zwickau liegt die Wiege des sächsischen Automobilbaus, August Horch gründete hier 1904 die Horchwerke, aus denen später die Audi-Werke hervorgingen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde, unter sozialistischer Führung, der Automobilbau weiter fortgesetzt- der hier geborene Trabant (Trabi) wurde zum heiß begehrten Fahruntersatz der DDR-Bürger und erreicht heute Kultstatus. Heute ist hier VW mit seinem großen Werk in Zwickau-Mosel präsent und zählt als größter Arbeitgeber der Region.trabant-601Trabant 601
Aber auch musikalisch hat die Stadt eine Berühmtheit zu bieten, der Musikromantiker Robert Schumann erblickte hier 1810 das Licht der Welt. Ihm zu Ehren nennt sich Zwickau auch Robert Schumann Stadt.
Sehenswerte Highlights Zwickaus sind das im ehemaligen Audi-Werk befindliche August-Horch-Museum, der Dom St. Marien (Marienkirche), das Dünnebierhaus, das Gewandhaus, das historische Rathaus- allesamt am Hauptmarkt gelegen, das Schiffchen am Kornmarkt, die St. Katharienkirche, wo Thomas Müntzer predigte, das restaurierte Schloss Osterstein, das Kräutergewölbe, die Paradiesbrücke über der Mulde oder auch das historische Johannisbad.
Insgesamt ist der historische Stadtkern Zwickaus mit seinen verzierten Bürgerhäusern mehr als sehenswert. Die am Dom gelegenen Priesterhäuser zählen mit seinen steilen gotischen Satteldächern zu den ältesten Wohngebäuden Deutschlands. Weit über die Stadtgrenzen bekannt sind auch die Bildungseinrichtungen Westsächsische Hochschule Zwickau und das Robert-Schumann-Konservatorium.
Einen Besuch der Stadt kann man nur empfehlen, neben vielen Sehenswürdigkeiten ist Zwickau auch als eine der einkaufsfreundlichsten Städte bekannt.
 
weitere Informationen: www.zwickau.de
 
 matthaeus-kircheMatthäus Kirchegewandhaus-zwickauGewandhausPulverturmDer Pulverturm mit Teilen der Stadtmauer
 
Anfahrt:
Aus südlicher und östlicher Richtung gelangt man mit dem Auto über die Bundesautobahn A72 und B173 in die Stadt, aus nördlicher Richtung über die Bundesautobahn A4 und die Bundesstraße B93.
Der Hauptbahnhof liegt etwas außerhalb des Zentrums, aber mit der Straßenbahn erreicht man innerhalb weniger Minuten das Zentrum. Die Vogtlandbahn verbindet die Stadt mit Plauen und Karlsbad in Tschechien.
 
Innenstadt-mit-HauptmarktZwickauer Innenstadt mit Hauptmarkt
 
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17 August 2012

Bautzen

Posted in Region Lausitz

 
Bautzen, die Stadt der Türme, liegt in der sächsischen Oberlausitz an der Spree und ist Kreisstadt des Landkreises Bautzen. Die 1000-jährige Stadt hat sorbische Wurzeln, heißt auf sorbisch Budyšin und hat eine bewegende Geschichte. Bautzens Altstadt strahlt durch ihre eindrucksvolle Stadtsilhouette ein besonderes Flair aus und wird schon seit dem 19. Jahrhundert als "sächsisches Nürnberg" bezeichnet.
Über der Stadt und weithin sichtbar thronen die weißen Renaissancegiebel der Ortenburg. Hier sind das Sorbische Museum und das Puppenspieltheater untergebracht. Von hier hat man einen phantastischen Ausblick über die Stadt und das weite Umland. Ortenburg-bautzenOrtenburg Bautzen Das Hofrichterhaus mit seinem filigranen Schornstein aus der Renaissance befindet sich an der nördlichen Stadtmauer unweit der Ortenburg.
Die Michaeliskirche  mit seiner Alten Wasserkunst kann man im Südwesten der Altstadt besichtigen und ist wohl das markanteste Ensemble der Stadt.
Sehr markant erhebt sich der Petridom über der Stadt, welche als Simultankirche sowohl von Katholiken als auch von Protestanten genutzt wird.
Das Domstift mit seinem prachtvollen barocken Portal befindet sich nördlich des Domes. Es beherbergt die Domschatzkammer St. Petri sowie das Diözesanarchiv und die Diözesanbibliothek des Bistums Dresden-Meißen.
Ein weiteres Highlight Bautzens ist das barocke Rathaus mit seinen verschiedenen Uhren. Rathaus-BautzenRathaus BautzenHier am Hauptmarkt kann man das bedeutendste Barockensemble der Stadt mit verschiedenen gut erhaltenen Bürgerhäusern
besichtigen, welche im Stil des sächsischen Hochbarock erbaut worden sind.
Bautzen besitzt einen "schiefen Turm", den etwas seitlich geneigten Reichenturm.Reichenturm-bautzenReichenturm "Der schiefe Turm"
Weitere historische Bauwerke sind:
- die Maria-und-Martha-Kirche
- die Taucherkirche
- die Liebfrauenkirche
- die Ruine der Mönchskirche
- die Ruine der Sankt-Nikolai-Kirche
- die kleine Klosterkirche St. Clara

Kultur und sorbisches Brauchtum  in Bautzen

Bautzen hat nicht nur architektonisch eine Menge zu bieten, auch kulturell ist so einiges im Angebot. So befindet sich in Bautzen das einzige zweisprachige Theater Deutschlands, das Deutsch-Sorbische Volkstheater. Neben der sorbischen Sprache wird aber noch anderes Brauchgut gepflegt, so finden in der Osterzeit die beeindruckenden Prozessionen der sorbischen Osterreiter statt.
Rund um Bautzen gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz. Unweit der Stadt befindet sich die zum Biosphärenreservat erklärte Heide-und Teichlandschaft mit einer beeindruckenden Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Bautzen ist ein Besuchermagnet und ganzjährig einen Besuch wert. Klicken Sie hier um ein passendes Hotel für Ihren Aufenthalt zu finden.
 
Bautzen-PanoramaBautzen-Panorama
 
 
 
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15 August 2012

Das Erzgebirge

Posted in Erzgebirge

Im Süden Sachsens liegt eines der bekanntesten Mittelgebirge Deutschlands - das Erzgebirge. Seinen heutigen Namen erhielt es im 16. Jahrhundert auf Grund der Entdeckung großer Erzvorkommen. Vorher war die Bezeichnung  "Miriquidi" (Dunkelwald) für dieses Gebiet gebräuchlich.
Das Erzgebirge gehört zu den reizvollsten Mittelgebirgen Europas und bildet die grüne Grenze zwischen Sachsen und und dem tschechischen Böhmen.

Geografische Lage des Erzgebirges

Im Osten grenzt das Erzgebirge an das Elbsandsteingebirge, im Westen an das Vogtland. In nördlicher Richtung ist die Grenze etwas unklarer definiert, eine grobe Linie ist mit den Städten Zwickau, Chemnitz, Freiberg und Dresden gegeben, was einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 140 km entspricht. Die Nord-Süd- Ausdehnung beträgt ca. 50 km.. Im Süden fällt das Erzgebirge schroff ab und grenzt an das böhmische Becken. Die höchste Erhebung liegt auf tschechischer Seite - es ist der 1244 Meter hohe Keilberg. Auf der deutschen Seite erreicht der Fichtelberg stolze 1215 Meter Höhe. Die Flüsse Zwickauer Mulde, Freiberger Mulde, Wilde Weißeritz, Müglitz und Gottleuba durchschneiden die Landschaft mit ihren reizvollen Flußtälern.Die abwechslungsreiche Landschaft im Wechsel mit Hügeln, Tälern und Ebenen bieten dem Besucher verschiedenste Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ausgedehnte Wanderungen in landschaftlich reizvoller Umgebung bieten dem Wanderfreund, was sein Herz begehrt. Winter-im-ErzgebirgeWinter im ErzgebirgeIm Winter sind die bekannten Wintersportorte Oberwiesental am Fichtelberg oder auch Altenberg im Osterzgebirge Magneten für Freunde des Wintersports. Das Erzgebirge ist relativ schneesicher, auf jeden Fall wartet die Region um den Fichtelberg regelmäßig mit meterhohen Schneemengen, tollen Abfahrtsmöglichkeiten, Rodelbergen und gespurten Loipen auf.

Räuchermännchen und Schwibbogen aus dem Erzgebirge

Tradition wird im Erzgebirge groß geschrieben, so ist die erzgebirgische Volkskunst mit liebevoll geschnitzten Kunstwerken weltweit bekannt. Um die Weihnachtszeit verwandelt sich das Erzgebirge in eine Märchenlandschaft. Annaberger-WeihnachtsmarktDer Annaberger WeihnachtsmarktTausende von beleuchteten Tannenbäumen und eben so viele Schwibbögen in den Fenstern der Häuser sowie zahlreiche anheimelnde Weihnachtsmärkte vermitteln Romantik pur. Das Spielzeugdorf Kurort Seiffen ist in dieser Zeit ein Muss für jeden Besucher der Region, hier wird Weihnachten wahr. Im Spielzeugmuseum Seiffen erhält man einen interessanten Einblick in die Geschichte dieser schönen Volkskunst. Die kleine romantische Seiffener Kirche ist auch Motiv vieler in Holz geschnitzter Kunstwerke. Hier liegt die Wiege von geschnitzten und bunt bemalten Holzfiguren wie Weihnachtsengeln, Bergmännern und Räuchermännchen oder Weihnachtspyramiden.erzgebirgische-Weihnachtspyramideerzgebirgische Weihnachtspyramide Die jährlich im Juni in Annaberg stattfindende Annaberger Kät ist das größte Volksfest des Erzgebirges. Einen Besuch wert sind auch die großen angrenzenden Städte Zwickau, mit seinem spätgothischen Dom, dem historischen und gerade erst neu restaurierten Rathaus und dem Robert Schumann Haus, die alte Bergmannsstadt Freiberg mit seinem Dom mit Original-Silbermannorgel und historischer Altstadt oder auch Chemnitz- die Stadt mit dem modernen Flair. Aber auch Schlösser und Burgen findet man in dieser Region, sehr sehenswert ist beispielsweise die Burg Stein in Hartenstein im romantischen Tal der Zwickauer Mulde.
Das Erzgebirge hat eine Menge zu bieten- lernen Sie es kennen! Für einen angenehmen Aufenthalt bietet das Erzgebirge eine Menge an einladenden Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen aus unserem breiten Angebot!
 
 
 
Fichtelberg-Keilberg-MassivBlick zum Keilberg und zum Fichtelberg
 
 
 
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17 August 2012

Die Lausitz

Posted in Lausitz

Die Lausitz liegt im Osten Sachsens, im südlichen Brandenburg und in Teilen Ostpolens und bedeckt eine Fläche von etwa 13.000 km². Sie gliedert sich in 2 landschaftlich völlig verschiedene Regionen, in die Oberlausitz und die Niederlausitz. Zur Oberlausitz zählen die Landkreise Görlitz sowie der größte Teil des Landkreises Bautzen und der Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Zur Niederlausitz gehören die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße, Teile der Landkreise Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und Oder-Spree bis hinauf nach Eisenhüttenstadt sowie die kreisfreie Stadt Cottbus. In Polen zählen u.a. Teile Niederschlesiens sowie der Landkreis Zary zur Lausitz. Im Süden grenzt die sie ans Lausitzer Gebirge auf tschechischer Seite.Fuerst-pueckler-schloss-bad-muskauFürst Pückler Schloss in Bad Muskau
Die Lausitz beinhaltet verschiedene Naturräume, wie die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, das Lausitzer Becken- und Heideland, das Oberlausitzer Bergland, Teile des Spreewaldes und das Zittauer Gebirge. Den Spreewald und das Zittauer Gebirge haben wir aufgrund der großen landschaftlichen Unterschiede separaten Rubriken zugeordnet. Die Lausitz besitzt 3 ausgewiesene Naturparks:  den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, den Naturpark Niederlausitzer Landrücken und das Zittauer Gebirge.

Die Lausitz - Land der Sorben

Die geschichtlicher Entwickung im frühen Mittelalter wird in weiten Teilen der Lausitz sorbisch gesprochen, so gibt es zweisprachige Ortschilder und auch Schulen, an denen zweisprachig gelehrt wird. Allerdings rückt die sorbische Sprache zunehmend in den Hintergrund.
Für Besucher der Lausitz hält dieser Landstrich aufgrund seiner unterschiedlichen Regionen eine Menge Abwechslung bereit. So gibt es in der Niederlausitz ausgedehnte Radwanderwege oder tolle Badeseen, welche teilweise aus gefluteten Braunkohletagebaubecken entstanden sind.

Der Braunkohleabbau-Fluch und Segen der Lausitz

lausitzer-seenlandDas Lausitzer Seenland
Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird in der Lausitz Braunkohle  abgebaut, was die Landschaft tiefgreifend veränderte. Ganze Ortschaften fielen dem Tagebau zum Opfer. Nach der politischen Wende begann die Rekultivierung und einige alte Kraftwerke und Brikettfabriken sind heute als "technische Denkmäler" zu besichtigen. Die vom Tagebau hinterlassene Mondlandschaft war und ist eine große Herausforderung, diese Gebiete wieder nutzbar zu machen. So entsteht hier durch Flutung der ehemaligen Tagebaue die größte "künstliche" Wasserlandschaft Europas. Es sind mittlerweile 23 neue Seen mit einer Gesamtfläche von mehr als 14.000 ha entstanden, eine spektakuläre Landschaft mit viel Potenzial für Freizeit und Erholung. Die beliebten Naherholungsgebiete "Senftenberger See" oder der "Knappensee" sind schon vor einigen Jahrzehnten aus gefluteten Tagebauen entstanden und sind Touristenmagnete der Lausitz. Sie bieten Groß und Klein vielfältige Möglichkeiten zum Baden, Tauchen, Segeln, Surfen, Ausflüge mit dem Boot oder mit dem Kanu oder zum Angeln. Weitere interessante Seen sind der Geierswalder und Partwitzer See sowie der Bärwalder, Dreiweiberner und Sedlitzer See mit vielfältigen Möglichkeiten für Spiel, Sport und Spaß.

Die Lausitz - altes Brauchtum, historische Städte und viel Kultur

irrgarten-kleinwelkaIrrgarten Kleinwelka Entdeckungsreisen in historische Städte wie Bautzen, Görlitz , Bad Muskau oder Cottbus sind ein spannendes Erlebnis beim Besuch dieser Region. In vielen idyllischen Dörfern kann man noch das sorbische Brauchtum life miterleben. Beeindruckend und unbedingt sehenswert sind die im südlichen Teil der Lausitz gelegenen Orte mit ihren architektonisch wertvollen historischen Umgebindehäusern, wie zum Beispiel im Ort Ebersbach in Sachsen. Eine bunte Kunst- und Kulturszene mit vielen Traditionen, ob klassisches oder modernes Theater oder Musikfestivals bereichern die kulturelle Landschaft der Lausitz. Es gibt Spaßbäder, Freizeit- und Erlebnisparks wie beispielsweise den bekannten Dinosaurierpark in Kleinwelka mit einem riesigen Labyrinth. Sogar für Motorsportfreunde hat die Lausitz etwas zu bieten, der Lausitzring ist Austragungsort verschiedener Motorsportveranstaltungen. In den Bergen der Oberlausitz, zum Beispiel auf der Landeskrone oder der Lausche, finden Wintersportfreunde viele Möglichkeiten der sportlichen Betätigung, ob einfach nur mit dem Schlitten rodeln, Langlauf oder Abfahrt auf Skiern, für jeden ist etwas dabei.
Planen Sie mehrere Tage ein, um diese Region zu entdecken- die Lausitz erwartet Sie!
knappenseeDer Knappensee
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07 September 2012

Dresden

Posted in Region Dresden

dresden-skylineEingebettet von den sanften Hügeln der Ausläufer des Erzgebirges und des Lausitzer Berglandes liegt im weiten Elbtal Sachsens Landeshauptstadt Dresden.
Eine erste Besiedlung des Dresdner Raumes gab es bereits in der Steinzeit, aber urkundlich erwähnt wurde Dresden als Stadt erstmalig im Jahre 1206. Das "alte" Dresden lag rechtselbisch und bildet heute paradoxerweise die Dresdner Neustadt. Die Verleihung des Stadtrechts ist Überlieferungen zufolge erst im Dezember 1403 durch Wilhelm I. erfolgt. War die Stadt damals eher noch unbedeutend, entwickelte sie sich fortan zu einer königlich-kürfürstlichen Residenzstadt mit einzigartiger Architektur und Schönheit. Wegen seiner vielfach barocken Architektur, seinen beeindruckenden Kunstsammlungen und der landschaftlich reizvollen Lage im Elbtal wird Dresden auch als "Elbflorenz" bezeichnet.
 

Dresden- Sachsens Oberzentrum

Dresden bildet als politisches und wirtschaftliches Zentrum Sachsens, zusammen mit zehn weiteren Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die "Metropolregion Mitteldeutschland".
Die Stadt hat eine bewegende Geschichte aufzuweisen, im 17. Jahrhundert brannte der rechtselbische Teil -die heutige Neustadt- komplett ab und wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten bis Mitte des 18. Jahrhunderts als "Neue königliche Stadt" wieder aufgebaut. Unter der Herrschaft von Friedrich August dem I. - genannt "August der Starke"- blühte die Stadt auf und errang internationale kulturelle Bedeutung. Kronentor-des-ZwingersDresdner Zwinger "Das Kronentor"
Dresden war mehrfach in große und kleine Auseinandersetzungen verwickelt, erobert und teilweise durch Brände zerstört - fand aber immer wieder zu seiner Größe zurück. Es entstanden weltbekannte Bauwerke wie die Dresdner Frauenkirche, die Semperoper, der Dresdner Zwinger oder die Brühlsche Terrasse, welche sich entlang des Elbufers in der Innenstadt erstreckt. Aber auch großzügige Parkanlagen wie der "Große Garten" mit seinem Palais und großräumigen Grünanlagen entstanden.

Dresden- eine der grünsten Großstädte

Mit einem ca. 60%igen Grünanteil in Parks und Waldgebieten wie der Dresdner Heide ist Dresden übrigens eine der grünsten Großstädte Europas. Vier Naturschutzgebite und zwölf Landschaftsschutzgebiete umgeben die Stadt.Grosser-Garten-LuftaufnahmeGroßer Garten in Dresden
Seinen schwersten Schlag in seiner Geschichte musste Dresden zum Ende des 2. Weltkrieges hinnehmen, als in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Bomber schwer beschädigt wurden.
Obwohl in der Zeit des Sozialismus viele Reste der stark zerstörten historischen Bebauung beseitigt worden sind, wurden aber viele historische Monumentalbauten wie das Ständehaus, die Augustusbrücke, die Kreuzkirche, der Zwinger, die Katholische Hofkirche, die Semperoper oder auch das Japanische Palais wieder aufgebaut und originalgetreu rekonstruiert. Selbst die Ruine der Frauenkirche, welche eigentlich als Mahnmal gegen den Krieg und Faschismus dienen sollte, wurde wieder aufgebaut und erstrahlt seit 2004 in alter Schönheit.

 

Weltkulturerbe Dresden

Im Jahre 2004 wurde Dresden der Rang als Weltkulturerbestätte zuerkannt- welcher allerdings im Jahre 2009, aufgrund von Streitigkeiten um den Bau der Waldschlösschenbrücke, wieder verloren ging.

Kulturstadt Dresden

In Dresden ist eine Menge los! Zahlreiche Veranstaltungen kleinen und großen Kalibers ziehen das ganze Jahr über viele Gäste aus dem In- und Ausland an.
Semperoper Tickets bei www.eventim.deAnzeige
So erwarten im April das bekannte Dresdner Filmfest oder die traditionellen Dresdner Musikfestspiele sein interessiertes Publikum. Das seit 1971 stattfindende "Internationale Dixielandfestival" zieht, als die weltweit bedeutendste Jazz- und Bluesveranstaltung, jedes Jahr im Frühjahr bis zu 500.000 Jazzfans aus der ganzen Welt an.
Im Sommer gibt es u.a. die beliebten "Dresdner Filmnächte", welche mittlerweile an bis zu sechzig Tagen mit Veranstaltungen, Konzerten und Filmvorführungen unter der malerischen Kulisse der Dresdner Altstadt am Elbufer bis zu 150.000 Besucher anziehen.
Ergebisse ihrer Arbeiten stellen Hochschulen und Institute und andere zahlreiche Forschungseinrichtungen zur "Langen Nacht der Wissenschaften" Anfang Juli vor.
In der "Museumssommernacht" wenig später können zahlreiche Museen der Stadt außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden.
Zum großen Stadtfest im August ist die ganze Stadt auf den Beinen- es erstreckt sich über die gesamte Innenstadt mit zahlreichen Veranstaltungen für die ganze Familie. Bis an die 500.000 Besucher werden hier jedes Jahr gezählt!
Auch im Herbst gibt es zahlreiche Veranstaltungen. So bieten die "Dresdner Tage" zeitgenössische Musik, das Literaturfestival "Bardinale" Veranstaltungen für Literaturfreunde und das "Festival der Zauberkunst" fasziniert mit vielen erstaunlichen Zaubertricks.
Im Dezember findet der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands statt, der berühmte "Dresdner Striezelmarkt". Dieses seit 1434 stattfindende Ereignis gehört zu den Touristenattraktionen im Dezember. Dresdner-StriezelmarktDresdner StriezelmarktWer Dresden besucht, sollte mehrere Tage einplanen, um die ganzen Sehenswürdigkeiten der Stadt ansatzweise kennenzulernen. TIPP! Wer  einen Besuch des Grünen Gewölbes plant, sollte unbedingt im Vorfeld Karten bestellen.
Dresden ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die nahe gelegene Sächsische Schweiz oder das Lausitzer Bergland. Außerdem locken weitere Highlights wie das Schloss Moritzburg, die Albrechtsburg in Meißen, das Schloss Weesenstein sowie der Barockgarten mit Barockschloss in Heidenau-Großsedlitz vor Dresdens Toren. Hier können Sie Ihr Hotel für Ihren Aufenthalt in Dresden buchen.
 
Anfahrt:
Dresden ist mit der Bahn, beispielsweise mit dem ICE, über die Strecken von Leipzig, Berlin, Erfurt oder Nürnberg, Prag, Magdeburg und auch Frankfurt am Main erreichbar. Über die S-Bahnstrecken gelangt man von Leipzig, Chemnitz oder Zwickau in die Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Dresden über die Bundesautobahnen A4 aus Richtung Erfurt bzw. Görlitz, von Berlin aus über die A13 und aus Richtung Leipzig über die A14. Über die A17 reist man aus Richtung Prag an. Die Bundesstraßen B6, die B 97, die B 170, die B 172 und die B 173 führen ebenfalls in die Stadt. Der Flughafen in Dresden Klotzsche verbindet Dresden mit vielen deutschen Großstädten wie Hamburg, Düsseldorf oder München und natürlich das gesamte Ausland.
 
Panorama-DresdenDresdner Skyline am Abend
 
 
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14 August 2012

Elbsandsteingebirge

Posted in Elbsandsteingebirge

Im Osten der Republik liegt ein besonders reizvoller Landstrich Deutschlands - das Elbsandsteingebirge. Eine atemberaubende Natur erwartet den Besucher mit beeindruckenden Tafelbergen und Sandsteinfelsen. Der Lilienstein oder die Festung Königstein ragen weit über das Elbtal hinaus und sind bis zur sächsischen Landeshauptstadt und Elbmetropole Dresden sichtbar.

Das Elbsandsteingebirge- von der Natur gestaltet

Dieses Mittelgebirge ist ein stark zerklüftetes Gebiet, dessen Felsen aus witterungsanfälligem Sandstein, entstanden aus Meeresablagerungen in der Kreidezeit, bestehen. Die jahrtausendelange Erosion hat diese Zauberlandschaft geformt- tiefe Schluchten, bewaldete Ebenen und hohe Felsmassive wechseln auf engem Raum einander ab. Es gibt eine enorme Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren, welche man sonst nur noch selten findet. Das gesamte Gebirge ist etwa 700 km² groß und liegt in Teilen von Nordböhmen in der Tschechischen Republik und Südsachsen. Der nördböhmische Teil des Elbsandsteingebirges wird als Böhmische Schweit bezeichnet, der Teil in Südsachsen nennt man die Sächsische Schweiz.
Die höchste Erhebungen in der Böhmischen Schweiz ist der Hohe Schneeberg mit 723 Metern, der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges, also die Sächsische Schweiz weist als höchste Erhebung den 561 Meter hohen  Großen Zschirnstein.
Das Elbsandsteingebirge wurde 1990 zum Nationalpark bzw. zum Naturschutzgebiet ernannt.
Die Elbe durchzieht diesen Landstich als blaues Band in einer tiefen Schlucht. Mit historischen Dampfschiffen der Dresdner Weißen Flotte kann man reizvolle Ausflüge auf der Elbe unternehmen und die Natur genießen- ein beeindruckendes Erlebnis! Ein einmaliges Naturerlebnis ist aber auch eine Fahrt durch die wildromantische Kirnitzschklamm.
Ein weiterer Höhepunkt und ein absolutes MUSS ist der Besuch der berühmten Bastei, von dessen Brücke man einen malerischen Blick auf das Elbtal genießen kann. Die Bastei zählt zu den Touristenmagneten in der Sächsischen Schweiz. Das Naturtheater "Felsenbühne Rathen" liefert Kultur pur inmitten der grünen Natur.
Der Kurort Rathen ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, beispielsweise ins wild romantische Polenztal, und für Klettertouren. Gut beschilderte Wanderwege führen den Wanderer sicher durch die idyllischen Schluchten. Von den Höhen der Bergmassive kann man atemberaubende Ausblicke über das Land genießen.
Sehenswerte größere Städte sind Pirna, Königstein und Bad Schandau direkt im Elbtal gelegen, aber auch Sebnitz, Hohnstein oder Bad Gottleuba, außerhalb des Elbtales sind einen Besuch wert. Die Landeshauptstadt Dresden liegt nur einen Katzensprung von hier entfernt und sollte natürlich gleich mit eingeplant werden! Die passende Übernachtung in der Region - egal ob Hotel, Pension oder Ferienwohnung - finden Sie, wenn Sie auf den Button "Übernachtung finden" klicken.
 
Sonnenuntergang-im-ElbsandsteingebirgeSonnenuntergang im Elbsandsteingebirge


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29 Juli 2012

Frauenkirche Dresden

Posted in Dresden

Die Frauenkirche in Dresden ist eine evangelisch-lutherische Kirche im prächtigen Barockstil und gehört seit 2005 mit einer Höhe von 91,24 Metern endlich wieder zur Kulisse der Stadt.  Als protestantischer Sakralbau hat sie eine der größten steinernen Kirchenkuppeln Mitteleuropas. Dabei hat sie eine bewegte Geschichte hinter sich.
Sie wurde von 1726 bis 1743 nach Entwürfen George Bährs erbaut und wurde kurz vor Ende des 2. Weltkrieges im Luftkrieg in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 so schwer beschädigt, dass sie am Morgen des 15. Februars in sich zusammenstürzte.
In der DDR blieb die Ruine als Mahnmal gegen den Krieg erhalten. Nach der Wende jedoch formierte sich eine Interessengemeinschaft und ein Förderverein und mittels hoher Summen an Spendengeldern aus aller Welt und der Stadt Dresden wurde sie in der Zeit zwischen 1994 und 2005 wieder aufgebaut.
Die ursprüngliche Grundsteinlegung der Frauenkirche war am 26. August 1726, im Jahre 1743 wurde sie fertiggestellt. Schon damals kamen die meisten Mittel für den Bau aus Spendengeldern von meist Dresdner Bürgern.
Die konkave Form der steinernen Kuppel im unteren Teil erinnert an eine Glocke, deshalb nannte man sie auch „die steinerne Glocke“.
Durch die Last der Kuppel gab es immer wieder Probleme und es mussten fortwährend Reparaturen durchgeführt werden. Die Innenpfeiler, welche ursprünglich aus Sandstein bestanden, wurden mehr und mehr durch andere haltbarere Materialien ersetzt.
Beim Wiederaufbau wurden insgesamt 43 Prozent der alten Bausubstanz wiederverwendet und einige große Bauteile gelangten sogar wieder an ihren ursprünglichen Platz.
Der Kirchenraum sowie die Unterkirche stehen Besuchern zur Besichtigung offen.
 
Besichtigungszeiten:
Von Montag bis Freitag kann die Frauenkirche in der Regel von 10-12 und 13-18 Uhr besichtigt werden.
 
weitere Informationen: www.frauenkirche-dresden.de
 
 Panorama-DresdenBlick zur Dresdner Frauenkirche (links)- rechts die Hofkirche mit Schloss
 
 

21 August 2012

Leipzig

Posted in Region Leipzig

Die kreisfreie Großstadt Leipzig liegt im Nordwesten Sachsens. Als größte Stadt dieses Bundeslandes und als alte Messestadt stellt Leipzig ein bedeutendes Wirtschafts-, Kultur- und Verkehrszentrum Sachsens und Deutschlands dar.
Durch die Stadt fließen drei Flüsse, die Weiße Elster, die Pleiße und die Parthe, welche sich im Stadtgebiet mehrfach verzweigen. Um die Flusslandschaft herum befinden sich große Auwälder. Leider wurden aufgrund von Braunkohleabbau südlich von Leipzig viele Teile dieser Auwälder zerstört, aber im Zuge des Aufbaus des Leipziger Neuseenlandes teilweise schon wieder rekultiviert.

Zur Geschichte Leipzigs

Der Stadt Leipzig wurde bereits im Jahre 1165 das Stadtrecht verliehen, seitdem entwickelte sie sich kontinuierlich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt Mitteleuropas. Als historisches Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels ist der Leipziger Buchverlag weltbekannt. Weiterhin befinden sich eine der ältesten Universitäten und die ältesten Hochschulen Deutschlands hier. Ihr kulturelles Wirken hatten die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, das Leipziger Gewandhausorchester und der Thomanerchor genießen Weltruf.

Leipzigs Nikolaikirche - Symbol für die friedliche Revolution

Aus Leipzig kamen aufgrund der in der Wendezeit hier durchgeführten Montagsdemonstrationen wichtige Impulse für den Sturz der DDR-Diktatur. Die Leipziger Nikolaikirche ist dabei ein wichtiges Symbol geworden. Nikolaikirche-LeipzigNikolaikirche

Messestadt Leipzig

Die Stadt gilt seit vielen Jahrzehnten als wichtiger Messestandort für den nationalen und internationalen Handel in Europa. Deshalb wurde im Jahre 1996 ein neues Messezentrum eröffnet, wo jährlich viele bedeutende Messen, wie die Leipziger Buchmesse und die Auto Mobil International, stattfinden. Die mittlerweile nach Köln verlegte "Games Convention" wurde in Leipzig gegründet und hier etabliert.

Historische Altstadt mit "Auerbachs Keller"

Auch städtebaulich hat Leipzig eine Menge an Higlights zu bieten, so besitzt die Stadt eine große Anzahl an einer inzwischen liebevoll restaurierten historischen Bebauung aus der Gründerzeit und der Zeit der Weimarer Republik. Leipzigs Stadtkern ist ein wahres Schmuckstück mit zahlreichen historischen Objekten wie zum Beispiel der Mädlerpassage oder Barthels Hof. Auerbachs Keller, die bekannteste und zweitälteste Gaststätte Leipzigs, war schon im 16. Jahrhundert ein beliebtes Weinlokal. Weltweite Berühmtheit erlangte das Lokal durch Johann Wolfgang von Goethe, der während seiner Studienzeit von 1765–1768 oft hier verweilte. Ihm zu Ehren wurde die Goethe-Statue aufgestellt.Goethe-Statue-LeipzigGoethe Statue

Leipzigs Kulturszene

Auf Grund einer sehr vielseitigen Auswahl an Restaurants und Kneipen bietet die Stadt ein reges Kultur- und Nachtleben. In den Sommermonaten kann man im Barfußgässchen ein einzigartiges italienisches Flair mitten in Leipzig erleben.
In und um die Stadt gibt es vergleichsweise viele und schön gestaltete Parks und Gärten, in denen man spazieren oder einfach die Seele baumeln lassen kann, wie zum Beispiel im Johannapark.
Die gut ausgebaute touristische Infrastruktur Leipzigs zieht alljährlich über zwei Millionen Touristen in die Stadt. Leipzig ist einen Besuch wert, den Sie sich auf keinen fall entgehen lassen sollten. Zudem ist sie ein idealer Startpunkt ins Naherholungsgebiet Leipziger Neuseenland.
Passende Hotels für Ihren Aufenthalt in Leipzig finden Sie hier.
Anfahrt:
Leipzig besitzt einen Großflughafen (Halle-Leipzig) und wird von vielen nationalen und internationalen Linien angeflogen. Per Bahn erreicht man die Stadt aus allen Regionen Deutschlands, der restaurierte und als Einkaufstempel mutierte Hauptbahnhof liegt mitten in der Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Leipzig von Westen und Osten über die Bundesautobahn A 14, von Norden über die A 9 und von Süden über die A9 und die A 38. Die A72 aus Richtung Chemnitz befindet sich noch im Ausbau, ist aber zu großen Teilen bereits fertiggestellt. Zahlreiche Bundesstraßen führen in die Stadt, so die B 2, die B 6, die B 87, die B 181 sowie die B 186.
Leipzig-panoramaLeipzig Panorama
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09 April 2013

Völkerschlachtdenkmal

Posted in Regionen, Leipzig

Als Erinnerung an die große Völkerschlacht zu Leipzig, welche sich vom 16. bis 19. Oktober 1813 ereignete und insgesamt 120.000 Opfer forderte, wurde im Jahre 1913 das monumentale Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Es steht im Leipziger Süden, ganau an der Stelle, wo die heftigsten Kämpfe stattfanden und die meisten Soldaten ums Leben kamen.
Das Völkerschlachtdenkmal zählt, mit 91 Metern Höhe, zu den größten Denkmälern Europas.
Die Bauarbeiten zum Völkerschlachtdenkmal dauerten 15 Jahre, der Grundstein wurde bereits im Jahre 1898 gelegt. Wichtige Baumeister des Völkerschlachtdenkmals waren der Berliner Architekt Bruno Schmitz, Clemens Thieme sowie die Bildhauer Christian Behrens und Franz Metzner.

Das Völkerschlachtdenkmal als Wahrzeichen Leipzigs

Das Völkerschlachtdenkmal ist ein Wahrzeichen der Stadt ist schon von Weitem sichtbar. Es besitzt eine Aussichtsplattform in 57 Metern Höhe, zu welcher man über eine 500 Stufen zählende Wendeltreppe gelangt. Von hier hat man einen faszinierenden Ausblick auf Leipzig, das Leipziger Neuseenland und die ganze Umgebung. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann die Aussichtsplattform auch mittels eingebautem Personenaufzug erreichen.
Doch nicht nur die grandiose Aussicht ist ein Grund, das Völkerschlachtdenkmal zu besichtigen, auch die Kuppelhalle mit ihren 324 lebensgroß nachgebildteten Reitern in der Kuppeldecke, sowie die vier 9,5 Meter hohen Totenwächterstatuen sind beeindruckende Meisterwerke. Die vier Statuen stehen als Sinnbild für die 4 deutschen Tugenden: Tapferkeit, Opferbereitschaft, Glaubensstärke und Kraft des Volkes.
In der Krypta wachen 16 steinerne Krieger am symbolischen, mit einer bronzenen Grabplatte bedeckten steinernen Grab. Statuen wie der "Erzengel Michael", welcher als Schutzpatron der Soldaten galt, und weitere steinerne Reliefs stehen als Symbolfiguren für die historische Völkerschlacht.
Unweit des Vökerschlachtdenkmals befindet sich der Napoleonstein. Er steht genau an der Stelle, an der Napoleon während der Schlacht seinen Befehlsstand eingerichtet hatte.
krypta-voelkerschlachtdenkmalDie Krypta des VölkerschlachtdenkmalsVoelkerschlachtdenkmalDas Völkerschlachtdenkmal
Zu Ehren des 200. Jahrestages der Völkerschlacht zu Leipzig und dem 100. Jahrestages der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals gibt es in Leipzig eine Reihe von Veranstaltungen und als Höhepunkt eine Festwoche im Oktober. Mehr dazu erfahren Sie unter: www.voelkerschlacht-jubilaeum.de! Buchen Sie schon jetzt Ihren Aufenthalt in Leipzig in einem Hotel oder einer Pension oder Ferienwohnung!

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