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07 Dezember 2012

Aachen

Posted in Aachen

Die Stadt Aachen ist eine kreisfreie Großstadt und befindet ganz im Westen der Bundesrepublik im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien direkt an der Grenze zu den Niederlanden im nördlichen Vorland der Eifel.

Aus der Geschichte der Stadt Aachen

Die Kurstadt ist seit dem Altertum für seine heilsamen Quellen, welche bis zu 74°C heißes schwefelhaltiges Wasser zu Tage fördern, bekannt. Entsprechend weit reicht auch die Geschichte der Stadt zurück. Die erste schriftliche Erwähnung erfuhr die Stadt im Jahre 765 n. Chr. vom fränkischen König Pippin dem Jüngeren als Aquis villa. Pippins Sohn Karl, auch Karl der Große genannt, wählte die Stadt als Residenz und ließ ihn zur Kaiserpfalz mit Palast und Kapelle ausbauen. Aus der damaligen Kapelle wurde später der Aachener Dom, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Aachener-DomDer Aachener DomErste politische Bedeutung für die Region bekam Aachen um 1500, indem die Stadt im neiderrheinisch-westfälischen Reichskreis eingebunden wurde. Die Gründung der "Aachener Heiligtumsfahrt" belebten die Stadt und deren Tourismus. Ein Großfeuer zerstörte Mitte des 17. Jahrhunderts fast die komplette gotische Bebauung der Stadt. Diese Katastrophe war allerdings der Auslöser für den Wiederaufbau Aachens zum damals modernsten Badeort Europas. Dies ist auf die Initiative des belgischen Badearztes François Blondel zurückzuführen. Er sorgte somit dafür, dass sich die damaligen bedeutendsten europäischen Herrscher, wie der russische Zar Peter I. oder der Preußenkönig Friedrich der Große, ein regelmäßiges Stelldichein in der Stadt Aachen gaben. Aachen entwickelte sich Schritt für Schritt zur Großstadt, schon kurz nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1946 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Weitere Eingemeindungen umliegender Orte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verdoppelten die Einwohnerzahl.

Sehenswürdigkeiten Aachens

Obwohl die Stadt im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, sind eine ganze Reihe an großartigen historischen Bauten erhalten geblieben bzw. neu aufgebaut oder restauriert worden. Der Aachender Dom aus dem Jahre 800 zum Beispiel, welcher, wie bereits erwähnt, an Stelle der ehemaligen Pfalzkapelle Karl des Großen steht, wurde mit seinem Domschatz bereits im Jahre 1978, als erstes deutsches Kulturdenkmal überhaupt, in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Auf dem im Dom befindlichen Marmorthron haben, neben Karl dem Großen, weitere 30 deutsche Könige gesessen. Das im Jahre 1349 an Stelle des Kaiserpalastes im gotischen Stil errichtete Aachener Rathaus ist ein weiterer beeindruckender Bau Aachens. Rathaus-AachenHistorisches Rathaus AachenBevor dieser Bau fertiggestellt wurde, war das sogenannte "Grashaus" am Fischmarkt das Rathaus der Stadt. Es diente danach als Gerichtsgebäude und Gefängnis und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtarchiv umgebaut. In den Figuren-Nischen des Baus kann man Statuen von ehemaligen Kurfürsten sehen. Ein weiteres historisch interessantes Gebäude ist das Haus Löwenstein. Es stammt, wie das historische Rathaus, aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es beherbergt in einer Figuren-Nische die Figur des heiligen Nepomuk. Außerdem enthält es eine Ausstellung des Ausschusses "Aachener Karneval". Auch ein Bau des großen Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel befindet sich in Aachen. Es handelt sich um die im Jahre 1827 erbauten Wandelhallen des Elisenbrunnens mit Säulenvorbau und Pavillons. Im 2. Weltkrieg vollständig zerstört, wurde diese in den Nachkriegsjahren, dem Original entsprechend, wieder aufgebaut. Die Stadt Aachen verfügte über eine massive Stadtbefestigung mit dicken Mauern, zahlreichen Türmen und 11 Stadttoren. Heute existieren davon nur noch das Ponttor als Überbleibsel einer mittelalterlichen Doppeltoranlage und das Marschiertor aus dem 13. Jahrhundert. Es zählt zu den größten erhaltenen Stadttoren in Europa. Die höchste Kirche der Stadt ist die 87 Meter hohe katholische Kirche St. Jakob am gleichnamigen Jakobsplatz. Hier befindet sich auch das Haus "Zum Horn", bei dem es sich um ein denkmalgeschütztes Wohnhaus handelt. Weitere bedeutende Kirchenbauten der Stadt sind die Kirchen St. Johann-Baptist und St. Michael im Stadtteil Burscheid. Aber das ist längst nicht alles, Aachen hat viele weitere historische Bauten, wie den Granusturm oder den Domkeller, zu bieten. Diese und Anderes werden Sie bald in der ständig wachsenden Rubrik "Sehenswürdigkeiten" finden.haus-loewensteinHaus Löwenstein

Kultur in der Stadt Aachen

Als Hochburg des Karnevals startet das Jahr natürlich mit bunten Karnevalsumzügen durch die Stadt. Wichtige Großveranstaltungen der Stadt sind weiterhin die im Sommer im Rahmen des Aachener Kultursommers stattfindenden Musikfestivals mit namhaften Künstlern aller Musikbranchen. Im November finden die Aachener Bachtage des Aachener Bachvereins statt. Zahlreiche Museen der Stadt enthalten interessante Exponate wie Glasmalerei aus dem Mittelalter, Möbelsammlungen aus dem Rokkoko, oder Kupferstiche und Grafiken bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer. Das Heimatmuseum der Stadt Aachen, welches die geschichtlichen Entwickung der Stadt zeigt und sich in der Burg Frankenberg befand, wird demnächst im "Centre Charlemagne" wiedereröffnet.
Aachen verfügt, als dicht bebaute Stadt, über relativ wenig Grünanlagen. Die einzige große Grünfläche der Innenstadt ist der Elisengarten am Elisenbrunnen. Kleinere Parkanlagen sind der Lindenplatz sowie der Sandkaulpark.Für sportliche Aktivitäten eignet sich der im Nordosten Aachens liegende Kurpark Monheimsalle bestens. Hier gibt es reichlich Platz auch zum Spazierengehen oder zum Entspannen. Einen Biergarten bieten die hier sprudelnden Carolus-Thermen. Im Kaiser-Friedrich-Park mit seinem Hangeweiher gibt es einen Bootsverleih, einen Spielplatz sowie ein Ausflugslokal. Der Tierpark der Stadt befindet sich im Drimborner Wäldchen, im "Euregiozoo" kann man über 200 Tierarten beobachten. Ein beliebtes Naherholungsgebiet der Aachener ist der "Aachener Wald" mit seinen beiden Stauseen Diepenbenden und Kupferbach.
Für eine Hotelsuche in Aachen klicken Sie bitte hier.
Anfahrt:
Die Stadt Aachen ist mit seinem Hauptbahnhof an das transeuropäische Schienennetz angebunden. Somit führen einige internationale Linien, wie die von Paris nach Köln, über Aachen. Eine weitere internationale Strecke ist die ICE-Verbindung von Brüssel nach Frankfurt am Main. Viele regionale Zugverbindungen, wie der NRW-und der Wupper-Express führen in die Stadt. Aachen verfügt mit dem Buschtunnel über den ältesten noch befahrenen Eisenbahntunnel Deutschlands. Mit dem Auto fährt man über die A4 von Köln, die A44 von Düsseldorf oder die A544 übers Aachener Kreuz nach Aachen. Direkt durch die Stadt führen die Bundesstraßen B1, B1A, B57, B258 und die B264.
 
Panoramaaufnahme-des-ElisenbrunnensDer Elisenbrunnen
 
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20 August 2012

Die Stadt Berlin

Posted in Berlin

Skyline-berlinBerlin- Deutschlands Metropole Nummer Eins ist nicht nur Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland, sondern bildet als Stadtstaat gleich noch ein eigenes Bundesland. Berlin hat ca. 3,5 Millionen Einwohner und verteilt sich auf einer Fläche von rund 892 km². Die Flüsse Spree und Havel durchfließen die Stadt.
Berlin hat, wie viele andere Städte natürlich auch, eine überaus bewegte Geschichte hinter sich - jahrzehntelang galt sie leider als Sinnbild der deutschen Teilung und des kalten Krieges. Brandenburger-TorDas Brandenburger Tor

Berlins bewegte Geschichte

Die Stadt wurde im Jahre 1237 erstmals urkundlich erwähnt, der erste Stadtbereich war Cölln, welcher mit dem Ort Berlin zu "Berlin" verschmolz, später kamen zum Beispiel Spandau und Köpenick dazu.
Über 100 Jahre war Berlin preußische Hauptstadt unter Friedrich I., was wohl die Geschichte der Stadt am meisten prägte.
Zur Weltstadt und somit auch zur Weltmacht wurde Berlin mit Gründung des Deutschen Kaiserreichs im Jahre 1871. Nach dem  Ersten Weltkrieg erfolgten viele weitere Eingemeindungen umliegender Ortschaften und die Bevölkerungszahl Berlins wuchs somit auf über 4 Millionen Menschen und wurde nach London und New York die drittgrößte Stadt der Welt.
Nach dem 2. Weltkrieg kamen viele Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei nach Westberlin, Vietnamesen als Vertragsarbeiter in den Ostteil der Stadt. Mittlerweile leben Menschen mit über 190 verschiedenen Nationalitäten in der Stadt - völlig zu Recht gilt Berlin als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften. "Multikulti" ist das Zauberwort, was die Menschen an Berlin so fasziniert - Berlins Geschichte, sein Charme, seine beeindruckende Architektur und die einzigartige und unverklemmte Kultur sind weltbekannt. Nicht umsonst zählt Berlin neben Paris, London und New York zu den am meisten besuchten Metropolen der Welt! Für Besucher hält Berlin eine breite Auswahl an Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bereit- unsere Partner Hotel.de und Atraveo stellen Ihnen eine tolle Auswahl zur Verfügung.

Wohin in Berlin?

Wo fängt man als Berlinbesucher an, die Stadt zu entdecken? Das ist natürlich abhängig von seinen Interessen - es gibt nichts, was Berlin nicht zu bieten hätte! Kulturfreunde kommen, wie Architekturfreunde und Liebhaber historischen Bauten, genauso auf ihre Kosten wie Leute, die ins Nachtleben eintauchen wollen und einfach nur Spaß haben wollen!
Wir fangen mit den Highlights an, die ein Berlinbesucher gesehen haben muß und wohl auch schon kennt, der Bereich "Sehenswürdigkeiten" wird auf Grund seiner Menge und Vielfalt ständig erweitert-  über Insidertipps würden wir uns besonders freuen!

Berlins Wahrzeichen und besondere Bauwerke

reichtagskomplexReichstagskomplexBerlins weltbekanntes Wahrzeichen ist das Brandenburger Tor, das wie kein anderes Gebäude in Berlin als Symbol für die überwundene Teilung steht. Es wurde Ende des 18. Jahrhunderts erbaut. Es befindet sich am Ende der Straße Unter den Linden. Die Straße Unter den Linden endet in der anderen Richtung an der Schlossbrücke, welche zur Spreeinsel mit Museumsinsel, dem Lustgarten und dem Berliner Dom führt.
An der Straße Unter den Linden befinden sich solche bekannten Bauwerke wie die im Rokokostil erbaute Staatsoper, das barocke Zeughaus sowie die St. Hedwigs-Kathedrale.
Der durch die Teilung Berlins durchschnittene Potsdamer Platz wurde nach der Wende mit Bürohäusern, vielen Geschäften und Restaurants neu bebaut.
Westlich des Brandenburger Tores steht das historische Reichstagsgebäude, in welchem seit 1999 der Deutsche Bundestag seinen Sitz hat. Das alte Reichstagsgebäude wurde im Jahre 1894 fertiggestellt. Es kamen moderne Erweiterungen hinzu, beispielsweise die markante begehbare gläserne Kuppel.
Wie es sich für eine Metropole gehört, hat natürlich auch Berlin einige Einkaufsboulevards zu bieten. Der bekannteste unter ihnen ist der Kurfürstendamm mit zahlreichen Luxusgeschäften, Restaurants und Hotels. Am östlichen Ende des Kurfürstendammes befindet sich die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aus dem Jahre 1895. Sie steht als Mahnmahl gegen sinnlosen Krieg und Zerstörung.
Am bekannten Alexanderplatz mitten im Zentrum Berlins befindet sich das höchste Gebäude Deutschlands, der 368 Meter hohe Berliner Fernsehturm. Der "Alex" wird auch von der runden Weltzeituhr geprägt, sie zeigt die aktuelle Uhrzeit verschiedener großer Städte der Welt an. Am Alexanderplatz befinden sich weiterhin das markante Rote Rathaus, dem Sitz des Berliner Senats, sowie die im gotischen Stil errichtete Marienkirche.
Im Berliner Stadtteil Charlottenburg ist das Schloss Charlottenburg sehenswert, ein barocker Prunkbau der Hohenzollern. Es beherbergt eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Stadt. Hier befindet sich auch der Berliner Funkturm, welcher anlässlich der 3. Deutschen Funkausstellung im Jahre 1926 fertiggestellt wurde und eine Höhe von 150 Meter erreicht. An der Glienicker Brücke liegt das im klassizistischen Stil erbaute Schloss Glienicke.

Berlin- eine grüne Insel

Spreeufer-in-TiergartenSpreeufer in TiergartenBerlin ist mit 18% Waldfläche eine sehr grüne Stadt. Sie verfügt über ausgedehnte Waldgebiete und an die 2500 große und kleine Parkanlagen mit einer Fläche von 5500 Hektar.
Diese Anlagen sind beliebte Ausflugsziele der Berliner, denn sie bieten zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.
Die größte und älteste Parkanlage Berlins ist der Berliner Tiergarten direkt im Zentrum der Stadt. Er hat eine Größe von 210 Hektar und ist schon über 500 Jahre alt. Er umfasst mehrere Anlagen, wie einen Englischen Garten, die Luiseninsel, den Rosengarten sowie unzählige Alleen, Rasenflächen mit kleinen Wasserläufen und Seen.
Auch für Radfahrer ist Berlin sehr attraktiv. Denn durch die Stadt führen einige  Fernradwege, beispielsweise der Fernradweg nach Kopenhagen oder nach Usedom. Der ehemalige Todesstreifen im Verlauf der Berliner Mauer wurde zum sogenannten Mauerradweg ausgebaut. Es gibt in Berlin sogar Fahrradtaxis, mit denen man oftmals schneller am Ziel ist, als mit einem im Stau stehenden Autotaxi. 
Berlin hat so viel zu bieten, wir wünschen viel Spaß bei Ihrer Tour durch die "Multi-Kulti- Stadt" Berlin...
 
Anfahrt:
Außer mit der Bahn oder dem Flugzeug kann man Berlin mit dem Auto über die Stadtautobahn A 100 erreichen. Rund um Berlin verläuft die Stadtautobahn A 10 (Berliner Ring).
Von nördlicher Richtung kommt man über die A 111, aus Südosten über das Dreieck Neukölln/ Schönefelder Kreuz (A 10) und aus südwestlicher Richtung über die A 115 , auch "Avus" genannt, ins Zentrum. Empfehlenswert ist allerdings, die vielen P+R Parkplätze in den Außenbezirken zu nutzen und dann bequem mit S-oder U-Bahn ins Zentrum zu fahren- das spart Zeit und Nerven.
 
Berlin-Panorama-potsdamer-PlatzBerlin-Panorama mit Potsdamer Platz
 
 
 
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14 September 2012

Die Stadt Fulda

Posted in Fulda

 
Landschaftlich reizvoll eingebettet zwischen den Erhebungen der Rhön und der Mittelgebirgslandschaft Vogelsberg liegt die Stadt Fulda am Oberlauf des gleichnamigen Flusses.

Aus der Geschichte Fulda's

Fulda kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste  frühzeitliche Besiedlungen wurden in der Zeit um 5000 v. Chr. nachgewiesen. Mit einhergehender Christianisierung mit Einfluss Roms wurden die hier ansässigen germanischen Stämme missioniert und der römisch-katholischen Kirche unterstellt.
So war die Entwicklung Fuldas stets vom Katholizismus geprägt. Im Jahre 1114 wurde Fulda erstmalig als Stadt urkundlich erwähnt. Durch Ansiedlung von Bauern und Händlern rund um das Fuldaer Kloster entwickelte sich die Stadt fortwährend weiter bis zur Bischofsstadt mit Bischofssitz.
Fulda wurde Verwaltungszentrum für die fürstbischöflichen Liegenschaften umliegender Gebiete. Es blühte das Handwerk wie beispielsweise Garn-und Baumwollspinnereien, Leinen- und Tuchfabrikation sowie Färbereien. Später erlangten auch der Getreide-und Viehhandel eine wichtige Bedeutung. Die Wachsindustrie, die Metallverarbeitung und die Stoffverarbeitung wurden wichtige Industriezweige während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.
Anfang des 18. Jahrhunderts entstand das Wahrzeichen der Stadt Fulda- der beeindruckende Fuldaer Dom im Barockstil. In dieser Zeit wurde Fulda mit der katholische Universität Fulda auch Universitätsstadt.Dom-St.-Salvator-zu-FuldaDom St. Salvador zu FuldaDie von Fürstabt Adolph von Dalberg gegründete Adolphs-Universität Fulda bestand bis ins Jahr 1805.
Fulda war in viele Auseinandersetzungen verwickelt, so wurde es mehrmals von preußischen Truppen besetzt, auch die Bayern und die Franzosen unter Napoleon erhoben Ansprüche.
Heute ist die Stadt eine hessische Großstadt mit Sonderstatus und liegt nach der deutschen Wiedervereinigung von 1990 wieder mitten im Herzen Deutschlands.

Fulda's beeindruckende Architektur

Dank ihrer langen Geschichte kann Fulda mit vielen historischen Bauwerken aufwarten. Neben dem Fuldaer Dom besitzt die Stadt eine der ältesten Kirchenbauten Deutschlands, die aus dem 9. Jahrhundert stammende und mit Freskenmalereien ausgeschmückte romanische Michaelskirche. St.-Michaelskirche-FuldaSt. Michaelskirche Fulda Die St. Andreas Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist eine ehemalige Kloster- und Propsteikirche, in der man die ältesten mitteleuropäischen Wandmalereien besichtigen kann.
Ebenfalls beeindruckend ist das Stadtschloss, welches im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Abtsburg errichtet wurde.  
In der nahe gelegenden Gemeinde Eichenzell liegt die großzügige Barockanlage des Schlosses "Fasanerie", welches im 18.Jahrhundert als Sommerresidenz des Fuldaer Fürstbischofs Amand von Buseck errichtet wurde. Heute beherbergt das Schloss eine einzigartige Porzellansammlung mit Fuldaer Porzellan.
Weitere Sehenswerte historische Gebäude sind zum Beispiel das barocke Gebäude der Adolphs-Universität, die ebenfalls aus dem 18.Jahrhundert stammende barocke "Orangerie", das nach Plänen aus dem 16. Jahrhundert rekonstruierte Rathaus, das Adelspalais im Barockviertel oder auch das aus dem Jahre 1711 stammende Paulustor.
Fulda ist aufgrund seiner Lage ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Rhön oder Vogelsberg. Durch die Stadt verlaufen viele bekannte Radwanderwege, so der Fulda-Radweg, welcher über 250 km durch die Rhön entlang des Flusses Fulda bis nach Bad Karlshafen an der Weser führt. Auch der Hessische Radfernweg "R3" von Rüdesheim nach Tann in der Rhön kreuzt die Stadt.

Kultur in Fulda

Fulda bietet nicht nur eine Menge Geschichte sondern auch eine Menge Kultur! So gilt die Stadt in der Karnevalszeit als Hochburg des Karnevals in Hessen! Die Fuldaer Karnevalstradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Am Rosenmontag findet in Fuldas Innenstadt Hessens größter Rosenmontagsumzug mit zahlreichen Karnevalsvereinen statt.
Sportlich geht es Ende Mai beim "GWV-Challenge-Lauf" zu, wo sich Läufer und Nordic Walker zu der mit bis zu 6500 Teilnehmern größten Breitensportveranstaltungen der Region treffen. Sportlich geht es in Fulda über das gesamte Sommerhalbjahr von April bis Oktober zu. So findet aller 2 Wochen die "Night Skating Experience" statt, wo sich Inlineskater auf öffentlichen Straßen treffen und "unter Polizeischutz" ungestört ihrem Sport nachgehen können.
Auf dem Großparkplatz "Ochsenwiese" findet jährlich im Sommer das große Stadt- und Schützenfest statt, welches 10 Tage dauert und mehr als 100.000 Besucher anlockt.
Im Herbst gibt es die bekannte Osthessenschau im Ausstellungsgelände "Messe-Galerie" am westlichen Stadtrand.
Kulinarisch ist Fulda für seine lange Weinanbautradition bekannt- die sonnigen Kalkfelsen in Fulda lassen einen erstklassigen Wein heranreifen, welchen man gekeltert in den gemütlichen Gastwirtschaften und Weinlokalen der Stadt genießen kann.
Entdecken Sie Fulda und nutzen Sie die Stadt als idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die umliegenden Mittelgebirge wie Vogelsberg oder Rhön! Hotels in Fulda finden Sie hier!
 
Anfahrt:
Durch seine zentrale Lage verfügt Fulda über ideale Verbindungen im Straßen- und auch im Bahnverkehr.
Mit der Bahn erreicht man die Stadt beispielsweise bequem mit dem ICE. Der Fuldaer Bahnhof ist mit mehreren großen Bahnstrecken verbunden und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg sowie Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und Würzburg.
Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die Nord-Süd-Autobahn A 7 Kassel-Würzburg oder die A66 aus Richtung Frankfurt am Main oder die Bundesstraßen B27 Göttingen-Stuttgart, B40, B458, B279 aus Richtung Bamberg oder B254 aus Richtung Kassel.
 
Fulda-PanoramaPanoramaansicht von Fulda
 
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07 August 2012

Die Stadt Passau

Posted in Bayrischer Wald

Die kreisfreie Universitätsstadt Passau liegt im südlichen Teil des Bayrischen Waldes, direkt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, was ihr den Namen "Dreiflüssestadt" einbrachte. Passau hat ungefähr 50.000 Einwohner und gehört zum Regierungsbezirk Niederbayern.
Die Altstadt  Passaus wurde überwiegend von italienischen Baumeistern geprägt und hat deshalb einen eher südlichen Charakter. Idyllisch im Tal gelegen, umgeben von grünen Hügeln übt Passau einen besonderen Reiz auf seine Besucher aus. Der St. Stephans-Dom wurde auf einem kleinen Hügel erbaut und beeindruckt durch seine Bauweise. Die Veste Oberhaus im nördlichen Bereich Passaus und die Wallfartskirche Mariahilf überragen die Stadt und prägen ebenfalls das Stadtbild. Kleine romantische Gassen gibt es auf beiden Seiten der Donau, welche zum Fluss hin teilweise in steilen Stufen abfallen.
Im Zentrum der Stadt beeindruckt der Residenzplatz, in dessen Mitte sich der Wittelsbacherbrunnen befindet, umgeben von alten Patrizierhäusern und der Neuen Bischöflichen Residenz, wo man den Domschatz und das Diözesanmuseum besichtigen kann.
An der malerischen Innpromenade  befindet sich der Schaiblingsturm, eine runde Wehranlage, welche im Mittelalter zum Schutz vor Eindringlingen errichtet wurde. passau-veste-oberhausPassau: Blick zur Veste Oberhaus und UnterhausWeitere historische Bauten der Innenstadt sind die Votivkirche, das Bürgerliche Zeughaus, die evangelische Stadtpfarrkirche und das Herberstein-Palais mit seiner durch Wandpilaster gegliederten Fassade.Schloss-FreudenhainSchloss FreudenhainEtwas stromaufwärts befindet sich das Schloss Freudenhain, welches der  Passauer Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton Graf von Auersperg im ausgehenden 18. Jahrhundert erbauen ließ. Die barocke Fassade des ehemaligen Schlosses Eggendohl kann man ganz in der Nähe besichtigen.
Die trutzige Veste Oberhaus wird als Stadtmuseum mit vielen Sammlungen zur Geschichte dieser Region genutzt. Das Pendant zu Oberhaus, verbunden mit einem Wehrgang, befindet sich unterhalb zwischen Donau und Ilz - die Veste Niederhaus. Hier am Burgberg steht auch die ehemalige Wallfahrtskirche St. Salvator.
Neben den vielen historischen Highlights der Stadt gibt es natürlich auch moderne Komplexe, so wurde erst vor kurzer Zeit der westlich der Altstadt gelegene Bereich städtebaulich neu gestaltet.

Anfahrt:
Die Stadt Passau kann man mit dem Auto über die Autobahn A3 und die Bundesstraßen 8, 12 und 85 erreichen, oder bequem mit der Bahn.
 
 
 
Passauer-PanoramaAltstadtpanorama von Passau 
 
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30 September 2012

Die Stadt Ulm

Posted in Region Ulm

Die Universitätsstadt Ulm liegt im Osten Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Tübingen und direkt an der Donau. Mit ca. 120.000 Einwohnern hat Ulm Großstadtstatus und besitzt - als Sitz des Landratsamtes - seinen eigenen Stadtkreis.
Das auf der gegenüberliegenden Donauseite und zu Bayern gehörende Neu-Ulm hat mit Ulm nur noch so viel gemein, dass beide Städte heute zusammen ein "länderübergreifendes Doppelzentrum" bilden.

Freie Reichsstadt Ulm

Die Stadt Ulm wurde als solche erstmals im Jahre 854 urkundlich erwähnt, war Königspfalz und "Freie Reichsstadt". Ab 1810 trennten sich die Wege Ulms und Neu-Ulms - das linksseitig der Donau liegende Ulm wurde "Württembergisch", das Gebiet Neu-Ulms blieb dagegen bayrisch. Neu-Ulm entwickelte sich seit etwa 200 Jahren zu einer eigenständigen Stadt, ist also historisch gesehen, sehr jung.
Bereits im Mittelalter war Ulm aufgrund seiner exponierten Lage ein führendes Zentrum des Handels und der Kunst in Deutschland und hatte den Status als "Freie Reichsstadt" inne. Der einst über viele Jahrhunderte bedeutende "Jakobsweg", ein Pilgerweg zum Grab des "Heiligen Jakobus" nach Santiago de Compostella in Spanien, führt direkt durch die Stadt.
Bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts blühte der Handel in der Stadt und Ulm zählte zu den größten Reichsstädten Deutschlands. Mit der Entdeckung Amerikas und der damit verbundenen Ausweitung und Verlagerung der Handelszentren im 16. Jahrhundert, büßte die Stadt zunehmens an Bedeutung ein und die Einwohnerzahl sank drastisch.
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts, vor allem Dank der Eröffnung der ersten durchgehenden Eisenbahnstrecke von Heilbronn über Ulm nach Friedrichshafen, erlebte die Stadt einen neuen wirtschaftlichen Boom.

Der Ulmer Münster - Wahrzeichen der Stadt

In dieser Zeit wurde auch das Wahrzeichen der Stadt- der Ulmer Münster- fertig gestellt. Seit 1885 besitzt Ulm, mit dem Bau des Westturm am Münsters mit 161,5 Metern Höhe, den bis heute höchsten Kirchturm der Welt. ulmer-muensterDer Münster
Die Stadt Ulm war über viele Jahrhunderte geprägt vom Stil der Epochen, so gab es Bauwerke aus der Zeit der Gotik, der Renaissance, dem Barock oder auch dem Klassizismus.
Leider fielen ein Großteil dieser Highlights zeitgenössischer Geschichte in der Innenstadt dem Bombenhagel des 2. Weltkrieges zum Opfer. Alldings wurde die schwer zerstörte Stadt in den Jahrzehnten nach Kriegsende wieder aufgebaut, aber viele Baudenkmäler der historischen Innenstadt gingen für immer verloren.
Es wurde viele Bauten in modernem Stil neu errichtet, aber viele bedeutende Gebäude wurden in altem Stil wieder aufgebaut. Dazu zählen das Kornhaus, das Schwörhaus oder das historische Rathaus aus dem 13. Jahrhundert.
Der gotische Münster wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, aber aufwändig restauriert und erstrahlt heute im alten Glanz. Die "Dreifaltigkeitskirche" aus dem 17. Jahrhundert wurde wieder aufgebaut, jedoch in stark veränderter Form. Weitere historische Kirchenbauten der Stadt sind die evangelische Pauluskirche und die katholische St. Georgs-Kirche.DreifaltigkeitskircheDie Dreifaltigkeitskirche
Im Altstadtviertel "Auf dem Kreuz" findet man noch eine große Anzahl hervorragend restaurierter historischer Bauten aus dem 17. Jahrhundert, welche glücklicherweise vor der Zerstörung bewahrt blieben.  Auch das "Fischer-und Gerberviertel" wartet mit vielen sehenswerten historischen Bauten auf. Eine besondere Attraktion hier ist das aus dem 14. Jahrhundert stammende "Schiefe Haus", welches mit einer Neigung von beinahe 10° als schiefstes Haus der Welt gilt.
Am Donauufer kann man die beiden ehemaligen Stadttore, den "Metzger- und den Gänsturm", besichtigen. Weitere historische Bauten in der Innenstadt sind das aus dem 13. Jahrhundert stammende "Steinhaus", was als ältestes noch erhaltenes Gebäude der Stadt gilt, der "Büchsenstadel" mit seinem spätgotischen Ziergiebel aus dem 15. Jahrhundert oder das Kornhaus, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.Die-Muenz-und-schiefes-hausDie Münz und das Schiefe Haus
Als alte Salzhandelsstadt besitzt Ulm natürlich auch einen Salzstadel, welcher heute als Museum dient. Ebenfalls als Museum steht das "Kiechelhaus", als letzter erhaltender Patrizierbau der Stadt, den Besuchern offen.

Ulm - Start der Oberschwäbischen Barockstraße

Am Ulmer Münster beginnt die sogenannte "Oberschwäbische Barockstraße", welche über 500 km mit Verzweigungen in Richtung Bodensee nach Österreich und auch in die Schweiz verläuft.
Als barocke Sehenswürdigkeit hat Ulm am Startpunkt besagter Barockstraße das Kloster Wiblingen zu bieten, welches als Hauptsehenswürdigkeit der gesamten Barockstraße gilt.
Wenn man dem Trubel der Stadt entfliehen will, findet am in zahlreichen Parkanlagen der Stadt Ruhe und Entspannung. Ein beliebtes Naherholungsgebiet der Stadt ist die "Friedrichsau". Dort finden regelmäßig Volksfeste, Open-Air-Konzerte und auch das bekannte sechswöchigen Kultur-Festival "Ulmer Zelt" statt.
Der Botanische Garten, als Einrichtung der Universität Ulm, bietet interessante Pflanzen unter freiem Himmel oder in Gewächshäusern zur Besichtigung an.
Zum Flanieren und Verweilen lädt natürlich das Ulmer Donauufer mit vielen gemütlichen Cafes und Restaurants ein.
Neben die vielen städtebaulichen Eindrücken ist ist Ulm auch kuturell nie Langeweile angesagt! Die Stadt bietet das ganze Jahr über Abwechslung mit vielfältigen Veranstaltungen.
Ob traditionell und historisch, wie beim Schwörmontag oder dem "Fischerstechen" im Juli, oder modern, wie beim "Ulmer Zelt"- einem der größten und längsten Zelt-Festivals in Deutschland mit Musik, Tanz, Comedy und Varieté. Sportlich geht es beim Rudercup auf der Donau oder beim "Einstein-Marathon" zu - in Ulm findet man immer Spaß und Unterhaltung! Die Stadt ist außerdem idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die Schwäbische Alb! Hier finden Sie passende Hotelunterkünfte für Ihren Aufenthalt.

Anfahrt:
Die Stadt verfügt über eine sehr gute Anbindung ans Umland und zu anderen Städten. Mit der Bahn erreicht man Ulm beispielsweise mit dem ICE von Stuttgart oder München, aber auch über die Fernstrecken von Budapest, Wie, Amsterdam oder Paris.
Mit dem Auto erreicht man Ulm  über die Bundesautobahnen A7 und A8, aber auch über die Bundesstraßen B10, B19, B28, B30 oder B311.
Hinweis: Wer mit dem eigenen PKW nach Ulm einreisen mochte, benötigt eine grüne Feinstaubplakette, anonsten drohen Bußgeld und ein Punkt in Flensburg!
Da die Stadt Ulm direkt am Donauradweg und am Iller- Radweg liegt, ist sie auch für Radfahrer ein interessantes Ziel.

 
Ulmer-PanoramaUlmer Stadtpanorama
 
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07 September 2012

Dresden

Posted in Region Dresden

dresden-skylineEingebettet von den sanften Hügeln der Ausläufer des Erzgebirges und des Lausitzer Berglandes liegt im weiten Elbtal Sachsens Landeshauptstadt Dresden.
Eine erste Besiedlung des Dresdner Raumes gab es bereits in der Steinzeit, aber urkundlich erwähnt wurde Dresden als Stadt erstmalig im Jahre 1206. Das "alte" Dresden lag rechtselbisch und bildet heute paradoxerweise die Dresdner Neustadt. Die Verleihung des Stadtrechts ist Überlieferungen zufolge erst im Dezember 1403 durch Wilhelm I. erfolgt. War die Stadt damals eher noch unbedeutend, entwickelte sie sich fortan zu einer königlich-kürfürstlichen Residenzstadt mit einzigartiger Architektur und Schönheit. Wegen seiner vielfach barocken Architektur, seinen beeindruckenden Kunstsammlungen und der landschaftlich reizvollen Lage im Elbtal wird Dresden auch als "Elbflorenz" bezeichnet.
 

Dresden- Sachsens Oberzentrum

Dresden bildet als politisches und wirtschaftliches Zentrum Sachsens, zusammen mit zehn weiteren Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die "Metropolregion Mitteldeutschland".
Die Stadt hat eine bewegende Geschichte aufzuweisen, im 17. Jahrhundert brannte der rechtselbische Teil -die heutige Neustadt- komplett ab und wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten bis Mitte des 18. Jahrhunderts als "Neue königliche Stadt" wieder aufgebaut. Unter der Herrschaft von Friedrich August dem I. - genannt "August der Starke"- blühte die Stadt auf und errang internationale kulturelle Bedeutung. Kronentor-des-ZwingersDresdner Zwinger "Das Kronentor"
Dresden war mehrfach in große und kleine Auseinandersetzungen verwickelt, erobert und teilweise durch Brände zerstört - fand aber immer wieder zu seiner Größe zurück. Es entstanden weltbekannte Bauwerke wie die Dresdner Frauenkirche, die Semperoper, der Dresdner Zwinger oder die Brühlsche Terrasse, welche sich entlang des Elbufers in der Innenstadt erstreckt. Aber auch großzügige Parkanlagen wie der "Große Garten" mit seinem Palais und großräumigen Grünanlagen entstanden.

Dresden- eine der grünsten Großstädte

Mit einem ca. 60%igen Grünanteil in Parks und Waldgebieten wie der Dresdner Heide ist Dresden übrigens eine der grünsten Großstädte Europas. Vier Naturschutzgebite und zwölf Landschaftsschutzgebiete umgeben die Stadt.Grosser-Garten-LuftaufnahmeGroßer Garten in Dresden
Seinen schwersten Schlag in seiner Geschichte musste Dresden zum Ende des 2. Weltkrieges hinnehmen, als in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Bomber schwer beschädigt wurden.
Obwohl in der Zeit des Sozialismus viele Reste der stark zerstörten historischen Bebauung beseitigt worden sind, wurden aber viele historische Monumentalbauten wie das Ständehaus, die Augustusbrücke, die Kreuzkirche, der Zwinger, die Katholische Hofkirche, die Semperoper oder auch das Japanische Palais wieder aufgebaut und originalgetreu rekonstruiert. Selbst die Ruine der Frauenkirche, welche eigentlich als Mahnmal gegen den Krieg und Faschismus dienen sollte, wurde wieder aufgebaut und erstrahlt seit 2004 in alter Schönheit.

 

Weltkulturerbe Dresden

Im Jahre 2004 wurde Dresden der Rang als Weltkulturerbestätte zuerkannt- welcher allerdings im Jahre 2009, aufgrund von Streitigkeiten um den Bau der Waldschlösschenbrücke, wieder verloren ging.

Kulturstadt Dresden

In Dresden ist eine Menge los! Zahlreiche Veranstaltungen kleinen und großen Kalibers ziehen das ganze Jahr über viele Gäste aus dem In- und Ausland an.
Semperoper Tickets bei www.eventim.deAnzeige
So erwarten im April das bekannte Dresdner Filmfest oder die traditionellen Dresdner Musikfestspiele sein interessiertes Publikum. Das seit 1971 stattfindende "Internationale Dixielandfestival" zieht, als die weltweit bedeutendste Jazz- und Bluesveranstaltung, jedes Jahr im Frühjahr bis zu 500.000 Jazzfans aus der ganzen Welt an.
Im Sommer gibt es u.a. die beliebten "Dresdner Filmnächte", welche mittlerweile an bis zu sechzig Tagen mit Veranstaltungen, Konzerten und Filmvorführungen unter der malerischen Kulisse der Dresdner Altstadt am Elbufer bis zu 150.000 Besucher anziehen.
Ergebisse ihrer Arbeiten stellen Hochschulen und Institute und andere zahlreiche Forschungseinrichtungen zur "Langen Nacht der Wissenschaften" Anfang Juli vor.
In der "Museumssommernacht" wenig später können zahlreiche Museen der Stadt außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden.
Zum großen Stadtfest im August ist die ganze Stadt auf den Beinen- es erstreckt sich über die gesamte Innenstadt mit zahlreichen Veranstaltungen für die ganze Familie. Bis an die 500.000 Besucher werden hier jedes Jahr gezählt!
Auch im Herbst gibt es zahlreiche Veranstaltungen. So bieten die "Dresdner Tage" zeitgenössische Musik, das Literaturfestival "Bardinale" Veranstaltungen für Literaturfreunde und das "Festival der Zauberkunst" fasziniert mit vielen erstaunlichen Zaubertricks.
Im Dezember findet der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands statt, der berühmte "Dresdner Striezelmarkt". Dieses seit 1434 stattfindende Ereignis gehört zu den Touristenattraktionen im Dezember. Dresdner-StriezelmarktDresdner StriezelmarktWer Dresden besucht, sollte mehrere Tage einplanen, um die ganzen Sehenswürdigkeiten der Stadt ansatzweise kennenzulernen. TIPP! Wer  einen Besuch des Grünen Gewölbes plant, sollte unbedingt im Vorfeld Karten bestellen.
Dresden ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die nahe gelegene Sächsische Schweiz oder das Lausitzer Bergland. Außerdem locken weitere Highlights wie das Schloss Moritzburg, die Albrechtsburg in Meißen, das Schloss Weesenstein sowie der Barockgarten mit Barockschloss in Heidenau-Großsedlitz vor Dresdens Toren. Hier können Sie Ihr Hotel für Ihren Aufenthalt in Dresden buchen.
 
Anfahrt:
Dresden ist mit der Bahn, beispielsweise mit dem ICE, über die Strecken von Leipzig, Berlin, Erfurt oder Nürnberg, Prag, Magdeburg und auch Frankfurt am Main erreichbar. Über die S-Bahnstrecken gelangt man von Leipzig, Chemnitz oder Zwickau in die Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Dresden über die Bundesautobahnen A4 aus Richtung Erfurt bzw. Görlitz, von Berlin aus über die A13 und aus Richtung Leipzig über die A14. Über die A17 reist man aus Richtung Prag an. Die Bundesstraßen B6, die B 97, die B 170, die B 172 und die B 173 führen ebenfalls in die Stadt. Der Flughafen in Dresden Klotzsche verbindet Dresden mit vielen deutschen Großstädten wie Hamburg, Düsseldorf oder München und natürlich das gesamte Ausland.
 
Panorama-DresdenDresdner Skyline am Abend
 
 
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16 Oktober 2012

Düsseldorf

Posted in Düsseldorf

Im Zentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr liegt die nordrhein-westfählische Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Stadt zählt neben Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und München zu den wichtigsten deutschen Wirtschaftszentren. Mittlerweile leben in der Stadt fast 600.000 Menschen - in der wirtschaftsstarken Region um Düsseldorf liegt die Bevölkerungszahl bei ungefähr 11 Millionen Einwohnern. Allerdings kann die Stadt in seiner langen Geschichte nicht immer auf Glanzzeiten zurückblicken.

Zur Geschichte Düsseldorfs

Zeugnisse von ersten Siedlungen von Germanen im Düsseldorfer Raum gehen bis ins Jahr 500 n.Chr. zurück. Die Stadt Düsseldorf selbst ging aus einem kleinen, mit Graben und Stadtmauer gesichertem Ort hervor, welchem im Jahre 1288 das Stadtrecht zugesprochen wurde. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr die Stadt einen wirtschaftlichen, kulturellen und städtebaulichen Aufschwung und wurde kurfürstliche Hauptresidenz. JohanneskircheDie JohanneskircheDoch nach dem siebenjährigen Krieg Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt von den Franzosen und Anfang des 19. Jahrhunderts von den Preußen besetzt. Damit verlor Düsseldorf den Status als Landeshauptstadt. Der Status als preußische Provinzhauptstadt von kleiner politischer Bedeutung tat Düsseldorf als Stadt der Kunst allerdings keinen Abbruch. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts griff die Industrialisierung auch auf Düsseldorf über. Dabei kam ihr die Lage am Rhein zugute, es wurde ein Freihafen gebaut und eine Dampfschifffahrtsgesellschaft gegründet. Erste Messen waren der Grundstein zur Entwicklung als Messestadt. Der Ausbau der Infrastruktur führte zu einer sprunghaften Zunahme der Bevölkerung. Um 1900 lag die Bevölkerungszahl bereits bei über 200.000. Anfang des 20. Jahrhunderts war Düsseldorf eine aufstrebende Industriestadt. Der erste und zweite Weltkrieg im 20. Jahrhundert setzten der Stadt allerdings mächtig zu. Während die Stadt im ersten Weltkrieg sehr viel Bevölkerung verlor, wurde sie im 2. Weltkrieg dazu noch schwer zerstört.

Umgestaltung zur "Verwaltungsstadt"

Nach 1945 begann der Wiederaufbau und Düsseldorf wurde zur Hauptstadt des neuen Bundeslandes Nordrhein-Westfahlens ernannt und somit neues politisches Zentrum. Städtebaulich vollzog sich nun eine Entwicklung, die Düsseldorf zur autofreundlichen Verwaltungsstadt werden ließ. Im Jahre 1965 wurde die Universität Düsseldorf eingeweiht. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden viele weitere kulturelle Einrichtungen wie das neue Schauspielhaus, die neue Tonhalle oder die Neue Messe.Tonhalle-DuesseldorfDie Tonhalle Eingemeindungen von umliegenden Ortschaften ließen die Bevölkerungszahl weiter ansteigen. Der Bau zweier Rheinbrücken, des Medienhafens, der Stadt-U-Bahn, des Rheinufertunnels sowie neuer Geschäfts- und Freizeitviertel trugen zu einer bedeutenden Änderung des Düsseldorfer Stadtbildes bei. Als Resultat erhielt die Stadt im Jahre 2009 von der Bundesregierung den Titel "Ort der Vielfalt". Und Vielfalt erwartet den Besucher Düsseldorfs in jeder Hinsicht. Die Stadt hat so viel Abwechslung zu bieten, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Trotz der Zerstörungen im 2. Weltkrieg sind viele historische Bauten aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert erhalten geblieben oder wurden wieder aufgebaut. Ein typisch gotischer Bau aus dem 11. Jahrhundert ist die Lambertuskirche. Allein im Stadtgebiet befinden sich zahlreiche weitere historische Kirchengebäude wie die Stiftskirche St. Suitbert, die dreischiffige Pfeilerbasilika St. Remigius oder die dreischiffigen Basilika St. Margareta aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt das gotische Lewenhaus. Bemerkenswert ist auch das aus der Renaissance stammende alte Rathaus mit seinen "geschweiften Zwerchgiebeln". Rathaus-duesseldorfAltes RathausAus neuerer Zeit sind das Düsseldorfer Renaissanceschloss oder das im klassizistischem Stil erbaute Ratinger Tor erhalten. Düsseldorfs Stadtsilouette wird aber auch von zahlreichen modernen und postmodernen Gebäuden und Hochhäusern, wie beispielsweise dem Thyssen-Haus am Hofgarten, geprägt. Das höchste Gebäude der Stadt ist der 240 Meter hohe Rheinturm im Düsseldorfer Regierungsviertel.

Gartenstadt Düsseldorf

Düsseldorf ist eine grüne Stadt- nicht umsonst trägt sie den Beinamen "Gartenstadt". Die Ursprünge dafür reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als damit begonnen wurde, Parks und Gärten anzulegen. So entstand in dieser Zeit der erste Volksgarten Deutschlands, der für andere Stadtgärten Deutschlands als Vorbild genommene "Alte Hofgarten". Insgesamt verfügt Düsseldorf über 1200 ha an Grünflächen, wovon sich ca. die Hälfte in angelegten Parks befindet. Am östlichen Stadtrand erstreckt sich der weitläufige Stadtwald. Allein im Stadgebiet befinden sich über 40 Naturdenkmäler und 12 Naturschutzgebiete. Beliebte Ausflugsziele sind auch der Japanische Garten im Nordpark, der Botanische Garten der Universität Düsseldorf oder das Naherholungsgebiet Unterbacher See. Am Unterbacher See finden Groß und Klein zahlreiche Freizeit-und Erholungsmöglichkeiten. Spaß und Unterhaltung bieten aber auch die 3 Freizeitparks der Stadt. Die romantische Düsseldorfer Altstadt lädt den Besucher mit ihren Gassen, Plätzen und der beliebten Rheinuferpromenade mit stilvollen Cafés und Biergärten zum Bummeln, Shoppen und Verweilen ein. Die legendäre Einkaufsstraße Königsalle, mit ihrem Stadtgraben und zahlreichen Bäumen, zählt zu den schönsten Boulevards der Welt. Ob Shopping in exclusiven Einkaufstempeln oder Verweilen auf Bänken, umrahmt von Brunnen, Brücken und Skulpturen- "die Kö" ist ein Muss jedes Düsseldorf-Besuchers.Koenigsallee-duesseldorfDie Königsallee

Düsseldorfs Medienhafen- ein gastronomisches Mekka

Nicht nur ausgefallende Architektur findet man im Medienhafen (Foto oben links anklicken), den Besucher erwartet ebenso ein breites Abgebot an gastronomischen Einrichtungen. Hier im Medienhafen befindet sich auch der Rheinturm, welcher von seiner Aussichtsplattform in 170 Metern Höhe einen fantastischen Ausblick über die Stadt an Düssel und Rhein bietet. Viele Museen und Ausstellungen erwarten den interessierten Besucher mit interessanten Informationen und wertvollen Exponaten und Kostbarkeiten aus Keramik und Porzellan. Ein Highlight ist die berühmte Gemäldesammlung des Kurfürsten Jan Wellem im Kunstpalast, durch welche Düsseldorf schon sehr früh den Ruf als Kunststadt erhielt. Neben vielen Events in den großen Veranstaltungshallen finden zahlreiche Feste wie die Größte Kirmes am Rhein, der Japan-Tag oder die Jazz Rally als regelmäßige Veranstaltungen in Düsseldorf statt. Tauchen Sie ein in das vielfältige Leben dieser Metropole am Rhein- es lohnt sich! 
Hier finden Sie passende Hotels für Ihre Übernachtung.
 
Anfahrt:
Düsseldorf verfügt über eine perfekte Verkehrs- Infrastruktur.
Die Stadt erreicht man bequem mit der Bahn, beispielsweise dem ICE, über die ICE-Fernbahnhöfe Hauptbahnhof und Düsseldorf Flughafen. In der Stadt verkehren S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen.
Mit dem Auto erreicht man die Stadt über folgende Autobahnen: über die A 44 Aachen–Velbert, die A 52 Marl–Essen–Düsseldorf, die A 46 Heinsberg–Hagen, die A 59 vom Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd in Richtung Leverkusen, die A 52 Düsseldorf–Roermond, die A 57 Köln–Nimwegen oder die A 3 Frankfurt/Main Richtung Oberhausen. Die Bundesstraßen B 1, B 7, B 8, B 228 und B 326 führen direkt durch die Stadt.
Über den drittgrößten deutschen internationalen Flüghafen Düsseldorf ist die Stadt mit der ganzen Welt verbunden, er wird von ca. 60 Fluggesellschaften angeflogen.
 
altstadtpanorama-duesseldorfAltstadtpanorama von Düsseldorf
 
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18 September 2012

Frankfurt am Main

Posted in Frankfurt am Main

Die größte Stadt Hessens, aber nicht Hessische Landeshauptstadt, ist Frankfurt am Main mit mehr als 690.000 Einwohnern. Sie ist Oberzentrum der Metropolregion Rhein-Main mit 5,5 Millionen Einwohnern.
Die Stadt bildet den nördlichsten Punkt der von Basel bis ins Rhein-Main-Gebiet reichenden Oberrheinischen Tiefebene.
Die lange Geschichte Frankfurts reicht bis ins Jahr 794 n.Chr. zurück, als die Stadt erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Schon im Mittelalter zählte Frankfurt am Main als Freie Reichsstadt zu den bedeutendsten Handelsregionen Deutschlands. Zum ausgehenden 16. Jahrhundert wurde die Stadt sogar Krönungsstadt der römisch-deutschen Kaiser. Mitte des 19. Jahrhundert wurde Frankfurt Sitz des ersten frei gewählten deutschen Parlaments. Lebten zum Ende des 19. Jahhunderts etwa 100.000 Einwohner in der Stadt, erlebte Frankfurt bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts einen Bevölkerungssprung auf über 500.000 Einwohner.

Frankfurt am Main - europäisches Finanzzentrum

Aufgrund Frankfurts Stellung als bedeutendes europäisches Finanz-und Industriezentrum, zählt die Stadt ökonomisch gesehen zu den Weltstädten. Wichtige Banken wie die "Europäische Zentralbank" oder die "Deutsche Bundesbank" haben hier ihren Sitz. Die Stadt ist mit der Frankfurter Börse Zentrum der deutschen Finanzwelt.Frankfurter-WertpapierboerseWertpapierbörse Frankfurt
Repräsentativ wird dies durch die beeindruckende Skyline, bestehend aus hohen Bankengebäuden, welche zu den höchsten Europas zählen, zur Schau gestellt.
Aber es gibt auch viel Grün im Stadtgebiet. Frankfurt besitzt einen als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Grüngürtel, welcher ein gutes Drittel der Stadtgebietes ausmacht. Dazu zählen u.a. der Stadtwald, welcher zu den größten Stadtwäldern deutscher Großstädte zählt oder das im westlichen Stadtteil Schwanheim gelegene Naturschutzgebiet "Schwanheimer Düne". Hier befindet sich eine der wenigen Binnendünen Europas, eine Idylle mit seltenen Tier-und Pflanzenarten.
Von der einstigen großen Altstadt Frankfurts mit über 3000 Fachwerkhäusern ist leider nicht viel übrig geblieben. So fielen schon im 19. Jahrhundert ganze Stadtviertel dem Straßenumbau zum Opfer. Der größte Teil der historischen Altstadt ging jedoch beim Bombenhagel im 2. Weltkrieg für immer verloren. Das einzig nahezu unversehrte Fachwerkhaus, welches man heute besichtigen kann, ist das "Haus Wertheym" am Fahrtor.

Frankfurts historische Altstadt

Den Verlauf der alten Stadtmauer aus dem Frankfurt des 12. Jahrhunderts und somit den alten Stadtkern bilden die Straßenzüge "Neue Mainzer Straße", "Kaiserstraße", "Roßmarkt" über die "Zeil" bis zur "Kurt-Schumacher-Straße". Trotz Zerstörung sind in der Altstadt die historischen Kirchengebäude wie der Frankfurter Kaiserdom, die berühmte Paulskirche oder die aus dem 17. Jahrhundert stammende barocke Katharinenkirche erhalten geblieben.der-Eiserne-Steg-mit-DomDer Eiserne Steg mit Kaiserdom St. BartolomäusWeitere Überreste der ehemaligen historischen Altstadt kann man am Römerberg finden, einem zentralen Platz in der Altstadt. Mit der frühgotischen Nikolaikirche, den rekonstruierten historischen Römerhäusern und dem Rathaus "Römer" bildet er einen starken Gegensatz zur ansonsten modernen Bebauung Frankfurts. Im Rahmen des "Dom-Römer-Projektes" soll der Grundriss der historischen Altstadt mit etwa 40 Gebäuden zwischen dem Dom und dem Römerberg nachgebaut werden. Roemerhaeuser-FrankfurtRömerberg Frankfurt
Frankfurt wird jährlich nicht nur von vielen tausend Geschäftsleuten aus aller Welt besucht, auch touristisch gesehen kann die Stadt einen enormen Zuwachs verzeichnen. So stieg Frankfurt am Main im Jahre 2007 auf Platz 3 der beliebtesten deutschen Städtereiseziele. Die Stadt gehört durch ihre zentrale Lage in Europa mit dem Frankfurter Flughafen, dem Hauptbahnhof und dem Frankfurter Kreuz zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten.
Weitere wichtige und überaus sehenswerte Bauten, deren Besichtigung man bei einem Frankfurt-Besuch unbedingt einplanen sollte, sind neben dem Kaiserdom, dem Römerberg und der Paulskirche der katholische Kaiserdom St. Bartholomäus, die aus dem 14. Jahrhundert stammende Liebfrauenkirche am Liebfrauenberg, der Liebfrauenbrunnen oder das im 18. Jahrhundert im Barockstil erbaute Haus "Zum Paradies". Nicht zu vergessen ist natürlich die über den Main führende "Alte Brücke" aus dem 13. Jahrhundert, welche zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt zählt. Auch "Der Eiserne Steg", eine im 19. Jahrhundert erbaute Fußgängerbrücke, ist sehenswert und stellt ein Wahrzeichen der Stadt dar.
Weitere Sehenswürdigkeiten, wie das Goethe-Haus im Großen Hirschgraben, der Saalhof oder die katholische Leonhardskirche , finden Sie in der unteren Rubrik "Sehenswürdigkeiten".

Wolkenkratzer bestimmen Frankfurts Skyline

Seit der Nachkriegszeit übertreffen sich Architekten beim Bau der höchsten Gebäude. Waren in den 1950er Jahren die Hochhäuser noch knapp 50 Meter hoch, erreichen die sogenannten "Wolkenkratzer" seit den 1970er Jahren Höhen von über 150 Metern. Viele hohe Gebäude aus der Mitte des 20. Jahrhunderts mussten schon wieder höheren Gebäuden weichen. Zu den höchsten Gebäuden der Stadt gehören das City-Hochhaus mit einer Höhe von 142 Metern, das Plaza Büro-Center mit 159 Metern und der Silberturm der Dresdner Bank mit 166 Metern Höhe. Die beiden Zwillingstürme der Deutschen Bank erreichen eine Höhe von 155 Metern.Twin-Tower-Deutsche-BankTwin Tower der Deutschen Bank Insgesamt gibt es in Frankfurt zwölf Gebäude, die über 150 Meter in den Himmel ragen. Zwei weitere Gebäude befinden sich derzeit im Bau. Der "Europaturm", ein Fernmeldeturm der "Deutschen Telekom" ist mit 337 Metern Höhe Frankfurts höchstes Gebäude.skyline-frankfurtFrankfurter Skyline Frankfurt besitzt nicht nur die höchsten Gebäude Deutschlands, auch das größte Bürogebäude der Republik ist in Frankfurt zu finden. Das Airtrail-Center oder "The Squaire" befindet sich am Flughafen Frankfurt und ist mit Gesamtbaukosten von einer Milliarde Euro zugleich das derzeit teuerste Gebäude der Stadt. Der Flughafen Frankfurt ist als europäisches Luftdrehkreuz der drittgrößte Flughafen Europas.
Beliebte Ausflugsziele in Frankfurt sind u.a. die neugestalteten Uferanlagen beidseits des Mains mit einer einzigartigen Museumslandschaft. Am sogenannten Museumsufer auf der Sachsenhausener Mainseite gibt es bekannte Häuser und Museen, wie das Städel oder das Liebieghaus, das Deutsche Architekturmuseum, das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Kommunikation, das Museum der Weltkulturen oder das Deutsche Filmmuseum. Seit über 20 Jahren findet hier jährlich im August das Museumsuferfest statt. Es bietet eine Mischung aus Musik und Kultur und ist das größte Volksfest im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Weitere kulturelle Höhepunkte sind der "Wäldchestag" im Stadtwald oder die Dippemess am Ratsweg. Aber auch sportlich geht es das ganze Jahr hoch her, beispielsweise beim Frankfurter City-Halbmarathon im März oder beim Frankfurt-City-Triatlon im August. Im Mai jeden Jahres findet das weltgrößte  Amateurtanzsportturnier "Hessen tanzt" statt.
Tipp: Auch wenn Frankfurt am Main mit seinen fast 700.000 Einwohnern eine sehr große, und daher eher anonyme Stadt ist, ist es nicht schwer, sich hier auch als Gast wohlzufühlen. Selbst, wenn Sie als Single die Stadt besuchen, finden Sie schnell und einfach den entsprechenden Kontakt, der Ihnen zum Beispiel die Mainmetropole näher bringt. Interesse? Beim Freizeittreff Frankfurt tun sich Singles zusammen und unternehmen gemeinsam Aktivitäten aller Art.
Wie Sie sehen, gibt es in dieser modernen Metropole eine Menge zu entdecken - Frankfurt sollte man gesehen und erlebt haben! 
Hier finden Sie passende Hotelzimmer für Ihren Aufenthalt in Frankfurt am Main.
 
Anfahrt:
Frankfurt am Main erreicht man praktisch von überall und mit jedem Verkehrsmittel. Ob mit dem ICE aus Richtung Berlin, Hamburg, Stuttgart oder München oder mit dem eigenen Auto, an diesem Verkehrsknotenpunkt führt kein Weg vorbei! Mit dem internationalen Großflughafen ist Frankfurt praktisch mit der ganzen Welt verbunden.
 
Panorama-FrankfurtPanorama Frankfurt am Main
 
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29 Januar 2013

Hannover

Posted in Region Hannover

skyline-hannoverAn den Ufern des Flusses Leine, an den Ausläufern des Weserberglandes und im Übergang zur norddeutschen Tieflandsebene liegt die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Hannover ist eine kreisfreie Stadt mit über 500.000 Einwohnern und ein Oberzentrum der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg und Sitz der Landesregierung und des Landtages des Bundeslandes Niedersachsens. Die Stadt Hannover ist als eine bedeutende Messestadt Deutschlands international bekannt.

Aus der Geschichte Hannovers

Erste Besiedlungen der Region können bis ins Jahr 950 zurückverfolgt werde. Damals entstand am Ufer der Leine eine kleine Marktsiedlung. Im Jahre 1241 erhielt Hannover das Stadtrecht. Infolge des Lüneburger Erbfolgekrieges Mitte des 14. Jahrhunderts erhielt Hannover das Zoll- und Mühlenrecht und das Recht zur Erbauung einer Stadtbefestigung, was zum festungsartigen Ausbau der Stadt führte. Hannover trat dem Hansebund bei und erlebte den ersten wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahre 1636 ernannte der Herzog Georg von Calenberg die gut befestigte Stadt Hannover zu seiner Residenz. So wurde das alte Minoritenkloster zu einem Herrschaftsschloss ausgebaut. Es entstand die "Neustadt" in Form von schicken und prägnanten Fachwerkhäusern. Auch die Stadtbefestigung wurde weiter ausgebaut. Eingemeindungen umliegender Ortschaften ab Mitte des 18. Jahrhunderts ließen die Bevölkerungszahlen Hannovers rasch ansteigen, sodass die 100.000er Marke bald erreicht war.

Hannovers Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

Auch Hannover war im 2. Weltkrieg Ziel zahlreicher Luftangriffe, sodass ca. 90% der historischen Bebauung der Stadt verloren gingen. Die Stadt wurde nach dem 2. Weltkrieg weniger nach seinem historischem Ursprung, sondern mehr der damaligen als modern geltenden Stadtplanung wiedererrichtet. Erst später wurde der Rekonstruktion ehemals das Stadtbild prägender Gebäude wieder mehr Wert beigemessen. So wurde erst im Jahre 1983 das Leibnitzhaus an einer anderen Stelle nach historischem Vorbild errichtet. schloss-herrenhausenSchloss HerrenhausenDas Schloss Herrenhausen im Großen Garten wurde erst im Januar 2013, nach 2-jähriger Rekonstruktion, fertiggestellt. Selbstverständlich hat Hannovers Altstadt noch etliche historische Bauten vorzuweisen, so befindet sich am historischen Marktplatz mit seinem Marktbrunnen die aus dem 14. Jahrhundert stammende Marktkirche im Stil der norddeutschen Backsteingotik. Ebenfalls aus dieser Epoche stammt das alte historische Rathaus. Das älteste noch erhaltene Fachwerkhaus Hannovers befindet sich gleich in der Nähe in der Burgstraße. Aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt der damals größte Veranstaltungssaal Hannovers, der Ballhof. Eine Sehenswürdigkeit der Stadt ist auch das Marstalltor, welches der französische Architekt Louis Remy de la Fosse errichten ließ, die barocke Neustädter Kirche und die Basilika St. Clemens in der Calenberger Neustadt. Hannover war im Mittelalter eine stark befestigte Stadt. Von dieser Stadtbefestigung sind nur noch der Beginenturm am Historischen Museum komplett erhalten geblieben. Von den zahlreichen Türmen der Befestigung gibt es noch den Pferdeturm, den Turm auf dem Lindener Berg und den Döhrener Turm. Doehrener-TurmDöhrener TurmBeeindruckende klassizistische Bauten des Architekten Georg Ludwig Friedrich Laves aus dem 19. Jahrhundert sind das Opernhaus oder das Wangenheinpalais, aber auch das Laveshaus selbst und die Waterloosäule. Die älteste Kirche der Stadt Hannover ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Kirche im Kloster Marienwerder. Weitere bedeutende Kirchenbauten sind die Christuskirche am Klagesmarkt, die Gartenkirche St. Marien, die Erlöserkirche in Linden-Süd sowie die Lutherkirche in der Nordstadt. Die Ruine der im 2. Weltkrieg zerstörten Aegidienkirche dient als Mahnmal für die vielen Kriegsopfer. Das Neue Rathaus Hannover stammt aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts, welches eine Einzigartigkeit aufweisen kann. Sie beherbergt eine Aussichtsplattform in seiner Kuppel in 100 Meter Höhe. Diese Aussichtsplattform kann mit einem Aufzug, welcher die Besucher nicht geradlinig, sondern in bogenförmigen Verlauf zur Plattform bringt. Aus dieser Zeit stammt auch die Stadthalle im neoklassizistischen Stil. Prägnante Bauwerke Hannovers entstanden gerade auch in neuerer Zeit. Dazu zählen das Anzeiger-Hochhaus am Steintor, die Stadtbibliothek Hannover, das Capitol-Hochhaus am Schwarzen Bären aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, oder auch das Kröpcke-Center, das Historische Museum oder das Bredero-Hochhaus aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eine weitere Besonderheit Hannovers ist die Tatsache, dass der Tourist anhand einer aufs Straßenpflaster gemalten roten Linie an 36 Sehenswürdigkeiten der Innenstadt geführt wird- ein verlaufen ist also beinahe ausgeschlossen! ;) Das höchste Bauwerk der Stadt und sogar Niedersachsens ist der Hannoveraner Funkturm, genannt Telemax. Sogar 3 historische Windmühlen sind in Hannover zu finden. Die älteste von ihnen ist die Bockwindmühle im Hermann-Löns-Park aus dem Jahre 1701, die Anderter Windmühle stammt aus dem Jahre 1854 und die jüngste von ihnen ist die Buchholzer Windmühle aus dem Jahre 1868.

Parks und Gärten Hannovers

Hannover verfügt über eine vielzahl von Parks und Gärten verschiedenster Größen. Der bekannteste Garten Hannovers ist, neben dem Stadtpark mit seinem Rosarium und dem Japanischen Teegarten, der Große Garten in Herrenhausen. Er ist eine beeindruckende barocke Anlage von meisterhafter Symmetrie, welche jährlich von tausenden Besuchern aus aller Welt besucht wird. Die 50 Hektar umfassende Anlage beinhaltet den Berggarten, den Georgengarten und den Welfengarten. Das zum Garten gehörende Schloss Herrenhausen wurde, wie bereits oben erwähnt, im Januar 2013 wiedereröffnet und dient als Konferenzgebäude. Als Grüne Lunge Hannovers zählt der Stadtwald "Eilenriede" mit einer Fläche von 650 Hektar. Er zählt zu den größten Stadtwäldern in ganz Europa. In ihm befinden sich Lehrpfade, Liegewiesen, viele Spielplätze und sogar ein Hochseilgarten, eine Umweltbildungseinrichtung und viele Rad-, Reit- und Wanderwege. grosser-garten-in-herrenhausenDer Große Garten HerrenhausenAuch der Tiergarten in Hannover ist ein beliebtes Ausflugsziel. Seit seiner grundlegenden Umgestaltung zum Ende des 20. Jahrhunderts, hält der Zoo seine Tiere in artgerechter Umgebung. So gibt es u.a. den Dschungelpalast, das Strandbad, das Tropenhaus, den Gorillaberg oder den Yukon Bay als thematische Anlagen. Eine Sommerrodelbahn und ein Abenteuerspielplatz runden das ganze zu einem besonderen erlebnis für die ganze Familie ab.

Kultur und Freizeit in Hannover

Spiel und Spaß für Groß und Klein gibt es nicht nur in den verschiedenen Parks der Stadt, sondern auch in den vielen Erholungsgebieten Hannovers an den Ufern der Leine, der Ihme und des Mittellandkanals. Im Sommer lockt der 1936 künstlich angelegte und 78 Hektar große Maschsee zum Baden und zum Wassersport. Man kann Segeln, Rudern oder auch einen Rundkurs auf einem Fahrgastschiff unternehmen. Weitere beliebte Badeseen rund um Hannover sind der Altwarmbüchener See, der Sonnensee oder die Ricklinger Kiesteiche. Wer sich über die Geschichte Hannovers informieren möchte, hat im Historische Museum Hannover dazu Gelegenheit. Im Niedersächsischen Landesmuseum gibt es u.a. eine der größten Sammlungen von Künstlern des Impressionismus zu besichtigen. Erwähnt werden sollte hier auch das Wilhelm Busch Museum in Herrenhausen. Es zeigt einmalige Karikaturen, Cartoons und Zeichnungen Wilhelm Buschs, aber auch anderer zeitgenössischer Künstler. Hannover besitzt als bekannte Messestadt das größte Messegelände der Welt. Die bedeutendste Comutermesse der Welt "CeBit" zieht jedes Jahr im März ein riesiges internationales Publikum an.

Wie gelangt man nach Hannover?

Die Stadt Hannover wird jedes Jahr von über 2 Millionen Übernachtungsgästen besucht, entsprechend groß ist auch das Angebot an Hotels und Pensionen. Sie verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur und ist Kreuzungspunkt wichtiger Verkehrswege. Dank des Mittellandkanals verfügt die Stadt sogar über einen Anschluss an die Binnenschifffahrt. Der Hannoveraner Hauptbahnhof zählt als Eisenbahnknotenpunkt zu den meist angefahrenen Bahnhöfen Deutschlands. Hier halten u.a. Züge der Strecken Hamburg-Kassel und Berlin-Dortmund. Wer mit dem Auto anreist, kann das beispielsweise über die Bundesautobahnen A 2 und die A 7, welche sich am Autobahnkreuz Hannover-Ost treffen, tun. Die Autobahnen A 37 und die A 352 sowie die Bundesstraßen B 3, B 6, B 65, B 217, B 441, B 443 und B 522 führen direkt in die Stadt. Der Flughafen in Hannover-Langenhagen ist zwar kein internationaler Flughafen, aber er verbindet viele deutsche Großflughäfen mit der Stadt.
 
hannover-panoramaPanoramablick auf Hannover
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21 August 2012

Leipzig

Posted in Region Leipzig

Die kreisfreie Großstadt Leipzig liegt im Nordwesten Sachsens. Als größte Stadt dieses Bundeslandes und als alte Messestadt stellt Leipzig ein bedeutendes Wirtschafts-, Kultur- und Verkehrszentrum Sachsens und Deutschlands dar.
Durch die Stadt fließen drei Flüsse, die Weiße Elster, die Pleiße und die Parthe, welche sich im Stadtgebiet mehrfach verzweigen. Um die Flusslandschaft herum befinden sich große Auwälder. Leider wurden aufgrund von Braunkohleabbau südlich von Leipzig viele Teile dieser Auwälder zerstört, aber im Zuge des Aufbaus des Leipziger Neuseenlandes teilweise schon wieder rekultiviert.

Zur Geschichte Leipzigs

Der Stadt Leipzig wurde bereits im Jahre 1165 das Stadtrecht verliehen, seitdem entwickelte sie sich kontinuierlich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt Mitteleuropas. Als historisches Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels ist der Leipziger Buchverlag weltbekannt. Weiterhin befinden sich eine der ältesten Universitäten und die ältesten Hochschulen Deutschlands hier. Ihr kulturelles Wirken hatten die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, das Leipziger Gewandhausorchester und der Thomanerchor genießen Weltruf.

Leipzigs Nikolaikirche - Symbol für die friedliche Revolution

Aus Leipzig kamen aufgrund der in der Wendezeit hier durchgeführten Montagsdemonstrationen wichtige Impulse für den Sturz der DDR-Diktatur. Die Leipziger Nikolaikirche ist dabei ein wichtiges Symbol geworden. Nikolaikirche-LeipzigNikolaikirche

Messestadt Leipzig

Die Stadt gilt seit vielen Jahrzehnten als wichtiger Messestandort für den nationalen und internationalen Handel in Europa. Deshalb wurde im Jahre 1996 ein neues Messezentrum eröffnet, wo jährlich viele bedeutende Messen, wie die Leipziger Buchmesse und die Auto Mobil International, stattfinden. Die mittlerweile nach Köln verlegte "Games Convention" wurde in Leipzig gegründet und hier etabliert.

Historische Altstadt mit "Auerbachs Keller"

Auch städtebaulich hat Leipzig eine Menge an Higlights zu bieten, so besitzt die Stadt eine große Anzahl an einer inzwischen liebevoll restaurierten historischen Bebauung aus der Gründerzeit und der Zeit der Weimarer Republik. Leipzigs Stadtkern ist ein wahres Schmuckstück mit zahlreichen historischen Objekten wie zum Beispiel der Mädlerpassage oder Barthels Hof. Auerbachs Keller, die bekannteste und zweitälteste Gaststätte Leipzigs, war schon im 16. Jahrhundert ein beliebtes Weinlokal. Weltweite Berühmtheit erlangte das Lokal durch Johann Wolfgang von Goethe, der während seiner Studienzeit von 1765–1768 oft hier verweilte. Ihm zu Ehren wurde die Goethe-Statue aufgestellt.Goethe-Statue-LeipzigGoethe Statue

Leipzigs Kulturszene

Auf Grund einer sehr vielseitigen Auswahl an Restaurants und Kneipen bietet die Stadt ein reges Kultur- und Nachtleben. In den Sommermonaten kann man im Barfußgässchen ein einzigartiges italienisches Flair mitten in Leipzig erleben.
In und um die Stadt gibt es vergleichsweise viele und schön gestaltete Parks und Gärten, in denen man spazieren oder einfach die Seele baumeln lassen kann, wie zum Beispiel im Johannapark.
Die gut ausgebaute touristische Infrastruktur Leipzigs zieht alljährlich über zwei Millionen Touristen in die Stadt. Leipzig ist einen Besuch wert, den Sie sich auf keinen fall entgehen lassen sollten. Zudem ist sie ein idealer Startpunkt ins Naherholungsgebiet Leipziger Neuseenland.
Passende Hotels für Ihren Aufenthalt in Leipzig finden Sie hier.
Anfahrt:
Leipzig besitzt einen Großflughafen (Halle-Leipzig) und wird von vielen nationalen und internationalen Linien angeflogen. Per Bahn erreicht man die Stadt aus allen Regionen Deutschlands, der restaurierte und als Einkaufstempel mutierte Hauptbahnhof liegt mitten in der Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Leipzig von Westen und Osten über die Bundesautobahn A 14, von Norden über die A 9 und von Süden über die A9 und die A 38. Die A72 aus Richtung Chemnitz befindet sich noch im Ausbau, ist aber zu großen Teilen bereits fertiggestellt. Zahlreiche Bundesstraßen führen in die Stadt, so die B 2, die B 6, die B 87, die B 181 sowie die B 186.
Leipzig-panoramaLeipzig Panorama
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24 August 2012

Lüneburg

Posted in Lüneburger Heide

 
Die Hansestadt Lüneburg liegt etwa 50 km südlich von Hamburg in der Lüneburger Heide. Sie ist Universitätsstadt und Kreisstadt des Landkreises Lüneburg. Lüneburg hat eine über 1000-jährige Geschichte, urkundlich erstmalig erwähnt wurde sie bereits im Jahre 956.
Die Stadt verfügt über große Salzlagerstätten und war lange Zeit der Salzlieferant Nummer eins, der als Monopolist den gesamten norddeutschen Raum versorgte.
Der historische Stadtkern, der in den Weltkriegen kaum zerstört wurde, ist ein Schatz für jeden Historiker. Er zeugt mit seinen faszinierenden gotischen Backsteinfassaden vom einstigen Reichtum der Stadt. Bei Restaurierungsarbeiten im letzten Jahrhundert wurden mittelalterliche Töpferstuben, historische Sickergruben und wunderschöne Deckengemälde wiederentdeckt, welche vom vielfältigen leben in früheren Zeiten berichten.
Die Stadtkirchen St. Johannis am Sande, St. Michaelis und St. Nikolai sind besondere historische Baudenkmäler des frühen Mittelalters.
Durch den Salzabbau unter dem Stadtgebiet kam es allerdings zu Bodensenkungen, wodurch einige historische Gebäude beschädigt und abgerissen werden mussten.Rathaus-lueneburg1Historisches Rathaus
Das Prunkstück der Stadt ist das historische Lüneburger Rathaus, welches zu den herausragendsten Baudenkmälern zählt und als größtes Rathaus in ganz Norddeutschland gilt.
Weitere historisch wertvolle Bauten sind das Glockenhaus am Glockenhof sowie die alte Ratsapotheke. Ebenso erwähnenswert ist die barocke Fassade des alten Kaufhauses, der Rest wurde allerdings bei einem Brand zerstört und durch einen Neubau ersetzt, der heute als Hotel dient.
Für das leibliche Wohl  sorgt das dichteste Kneipennetz in ganz Deutschland, woran die Universität Lüneburg mit seinen vielen Studenten sicher keinen geringen Anteil hat. Außerdem kann man in vielen Läden und schicken Boutiquen ja nach Geschmack und Geldbeutel shoppen oder sich einfach nur in einem der vielen Lokale, umgeben von einer fantastischen Atmosphäre, kulinarisch verwöhnen lassen. Eine Spezialität der Region um Lüneburg ist zum Beispiel der leckere Heidschnuckenbraten. Stintmarkt-lueneburgDer Stintmarkt       Bei schönem Wetter kann man im wunderschönen Kurpark, welcher im englischen Stil angelegt wurde, entspannen und den Alltag vergessen. In der angrenzenden Lüneburger Salztherme, in der heute noch die Sole sprudelt, kann man die wohltuende solehaltige Luft atmen.
Das ganze Jahr über finden zahlreiche Veranstaltungen, wie das Lüneburger Stadtfest im Juni oder im September das Oktoberfest auf den Sülzwiesen, statt. Obwohl Lüneburg schon als einzigartiges Freiluftmuseum gilt, verfügt die Stadt über viele Museen, in denen man sich über die Geschichte der Stadt und der Region informieren kann. Ein besonderes Highlight ist der historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt.
Ein passendes Hotel für Ihren Aufenthalt in Lüneburg finden Sie hier.
 
 
 
 
 
Anfahrt:
Lüneburg ist nur ca. 30 Bahnminuten von Hamburg entfernt und verkehrstechnisch leicht erreichbar. Der Lüneburger Bahnhof liegt zentral und ist direkt mit Hannover und Hamburg verbunden.
Mit dem PKW erreicht man die Stadt über die Bundesautobahn A 39 und die Bundesstraßen B 4, B 209 und die B 216.
 
 Alter-Hafen-Lueneburg-Panorama
 
 
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02 Januar 2013

München

Posted in Region München

skylineDie bayrische Landeshauptstadt München liegt im Süden des Freistaates Bayern am Fluss Isar. Mit mehr als 1,4 Millionen Einwohnern ist München die drittgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland und Sitz vieler wichtiger Institutionen Bayerns, wie beispielsweise der Bezirksregierung Oberbayerns. In der Metropolregion München leben insgesamt über 5,6 Millionen Menschen. In vielen Rankings belegt München vorderste Plätze. Beispielsweise in der Lebensqualität erreicht München den vierten Platz unter den 50 Großstädten der Erde. München ist, aufgrund der Nähe zu den Alpen, die schneereichste Großstadt Deutschlands. Die Stadt wird, aufgrund ihrer zahlreichen historischen Bauten, internationaler Veranstaltungen und Messen, jährlich von vielen Millionen Touristen besucht.

Aus der Geschichte der Stadt München

Erstmalige urkundliche Erwähnung fand die Stadt München im sogenannten "Augsburger Schied" im Jahre 1158. Mit dem Zuspruchs des Markt-, Münz- und Zollrechts durch Kaiser Barbarossa, erfuhr die Stadt schnell einen wirtschaftlichen Aufschwung.altes-rathaus-muenchenAltes Rathaus
Bereits im Jahre 1255 wurde München bayrischer Herzogssitz und 1328 kaiserliche Residenzstadt. Die Zeit der Spätgothik wurde zur Blütezeit Münchens. Mit der Wiedervereinigung der geteilten bayrischen Landesteile durch Albrecht den IV. wurde die Stadt München im Jahre 1506 zur bayrischen Landeshauptstadt erklärt.
Im Jahre 1623 erhielt die Stadt unter Herzog Maximilian I. von Bayern den Titel der kurfürstlichen Residenzstadt.
Münchens Einwohnerzahl lag in dieser Zeit immer weit unter der 100.000er Marke. Zum Ende des 18. Jahrhunderts begann ein bis heute andauernder stetiger Bevölkerungszuwachs.
König Ludwig der I. machte München in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu einer international bekannten Kunststadt.

Münchens vielfältige Baustile

War der Baustil Mitte des 17. Jahrhunderts vom italienischen Barock geprägt, entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts unter Ludwigs Sohn Max dem II. Bauten im "Maximilianstil", so die Maximilianstraße, welche heute zu den exklusivsten und teuersten Einkaufsstraßen Europas zählt. Der Maximilianstil erinnert stark an die englische Gothik.maximilianstrasseDie Maximilianstrasse mit Nationaltheater (links)
Die beginnende Industrialisierung Anfang des 20. Jahrhunderts brachte auch München einen gewaltigen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Es entstanden beispielsweise die Prinzregentenstraße und das Prinzregententheater.
Auch München wurde im zweiten Weltkrieg, wie viele der großen deutschen Städte auch, Opfer des Bombenhagels der Alliierten. Die historische Altstadt wurde zu 90% zerstört.
Allerdings erfolgte der Wiederaufbau nach Vorlagen des alten historischen Stadtbildes, sodass man heute zahlreiche historische Bauten in alter Schönheit besichtigen kann.
Dazu zählen die Peterskirche, die älteste Kirche in der Altstadt, das Alte Rathaus, Teile der alten Stadbefestigung wie das Isartor, gotische Frauenkirche mit ihren zwei charakteristischen Türmen oder die Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt.
Aber auch zahlreiche neue und moderne bauten bestimmen mittlerweile das Stadtbild. Die Ansiedlung von Banken, Versicherungen und High-Tech-Unternehmen brachte solche Bauten wie das Uptown- Hochhaus mit einer Höhe von 146 Metern, den Highlight Tower mit seinen Zwillingstürmen oder den Skyline Tower hervor. Die Entscheidung eines Bürgerentscheides verbietet aber mittlerweile den Bau neuer Wolkenkratzer.
Die einzig erhaltene mittelalterliche Burg in der Münchner Region ist die Burg Grünwald. Vom einstigen Stadtpalast der Maxburg ist nur der Turm erhalten geblieben.bmw-vierzylinderturmBMW-Turm
Aus der Zeit der Gotik sind beeindruckende Bauwerke, wie die alte Schlosskapelle von Schloss Blutenburg, im Originalzustand zu sehen.  
Unter dem Einfluss des italienischen Barocks entstanden solche Bauten wie das Schloss Nymphenburg oder das Schloss Schleißheim.
Als eines der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Münchens gilt der Weinstadl, welcher sein heutiges Aussehen durch einen Umbau in der Zeit der Renaissance erhielt.
Ein großer Besuchermagnet ist das 1589 gegründete Hofbräuhaus, welches im 19. Jahrhundert durch einen Neubau am Platzl ersetzt wurde.
Besonders prächtige Bauten aus der Zeit des Rokoko sind das Cuvilliés-Theater in der Residenz, die Amalienburg im Nymphenburger Schlosspark oder die Kirche St. Anna, welche die erste Rokokokirche in Bayern war.
In München gibt es eine große Anzahl von Brunnen, wie der Fischbrunnen auf dem Marienplatz oder der Wittelsbacherbrunnen am Lenbachplatz, aber auch mehrere Parks und Gartenanlagen.
Die Älteste von ihnen ist der Hofgarten mit seinem Dianatempel aus der Renaissancezeit. Der nordöstlich vom Hofgarten liegende Englische Garten umfasst über 4 km² und zieht sich bis in das Stadtzentrum hinein. Westlich der Münchner Altstadt befindet sich der Alte Botanische Garten mit seinem klassizistischen Eingangstor, welches mit einer Inschrift von Johann Wolfgang von Goethe versehen ist.
Im Westen Münchens befindet sich auch eine der bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands, der Nymphenburger Schlosspark. Der einstige Barockgarten wurde ab Beginn des 19. Jahrhunderts grundlegend umgestaltet und erscheint heute im englischen Stil.
Zu erwähnen ist natürlich auch der Olympiapark mit seinen Seen, von dessen Olympiahügel man einen fantastischen Blick auf München hat.
Diese Grünanlagen machen München im Sommer zu einer grünen Stadt und einige von ihnen bieten im Winter sogar gespurte Loipen für Langläufer.
Beliebtes Ausflugsgebiet der Münchner sind die Isar-Auen, wo auch Grillplätze und Bademöglichkeiten vorhanden sind. Die Isar-Auen ziehen sich in Nord-Süd-Richtung entlang der Isar durch die ganze Stadt.

Kunst und Kultur in München

Als internationale Kunststadt verfügt München über umfangreiche Sammlungen von Kunstgegenständen verschiedener Epochen, welche man in verschiedensten Museen besichtigen kann. Eines der bedeutendsten Schlossmuseen Europas ist das Residenzmuseum in der ehemaligen Residenz der Wittelsbacher, einem alten Adelsgeschlecht, in der Altstadt. OktoberfestMünchner OktoberfestFür Theater-, Ballett- und Konzertfreunde hält München eine breite Palette an Veranstaltungen an über 50 Spielorten bereit.
Die größten von ihnen sind das Nationaltheater München mit Staatsoper und Staatsballett, das Bayrische Staatsschauspiel im Residenztheater oder das Staatstheater am Gärtnerplatz.
Eine Vielzahl an bekannten kulturellen Veranstaltungen ziehen alljährlich abertausende Besucher in die Stadt.
Überregional bekannte kulturelle Veranstaltungen sind unter anderem die Opernfestspiele im Juni/Juli, die Tanzwerkstatt Europa und das Filmfest im Juli und August.
Das Münchner Oktoberfest auf der Münchner Teresienwiese ist wohl das spektakulärste Münchner Großereignis des Jahres, unzählige Gäste aus der ganzen Welt lassen sich dieses lustige Ereignis auf der "Wiesn" nicht entgehen.
Um alle Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights Münchens hier aufzuzählen, würde wohl den Rahmen sprengen.
Weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender und weitere Sehenswürdigkeiten in der Rubrik Sehenswürdigkeiten.
München kann man nicht an einem Tag erleben, planen Sie mehrere Tage für diese großartige Stadt ein. Passende Hotels in München finden Sie hier.
Wie komme ich in die Stadt?
Wie es sich für eine Großstadt gehört, verfügt München über ein hervorragendes internationales Bahnstreckennetz. Es verkehren verschiedene Direktverbindungen zu anderen deutschen und internationalen Großstädten, wie beispielsweise nach Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Leipzig, Köln , Paris, Innsbruck oder Budapest. München besitzt neben dem Hauptbahnhof zwei weitere Fernbahnhöfe.
Mit dem Auto gelangt man über die Bundesautobahnen A8, A9, A92, A94, A95, A96, A99 sowie die A995 in die Stadt. Die Bundesstraßen B2, B11, B12, B13, B304 sowie die B471 führen ebenfalls in die Stadt München.
Der nordöstlich Münchens gelegene Großflughafen „Franz Josef Strauß“ ist neben Frankfurt, der zweitgrößte Flughafen Deutschlands. Der Flughafen ist per S-Bahn perfekt mit der Innenstadt Münchens verbunden.
 
muenchen-panoramaMünchner Panorama mit Frauenkirche und Neuem Rathaus
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27 November 2012

Nürnberg

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Die fränkische Großstadt Nürnberg, mit über 500.000 Einwohnern, liegt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaates Bayern. Als zweitgrößte Stadt Bayerns ist Nürnberg das Oberzentrum der Metropolregion Nürnberg, in der etwa 3,5 Millionen Menschen leben. Durch Nürnberg fließt der Fluss Pegnitz, welcher die Lebensader der Stadt darstellte. Der Ursprung Nürnbergs ging vom weithin sichtbaren Keuperfels mit seiner Burg aus, um welchen sich im ersten Jahrtausend n.Chr. erste Siedlungen bildeten. Das genaue Datum der Stadtgründung ist nicht genau überliefert, angenommen wird das Jahr 1000. Nürnberg wurde auf jeden Fall im Jahre 1050 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1219 wurde die Stadt von Kaiser Friedrich II. zur freien Reichsstadt erklärt.

Aus Nürnbergs Geschichte

Kaiser Karl der IV., Kaiser Sigismund und andere Kaiser prägten die Entwicklung der Stadt. Macht und Ansehen bekam Nürnberg jedoch von seiner Handwerkskunst und aufgrund seiner geografische günstigen Lage als Handelszentrum in der Mitte Europas.
Im Dreißigjährigen Krieg stark geschwächt und zudem hochverschuldet, verlor die Stadt drastisch von seinem wirtschaftlichen Einfluss. Sogar die Preußen verzichteten aufgrund dieser Schulden auf eine Übernahme der Stadt. Anfang des 19. Jahrhunderts übernahm das Königreich Bayern die Stadt Nürnberg samt seines horrenden Schuldenberges. Die darauf folgende Konsolidierung ließ Nürnberg langsam wieder zu einem wirtschaftlichen Zentrum heranwachsen.Businesstower-NuernbergDer Businesstower Nürnberg

Vom Wirtschaftswunder zur fränkischen Metropole

Im 2. Weltkrieg schwer zerstört, entwickelte sich die Stadt nach dem Krieg zu einem Wirtschaftswunder. Nürnberg wurde so wieder aufgebaut, dass wertvolle historische Gebäude mit moderner Baustruktur einen Kontext bilden, was der Stadt einen einzigartigen Charakter zwischen Historie und Moderne verleiht.
Und an sehenswerten Bauwerken gibt es in Nürnberg eine Menge zu sehen.
So zählt die Nürnberger Burg zu den bedeutendsten Wehranlagen in Europa. Zu den ältesten Gebäuden gehören das Nassauer Haus sowie die Sebalduskirche, jeweils aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammend.
Aus dem 13. und 14. Jahrhundert stammt die Lorenzkirche sowie der Schöne Brunnen mit seinen 40 Skulpturen.
Vom Reichtum der Stadt im Mittelalter zeugen prunkvolle Bürgerhäuser im gotischen Baustil.
Die Ansiedlung reicher Patrizierfamilien brachte weitere sehenswerte Bauwerke hervor. Dazu zählen u.a. das Grundherrenschloss, der Herrensitz Hummelstein, das Petzenschloss, der Herrensitz Schoppershof, das Tucherschloss, der Weigelshof und das Zeltnerschlösschen.
Anfang des 17. Jahrhunderts entstand das Pellerhaus im Renaissancestil, welches allerdings nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg modern aufgebaut wurde.
Elemente des Spätbarocks zeigt das Nürnberger Rathaus, welches 1622 fertiggestellt wurde.
Die Nürnberger Innenstadt ist vorwiegend von Baustilen der Gotik und der Renaissance geprägt. Erhaltende barocke Bauten sind daher eher selten zu finden. Zu ihnen zählen die Egidienkirche direkt in der Altstadt, einzelne barocke Bürgerhäuser sowie der Maxplatz in der nördlichen Altstadt .
Aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert stammen die Villa Spaeth, der Nürnberger Hauptbahnhof sowie das Opernhaus im Stile des Nürnberger Historismus. Dieser Stil orientierte sich an Elementen der Spätgothik und der Renaissance.
Erhaltene Gebäude des Jugendstils sind die Bismarck-Schule und die alte Eingangshalle des Germanischen Nationalmuseums.
Weiterhin absolut sehenswert sind das Geburtshaus Albrecht Dürers, die Akademie der Bildenden Künste (der erste denkmalgeschützte Nachkriegsbau in Bayern), die Felsengänge unter dem Burgbergs, der Weiße Turm mit dem Ehekarussell-Brunnen, der Grübelbunker oder der Henkersteg.Nuernberg-SebalduskircheKirche St. Sebaldweinstadel-mit-henkersteg-2Weinstadel mit Henkersteg

Kultur in Nürnberg

Wichtige Museen der Stadt sind das Verkehrsmuseum, das Neue Museum oder das Dokumentationszentrum auf dem Reichsparteitagsgelände.
Trotz der Fülle an interessanten Bauwerken ist Nürnberg eine grüne Stadt. Sie wird im Osten vom 25.000 Hektar großen Lorenzer Reichswald umschlossen, welcher ein beliebtes Naherholungsgebiet der Nürnberger ist.
Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist der Schmausenbuck, mit über 300 Metern Höhe der höchste Punkt der Stadt. Dort befindet sich auch der beliebte Nürnberger Tierpark.
Im Lorenzer Reichswald, aber nicht mehr zum Nürnberger Territorium zählend, erhebt sich der fast 600 Meter hohe Moritzberg.
Viele weitere kleine und größere Parks und Gärten, so der barocke Schlosspark von Neunhof, sind im gesamten Stadtgebiet verstreut und laden zum Spaziergang ein. Der östliche Altstadtring mit seinem begrünten Stadtmauergraben bietet ebenso wie das Ufer der Pegnitz viel Raum zum Enspannen. Dort gibt es auch urige Kneipen und typisch bayrische Biergärten.
Kulturelle Höhepunkte gibt es im größten Theater Nürnbergs, dem Staatstheater Nürnberg oder in den kleineren Häusern wie dem Gostner Hoftheater oder dem Nürnberger Burgtheater zu erleben.
Die historische Altstadt ist Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen. Besonderes Highlight ist die "Blaue Nacht" im Mai. In dieser Nacht werden zahlreiche Stadtführungen unter jährlich wechselndem Themenschwerpunkt angeboten. Zahlreiche Museen und andere Kultureinrichtungen bieten, in einer in blauem Licht erstrahlenden Altstadt, interessante Veranstaltungen vom Abend bis in den Morgen hinein.
Im August gibt es seit 1926 jährlich das große Nürnberger Volksfest. Im Volkspark am Dutzendteich treffen sich alljährlich bis zu 70.000 Musikfans aus der ganzen Welt zum Rock im Park. Zusammen mit dem zeitgleich am Nürburgring in der Eifel stattfindende Musikfestival Rock am Ring bildet es eines der größten Festivals dieser Art in Deutschland.
Von Ende November bis Ende Dezember zieht, als eine der Nürnberger Hauptattraktionen, der beliebte Nürnberger Christkindlesmarkt Gäste aus nah und fern in seinen weihnachtlichen Bann. Auch den sollte man erlebt haben! Passende Hotels für Ihre Übernachtung finden Sie hier.
 
Anfahrt:

Durch die zentrale Lage und die entsprechend gute Verkehrsanbindung ist Nürnberg mit der Bahn, dem Auto sowie mit dem Flugzeug bequem zu erreichen. Der Nürnberger Hauptbahnhof gilt als Drehkreuz des nordbayrischen Schienenverkehrs. Wichtige Linien sind die ICE-Anbindungen von Bremen über Hamburg, Hannover, Fulda, Würzburg nach München, von Hamburg über Berlin, Leipzig nach München sowie aus dem Ruhrgebiet über Frankfurt nach München, weiter über Passau bis nach Wien.

Mit dem Auto erreichen Sie die Stadt über die Bundesautobahnen A3 aus Richtung Düsseldorf, die A6 aus Richtung Saarbrücken, die A9 aus Richtung Berlin über Leipzig sowie die A73 aus Richtung Suhl über Coburg.

Der Nürnberger Flughafen in Norden der Stadt verbindet Nürnberg mit der ganzen Welt.

 
Panorama-Nuernberg2Blick auf Nürnberg
 
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13 Oktober 2013

Potsdam

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skyline-potsdam

Nur wenige Kilometer südwestlich Berlins befindet sich die ehemalige Residenzstadt des Königreiches Preußen - Potsdam. Potsdam ist seit 1990 die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Brandenburg und zählt ca. 160.000 Einwohner. Die Stadt ist vor allem durch seine vielen Schloss- und Parkanlagen bekannt, aber auch durch große Politische Ereignisse wie das "Potsdamer Abkommen" oder die ehemaligen UFA-Filmstudios in Babelsberg. Heute entstehen in den Filmstudios Babelsberg vor allem internationalen Filmproduktionen.
In Potsdam haben der Landtag, die Landesregierung und der brandenburgische Ministerpräsident ihren Sitz.
Durch Potsdam fließt die Havel, es gibt außerdem zahlreiche Seen wie den Templiner See, den Tiefen See und den Griebnitzsee. Die höchste Erhebung Potsdams ist mit 114 Metern der Kleine Ravensberg.

Aus der Geschichte Potsdams

Potsdam hat eine über 1000 jährige Geschichte mit slawischen Wurzeln. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 993 n.Chr. zurück.
Jedoch entwickelte sich die Siedlung sehr langsam, als Stadt wurde Potsdam erstmals unter dem namen Postamp im Jahre 1317 urkundlich erwähnt. Erst Mitte des 17. Jahrhunderts erlangte Potsdam unter Einfluss des Kurfürsten Friedrich Wilhelm einen Entwicklungssaufschwung, indem er die verschuldeten einzelnen Stadtgebiete aufkaufte, um Potsdam zu seiner zweiten Residenz zu ernennen. So wurde in dieser zeit das Stadtschloss ausgebaut und weite Teile der Stadt verschönert. Trotzdem wurde Potsdam keine prunkvolle Stadt, unter dem Einfluss und Herrschaft verschiedener preußischer Könige war die Stadt eher eine Garnisionsstadt mit vielen militärischen Anlagen.

Sehenswürdigkeiten Potsdams

schloss-sanssouciSchloss SanssouciAber es entstanden in der Zeit als preußische Residenzstadt auch zahlreiche prächtige Schlossanlagen mit weitläufigen Parks und Gärten, welche heute viele Besucher in die Stadt locken. Dazu zählen das prachtvolle Schloss Sanssouci im Rokokostil mit seinen Weinbergterrassen, der Neue Garten oder die Pfaueninsel mit ihren Schlössern. Diese und weitere Schlösser, Parks und Anlagen zählen seit 1990 zum Welkulturerbe der Unesco. Es erstreckt sich auf über 500 Hektar Fläche mit 150 historischen Gebäuden. Zusammen mit den Berliner Welterbestätten bildet Potsdam das größte Gebiet unter den deutschen Welterbestätten, welche ganzjährig ein Besuchermagnet sind.

Potsdam -Stadt der Kultur und Wissenschaft

Potsdam ist eine Stadt der Wissenschaft, über 30 Forschungsinstitute sind hier ansässig. Als Universitätsstadt verfügt Potsdam über drei Hochschulen mit über 14.000 Studenten. Auch die Potsdamer selbst sind kluge Köpfchen, denn beinahe jeder Dritte Potsdamer besitzt selbst einen Studienabschluss.
Wie bereits erwähnt, bietet Potsdam eine eindrucksvolle Kulturlandschaft, große Teile davon besitzen den Titel "Unesco-Welterbe".
Man kann in der Stadt Potsdam Bauten mit unterschiedlichen Baustilen aus verschiedenen Epochen der Baugeschichte besichtigen.
Neben Wohnhäusern im russischen oder holländischen Stil (holländisches Viertel), hat die Stadt auch noch exotischere Gebäude zu bieten, so das aus dem 18. Jahrhundert stammende Chinesische Haus oder die im 19. Jahrhundert entstandenen Schweizerhäuser in Klein Glienicke.hollaendisches-viertelHolländisches Viertel in PotsdamDas Schloss Cecilienhof im Neuen Garten bietet den englischen Landhausstil.
Der Neue Markt, welcher sich in der Potsdamer Innenstadt befindet, beeindruckt mit repräsentativen Gebäuden aus der Barockzeit.
Das prunkvolle Stadtschloss am Alten Markt aus dem 18. Jahrhundert, wurde im 2. Weltkrieg so stark beschädigt, dass es völlig abgerissen wurde. Allerdings erfolgte erst kürzlich der Wiederaufbau nach alten Bauplänen. Es wird zukünftig als Sitz des Brandenburgischen Landtages dienen. Der Alte Markt bildet mit der Nikolaikirche, dem Alten Rathaus und dem Palast Berberini übrigens den historischen Mittelpunkt der Stadt.
Das größte Schloss Potsdams ist das Neue Palais direkt am Park Sanssouci. Friedrich der Große ließ es Mitte des 18. Jahrhunderts als feudales Repräsentationsschloss im preußischen Barockstil erbauen.

Veranstaltungen in Potsdam

Potsdam ist reich an prunkvollen Schlössern. Deshalb findet jedes Jahr im August die Schlössernacht in romantisch beleuchteten Schlossparkanlagen mit Schlossführungen, Konzerten, Tanz- und Theateraufführungen statt und versetzt die Stadt in eine ganz besonders romantische Atmosphäre. stadtschloss-potsdamNeues Schloss Potsdam (Stadtschloss)Ein ganz besonderes Spektakel ist auch das jährlich im April stattfindende Tulpenfest im Holländischen Viertel. Mit tausenden von Tulpen begrüßen die Potsdamer den Frühling. Verschiedene andere Veranstaltungen, wie die Potsdamer Erlebnisnacht in der historischen Innenstadt im Juli, die Lange Potsdamer Filmparknacht Anfang August oder auch der historische Weihnachtsmarkt im November/ Dezember locken ganzjährig tausende Besucher in die Stadt an der Havel. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch ein Ausflug mit einem der Fahrgastschiffe der Weißen Flotte auf der Havel. Ein neues kulturelles Zentrum Potsdams bildet die Schiffbauergasse am Tiefen See. Inmitten der historischen Potsdamer Landschaft zwischen Schlössern und Gärten entstand in den letzten Jahren eine lebendige Kunst- und Kulturszene. Sogar High-Tech-Unternehmen haben sich hier angesiedelt. Alles in Allem: Potsdam ist ganzjährig einen Besuch wert, nicht nur für Freunde der Kunst und Kultur. Aufgrund der Nähe zur Hauptstadt Berlin lässt sich ein Besuch Potsdams auch mit einem Abstecher nach Berlin verbinden. Planen Sie allerdings mehrere Tage, noch besser mindestens eine Woche, für Ihren Aufenthalt in Potsdam ein und planen Sie im Vorfeld genau, was Sie wann besuchen möchten.
 

Anfahrt - Wie gelange ich nach Potsdam?

Nach Potsdam zu gelangen, ist absolut kein Problem. Egal mit Bus, Bahn, Flugzeug oder Auto, viele Möglichkeiten führen in die Stadt. Mit der Bahn kann man beispielsweise aus Richtung Berlin, dem Flughafen Berlin-Schönefeld, von Leipzig über Dessau in Sachsen-Anhalt, Brandenburg an der Havel oder Frankfurt (Oder) anreisen.

Auch mit dem Auto gelangt man aus allen Himmelsrichtungen bequem nach Potsdam. Über den Berliner Ring gelangt man über das Autobahndreieck Potsdam oder die A115 direkt in die Stadt. Durch Potsdam führen außerdem die Bundesstraßen B1, B2 und die B273.

blick-auf-potsdam-mit-neuem-schlossBlick auf Potsdam mit Stadtschloss

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30 Januar 2013

Sehenswürdigkeiten in Hannover

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Hannover ist eine moderne Stadt. Nach beinahe völliger Zerstörung im 2. Weltkrieg entstand Hannover völlig neu, der Zeitgeschmack der Nachkriegszeit prägt heute das Stadtbild. Glücklicherweise hat man auch in Hannover erkannt, dass viele Sehenswürdigkeiten, die früher das alte Hannover prägten, genauso zur Geschichte gehören und es wert sind, rekonstruiert oder neu aufgebaut zu werden. Hannover bietet mittlerweile wieder eine interessante Mischung an vielen Sehenswürdigkeiten, aus der frühen Vergangenheit bis hin zur Neuzeit. Angefangen vom erst im Jahre 2013 vollständig restauriert übergebenen Schloss Herrenhausen bis hin zu den Türmen der alten Stadtbefestigung oder der Marktkirche am historischen Marktplatz in der Stadt, Hannover bietet Sehenswürdigkeiten für jedes Interesse. Der Hannoveraner Funkturm überragt die Stadt als höchstes Bauwerk Norddeutschlands.
In Hannover gibt es sogar drei historische Windmühlen als besonders seltene und interessante Sehenswürdigkeiten für diese Region. Der Große Garten in Herrenhausen zieht, als weit über die Grenzen Hannovers bekannte Sehenswürdigkeit, eine Vielzahl an Besuchern in die Stadt. Die niedersächsische Landeshauptstadt besitzt als wichtige Messestadt das größte Messegelände der Welt. Auf diesem Gelände fand im Jahre 2000 die große Weltausstellung EXPO 2000 statt. Wer Hannover besucht, dem wird garantiert nicht langweilig.
Die moderne Metropole bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Höhepunkten, von denen wir in folgender Auflistung einige davon vorstellen möchten:
 
 
Kirchen und andere religiöse Einrichtungen

 Aegidienkirche-HannoverAegidienkirche  Basilika-St.-ClemensBasilika St. Clemens  erloeserkirche-hannoverDie Erlöserkirche  kloster-marienwerderKloster Marienwerder  marktkirche-hannoverMarktkirche Hannover  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 lutherkirche-hannoverDie Lutherkirche  neustaedter-kirche-hannoverDie Neustädter Kirche  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
interessante Gebäude und Plätze und Orte

 aeltestes-fachwerkhaus-hannoversältestes Fachwerkhaus Hannovers  altes-rathaus-hannoverAltes Rathaus Hannover  beginenturmDer Beginenturm  Doehrener-TurmDer Döhrener Turm  neues-rathaus-hannoverNeues Rathaus Hannover  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 Leibniz-Universitaet-HannoverDie Leibniz-Universität  laves-hausDas Laves-Haus  messegelaende-hannoverDas Messegelände  nanas-in-hannover"NANAS" Skulpturen  telemax-hannoverDer Telemax  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
grosser-garten-in-herrenhausenGroßer Garten Herrenhausen maschsee-hannoverder Maschsee eilenriedeDie Eilenriede  Wangenheim-PalaisDas Wangenheim-Palais  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Schlösser und Burgen

 schloss-herrenhausenSchloss Herrenhausen  schloss-marienburg-pattensenSchloss Marienburg-Pattensen  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Museen, Ausstellungen, Bibliotheken

 historisches-museumHistorisches Museum Hannover  ernst-august-galerieErnst August Galerie  sprengel-museumDas Sprengel-Museum  Leibniz-Bibliothek-HannoverLeibniz-Bibliothek Hannover  stadtbibliothek-hannoverStadtbibliothek Hannover  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
kulturelle Einrichtungen

 opernhaus-hannoverDas Opernhaus Hannover  theater-am-aegiDas Theater am Aegi  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
 
Sport-und Freizeiteinrichtungen

 stadionsporthalle-hannoverStadionsporthalle Hannover  tui-arena-hannoverTUI-Arena Hannover  eilenriede-wakituDer WAKITU in der Eilenriede  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit  kamerabutton-fuer-eine-sehenswuerdigkeit
 
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