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12 September 2012

Bremen

Posted in Bremen

skyline-bremenBremen, als die zehntgrößte Stadt Deutschlands, ist nicht nur eine Großstadt, sondern zugleich die Hauptstadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen". Neben Bremen gehört die nördlich von Bremen gelegene Stadt Bremerhaven zum sogenannten "Zwei-Städte-Staat".
 
 

Aus Bremens Historie

Bereits ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. enstanden erste Siedlungen am Ufer der Weser, welche mitten durch die Stadt fließt.
Im Jahre 1186 wurde Bremen das Privileg einer "freien Reichsstadt" zugewiesen. Durch den Beitritt der Stadt zum Hansebund im Jahre 1260 erlangte die Stadt zunehmende wirtschaftliche Bedeutung.
Als Zeichen ihrer Freiheit und von der Abwendung weltlicher Zwänge des Bistums Bremens wurden auf dem Marktplatz im Jahre 1404 der Bremer Roland und 1409 das Rathaus errichtet.bremer-rathaus-am-abendRathaus Bremen am Abend
Weil der im 16. Jahrhundert angelegte Weserhafen zunehmens versandete, erhielt die Stadt in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts den ersten künstlich angelegten Hafen Deutschlands.
Bremen brachte den internationalen Transatlantikhandel mit den USA ins Rollen und hatte ab dem 19. Jahrhundert wesentlichen Einfluss auf den deutschen Überseehandel. Das erste deutsche Dampfschiff, der Raddampfer "Die Weser" lief in der Bremer Werft von Johann Lange vom Stapel.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein umfassender Deichbau statt, umliegendes Marschland wurde somit nutzbar. Es entstanden Vorstädte mit der für Bremen typischen Reihenhausbebauung, den sogenannten "Bremer Häusern" nach englischem Stil. Von da an wuchs auch die Bevölkerungszahl in der Stadt- bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es mehr als 100.000 Einwohner.
Die Schifffahrt war damals wie auch heute prägend für die wirtschaftliche Entwicklung. Heute kann man auch den Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig einstufen, denn Bremen hat für jeden Besucher, historisch und kulturell, eine Menge zu bieten.

Radfahrerparadies Bremen

Als Radfahrergroßstadt Nr.1 in Deutschland bietet Bremen das am besten ausgebaute Radwegenetz unter den deutschen Großstädten.
Die Radfernwege "Hamburg-Bremen", "Bremen–Osnabrück" und der "Wümme-Radweg" führen direkt in die Stadt. Auch der bis Bremerhaven führende "Weserradweg", auf dessen Strecke Bremen eine wichtige Station darstellt, kreuzt die Stadt.
Gleich 17 Naturschutzgebiete gibt es allein im Stadtgebiet, so u.a. die Borgfelder Wümmewiesen, die Ochtumniederung und das Hollerland.
Historische Highlights gibt es viele an der Zahl. So ist allein der Marktplatz ein wahres Sammelsurium an historischen Schätzen. Den Mittelpunkt des Marktes bildet der Roland , er gilt als Wahrzeichen der Stadt. Gleich neben dem Roland befindet sich das historische Bremer Rathaus, Roland und Rathaus gehören mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Die bekannten "Bremer Stadtmusikanten" befinden sich an der westlichen Mauer des Rathauses. Weitere historische Gebäude am Markt sind der Dom St. Petri - eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die ehemalige Ratskirche "Unser Lieben Frauen" aus dem 13. Jahrhundert, das Haus der Kaufleute, genannt"Schütting", das Gebäude der "Bremischen Bürgerschaft" sowie weitere historische Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.der-schuettingDer Schütting

Die Bremer Altstadt- ein historischer Schatz

Die Altstadt an der Weser glänzt mit weiteren historischen Bauten, so ist die spätgotische Martinikirche aus dem 13. Jahrhundert hier zu finden. Die einzige noch erhaltene Klosterkirche Bremens, die katholische Propsteikirche "St. Johann" aus dem 14. Jahrhundert befindet sich direkt zwischen dem Domhof und der Schnoor, einem beeindruckenden mittelalterlichen Gängeviertel.
Die "Schnoor" vermittelt mit seinen historischen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts einen faszinierenden Einblick in die damalige Lebensweise der Bevölkerung.
Reste des Dominikanerklosters mit der Kirche St. Katharinen kann man in der Katharinenpassage betrachten.  
Der 75 Meter hohe neugotische Südturm der Pfarrkirche "St.Stephani" überragt das Gelände im nach ihr benannten Stephaniviertel.     
Hat man diese Vielfalt an lebendiger Historie der Innenstadt Bremens auf sich wirken lassen, kann man sich in der "Schlachte", einer top sanierten historische Uferpromenade an der Weser, in einer der zahlreichen gastronomischen Einrichtungen kulinarisch verwöhnen lassen.
Auch außerhalb des Stadtkerns Bremens gibt es Sehenswertes in Hülle und Fülle. So sind das ehemalige Wasserwerk von 1873 auf dem Stadtwerder, das Antikolonialdenkmal der "Elefant" im Stadtteil Schwachhausen, oder auch das Haus des Reichs von 1930 in der Bahnhofsvorstadt, um nur einige hier zu nennen, absolut sehenswert. Der "Wesertower" mit seinem 80 Metern hohen Aussichtspunkt bietet eine fantastischen Blick über die Stadt.
Im Bremer Norden kann man am Vegesacker Ufer das Schulschiff "Deutschland" besichtigen, oder auch Schloss Schönebeck und die Wasserburg "Haus Blomendal".schulschiff-deutschlandDas Schulschiff Deutschland
Ein Museum mit bedeutenden völkerkundlichen Sammlungen ist das "Überseemuseum". Es beherbergt einzigartige historische Sammlungen aus Ozeanien, aus Asien, Afrika und Amerika, sowie Interessantes und Wissenswertes über Natur- und Handelskunde. Das "Havenhaus" am Vegesacker Hafen und die sogenannten "Packhäuser" aus dem 19. Jahrhundert sollte man als historische Baudenkmäler der Stadt ebenfalls besichtigen.
Zahlreiche Parks und Gärten laden, beispielsweise im Bremer Norden, zu ausgedehnten Spaziergängen ein. So liegt am Rande der "Bremer Schweiz" der im 19. Jahrhundert angelegte "Knoops Park" in St. Magnus. Er ist eine interessante Mischung im Stile eines englischen Parks und einem italienischem Renaissance-Garten. Im Stadtteil Blumental gibt es auf ca. 40 Hektar den "Wätjens Park" mit Schloss,  ebenfalls im 19. Jahrhundert angelegt. Rund um das Schloss Schönebeck in Vegesack kann man auf romantischen Wegen im Tal der Schönebecker Aue erholsame Spaziergänge erleben. Die gesamte Weserpromenade Vegesack ist mit seinen exotischen Gehölzen wie ein einziger Naturgarten.
Die Bremer Wallanlagen sind nicht nur Bremens älteste Parkanlage, sondern dazu noch die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands.Bremens-WallanlagenBremer Wallanlagen

Kulturstadt Bremen

Wer es lieber etwas turbulenter mag, kommt bei zahlreichen Veranstaltungen der Stadt übers ganze Jahr voll auf seine Kosten!
Kulturelles Highlight der Stadt ist der "Freimarkt", eines der ältesten Volksfeste Deutschlands überhaupt! So gibt es den "Kleinen Freimarkt" vor dem Rathaus und den "großen Freimarkt" auf der Bürgerweide. Weitere Veranstaltungen sind u.a. der Bremer Karneval im Februar, das Freiluftfestival "Breminale", das Internationale Literaturfestival oder das Musikfest Bremen im September.
Allerdings beginnt in Bremen das Veranstaltungsjahr sportlich mit dem bekannten "Bremer Sechstagerennen" im Januar.
Im Bremer Norden gibt es als große kulturelle Veranstaltung das "Vegesacker Hafenfest" oder das "Festival Maritim" rund um den Vegesacker Hafen.
Termine und Veranstaltungsorte finden Sie bald im Veranstaltungskalender hier im Portal.
Also wenn es in den Norden geht, sollten Sie einen Besuch der Hansestadt Bremen unbedingt mit einplanen! Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt.
 
 
 
Anfahrt:
Bremen ist mit der Bahn beispielsweise dem ICE aus Richtung München, Hamburg oder Köln zu erreichen. Fernverkehrslinien führen beispielsweise aus Richtung Leipzig in die Stadt.
Mit dem Auto ist Bremen über die Bundesautobahnen A1, A27, A28, A270, A281 an das Fernstraßennetz angebunden oder über die Bundesstraßen B6, B74, B75 direkt zu erreichen.
Mit dem im Süden Bremens befindlichen internationalen Flughafen Bremen ist die Stadt sozusagen mit der ganzen Welt verbunden.
 
Bremer-rathausplatz-panoramaBremer Rathausplatz Panoramablick
 
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27 August 2012

Das Mittelrheintal

Posted in Mittelrheintal

Der Rhein, als größter deutscher Strom, hat in jeder Region seines Verlaufs seine besonderen Reize. Den geschichtsträchtigsten Bereich stellt allerdings das Mittelrheintal dar, welches sich im Abschnitt zwischen Bingen im Süden bis hinauf nach Koblenz im Norden erstreckt. Aufgrund seiner langen und ereignisreichen Geschichte findet man hier eine Fülle von außergewöhnlich beeindruckenden Baudenkmälern.
Lange Zeit lag hier die nordliche Grenze des Römischen Reiches mit fortschrittlicher Lebensweise und einem blühenden Handel. Viele Auseinandersetzungen um Besitz und Macht hat diese Region schon miterlebt, so wurde die Region im 17. und 18. Jahrhundert beispielsweise Schauplatz vieler Kriege zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich um die Vormachtstellung am Rhein.
Heute ist die Kulturlandschaft Mittelrheintal ein Touristenmagnet mit mehreren Millionen Besuchern pro Jahr und zählt seit 2002 zum Unesco-Welterbe.

Das Mittelrheintal- ein Unesco Welterbe

Rebenbepflanzte Hänge, verträumte schmale Ortschaften und Burgen auf den Felsvorsprüngen sind aufgereiht wie auf einer Perlenkette. Und diese Perlen gilt es zu entdecken. Allein bei einer Flussfahrt auf dem Rhein kommt man ins Träumen und Staunen, denn überall gibt es etwas Schönes zu sehen oder zu entdecken. Der Loreleyfelsen bei St. Goarshausen zum Beispiel wurde in vielen Liedern besungen oder in Gedichten beschrieben. Zu den herausragenden Burganlagen zählen die Burg Pfalzgrafenstein, welche auf einer Felsinsel inmitten des Rheins liegt, die Marksburg, die einzige unzerstörte Höhenburg des Mitteltheintales oder die Burg Rheinfels, welche als Festung hoch über dem Rheintal thront. Burg-Pfalzgrafenstein-panoramaBurg PfalzgrafensteinPure Romantik strahlt das Schloss Stolzenfels aus - bei Koblenz erhebt sich die im 19. Jahrhundert von den Preußen erbaute mächtige Festungsanlage Ehrenbreitstein über die Stadt und den Rhein.
Mittlerweile gibt es zahlreiche gut ausgebaute Rad-und Wanderwege, auf denen man das Gebiet mit dem Rad oder zu Fuß erkunden kann. So führt auf der linken Rheinseite ein durchgängiger Weg abseits vom Autoverkehr von Bingen bis nach Bonn.
Jedes Jahr von Juni bis September erstrahlt der Rhein in 4 Veranstaltungen des Spektakels "Rhein in Flammen" in atemberaubender Schönheit.  Neben vielen spektakulär beleuchteten Schiffen und Booten, welche dann auf dem Rhein unterwegs sind, gibt es ein atemberaubendes Höhenfeuerwerk.

Naturparadies Mittelrheintal

Auch für alle Naturfreunde ist dieses Gebiet einzigartig, denn das hier für deutsche Verhältnisse außergewöhnlich milde Klima bietet Pflanzen und Tieren einen Lebensraum, die sonst eher in mediterranen Regionen anzutreffen sind. Diptam und Federgräser, Smaragd- und Mauereidechse und sogar die Gottesanbeterin und der Segelfalter sind hier zu Hause.
Planen Sie wirklich mehrere Tage beim Besuch dieser einzigartigen Region ein, denn die Fülle an Sehenswürdigkeiten, welche ein Muss beim Besuch des Mittelrheintales sind, ist schier gewaltig.
 
 
RheinpanoramaRheinpanorama 
 
 
 
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16 November 2012

Der Thüringer Wald

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Im Westen des Freistaates Thüringen befindet sich Deutschlands "grünes Herz" der Thüringer Wald. Er erstreckt sich als fast 1000 Meter hohes Mittelgebirge über eine Ausdehnung von 150 km von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten.
Er unterteilt sich in 6 Unterregionen , den Tambach-Oberhofer Thüringer Wald, den Brotteroder Thüringer Wald, den Ruhlaer Thüringer Wald , den Nordwestlichen Thüringer Wald, den Frauenwald-Neustädter Thüringer Wald sowie den Gehlberger Thüringer Wald.
Die höchste Erhebung ist der Große Beerberg mit 983 Metern am Rennsteig westlich von Oberhof. Der bekannte große Inselsberg nördlich von Brotterode, erreicht als vierthöchste Erhebung 916 Meter und hat neben Sendeanlagen einige touristische Attraktionen zu bieten.Blick-auf-den-grossen-beerbergBlick auf den großen Beerberg

Wander- und Skiparadies "Thüringer Wald"

Der Thüringer Wald ist ein Paradies für Naturliebhaber, seltene Pflanzen und Tiere haben in dieser zumeist noch ursprünglichen Natur ihre Heimat. Neben Waschbären haben sich auch die seltenen Schwarzstörche oder die Rotmilane wieder eingefunden, viele seltene Orchideenarten, wie das Purpurknabenkraut oder der Bienenragwurz sind hier zu finden.
Als Wanderparadies ist der zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands zählende Rennsteig weit über die Grenzen hinaus bekannt. Er verläuft über fast 170 km Länge auf der Kammlinie des Thüringer Waldes von Hörschel an der Werra bis nach Blankenstein an der Saale. Seit 1973 findet hier jedes Jahr im Mai der berühmte Rennsteiglauf statt.
Im Winter freut sich jeder Wintersportler über die hervorragenden Wintersportbedingungen, denn der Thüringer wald zählt zu den schneesichersten Mittelgebirgen Deutschlands. Bekannte Wintersportorte wie Oberhof bieten alles, was das Herz eines Wintersportlers begehrt.
In Oberhof befindet sich auch der bekannte Rennsteiggarten, einem Kleinod, in welchem Dank optimalen klimatischen Bedingungen seltene Gebirgspflanzen wie Enziane, Primeln, Glockenblumen, Nelken, Edelweiß und Alpenrosen gedeihen. Die schönste Farbenvielfalt gibts im Frühling, wenn Steinbrechpolster, Aurikel, Primeln und Kuhschellen ihre zahlreichen Blüten entfalten.
Thüringen ist das Land der Schlösser und Burgen. Die bekannteste unter ihnen ist das Unesco-Weltkulturerbe - die Wartburg bei Eisenach im Westen des Thüringer Waldes.wartburg-eisenachDie Wartburg bei Eisenach
Ein besonderes Erlebnis sind Fahrten mit nostalgischen Bergbahnen wie der Oberweißbacher Bergbahn oder der Rennsteigbahn.
Auf jeden Fall einen Besuch wert sind auch die interessanten und beeindruckenden Schaubergwerke und Höhlen. Die Saalfelder Feengrotte, ein ehemaliges  Alaunschieferbergwerk nördlich des Thüringer Waldes. Sie zählt zu den schönsten und buntesten Tropfsteinhöhlen der Welt und steht um Guinnessbuch der Rekorde.saalfelder-feengrotteSaalfelder Feengrotte
Als Land des Glas- und Porzellanhandwerks hat das Gebiet des Thüringer Waldes interessante Museen und Ausstellungen, wo man mehr über dieses Handwerk erfahren kann.
Die Farbglashütte in Lauscha oder das Porzellankabinett Rauenstein geben Einblicke in diese alten thüringer Traditionshandwerke. Eine Vielzahl an Unterkünften gibt es im Thüringer Wald für seine Gäste. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und wählen Sie Ihre Unterkunft aus unserem breiten Angebot! 
 
 
talsperre-schoenbrunn-panoramaPanorama Talsperre Schönbrunn
 
 
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18 August 2012

Die Insel Rügen

Posted in Insel-Ruegen

Die Insel Rügen-

das sind Kreidefelsen, lange Sandstrände und Badespaß. Tatsächlich ist die Insel Rügen mit fast 1.000 Quadratkilometern die größte Insel Deutschlands - und in den Augen vieler Gäste auch die Schönste: Die meisten Urlauber lieben Rügen wegen seiner langen, feinsandigen Strände, seiner einzigartigen und vielerorts unberührten Natur einer Jahrhundertealten Kulturlandschaft. So mancher Besucher  der Insel ist überrascht von ihrer Größe und ihrer Vielfalt – vom üppigen Buchenwald, über idyllische Boddenufer, steile Kreidefelsen in ruhiger Natur bis hin zum pulsierenden Seebad hat Rügen alles zu bieten.Ruegen-kreidekuesteKreidefelden
Die Insel Rügen liegt im Bundesland Mecklenburg Vorpommern westlich der Insel Usedom und östlich des Darß.
Facettenreich und erlebenswert präsentiert sich die Natur auf der Insel Rügen. Weite Teile stehen unter besonderem Schutz: Die Westküste Rügens und die Insel Hiddensee gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Die Halbinsel Jasmund, Heimat der berühmten Kreidefelsen, ist 1990 zum Nationalpark und 2011 in Teilen zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt worden. Von der ehemaligen fürstlichen Residenzstadt Putbus bis über die Halbinsel Mönchgut erstreckt sich das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Besuchern sind die Schutzgebiete auf dafür ausgewiesenen Wegen, mit entsprechenden Verhaltensgeboten, bei Führungen oder Wanderungen zugänglich.

Spektakuläre Landschaften erwarten den Rügenbesucher

Erholung in ländlicher Idylle finden Rügenbesucher an den Boddenbuchten Nordwest-Rügens oder in den Dörfern der Halbinsel Mönchgut. Zu den spektakulärsten Landschaften Rügens gehört zweifelsohne die Halbinsel Jasmund: Das türkisblaue Meer, die steil aufragenden weißen Kreidefelsen und die urwüchsigen grünen Buchenwälder begeistern durch einzigartige Licht- und Farbspiele. Die schönsten Ausblicke bieten die Aussichtspunkte am 118 Meter hohen Königsstuhl und der so genannten Victoriasicht. In die Geschichte und Geologie dieser einmaligen Landschaft eintauchen können Besucher im Nationalpark-Zentrum „Königsstuhl“ in einer 2.000 Quadratmeter großen Ausstellung. Auf einer Zeitreise durch die Erdgeschichte der Kreideküste sind viele spannende Exponate zu bestaunen.Jagdschloss-granitzJagdschloss Granitz
Besuchermagnete sind auch die Leuchttürme und das Flächendenkmal mit Bunker, Uferkapelle und Fischerdorf am Kap Arkona, das Jagdschloss Granitz mit seinem Aussichtsturm (145 Meter über NN) oder die historische Schmalspurbahn „Rasender Roland“. Spannende Entdeckungen finden sich überall auf der Insel: Über ganz Rügen verteilen sich über 900 Baudenkmale und 2.000 Bodendenkmale- zahlreiche Großsteingräber und Hügelgräber geben Einblick in längst vergangene Zeiten. Historisches Zeugnis legen auch Rügens gotische Backsteinkirchen, Schlösser und Herrenhäuser - die meisten schon liebevoll restauriert – ab. Für Aktivurlauber bietet Rügen ein weites Radwegenetz. Die meisten Strecken sind gut ausgebaut und beschildert. Am Ausbau von Radwegen und Angeboten wird weiterhin gearbeitet.
Wie es ich für eine Insel gehört, kann man Rügen vom Schiff aus  erkunden. In Sassnitz, Schaprode, Wiek, Breege, Gager, Lauterbach, Altefähr, Baabe, Binz, Sellin und Göhren werden Ausflugsfahrten auf Ostsee und Bodden angeboten. Beliebt sind auch die Touren von Seebrücke zu Seebrücke. Zu den Highlights eines Rügenaufenthalts gehört für viele auch eine Bootstour zur Kreideküste. Diese zeigen sich vor allem in den Morgenstunden, wenn die Sonne die weißen Klippen zum Strahlen bringt, in ihrer ganzen Pracht. Selbst Rügener Fischer verdienen sich mit Ausflugsfahrten einen Extra-Groschen und laden zu Angeltouren ein oder „schippern“ entlang der Kreideküste zum größten Kreidefelsen, dem „Königsstuhl“.

Kultur auf der Insel Rügen

Viel Platz bietet die Insel für Kunst und Kultur: Museen, Theater, Ateliers, Ausstellungen, Galerien und Festivals gehören zum festen Bestandteil des Rügener Veranstaltungskalenders. Die „Störtebeker Festspiele“ in Ralswiek, das Bluesfestival „Blue Wave“, das Sommertheater am Kap Arkona, die Radsternfahrt „Tour d’Allée“, Seebrücken-, Ernte–, Hafenfeste und viele kleine und große Verans-taltungen machen Rügen das ganze Jahr über zu einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel.
Das Highlight für Genießer und feine Gaumen sind die kulinarischen Themenwochen Rügens im Frühjahr und im Herbst: Bevor im Sommer die Hochsaison beginnt, widmen sich zahlreiche Rügener Gastronomen dem Hering und dem Hornfisch, die sich dann in großen Schwärmen vor Rügens Küsten tummeln. Im Herbst, nach der Ernte, drehen sich bei den Rügener Kohlwochen die Kochlöffel dann um alle Arten des leckeren Gemüses, das besonders auf der Halbinsel Wittow hervorragend gedeiht.
Und damit Sie nicht lange nach einer passenden Unterkunft suchen müssen, haben wir für Sie eine große Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zusammengestellt. Klicken Sie auf den Button "Übernachtung finden" und stöbern in unseren Angeboten. Klicken Sie hier und Sie finden passende Ferienwohnungen auf Rügen.News-button

Anreise:
Das im Zentrum der Insel Rügen gelegene Bergen und die größten Orte an Rügens Ostküste sind auf dem Schienenweg gut zu erreichen: Die Bahn verkehrt stündlich zwischen der Hansestadt Stralsund auf dem Festland und Sassnitz im Nordosten der Insel Rügen. Ins Ostseebad Binz gibt es – vor allem im Sommer – auch IC-Verbindungen. Autofahrer aus Mittel- und Süddeutschland fahren auf der A 19 bis zum Kreuz Rostock, von dort weiter auf der A 20 über den Rügenzubringer (E 251) nach Stralsund. Aus Nordwest- und Westdeutschland fahren Rügengäste auf der A 1 bis Lübeck und dann weiter auf der A 20 und dem Rügenzubringer bis Stralsund. Über die im Oktober 2007 für den Verkehr freigegebene neue Rügenbrücke gelangen Gäste dann von Stralsund nach Rügen. Alternative zur Rügenbrücke ist die Autofähre, die von April bis Oktober zwischen Stahlbrode auf dem Festland und Glewitz auf Rügener Seite verkehrt.

Quelle: Pressetext der Tourismuszentrale Rügen GmbH
 
 
kreidekueste-panoramaPanorama der Kreideküste
 
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15 August 2012

Die Stadt Goslar

Posted in Harz

Am Rande des Harzes im Bundesland Niedersachsen liegt die historische Kaiserstadt Goslar. Sie ist Kreisstadt des Landkreises Goslar und zählt auf Grund seiner bewegenden Geschichte und seinen historischen Bauten zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Goslar wurde bereits im 10. Jahrhundert in Schriften erwähnt und ist somit über 1000 Jahre alt. Die Flüsse Gose und Abzucht fließen durch die Stadt.
Als Weltkulturerbestadt hat Goslar eine Menge zu bieten. Wenn auch viele Häuser selbst wie Museumsstücke wirken, bietet es eine Vielzahl an kulturellen Angeboten. Höhepunkte sind zum Beispiel das Goslaer Schützenfest, der Kunsthandwerkermarkt, das Altstadtfest und der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt.

Goslar - eine Perle des Harzes

Beeindruckende Kirchenbauten, faszinierend anmutende Fachwerkbauten in teilweise sehr engen und verwinkelten Gassen und imposante Plätze- das alles bietet Goslars Altstadt.Markt-in-GoslarMarkt in Goslar mit Hotel Kaiserworth
Das inzwischen still gelegte Erzbergwerk Rammelsberg zeigt dem Besucher als Museum und Besucherbergwerk die lange Tradition des Bergbaus der Region.
Weitere Highlights Goslars sind der historische Marktplatz mit gotischem Rathaus, der Zwinger mit Befestigungsturm und seinen 6,5 Meter starken Mauern aus dem Jahre 1517, die Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee, Stiftsruine St. Georg auf dem Georgenberg, das Kloster Riechenberg, zahlreiche historische Fachwerk-Wohnhäuser, der Klusfelsen mit Klusteich am Petersberg und vieles mehr.
Kleine gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein,  Passagen mit kleinen Boutiquen locken den potentiellen Käufer. Action und Spaß bieten die Allwetterrodelbahn am Blocksberg, Entspannung findet man bei einer Okerseeschifffahrt.
Von Goslar aus den Harz entdecken- hier ist der ideale Startpunkt!
 
Anfahrt:
Der Bahnhof befindet sich in der Nähe der Goslarer Innenstadt und ein weiterer im Stadtteil Oker. Eisenbahnstrecken wie die Linie Halle(Saale)-Vienenburg-Goslar oder Salzgitter-Hildesheim-Hannover führen durch die Stadt. 
Mit dem Auto kann man Goslar aus südlicher Richtung kommend über die Autobahn A7 und die Bundesstraße B 82 erreichen, aus
nördlicher Richtung über die Autobahn A 395 und die Bundesstraße B6. Weitere Bundesstraßen wie die  B 241 und die B 498 führen in die Stadt.
 
 
Altstadt-GoslarAltstadt mit FachwerkbautenMarktkirche-GoslarMarktkirche St. Cosmas und DamianNeuwerkkirche-in-GoslarNeuwerkkirche
 
 
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17 August 2012

Die Stadt Lübeck

Posted in Holsteinische Schweiz

Das Tor zur Ostsee- so wird Lübeck genannt- befindet sich im Osten Schleswig-Holsteins und ist nach Kiel die zweitgrößte Stadt dieses Bundeslandes. Der Grundstein der Stadt wurde im frühen Mittelalter von Heinrich dem Löwen gelegt und ist in seinen Grundzügen bis heute unverändert geblieben. Die einzigartige Stadt wurde in ihrer Bauweise und in seinem Stadtrecht zum Vorbild für viele Städte des Hansebundes der Osteeregion.

Lübeck - eine geschichtssträchtige Stadt

Lübeck wurde im Jahre 1143 gegründet und war 500 Jahre die Königin der Hanse. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, wurde Lübeck wieder aufgebaut und liebevoll restauriert.
Die Altstadt, auf der Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz gelegen, ist zwar der kleinste Stadtteil, aber dafür der geschichtsträchtigste mit vielen  historischen Bauten. luebeck-holstentorDas Holstentor
Im Jahre 1987 wurde dem Altstadtkern aufgrund seiner baulichen Einzigartigkeit vom Welterbe-Komitee der Titel Weltkulturerbe zugesprochen. Das Holstentor, was zwar etwas außerhalb des Stadtkernes auf der Wallhalbinsel liegt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Lübeck hat sich den Charme einer Hafenstadt mit seiner Weltoffenheit bewahrt, Tradition und moderner Fortschritt bilden hier eine Einheit und unterstreichen deren Einzigartigkeit.
Ob Orgelkonzerte in alten Stadtkirchen in mittelalterlicher Umgebung oder große Konzerte in der modernen Musik- und Kongresshalle, hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.
Der Lübecker Hafen ist der größte Ostseehafen Deutschlands und gilt als Tor zur Ostsee und nach Skandinavien. Aber auch per Flugzeug ist Lübeck erreichbar, der Regionalflughafen Lübeck-Blankensee wird überwiegend von Ryanair angeflogen.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen weiterhin:
- das Holstentor
- das Lübecker Rathaus luebecker-rathausLuebecker Rathaus
- der Dom mit zwei Westtürmen im südlichen Altstadtabschluss
- das Burgkloster
- das St.-Annen-Kloster
- der Koberg – ein vollständig erhaltenes Viertel des späten 13. Jahrhundert
- die Jakobikirche im Norden der Altstadt
- die Katharinenkirche
- die Petrikirche nahe der Westzufahrt zur Altstadt
- die Aegidienkirche
- die Marienkirche
- die Patrizierhäuser des 15. und 16. Jahrhunderts
- das Kaisertor auf den Wallanlagen am Elbe-Lübeck-Kanal
- die Salzspeicher am Traveufer und vieles mehr.
In zahlreichen Museen und Ausstellungen kann man mehr zur Geschichte der Stadt und der Region erfahren.
Nur 20 km von Lübeck entfernt befindet sich das drittälteste Ostseebad Deutschlands- Travemünde. Hier wird Bäderarchitektur aus den vergangenen Jahrhunderten lebendig. Der älteste Leuchtturm Deutschlands oder auch das Naturdenkmal Mövenstein können hier besichtigt werden.
Lübeck muss man gesehen und erlebt haben! Buchen Sie doch gleich über uns die passende Übernachtung!
 
Anfahrt:
Mit dem Auto aus dem Norden über die Bundesautobahn A7 aus Richtung Flensburg oder die Bundesautobahn A1 aus Richtung Puttgarden,
aus dem Osten über die Bundesautobahn A20, über die A24 aus Richtung Berlin und ab Hamburg weiter über die Bundesautobahn A1,
aus dem Süden über die Bundesautobahm A7 und ab Hamburg weiter über die Bundesautobahn A1,
aus dem Westen kommen über die Bundesaustobahn A1
Weiterhin kann Lübeck bequem mit der Bahn, dem Bus, dem Boot oder mit dem Flugzeug erreicht werden.
 
Panorama-luebecker-altstadtPanorama Lübecker Altstadt
 
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28 August 2012

Koblenz

Posted in Oberes-Mittelrheintal

Eine der ältesten deutschen Städte ist die Stadt Koblenz. Die Stadt liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz, direkt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel und bildet das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.

Zur Geschichte der Stadt

Koblenz kann eine 2000- jährige Geschichte aufweisen, gekennzeichnet von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen. Die erste Besiedlung fand bereits in der Steinzeit statt, später befand sich die Stadt in römischer Hand, wo historische Bauten wie das Kastell Confluentes sowie die ersten Brücken über Rhein und Mosel entstanden.
Später erlangten die Franken die Oberhand. Im weiteren Verlauf wurden unter Herrschaft von Kurfürsten und Erzbischöfen von Trier viele weitere historische Bauten, wie Schlösser, Kirchen und Burgen, errichtet.
Die hoch über der Stadt auf dem Fels Ehrenbreitstein thronende Burg wurde vom 11. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert hinein zur Festungsanlage ausgebaut. Burg-Ehrenbreitstein1Die Burg Ehrenbreitstein
 
Die romantische Burg Stolzenfels entstand als Zollburg am Rhein im 12. Jahrhundert. Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel kann man heute die Statue von Kaiser Wilhelm I. mit seinem Ross besichtigen. Den Namen Deutsches Eck verdankt dieser Ort dem Deutschen Orden. Der preußische Kronprinz Kaiser Wilhelm I., welcher nach mehreren Kriegen die Einigung Deutschlands besiegelte, residierte beispielsweise im feudalen Koblenzer Schloss, welches gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Kurfürst Clemens Wenzeslaus im Stile des französischen Klassizismus errichtet wurde.
Vom Deutschen Eck aus führt heute eine Gondelseilbahn hinauf zur Burg Ehrenbreitstein, von welcher aus man einen fantastischen Blick auf die Stadt und ins Rheintal genießen kann.
In den Auseinandersetzungenden der französischen Revolution wurde Koblenz sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, so fielen das Jagdschloss Schönbornslust, die damalige Festung Ehrenbreitstein und auch Schloss Philippsburg diesen Konflikten zum Opfer. Von Schloss Philippsburg existieren nur noch das Pagenhaus, der Dikasterialbau, der Krummstall und der Marstall.
Die während der französischen Revolution gesprengte Festung Ehrenbreitstein erhielt das heutige Erscheinungsbild in den Jahren zwischen 1817 und 1828 unter preußischer Herrschaft.

Koblenz - von einer zerstörten Stadt zum Unesco-Welterbe

Koblenz blieb auch im 2. Weltrieg nicht verschont, so wurde die Stadt in den Jahren 1944/45 fast zu 90% zerstört. Viele Bereiche der einzigartigen historischen Bebauung gingen für immer verloren. In den Folgejahren begann man mit dem Wiederaufbau und viele Gebäude erstrahlen heute in altem Glanz, sodass Teile der historischen Universitätsstadt seit 2002 zum Unesco-Welterbe zählen.Koblenz-deutsches-eck1Deutsches Eck
In Koblenz herrscht mit seinen über 100.000 Einwohnern ein reger Großstadttrubel, viele Restaurants, Cafes und Bars laden zum Verweilen ein, unzählige Geschäfte in kleiner und großer Form gibt es in den Straßen und Gassen der Innenstadt. Auch kulturell ist in und um Koblenz immer eine Menge los, zum Beispiel gibt es jedes Jahr im August am Rheinufer das Riesenspektakel "Rhein in Flammen" mit seinem spektakulären 20 minütigem Höhenfeuerwerk. Koblenz ist nicht nur selbst einen Besuch wert, sondern auch der ideale Ausgangspunkt, um die einzigartige Kulturlandschaft "Oberes Mittelrheintal" zu entdecken. Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt in Koblenz.
 
Anfahrt:
Mit dem Auto erreicht man Koblenz über die Bundesautobahnen A61 und A48 und die Bundesstraßen B9, B42, B49, B416, B258 und B327.
Mit der Eisenbahn kann man mit dem ICE direkt bis zum Hauptbahnhof Koblenz reisen, aber auch mit der Regionalbahn "trans regeo".
 
Panorama-KoblenzPanorama von Koblenz
 
 
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13 Oktober 2013

Potsdam

Posted in Potsdam

skyline-potsdam

Nur wenige Kilometer südwestlich Berlins befindet sich die ehemalige Residenzstadt des Königreiches Preußen - Potsdam. Potsdam ist seit 1990 die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Brandenburg und zählt ca. 160.000 Einwohner. Die Stadt ist vor allem durch seine vielen Schloss- und Parkanlagen bekannt, aber auch durch große Politische Ereignisse wie das "Potsdamer Abkommen" oder die ehemaligen UFA-Filmstudios in Babelsberg. Heute entstehen in den Filmstudios Babelsberg vor allem internationalen Filmproduktionen.
In Potsdam haben der Landtag, die Landesregierung und der brandenburgische Ministerpräsident ihren Sitz.
Durch Potsdam fließt die Havel, es gibt außerdem zahlreiche Seen wie den Templiner See, den Tiefen See und den Griebnitzsee. Die höchste Erhebung Potsdams ist mit 114 Metern der Kleine Ravensberg.

Aus der Geschichte Potsdams

Potsdam hat eine über 1000 jährige Geschichte mit slawischen Wurzeln. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 993 n.Chr. zurück.
Jedoch entwickelte sich die Siedlung sehr langsam, als Stadt wurde Potsdam erstmals unter dem namen Postamp im Jahre 1317 urkundlich erwähnt. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts erlangte Potsdam unter Einfluss des Kurfürsten Friedrich Wilhelm einen Entwicklungssaufschwung, indem er die verschuldeten einzelnen Stadtgebiete aufkaufte, um Potsdam zu seiner zweiten Residenz zu ernennen. So wurde in dieser zeit das Stadtschloss ausgebaut und weite Teile der Stadt verschönert. Trotzdem wurde Potsdam keine prunkvolle Stadt, unter dem Einfluss und Herrschaft verschiedener preußischer Könige war die Stadt eher eine Garnisionsstadt mit vielen militärischen Anlagen.

Sehenswürdigkeiten Potsdams

schloss-sanssouciSchloss SanssouciAber es entstanden in der Zeit als preußische Residenzstadt auch zahlreiche prächtige Schlossanlagen mit weitläufigen Parks und Gärten, welche heute viele Besucher in die Stadt locken. Dazu zählen das prachtvolle Schloss Sanssouci im Rokokostil mit seinen Weinbergterrassen, der Neue Garten oder die Pfaueninsel mit ihren Schlössern. Diese und weitere Schlösser, Parks und Anlagen zählen seit 1990 zum Welkulturerbe der Unesco. Es erstreckt sich auf über 500 Hektar Fläche mit 150 historischen Gebäuden. Zusammen mit den Berliner Welterbestätten bildet Potsdam das größte Gebiet unter den deutschen Welterbestätten, welche ganzjährig ein Besuchermagnet sind.

Potsdam -Stadt der Kultur und Wissenschaft

Potsdam ist eine Stadt der Wissenschaft, über 30 Forschungsinstitute sind hier ansässig. Als Universitätsstadt verfügt Potsdam über drei Hochschulen mit über 14.000 Studenten. Auch die Potsdamer selbst sind kluge Köpfchen, denn beinahe jeder Dritte Potsdamer besitzt selbst einen Studienabschluss.
Wie bereits erwähnt, bietet Potsdam eine eindrucksvolle Kulturlandschaft, große Teile davon besitzen den Titel "Unesco-Welterbe".
Man kann in der Stadt Potsdam Bauten mit unterschiedlichen Baustilen aus verschiedenen Epochen der Baugeschichte besichtigen.
Neben Wohnhäusern im russischen oder holländischen Stil (holländisches Viertel), hat die Stadt auch noch exotischere Gebäude zu bieten, so das aus dem 18. Jahrhundert stammende Chinesische Haus oder die im 19. Jahrhundert entstandenen Schweizerhäuser in Klein Glienicke.hollaendisches-viertelHolländisches Viertel in PotsdamDas Schloss Cecilienhof im Neuen Garten bietet den englischen Landhausstil.
Der Neue Markt, welcher sich in der Potsdamer Innenstadt befindet, beeindruckt mit repräsentativen Gebäuden aus der Barockzeit.
Das prunkvolle Stadtschloss am Alten Markt aus dem 18. Jahrhundert, wurde im 2. Weltkrieg so stark beschädigt, dass es völlig abgerissen wurde. Allerdings erfolgte erst kürzlich der Wiederaufbau nach alten Bauplänen. Es wird zukünftig als Sitz des Brandenburgischen Landtages dienen. Der Alte Markt bildet mit der Nikolaikirche, dem Alten Rathaus und dem Palast Berberini übrigens den historischen Mittelpunkt der Stadt.
Das größte Schloss Potsdams ist das Neue Palais direkt am Park Sanssouci. Friedrich der Große ließ es Mitte des 18. Jahrhunderts als feudales Repräsentationsschloss im preußischen Barockstil erbauen.

Veranstaltungen in Potsdam

Potsdam ist reich an prunkvollen Schlössern. Deshalb findet jedes Jahr im August die Schlössernacht in romantisch beleuchteten Schlossparkanlagen mit Schlossführungen, Konzerten, Tanz- und Theateraufführungen statt und versetzt die Stadt in eine ganz besonders romantische Atmosphäre. stadtschloss-potsdamNeues Schloss Potsdam (Stadtschloss)Ein ganz besonderes Spektakel ist auch das jährlich im April stattfindende Tulpenfest im Holländischen Viertel. Mit tausenden von Tulpen begrüßen die Potsdamer den Frühling. Verschiedene andere Veranstaltungen, wie die Potsdamer Erlebnisnacht in der historischen Innenstadt im Juli, die Lange Potsdamer Filmparknacht Anfang August oder auch der historische Weihnachtsmarkt im November/ Dezember locken ganzjährig tausende Besucher in die Stadt an der Havel. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch ein Ausflug mit einem der Fahrgastschiffe der Weißen Flotte auf der Havel. Ein neues kulturelles Zentrum Potsdams bildet die Schiffbauergasse am Tiefen See. Inmitten der historischen Potsdamer Landschaft zwischen Schlössern und Gärten entstand in den letzten Jahren eine lebendige Kunst- und Kulturszene. Sogar High-Tech-Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Alles in Allem: Potsdam ist ganzjährig einen Besuch wert, nicht nur für Freunde der Kunst und Kultur. Aufgrund der Nähe zur Hauptstadt Berlin lässt sich ein Besuch Potsdams auch mit einem Abstecher nach Berlin verbinden. Planen Sie allerdings mehrere Tage, noch besser mindestens eine Woche, für Ihren Aufenthalt in Potsdam ein und planen Sie im Vorfeld genau, was Sie wann besuchen möchten.
 

Anfahrt - Wie gelange ich nach Potsdam?

Nach Potsdam zu gelangen, ist absolut kein Problem. Egal mit Bus, Bahn, Flugzeug oder Auto, viele Möglichkeiten führen in die Stadt. Mit der Bahn kann man beispielsweise aus Richtung Berlin, dem Flughafen Berlin-Schönefeld, von Leipzig über Dessau in Sachsen-Anhalt, Brandenburg an der Havel oder Frankfurt (Oder) anreisen.

Auch mit dem Auto gelangt man aus allen Himmelsrichtungen bequem nach Potsdam. Über den Berliner Ring gelangt man über das Autobahndreieck Potsdam oder die A115 direkt in die Stadt. Durch Potsdam führen außerdem die Bundesstraßen B1, B2 und die B273.

blick-auf-potsdam-mit-neuem-schlossBlick auf Potsdam mit Stadtschloss

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03 September 2012

Regensburg

Posted in Region Regensburg

Am nördlichsten Punkt der Donau liegt Bayerns viertgrößte Stadt - Regensburg. Die ersten Ursprünge gehen bis ins 2. Jahrhundert nach Christus zurück. Wahrscheinlich aus einem römischen Legionslager hervorgegangen, zählt die Stadt zu den ältestenbayernhafen-regensburgDer Bayernhafen deutschen Städten mit einer umfangreichen Historie. War Regensburg viele Jahrhunderte trotz großer Wichtigkeit im europäischen Handel ( Endpunkt der historische Bayerischen Eisenstraße) eher eine kleine bzw. mittelgroße Stadt, wuchs sie mit Beginn der Industrialisierung und zahlreichen Eingemeindungen mittlerweile zur Großstadt heran. Sie ist die Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz und hat den Status der Kreisfreiheit. Gleich drei touristischen Straßen, die "Deutsche Limesstraße", die "Straße der Kaiser und Könige" sowie die "Europäische Goethe-Straße" tangieren die Stadt.
Regensburg besitzt den größten Binnenhafen Bayerns, er gilt aufgrund seiner wichtigen Lage am Europakanal Rhein-Main-Donau als wichtiger Umschlagplatz von Gütern zwischen den Nordseehäfen und Osteuropa.

Regensburg - eine Stadt voller Geschichte

Dank seiner langen Geschichte bietet die Stadt ein reichhaltiges Reportoire an Sehenswürdigkeiten, die bis in die Römerzeit zurückreichen. Zum Beispiel ist beim Bischofshof ein römisches Stadttor- die "Porta praetoria" erhalten geblieben. Auch Reste der alten Kastellmauern sind in einigen Bereichen zu sehen.
 
 
Das-OstentorDas Ostentorporta-praetoriaDie Porta Praetoria
Aus dem 13. Jahrhundert stammen das gotische "Ostentor", zahlreiche Patrizierburgen wie das Goliathhaus, das Runtingerhaus und das Zandthaus. Zeugnis des Einflusses der Patrizier legt der ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammende "Goldene Turm" oder auch der "Baumburger Turm" ab. Die "Steinerne Brücke" mit seinem Brückenturm aus dem 12. Jahrhundert war Vorbild für den Bau der Prager "Karlsbrücke" und eines der bedeutendsten Brückenbauten des Mittelalters.
Die zahlreichen teilweise noch erhaltenen Speicherbauten wie "Salzstadel", "Amberger Stadel" oder "Leerer Beutel" prägen ebenso das Stadtbild Regensburgs und zeigen die frühere Wichtigkeit der Stadt als Handelszentrum.
Weiterhin gibt es zahlreiche prunkvolle Bauten zu besichtigen, wie beispielsweise die königliche Villa am Rande der Altstadt, welche König Maximilian II. im Stil der englischen Neugotik im 19. Jahrhundert erbauen ließ. Das größte noch bewohnte Schloss Deutschlands ist mit 500 Zimmern das fürstliche Schloss St. Emmeram.
Eine Vielzahl historischer Kirchen wie der Dom St. Peter, der als Hauptwerk der Gotik in Bayern gilt, sind weiterhin sehenswerte historische Highlights der Stadt. Die "Basilica minor zu Unserer lieben Frau zur Alten Kapelle" stammt aus dem 9. Jahrhundert und zählt nach einer Neuaustattung Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer der prachtvollsten Kirchen des Rokoko in ganz Bayern.
Der Haupteingang der "Schottenkirche", einer romanischen Basilika des 12. Jahrhunderts, ist aufgrund seinen prunkvollen Eingangstores, "Schottenportal" genannt, weltbekannt.
Das Bistumsmuseum des Bistums Regensburg ist in der frühgotischen Kirche St. Ulrich untergebracht. So kann man die Liste der Sehenswürdigkeiten beliebig fortsetzen.kirche-St-ulrichKirche St. Ulrich

Die Regensburger Innenstadt- ein Unesco Kulturerbe

Die historische Regensburger Altstadt gehört seit 2006 zum UNESCO-Kulturerbe.
Doch nicht nur die Altstadt bietet Sehenswertes in Hülle und Fülle, auch der den die Stadt umgebende grüne Gürtel ist einzigartig und bietet weitere Sehenswürdigkeiten, wie Teile des Schlossparks der Fürsten von Thurn und Taxis. Weitere Parks nahe der Altstadt sind der Herzogspark, der Dörnbergpark und der Stadtpark. Im Westen der Stadt an der Donau befindet sich die größte Grünanlage der Stadt- der Donaupark. Ein beliebtes Ausflugsziel der Regensburger sind die "Winzerer Höhen", von welchen man einen faszinierenden Blick über die Stadt genießen kann. Wanderungen nahe der Stadt kann man beispielsweise auch zum Keilberg, durch den "Burgweintinger Wald" oder auf dem "Max-Schultze-Steig" westlich des Donauufers unternehmen.
Die zu Beginn des 19. Jahrhunderts vor dem Hintergrund der deutschen politischen Situation erbaute Gedenkstätte "Walhalla" thront über der Stadt und ist beliebtes Ausflugsziel.WalhallaDie Walhalla
Natürlich bietet Regensburg auch ein reichhaltiges Kulturleben. So feiert die Stadt gleich zweimal im Jahr ein großes Volksfest- die "Regensburger Dult" findet im Mai und im August statt. Alle zwei Jahre gibts das große Bürgerfest in der Altstadt, welches Besucher aus nah und fern anzieht. Ein mittelalterliches Spektakel unter den Bögen der "Steinernen Brücke" kann man an jedem zweiten Juliwochenende eines Jahres erleben, an denen Ritter, Gaukler und Spielleute ein mittelalterliches Spektakulum präsentieren. Live-Musik, Kleinkunst und lustige Kinderprogramme gibt es im Juni zum bekannten Jugendkulturfest auf der Jahninsel. Neben vielen weiteren Veranstaltungen schließt der Regensburger Christkindlesmarkt im Dezember das Regensburger Kulturjahr als Highlight gebührend ab.
Die quirlige bayrische Stadt bietet Gästen alles, was das Touristenherz höher schlagen lässt. Zahlreiche Restaurants, Cafes und urige bayrische Gastwirtschaften laden zum Verweilen und Verwöhnen mit typisch bayrischen Spezialitäten ein.
 
Regensburg ist der ideale Ausgangspunkt für einen Erkundungsurlaub in die Oberpfalz - ein Besuch der Stadt sollte auf jeden Fall eingeplant werden. Passende Hotels für Ihren Aufenthalt finden Sie hier.
Anfahrt:
Die Stadt erreicht man mit dem Auto über die Bundesautobahnen A3 und A93, sowie über die Bundesstraßen B8, B15 und B16. Mit der Bahn, beispielsweise dem ICE, erreicht man Regensburg ebenfalls sehr bequem über die Strecke Nürnberg – Regensburg – Passau – Wien, welcher im Zweistundentakt verkehrt.
 
Regensburg-PanoramaRegensburg Panorama der Altstadt mit Steinerner Brücke und Dom
 
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13 Oktober 2013

Sehenswürdigkeiten in Potsdam

Posted in Potsdam

Potsdam feierte im Jahre 1993 ihr tausendjähriges Jubiläum und ist somit eine sehr alte Stadt. Potsdam hat eine weitreichende Geschichte. Obwohl die Stadt eine Stadt des Militärs mit vielen militärischen Bauten war, wurde die Stadt nie wirklich umkämpft. Als alte preußische Garnisionsstadt hatte Potsdam nie wirklich viele historische Bauten. Deshalb gibt es kaum Gebäude aus dem Mittelalter zu besichtigen. Dafür hat Potsdam eine breite Palette an baulich interessanten Gebäuden ab der Zeit als preußische Residenzstadt zu bieten.
Neben der Vielzahl an Schlössern, von denen die meisten während der Residenzzeit des Kurfürsten Friedrich Wilhelm entstanden, gibt es beispielsweise ein holländisches Viertel im typisch holländischen Baustil oder die Schweizerhäuser in Klein Glienicke. Ein vom Baustil einer Moschee gleichendes Gebäude entpuppt sich allerdings als einfaches Pumpenhaus. Beeindruckend ist es aber allemal.
Die weithin sichtbare Kuppel des Stadtschlosses prägt nun wieder das Potsdamer Stadtbild. 
Das repräsentative Neue Schloss am Alten Markt musste nach dem Krieg wegen starken Zerstörungen abgerissen werden. Allerdings wurde es in den Jahren 2011 bis 2013 wiedererrichtet. Hier am Alten Markt findet man auch solche historischen Gebäude wie die Nikolaikirche, das Alte Rathaus oder den Palast Berberini.
Hauptbesuchermagnet ist allerdings das weltbekannte Schloss Sanssouci mit seinen prächtigen Parkanlagen. Schloss Sanssouci zählt, neben anderen Schlössern der Stadt, seit 1990 zum Unesco-Welterbe. 
Wussten Sie, dass es nicht nur in Berlin ein Brandenburger Tor gibt? Potsdam hat ein eigenes Brandenburger Tor, welches zwar historisch nicht so bedeutsam ist, wie das Brandenburger Tor in Berlin, aber ebenfalls von meisterhafter Architektur.
In Potsdam gibt es eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten  zu entdecken. 
Eine erste Auswahl an besonderen Sehenswürdigkeiten Potsdams finden Sie in folgender Auflistung:

 
Kirchen und andere religiöse Einrichtungen

 kirche-st-peter-und-paul-potsdamKirche St. Peter und Paul  nikolaikirche-potsdamNikolaikirche  franzoesische-kirche-potsdamFranzösische Kirche  russische-orthodoxe-kirche-Alexander-newski-potsdamAlexander-Newski-Gedächtniskirche  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
besondere Gebäude und Plätze

 brandenburger-tor-potsdamPotsdamer Brandenburger Tor  chinesisches-haus-potsdamChinesisches Haus  alexandrowka-hausAlexandrowka-Haus  jaegertor-potsdamJägertor  nauener-torNauener Tor  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 altes-rathaus-potsdamAltes Rathaus  glienicker-brueckeGlienicker Brücke  belvedere-klausberg-potsdamBelvedere auf dem Klausberg  hollaendisches-viertelHolländisches Viertel  pumpenhaus-potsdamPumpenhaus Potsdam  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Schlösser und Burgen

 schloss-sanssouci1Schloss Sanssouci  marmorpalais-im-neuen-gartenMarmorpalais  neues-palaisNeues Palais  neue-orangerieNeue Orangerie  kleines-schloss-babelsbergkleines Schloss Babelsberg  schloss-auf-der-pfaueninselSchloss auf der Pfaueninsel
schloss-cecilienhof-potsdamSchloss Cecilienhof  stadtschloss-potsdamStadtschloss Potsdam  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Museen und Ausstellungen

 windmuehle-sanssouciWindmühle Sanssouci  einsteinturm-potsdamEinsteinturm  filmmuseum-im-marstallFilmmuseum im Marstall  filmstudio-babelsbergFilmstudio Babelsberg  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 Kulturstätten

 hans-otto-theaterHans-Otto-Theater  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Märkte und Feste

 neues-palais-sanssouciPotsdamer Schlössernacht  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
 
Hier gehts zur Beschreibung der Stadt Potsdam

06 September 2012

Stadt Heidelberg

Posted in Region Heidelberg

Heidelberg Panorama
Unweit der Neckarmündung in den Rhein liegt die Universitätsstadt Heidelberg. Im Südwesten Deutschlands in Baden-Württemberg gelegen, zählt Heidelberg aufgrund der besonderen geografischen Lage am Fuße des Odenwaldes zu den wärmsten Orten Deutschlands. Umgeben von hohen Erhebungen wie dem Königsstuhl mit 568 m Höhe, dem Heiligenberg mit 445 Meter Höhe und dem Geisberg mit 375 Meter Höhe liegt die Stadt eingebettet im Flusstal des Neckars, wobei der Hauptteil der Stadt am linken Neckarufer liegt. Die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt kann sich, im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Städten, über einen stetigen Bevölkerungszuwachs freuen, in Heidelberg wohnen derzeit über 147.000 Einwohner. Die Stadt ist zusammen mit Mannheim und Ludwigsburg Bestandteil der Metropolregion Rhein-Neckar und die fünftgrößte Stadt Baden-Württembergs. Die im 2. Weltkrieg kaum zerstörte Stadt bietet viele sehenswerte historische Gebäude, weshalb sich die Stadt bereits zwei mal um den UNESCO-Weltkuturerbetitel bewarb.
 

Die Schlossruine ist ein Wahrzeichen Heidelbergs

Großen Bekanntheitsgrad genießt Heidelberg durch ihre Schlossruine unterhalb des Königstuhls sowie durch die älteste Hochschule Deutschlands- der Ruprecht-Karls-Universität. schloss-heidelbergDie Schlossruine Heidelberg
Zu den größten und ältesten Stadtteilen zählt Kirchheim. Hier gab es bereits zur Bronzezeit die ersten Ansiedlungen. Neuere Ausgrabungen haben gezeigt, dass hier ein wichtiger Knotenpunkt zwischen den Klöstern Lorsch und Mainz bestand. Noch ältere Zeugnisse von Besiedlungen reichen bis in die Steinzeit zurück. Auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Bergheim, welcher erstmals im Jahre 769 urkundlich erwähnt wurde, haben Untersuchungen den Beweis dafür erbracht. Zusammen mit der Altstadt Heidelbergs bildet der Stadtteil Bergheim den historischen Stadtkern mit den meisten historischen Sehenswürdigkeiten. Die barocke Altstadt bietet eine der längsten Fußgängerzonen Europas mit 1,6 km Länge.
Die imposante "Alte Brücke" über den Neckar, welche offiziell "Karl-Theodor-Brücke heißt, zählt zu Deutschlands ältesten Brückenbauten. Sie wurde bereits im Jahre 1248 erstmals urkundlich erwähnt.
Die bekannteste Kirche der Stadt ist die Heiliggeistkirche im Zentrum der Stadt. Die älteste Kirche ist die Peterskirche in der Altstadt, deren Alter auf ca. 900 Jahre geschätzt wird.
Die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Jesuitenkirche gilt als Wahrzeichen der Gegenreformation in Heidelberg und war der Mittelpunkt des ehemaligen Jesuitenviertels.
Weitere historische Kirchenbauten aus jüngerer Zeit sind die evangelische Christuskirche und die katholische Bonifatiuskirche aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. BonifatiuskircheDie Bonifatiuskirche Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten zählt das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, das Hotel „Zum Ritter“ aus dem 16. Jahrhundert. Weitere historische Gebäude sind die Universitätsbibliothek und das Karlstor- ein freistehender Torbogen.

Heidelbergs kulturelle Höhepunkte

Kulturell ist das ganze Jahr eine Menge los! Im März findet das alljährliche Festival "Heidelberger Frühling" statt, wo internationale Künstler klassische und zeitgenössische Musik präsentieren. Den "Heidelberger Stückemarkt", Heidelbergs Theatertage mit jungen Autoren, gibts im Mai. Die Heidelberger Schlossfestspiele im Schlosshof finden im Juli statt, am letzten Samstag im September lädt der Heidelberger Herbst in der historischen Altstadt ein. Im November ruft das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg Filmfans auf den Plan und im Dezember beschließt der historische Weihnachtsmarkt das Veranstaltungsjahr.
Sportfreunde kommen Ende April beim Heidelberger Halbmarathon oder Ende Juli beim Triathlon-Bewerb "HeidelbergMan" auf ihre Kosten. Weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender .

Heidelberg - der ideale Ausgangspunk für einen Odenwaldausflug

Der Neckar ist ein wichtiger Transportweg für Güter aller Art. Natürlich kann man, vor allem in der warmen Jahreszeit, auf kurzen Ausflugsfahrten mit dem Ausflugsboot das beeindruckende Stadtpanorama besichtigen.
Heidelberg ist ganzjährig einen Besuch wert und dazu noch idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche und interessante Ausflüge in den Odenwald. Eine passende Auswahl an Hotels für Ihren Aufenthalt finden Sie hier.
 
Anfahrt:
Mit der Bahn ist Heidelberg mit den ICEs der Linien Stuttgart–Köln, Zürich–Frankfurt  und Stuttgart–Hamburg erreichbar. Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die Bundesautobahnen A5 aus Richtung Frankfurt am Main bzw. Karlsruhe. Die Bundesautobahn A656 verbindet Heidelberg mit Mannheim.
Die Bundesstraßen B3 und B37 führen direkt ins Zentrum der Stadt. Über die B535 gelangt man aus Richtung Schwetzingen nach Heidelberg.
 
 
Alte-Bruecke-HeidelbergPanorama von Heidelberg mit Alter Brücke
 
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20 Dezember 2012

Weimar

Posted in Weimar

Die Kulturstadt Weimar liegt im Herzen Thüringens am kleinen Fluss Ilm. Die Stadt ist die viertgrößte Stadt des Freistaates Thüringen und besitzt den Status der Kreisfreiheit. Am Rande der Stadt erhebt sich der Ettersberg mit 478 Metern Höhe als höchste ERhebung des Thüringer Beckens. Als Kunst-und Universitätsstadt ist Weimar weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt.
Namhafte Persönlichkeiten und besondere geschichtliche Ereignisse prägten die Stadt Weimar. Namen wie Goethe, Schiller, Herder oder Wieland sind ebensowenig aus der Kulturgeschichte der Stadt wegzudenken wie die Gründung der ersten deutschen Republik im Jahre 1919. Obwohl Weimar keine Landeshauptstadt mehr ist, haben wichtige Einrichtungen wie das Thüringer Oberverwaltungs-gericht oder der Thüringische Verfassungsgerichtshof seinen Sitz in der Stadt.

Aus der Geschichte Weimars

kirche-st.peter-und-paulKirche Sankt Peter und Paul Alte Schriften belegen die Existenz Weimars bis ins Jahr 899 n.Chr., allerdings nicht als Stadt, sondern als Siedlung Burg Weimar. Diese befand sich zwischen den heutigen Bereichen des Grabens, der Schillerstraße und des Stadtschlosses. Von den alten Burg- und Wallanlagen ist allerdings heute nichts mehr verblieben.In den Jahren 1245 bis 1249 entstand die alte Stadtkirche, welche den Aposteln Peter und Paul geweiht wurde. Überlieferungen zufolge erhielt Weimar erst im Jahre 1410 offizielle Stadtrechte. Damit war der Grundstein für den Aufschwung der Stadt gelegt. Ein verheerender Stadtbrand zerstörte die Stadt Weimar im Jahre 1424 völlig. In Folge des Wiederaufbaus entstand eine kompakte und gleich doppelte Stadtmauer. Die beiden Mauern verliefen parallel im Abstand von ca. 10 Metern, hatten vier Toranlagen sowie zehn Türme. Überreste dieser Anlage kann man heute noch besichtigen, beispielsweise der Kasseturm am heutigen Goetheplatz.
Im Jahre 1552 wurde Weimar von Herzog Johann Friedrich dem Großmütigen zur Haupt-und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach gekürt. Berühmte Künstler der damaligen Zeit wie Goethe, Schiller, Herder und Wieland prägten die Zeit der Weimarer Klassik zum Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts.
Weimar blieb bis zum Jahr 1919 Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Mit Gründung der Weimarer Republik und des Landes Thüringen wurde Weimar bis 1933 dessen Landeshauptstadt.
Ein besonders schwarzes Kapitel ereilte die Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus. Auf dem Ettersberg entsstand 1937 das Konzentrationslager Buchenwald, in welchem bis 1945 mehr als 56.000 Häftlinge den Tod fanden. Heute dient diese Anlage als Mahnmahl dieser düsteren Zeit.gedenkstaette-buchenwaldDie Mahn- und Gedenkstätte BuchenwaldAuch Weimar wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört, besonders traf es die Innenstadt im Jahre 1945, wo bedeutende Bauwerke wie das Jägerhaus, das gelbe Schloss, das nationaltheater oder das Wittumspalais zerstört bzw. stark beschädigt wurden. Allerdings wurden viele Gebäude in der Nachkriegszeit wieder aufgebaut und erstrahlen heute im alten Glanz.

Kulturelle Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten Weimars

Da viele Kulturgüter in den Kriegsjahren aus Weimar heraus gebracht worden sind, kann man heute, trotz Plünderungen, viele dieser Kunstschätze in Ausstellungen und Museen der Stadt bewundern.
Weimar hat sich mittlerweile zum Tourismusmagneten des Freistaates Thüringen gemausert. Beigetragen hat dazu auch die Unesco, die in der Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts beispielsweise die Kunstgewerbeschule Weimar, das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar sowie das "Haus Am Horn" in den Kreis der Welterbestätten aufgenommen hat. Die Stadt Weimar war im Jahr 1999 die Kulturhauptstadt Europas.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind u.a. die barocke Jakobskirche, die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Weimarer Stadtschloss mit seinem Schlossturm, das Schloss Belvedere mit seiner Parkanlage sowie, als kulturelles Highlight, das Deutsche Nationaltheater Weimar mit dem Goethe- und Schiller-Denkmal. Die Stadt Weimar bietet in seinen Museen zahlreiche interessante thematische Führungen an.
Auch als Ausgangspunkt für Wanderungen zu Fuß oder per Fahrrad bietet Weimar ideale Möglichkeiten. So führt der 124km lange Ilmtal-Radweg durch Weimar. Das berühmte Goethehaus ist Startpunkt des historischen Goethe-Wanderwegs.schloss-belvedereDas Schloss Belvedere Liebhaber des gelben Gerstensaftes werden es besonders schätzen, denn die thüringisch-bayrische Bier-und Burgenstraße, welche zwischen Passau in bayern und Bad Frankenhausen in Thüringen verläuft, durchquert ebenfalls die Stadt. In Weimar sollte man das im Weißen Schwan, Weimars ältester Gastwirtschaft, ausgeschenkte "Schwanenblond" probieren.
Als bekanntestes Volksfest der Stadt ist der Weimarer Zwiebelmarkt weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Er fand am 4. Oktober 1653 erstmals statt und ist heute ein weithin beliebtes Spektakel, dass alljährlich mehrere hunderttausend Besucher anlockt. Heute findet dieses mitten in der Weimarer Altstadt mit Verkaufsständen und bunter Unterhaltung ausgetragene Ereignis, jeweils am 2. Wochenende des Monats Oktober statt.
Die Stadt ist auf Gäste bestens vorbereitet. Zahlreiche Hotels und Pensionen bieten Ihnen attraktive Übernachtungsmöglichkeiten. Passende Hotels in Weimar finden Sie hier.
 
Anfahrt:

Mit dem PKW erreicht man Weimar über die Bundesautobahn A4 Dresden- Frankfurt/ Main Abfahrt Weimar, von dort sind es nur noch 5 km bis ins Stadtzentrum. Über die Bundesautobahn A9 Berlin-München sind es von der Abfahrt Hermsdorfer Kreuz ca. 30 km bis Weimar. Weiterhin führen sie Bundesstraßen B7 Kassel/Gera oder die B85 Bayreuth/Kyffhäuser in die Stadt.

Mit der Bahn gelangt man über das  Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn in die Stadt Weimar.

Über den Flughafen Erfurt Weimar ist die Stadt mit der ganzen Welt verbunden. Von hier sind es ca. 25 km bis in die Stadt.

marktplatz-weimar-panoramaMarktplatz Weimar am Abend

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