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15 August 2012

Der Harz

Posted in Der Harz

Im Herzen Deutschlands, über Teile der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verteilt, liegt der Harz. Die höchste Erhebung, der Brocken mit 1142 Metern Höhe, befindet sich in Sachsen-Anhalt bei Wernigerode. Brocken-mit-BrockenbahnBrocken mit BrockenbahnAuf einer Länge von 110 km und ca. 40 km Breite erstreckt sich der Harz auf einer Fläche von 2.226 km² von Seesen im Westen bis zur Lutherstadt Eisleben im Osten. Im Oberharz mit rauhem Klima befinden sich die  Landkreise  Goslar und Osterode in Niedersachsen, den Unterharz mit milderem Klima bilden die Landkreise Harz und Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt sowie Nordhausen in Thüringen.

Der Brocken- Wahrzeichen des Harzes

Ein Muss eines jeden Harz- Besuchers ist die Besteigung des Brockengipfels, von dem man bei gutem Wetter eine perfekte Sicht übers weite Land hat. Wer es bequemer mag, lässt sich mit der Brockenbahn von Wernigerode oder Schierke zum Gipfel bringen. Die Brockenbahn gehört zu den Harzer Schmalspurbahnen, ebenso wie die Harzquerbahn und die Selketalbahn und bilden gemeinsam das größte Schmalspurbahnennetz Deutschlands.
Auf dem Brocken herrscht ganzjährig ein rauhes Klima mit einigen Metern Schnee im Winter, die Flora wird von Moosen, Flechten und niedrigen Krüppelkiefern bestimmt. Ansonsten ist der Harz von einer artenreichen Flora und Fauna geprägt.
Neben dem Brocken gibt es weitere Gipfel wie den Acker-Bruchberg-Höhenzug mit 927 m Höhe, die Achtermannshöhe mit 925 m und den Wurmberg bei Braunlage mit 971 m Höhe.
Wilde Wasserfälle und Flussläufe, romantische Täler und tiefe Wälder machen den Reiz dieser Landschaft aus. Wanderfreunde und Naturliebhaber kommen genauso auf ihre Kosten wie Wintersportfreunde. Viele Talsperren bieten ideale Voraussetzungen für Freunde des Wassersports, einige Flüsse laden zu entspannenden Kanufahrten oder auch Wildwasserfahrten ein. Die zahlreichen Berge bieten beste Bedingungen für Drachensegler, aber auch ausdehnte Klettertouren sind hier möglich.Fachwerkhaeuser-im-harzQuedlinburg im Harz
Die-RosstrappeDie Rosstrappe bei Thale

Nationalpark Harz

Ungefähr 10% der Fläche des Harzes bilden den Nationalpark Harz, welcher zu den größten Waldnationalparken Deutschlands zählt. Dieses über 24.000 Hektar große Naturschutzgebiet befindet sich rund um den Brocken zwischen den Städten Herzberg, Bad Harzburg und Ilsenburg. Diese Region steht unter besonderem Schutz. 
Die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert von Oberharzer Bergleuten angelegten "Oberharzer Teiche" rund um die Bergbaustadt Clausthal-Zellerfeld gehören wegen ihrer Einzigartigkeit seit 2010 zum Unesco-Welterbe.
Doch auch die Städte und Gemeinden des Harzes haben eine Menge zu bieten.
Besichtigungen der schmucken historischen Städte mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern wie Nordhausen, Stolberg, Quedlinburg, Wernigerode, Braunlage oder Goslar gehören ebenso zu einem Harzbesuch wie der Besuch des legendären Hexentanzplatzes in Thale. Wer das Gebiet des Hexentanzplatzes, das Bodetal oder die Rosstrappe nicht zu Fuß erkunden möchte, kann alles bequem mit Seilbahnen von Thale aus erreichen- bequemer gehts nicht! Bequem ist auch unsere Auswahl an Übernachtungen, klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und Sie erhalten eine große Auswahl an Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen.
Viel Spaß bei der Entdeckungsreise durch diese großartige Landschaft!
 
  
 
HarzpanoramaBlick auf den Brocken
 
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16 November 2012

Der Thüringer Wald

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Im Westen des Freistaates Thüringen befindet sich Deutschlands "grünes Herz" der Thüringer Wald. Er erstreckt sich als fast 1000 Meter hohes Mittelgebirge über eine Ausdehnung von 150 km von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten.
Er unterteilt sich in 6 Unterregionen , den Tambach-Oberhofer Thüringer Wald, den Brotteroder Thüringer Wald, den Ruhlaer Thüringer Wald , den Nordwestlichen Thüringer Wald, den Frauenwald-Neustädter Thüringer Wald sowie den Gehlberger Thüringer Wald.
Die höchste Erhebung ist der Große Beerberg mit 983 Metern am Rennsteig westlich von Oberhof. Der bekannte große Inselsberg nördlich von Brotterode, erreicht als vierthöchste Erhebung 916 Meter und hat neben Sendeanlagen einige touristische Attraktionen zu bieten.Blick-auf-den-grossen-beerbergBlick auf den großen Beerberg

Wander- und Skiparadies "Thüringer Wald"

Der Thüringer Wald ist ein Paradies für Naturliebhaber, seltene Pflanzen und Tiere haben in dieser zumeist noch ursprünglichen Natur ihre Heimat. Neben Waschbären haben sich auch die seltenen Schwarzstörche oder die Rotmilane wieder eingefunden, viele seltene Orchideenarten, wie das Purpurknabenkraut oder der Bienenragwurz sind hier zu finden.
Als Wanderparadies ist der zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands zählende Rennsteig weit über die Grenzen hinaus bekannt. Er verläuft über fast 170 km Länge auf der Kammlinie des Thüringer Waldes von Hörschel an der Werra bis nach Blankenstein an der Saale. Seit 1973 findet hier jedes Jahr im Mai der berühmte Rennsteiglauf statt.
Im Winter freut sich jeder Wintersportler über die hervorragenden Wintersportbedingungen, denn der Thüringer wald zählt zu den schneesichersten Mittelgebirgen Deutschlands. Bekannte Wintersportorte wie Oberhof bieten alles, was das Herz eines Wintersportlers begehrt.
In Oberhof befindet sich auch der bekannte Rennsteiggarten, einem Kleinod, in welchem Dank optimalen klimatischen Bedingungen seltene Gebirgspflanzen wie Enziane, Primeln, Glockenblumen, Nelken, Edelweiß und Alpenrosen gedeihen. Die schönste Farbenvielfalt gibts im Frühling, wenn Steinbrechpolster, Aurikel, Primeln und Kuhschellen ihre zahlreichen Blüten entfalten.
Thüringen ist das Land der Schlösser und Burgen. Die bekannteste unter ihnen ist das Unesco-Weltkulturerbe - die Wartburg bei Eisenach im Westen des Thüringer Waldes.wartburg-eisenachDie Wartburg bei Eisenach
Ein besonderes Erlebnis sind Fahrten mit nostalgischen Bergbahnen wie der Oberweißbacher Bergbahn oder der Rennsteigbahn.
Auf jeden Fall einen Besuch wert sind auch die interessanten und beeindruckenden Schaubergwerke und Höhlen. Die Saalfelder Feengrotte, ein ehemaliges  Alaunschieferbergwerk nördlich des Thüringer Waldes. Sie zählt zu den schönsten und buntesten Tropfsteinhöhlen der Welt und steht um Guinnessbuch der Rekorde.saalfelder-feengrotteSaalfelder Feengrotte
Als Land des Glas- und Porzellanhandwerks hat das Gebiet des Thüringer Waldes interessante Museen und Ausstellungen, wo man mehr über dieses Handwerk erfahren kann.
Die Farbglashütte in Lauscha oder das Porzellankabinett Rauenstein geben Einblicke in diese alten thüringer Traditionshandwerke. Eine Vielzahl an Unterkünften gibt es im Thüringer Wald für seine Gäste. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen Sie Ihre Unterkunft aus unserem breiten Angebot! 
 
 
talsperre-schoenbrunn-panoramaPanorama Talsperre Schönbrunn
 
 
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13 September 2012

Die Rhön

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Länderübergreifend und auf 3 Bundesländern verteilt, befindet sich ein reizender und interessanter Landstrich - die Rhön. Das Mittelgebirge erstreckt sich auf einer Fläche von gut 1500 km² über die Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen. Der Ursprung des Mittelgebirges geht auf vulkanische Tätigkeiten in der Urzeit zurück. Das Gebiet der Rhön gliedert sich dabei in 2 Teilbereiche, die "Hohe Rhön" oder auch "Hochrhön" genannt und die "Kuppenrhön".
Die höchste Erhebung der Rhön ist die 950 Meter ü.NN aufragende Wasserkuppe auf hessischem Gebiet.
Das einst fast vollständig mit urigen Buchenwäldern bewachsene Land wurde im Mittelalter bis auf 30% des einstigen Bestandes abgeholzt- heute gibt es viele Freiflächen mit dafür herrlicher Fernsicht.WasserkuppeDie Wasserkuppe
Im Zentrum der Rhön befindet sich der 926 Meter hohe Heidelstein auf der bayrisch-hessischen Landesgrenze. Im gesamten Rhöngebiet gibt es neben oben genannten Erhebungen gleich 5 weitere, die über 900 Meter über das Land ragen. Dazu zählen der Kreuzberg und die Dammersfeldkuppe mit je 928 Metern, der Eierhauckberg mit 910 Metern, die Abtsrodaer Kuppe mit 905 Metern und der Stirnberg mit 902 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.
Die Landschaft hat nicht nur für Wander-, Sport- und Naturfreunde eine Menge zu bieten, sondern bietet auch historische Highlights mit zahlreichen Schlössern und Burgen sowie kulinarische Köstlichkeiten.

Bisphärenreservat Rhön

Im Kernbereich der Rhön befindet sich ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat mit seltenen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten. Ingesamt gibt es in der Rhön überdurchschnittlich viele verschiedenen Pflanzenarten zu betrachten. Seltene hier vorkommende Pflanzenarten sind beispielsweise das Silberblatt, der glänzende Kerbel, die breitblättrige Glockenblume und der Alpen-Milchlattich. Selbst sehr seltene Orchideenarten wie der Frauenschuh, die Korallenwurz, der Nestwurz oder das Purpur-Knabenkraut sind hier heimisch.der-seltene-FrauenschuhHeimische Orchidee "Frauenschuh"Seine Erkundungstouren durch die Rhön kann man auf gut markierten Wanderwegen durchführen. Der 137 km lange Rhön-Höhenweg ist wohl einer der bekanntesten und eindrucksvollsten Wanderwege der Rhön, er führt von Burgsinn im Landkreis Main-Spessart über das Würzburger Haus am Farnsberg, die Kissinger Hütte auf dem Feuerberg, vorbei am Kloster Kreuzberg, durchs "Rote und Schwarze Moor", über den Emberg bei Oberalba, bis nach Bad Salzungen an der Werra.SchwarzmoorDas Schwarzmoor
Für Familien mit Kindern ist beispielsweise der Wildpark Klaushof bei bad Kissingen ein ideales Ausflugsziel, hier gibt es u.a. viele heimische Wildtierarten zu beobachten, für die Kleinen gibt es hier 2 Spielplätze und einen Streichelzoo.
Man kann die Rhön nicht nur zu Fuß durchwandern, für Radfreunde beispielsweise durchqueren viele interessante und reizvolle Radwege das Land. Aber auch für Pferdeliebhaber ist ein Urlaub in der Rhön wie geschaffen. Viele Strecken vorbei an einer faszinierenden Naturlandschaft aus Hügeln, bunten Wiesen mit grasenden Rhönschafen oder malerischen Flusstälern lassen den Ritt hoch zu Ross zum Erlebnis werden.

Die Rhön - Land der Burgen und Schlösser

Vom einstigen Einfluss früherer Herzoge, Fürsten und Bischöfe zeugen eine Vielzahl von hinterlassenen Schlössern, Burgen und Burgruinen. Viele Schlösser befinden sich, Dank Restaurierungen, in einem guten Zustand und beherbergen teilweise Museen und Ausstellungen aber auch gastronomische Einrichtungen. Obwohl alle Bauwerke sehenswert sind, beeindrucken die Burgruine Botenlauben bei Bad Kissingen, die Salzburg bei Bad Neustadt, die Klosterkirche Herrenbreitungen bei Breitungen, das Schloss Elisabethenburg und Schloss Landsberg in Meiningen oder die Kirchenburg Ostheim besonders.Kirchenburg-OstheimDie Kirchenburg OstheimEinige Schlösser werden von eindrucksvoll gestalteten Parks oder Gärten umgeben, in denen man spazieren gehen und die Seele baumeln lassen kann.
Zahlreiche Museen wie Heimatmuseen in verschiedenen Orten oder besonders Ausgefallenes wie das Deutsche Tabakpfeifenmuseum in Oberelsbach oder das Deutsche Fahrradmuseum in Bad Brückenau erwarten den interessierten Besucher.
Aufgrund der Lage sind die Höhenzüge der Rhön relativ schneesicher und bieten für Wintersportler tolle mit Skiliften ausgestattete Skigebiete, ideale Voraussetzungen für Abfahrt, Langlauf auf gespurten Loipen oder einfach nur für Spaß beim Rodeln. Man kann Schneeschuhtouren durchs tief verschneite Land unternehmen, Spaß und Action beim Snowkiten haben oder sich vom Pferdeschlitten aus die wundervolle Winterlandschaft an sich vorbeiziehen lassen.
Zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bieten dem Besucher Übernachtungsmöglichkeiten nach Wunsch für einen besonders angenehmen Aufenthalt. Klicken Sie auf den Button"Übernachtung finden" und treffen Sie Ihre Wahl!
Auf zur Entdeckungsreise in diese wundervolle Naturlandschaft- es lohnt sich!
 
Panorama-RhoenlandschaftPanorama Rhönlandschaft
 
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20 Dezember 2012

Weimar

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Die Kulturstadt Weimar liegt im Herzen Thüringens am kleinen Fluss Ilm. Die Stadt ist die viertgrößte Stadt des Freistaates Thüringen und besitzt den Status der Kreisfreiheit. Am Rande der Stadt erhebt sich der Ettersberg mit 478 Metern Höhe als höchste ERhebung des Thüringer Beckens. Als Kunst-und Universitätsstadt ist Weimar weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt.
Namhafte Persönlichkeiten und besondere geschichtliche Ereignisse prägten die Stadt Weimar. Namen wie Goethe, Schiller, Herder oder Wieland sind ebensowenig aus der Kulturgeschichte der Stadt wegzudenken wie die Gründung der ersten deutschen Republik im Jahre 1919. Obwohl Weimar keine Landeshauptstadt mehr ist, haben wichtige Einrichtungen wie das Thüringer Oberverwaltungs-gericht oder der Thüringische Verfassungsgerichtshof seinen Sitz in der Stadt.

Aus der Geschichte Weimars

kirche-st.peter-und-paulKirche Sankt Peter und Paul Alte Schriften belegen die Existenz Weimars bis ins Jahr 899 n.Chr., allerdings nicht als Stadt, sondern als Siedlung Burg Weimar. Diese befand sich zwischen den heutigen Bereichen des Grabens, der Schillerstraße und des Stadtschlosses. Von den alten Burg- und Wallanlagen ist allerdings heute nichts mehr verblieben.In den Jahren 1245 bis 1249 entstand die alte Stadtkirche, welche den Aposteln Peter und Paul geweiht wurde. Überlieferungen zufolge erhielt Weimar erst im Jahre 1410 offizielle Stadtrechte. Damit war der Grundstein für den Aufschwung der Stadt gelegt. Ein verheerender Stadtbrand zerstörte die Stadt Weimar im Jahre 1424 völlig. In Folge des Wiederaufbaus entstand eine kompakte und gleich doppelte Stadtmauer. Die beiden Mauern verliefen parallel im Abstand von ca. 10 Metern, hatten vier Toranlagen sowie zehn Türme. Überreste dieser Anlage kann man heute noch besichtigen, beispielsweise der Kasseturm am heutigen Goetheplatz.
Im Jahre 1552 wurde Weimar von Herzog Johann Friedrich dem Großmütigen zur Haupt-und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach gekürt. Berühmte Künstler der damaligen Zeit wie Goethe, Schiller, Herder und Wieland prägten die Zeit der Weimarer Klassik zum Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts.
Weimar blieb bis zum Jahr 1919 Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Mit Gründung der Weimarer Republik und des Landes Thüringen wurde Weimar bis 1933 dessen Landeshauptstadt.
Ein besonders schwarzes Kapitel ereilte die Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus. Auf dem Ettersberg entsstand 1937 das Konzentrationslager Buchenwald, in welchem bis 1945 mehr als 56.000 Häftlinge den Tod fanden. Heute dient diese Anlage als Mahnmahl dieser düsteren Zeit.gedenkstaette-buchenwaldDie Mahn- und Gedenkstätte BuchenwaldAuch Weimar wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört, besonders traf es die Innenstadt im Jahre 1945, wo bedeutende Bauwerke wie das Jägerhaus, das gelbe Schloss, das nationaltheater oder das Wittumspalais zerstört bzw. stark beschädigt wurden. Allerdings wurden viele Gebäude in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut und erstrahlen heute im alten Glanz.

Kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten Weimars

Da viele Kulturgüter in den Kriegsjahren aus Weimar heraus gebracht worden sind, kann man heute, trotz Plünderungen, viele dieser Kunstschätze in Ausstellungen und Museen der Stadt bewundern.
Weimar hat sich mittlerweile zum Tourismusmagneten des Freistaates Thüringen gemausert. Beigetragen hat dazu auch die Unesco, die in der Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts beispielsweise die Kunstgewerbeschule Weimar, das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar sowie das "Haus Am Horn" in den Kreis der Welterbestätten aufgenommen hat. Die Stadt Weimar war im Jahr 1999 die Kulturhauptstadt Europas.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. die barocke Jakobskirche, die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Weimarer Stadtschloss mit seinem Schlossturm, das Schloss Belvedere mit seiner Parkanlage sowie, als kulturelles Highlight, das Deutsche Nationaltheater Weimar mit dem Goethe- und Schiller-Denkmal. Die Stadt Weimar bietet in seinen Museen zahlreiche interessante thematische Führungen an.
Auch als Ausgangspunkt für Wanderungen zu Fuß oder per Fahrrad bietet Weimar ideale Möglichkeiten. So führt der 124km lange Ilmtal-Radweg durch Weimar. Das berühmte Goethehaus ist Startpunkt des historischen Goethe-Wanderwegs.schloss-belvedereDas Schloss Belvedere Liebhaber des gelben Gerstensaftes werden es besonders schätzen, denn die thüringisch-bayrische Bier-und Burgenstraße, welche zwischen Passau in bayern und Bad Frankenhausen in Thüringen verläuft, durchquert ebenfalls die Stadt. In Weimar sollte man das im Weißen Schwan, Weimars ältester Gastwirtschaft, ausgeschenkte "Schwanenblond" probieren.
Als bekanntestes Volksfest der Stadt ist der Weimarer Zwiebelmarkt weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Er fand am 4. Oktober 1653 erstmals statt und ist heute ein weithin beliebtes Spektakel, dass alljährlich mehrere hunderttausend Besucher anlockt. Heute findet dieses mitten in der Weimarer Altstadt mit Verkaufsständen und bunter Unterhaltung ausgetragene Ereignis, jeweils am 2. Wochenende des Monats Oktober statt.
Die Stadt ist auf Gäste bestens vorbereitet. Zahlreiche Hotels und Pensionen bieten Ihnen attraktive Übernachtungsmöglichkeiten. Passende Hotels in Weimar finden Sie hier.
 
Anfahrt:

Mit dem PKW erreicht man Weimar über die Bundesautobahn A4 Dresden- Frankfurt/ Main Abfahrt Weimar, von dort sind es nur noch 5 km bis ins Stadtzentrum. Über die Bundesautobahn A9 Berlin-München sind es von der Abfahrt Hermsdorfer Kreuz ca. 30 km bis Weimar. Weiterhin führen sie Bundesstraßen B7 Kassel/Gera oder die B85 Bayreuth/Kyffhäuser in die Stadt.

Mit der Bahn gelangt man über das  Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn in die Stadt Weimar.

Über den Flughafen Erfurt Weimar ist die Stadt mit der ganzen Welt verbunden. Von hier sind es ca. 25 km bis in die Stadt.

marktplatz-weimar-panoramaMarktplatz Weimar am Abend

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