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15 August 2012

Die Stadt Zwickau

Posted in Region Zwickau

Inmitten des grünen Muldetals liegt die westsächsische Stadt Zwickau, welche bereits im Jahre 1118 urkundlich erwähnt wurde. Sie ist die viertgrößte Stadt Sachsens und ist durch die historische Ferien- und Silberstraße mit der Landeshauptstadt Dresden verbunden.
Kurfürst der Weise (1463 – 1525) bezeichnete Zwickau einst als „Eine Perle in meinen Landen“. Zwickau kann sich, mit seinen über 2500 denkmalgeschützten Häusern - besonders aus der Gründerzeit und der Gothik-  auch heute noch als "Perle architektonischer Baukunst" bezeichnen. Die Stadt hatte, im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten, relativ wenig Kriegsschäden zu beklagen. In Zeiten des Sozialismus hinterließ vor allem der Kohlebergbau seine Spuren, ziemlich verkommen wurde die Stadt auch als "Rußzwigge" bezeichnet. Heute erstrahlt die Stadt wieder in altem Glanz.

Aus der Geschichte der Stadt Zwickau

Im Jahre 1348 erhielt die Stadt Zwickau das Stadtrecht. Ein verheerender Brand zerstörte die Zwickauer Innenstadt innerhalb der Stadtmauern beinahe vollständig. Die um 1470 im Schneeberger Raum entdeckten Silbervorkommen trugen zum wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt bei, denn in Zwickau wurde das Silbererz geschmolzen. Die der Ausbreitung der Stadt entgegenstehende Stadtmauer wurde zum Ende des 18. Jahrhunderts abgetragen.
Die bis 1806 kurfürstliche Stadt, wurde ab 1835 Kreisdirektionssitz und ab 1874 Sitz der Kreishauptmannschaft Zwickau.
Ab 1838 wurde mit dem industriellen Abbau der unter der Stadt liegenden Steinkohlevorkommen begonnen, welche bis ins Jahr 1977 andauerten.
Im Jahre 1907 wurde Zwickau die Kreisfreiheit zugesprochen, allerdings verlor sie diesen Status im Jahre 2008 aufgrund der aus finanziellen Gründen notwendigen Gebietsreform unter Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt.
In Zwickau liegt die Wiege des sächsischen Automobilbaus, August Horch gründete hier 1904 die Horchwerke, aus denen später die Audi-Werke hervorgingen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde, unter sozialistischer Führung, der Automobilbau weiter fortgesetzt- der hier geborene Trabant (Trabi) wurde zum heiß begehrten Fahruntersatz der DDR-Bürger und erreicht heute Kultstatus. Heute ist hier VW mit seinem großen Werk in Zwickau-Mosel präsent und zählt als größter Arbeitgeber der Region.trabant-601Trabant 601
Aber auch musikalisch hat die Stadt eine Berühmtheit zu bieten, der Musikromantiker Robert Schumann erblickte hier 1810 das Licht der Welt. Ihm zu Ehren nennt sich Zwickau auch Robert Schumann Stadt.
Sehenswerte Highlights Zwickaus sind das im ehemaligen Audi-Werk befindliche August-Horch-Museum, der Dom St. Marien (Marienkirche), das Dünnebierhaus, das Gewandhaus, das historische Rathaus- allesamt am Hauptmarkt gelegen, das Schiffchen am Kornmarkt, die St. Katharienkirche, wo Thomas Müntzer predigte, das restaurierte Schloss Osterstein, das Kräutergewölbe, die Paradiesbrücke über der Mulde oder auch das historische Johannisbad.
Insgesamt ist der historische Stadtkern Zwickaus mit seinen verzierten Bürgerhäusern mehr als sehenswert. Die am Dom gelegenen Priesterhäuser zählen mit seinen steilen gotischen Satteldächern zu den ältesten Wohngebäuden Deutschlands. Weit über die Stadtgrenzen bekannt sind auch die Bildungseinrichtungen Westsächsische Hochschule Zwickau und das Robert-Schumann-Konservatorium.
Einen Besuch der Stadt kann man nur empfehlen, neben vielen Sehenswürdigkeiten ist Zwickau auch als eine der einkaufsfreundlichsten Städte bekannt.
 
weitere Informationen: www.zwickau.de
 
 matthaeus-kircheMatthäus Kirchegewandhaus-zwickauGewandhausPulverturmDer Pulverturm mit Teilen der Stadtmauer
 
Anfahrt:
Aus südlicher und östlicher Richtung gelangt man mit dem Auto über die Bundesautobahn A72 und B173 in die Stadt, aus nördlicher Richtung über die Bundesautobahn A4 und die Bundesstraße B93.
Der Hauptbahnhof liegt etwas außerhalb des Zentrums, aber mit der Straßenbahn erreicht man innerhalb weniger Minuten das Zentrum. Die Vogtlandbahn verbindet die Stadt mit Plauen und Karlsbad in Tschechien.
 
Innenstadt-mit-HauptmarktZwickauer Innenstadt mit Hauptmarkt
 
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07 Dezember 2012

Aachen

Posted in Aachen

Die Stadt Aachen ist eine kreisfreie Großstadt und befindet ganz im Westen der Bundesrepublik im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Aachen liegt im Dreiländereck Deutschland-Niederlande-Belgien direkt an der Grenze zu den Niederlanden im nördlichen Vorland der Eifel.

Aus der Geschichte der Stadt Aachen

Die Kurstadt ist seit dem Altertum für seine heilsamen Quellen, welche bis zu 74°C heißes schwefelhaltiges Wasser zu Tage fördern, bekannt. Entsprechend weit reicht auch die Geschichte der Stadt zurück. Die erste schriftliche Erwähnung erfuhr die Stadt im Jahre 765 n. Chr. vom fränkischen König Pippin dem Jüngeren als Aquis villa. Pippins Sohn Karl, auch Karl der Große genannt, wählte die Stadt als Residenz und ließ ihn zur Kaiserpfalz mit Palast und Kapelle ausbauen. Aus der damaligen Kapelle wurde später der Aachener Dom, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt. Aachener-DomDer Aachener DomErste politische Bedeutung für die Region bekam Aachen um 1500, indem die Stadt im neiderrheinisch-westfälischen Reichskreis eingebunden wurde. Die Gründung der "Aachener Heiligtumsfahrt" belebten die Stadt und deren Tourismus. Ein Großfeuer zerstörte Mitte des 17. Jahrhunderts fast die komplette gotische Bebauung der Stadt. Diese Katastrophe war allerdings der Auslöser für den Wiederaufbau Aachens zum damals modernsten Badeort Europas. Dies ist auf die Initiative des belgischen Badearztes François Blondel zurückzuführen. Er sorgte somit dafür, dass sich die damaligen bedeutendsten europäischen Herrscher, wie der russische Zar Peter I. oder der Preußenkönig Friedrich der Große, ein regelmäßiges Stelldichein in der Stadt Aachen gaben. Aachen entwickelte sich Schritt für Schritt zur Großstadt, schon kurz nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1946 wurde die 100.000 Einwohner-Marke überschritten. Weitere Eingemeindungen umliegender Orte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts verdoppelten die Einwohnerzahl.

Sehenswürdigkeiten Aachens

Obwohl die Stadt im 2. Weltkrieg stark zerstört wurde, sind eine ganze Reihe an großartigen historischen Bauten erhalten geblieben bzw. neu aufgebaut oder restauriert worden. Der Aachender Dom aus dem Jahre 800 zum Beispiel, welcher, wie bereits erwähnt, an Stelle der ehemaligen Pfalzkapelle Karl des Großen steht, wurde mit seinem Domschatz bereits im Jahre 1978, als erstes deutsches Kulturdenkmal überhaupt, in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Auf dem im Dom befindlichen Marmorthron haben, neben Karl dem Großen, weitere 30 deutsche Könige gesessen. Das im Jahre 1349 an Stelle des Kaiserpalastes im gotischen Stil errichtete Aachener Rathaus ist ein weiterer beeindruckender Bau Aachens. Rathaus-AachenHistorisches Rathaus AachenBevor dieser Bau fertiggestellt wurde, war das sogenannte "Grashaus" am Fischmarkt das Rathaus der Stadt. Es diente danach als Gerichtsgebäude und Gefängnis und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtarchiv umgebaut. In den Figuren-Nischen des Baus kann man Statuen von ehemaligen Kurfürsten sehen. Ein weiteres historisch interessantes Gebäude ist das Haus Löwenstein. Es stammt, wie das historische Rathaus, aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Es beherbergt in einer Figuren-Nische die Figur des heiligen Nepomuk. Außerdem enthält es eine Ausstellung des Ausschusses "Aachener Karneval". Auch ein Bau des großen Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel befindet sich in Aachen. Es handelt sich um die im Jahre 1827 erbauten Wandelhallen des Elisenbrunnens mit Säulenvorbau und Pavillons. Im 2. Weltkrieg vollständig zerstört, wurde diese in den Nachkriegsjahren, dem Original entsprechend, wieder aufgebaut. Die Stadt Aachen verfügte über eine massive Stadtbefestigung mit dicken Mauern, zahlreichen Türmen und 11 Stadttoren. Heute existieren davon nur noch das Ponttor als Überbleibsel einer mittelalterlichen Doppeltoranlage und das Marschiertor aus dem 13. Jahrhundert. Es zählt zu den größten erhaltenen Stadttoren in Europa. Die höchste Kirche der Stadt ist die 87 Meter hohe katholische Kirche St. Jakob am gleichnamigen Jakobsplatz. Hier befindet sich auch das Haus "Zum Horn", bei dem es sich um ein denkmalgeschütztes Wohnhaus handelt. Weitere bedeutende Kirchenbauten der Stadt sind die Kirchen St. Johann-Baptist und St. Michael im Stadtteil Burscheid. Aber das ist längst nicht alles, Aachen hat viele weitere historische Bauten, wie den Granusturm oder den Domkeller, zu bieten. Diese und Anderes werden Sie bald in der ständig wachsenden Rubrik "Sehenswürdigkeiten" finden.haus-loewensteinHaus Löwenstein

Kultur in der Stadt Aachen

Als Hochburg des Karnevals startet das Jahr natürlich mit bunten Karnevalsumzügen durch die Stadt. Wichtige Großveranstaltungen der Stadt sind weiterhin die im Sommer im Rahmen des Aachener Kultursommers stattfindenden Musikfestivals mit namhaften Künstlern aller Musikbranchen. Im November finden die Aachener Bachtage des Aachener Bachvereins statt. Zahlreiche Museen der Stadt enthalten interessante Exponate wie Glasmalerei aus dem Mittelalter, Möbelsammlungen aus dem Rokkoko, oder Kupferstiche und Grafiken bedeutender Künstler wie Albrecht Dürer. Das Heimatmuseum der Stadt Aachen, welches die geschichtlichen Entwickung der Stadt zeigt und sich in der Burg Frankenberg befand, wird demnächst im "Centre Charlemagne" wiedereröffnet.
Aachen verfügt, als dicht bebaute Stadt, über relativ wenig Grünanlagen. Die einzige große Grünfläche der Innenstadt ist der Elisengarten am Elisenbrunnen. Kleinere Parkanlagen sind der Lindenplatz sowie der Sandkaulpark.Für sportliche Aktivitäten eignet sich der im Nordosten Aachens liegende Kurpark Monheimsalle bestens. Hier gibt es reichlich Platz auch zum Spazierengehen oder zum Entspannen. Einen Biergarten bieten die hier sprudelnden Carolus-Thermen. Im Kaiser-Friedrich-Park mit seinem Hangeweiher gibt es einen Bootsverleih, einen Spielplatz sowie ein Ausflugslokal. Der Tierpark der Stadt befindet sich im Drimborner Wäldchen, im "Euregiozoo" kann man über 200 Tierarten beobachten. Ein beliebtes Naherholungsgebiet der Aachener ist der "Aachener Wald" mit seinen beiden Stauseen Diepenbenden und Kupferbach.
Für eine Hotelsuche in Aachen klicken Sie bitte hier.
Anfahrt:
Die Stadt Aachen ist mit seinem Hauptbahnhof an das transeuropäische Schienennetz angebunden. Somit führen einige internationale Linien, wie die von Paris nach Köln, über Aachen. Eine weitere internationale Strecke ist die ICE-Verbindung von Brüssel nach Frankfurt am Main. Viele regionale Zugverbindungen, wie der NRW-und der Wupper-Express führen in die Stadt. Aachen verfügt mit dem Buschtunnel über den ältesten noch befahrenen Eisenbahntunnel Deutschlands. Mit dem Auto fährt man über die A4 von Köln, die A44 von Düsseldorf oder die A544 übers Aachener Kreuz nach Aachen. Direkt durch die Stadt führen die Bundesstraßen B1, B1A, B57, B258 und die B264.
 
Panoramaaufnahme-des-ElisenbrunnensDer Elisenbrunnen
 
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17 August 2012

Bautzen

Posted in Region Lausitz

 
Bautzen, die Stadt der Türme, liegt in der sächsischen Oberlausitz an der Spree und ist Kreisstadt des Landkreises Bautzen. Die 1000-jährige Stadt hat sorbische Wurzeln, heißt auf sorbisch Budyšin und hat eine bewegende Geschichte. Bautzens Altstadt strahlt durch ihre eindrucksvolle Stadtsilhouette ein besonderes Flair aus und wird schon seit dem 19. Jahrhundert als "sächsisches Nürnberg" bezeichnet.
Über der Stadt und weithin sichtbar thronen die weißen Renaissancegiebel der Ortenburg. Hier sind das Sorbische Museum und das Puppenspieltheater untergebracht. Von hier hat man einen phantastischen Ausblick über die Stadt und das weite Umland. Ortenburg-bautzenOrtenburg Bautzen Das Hofrichterhaus mit seinem filigranen Schornstein aus der Renaissance befindet sich an der nördlichen Stadtmauer unweit der Ortenburg.
Die Michaeliskirche  mit seiner Alten Wasserkunst kann man im Südwesten der Altstadt besichtigen und ist wohl das markanteste Ensemble der Stadt.
Sehr markant erhebt sich der Petridom über der Stadt, welche als Simultankirche sowohl von Katholiken als auch von Protestanten genutzt wird.
Das Domstift mit seinem prachtvollen barocken Portal befindet sich nördlich des Domes. Es beherbergt die Domschatzkammer St. Petri sowie das Diözesanarchiv und die Diözesanbibliothek des Bistums Dresden-Meißen.
Ein weiteres Highlight Bautzens ist das barocke Rathaus mit seinen verschiedenen Uhren. Rathaus-BautzenRathaus BautzenHier am Hauptmarkt kann man das bedeutendste Barockensemble der Stadt mit verschiedenen gut erhaltenen Bürgerhäusern
besichtigen, welche im Stil des sächsischen Hochbarock erbaut worden sind.
Bautzen besitzt einen "schiefen Turm", den etwas seitlich geneigten Reichenturm.Reichenturm-bautzenReichenturm "Der schiefe Turm"
Weitere historische Bauwerke sind:
- die Maria-und-Martha-Kirche
- die Taucherkirche
- die Liebfrauenkirche
- die Ruine der Mönchskirche
- die Ruine der Sankt-Nikolai-Kirche
- die kleine Klosterkirche St. Clara

Kultur und sorbisches Brauchtum  in Bautzen

Bautzen hat nicht nur architektonisch eine Menge zu bieten, auch kulturell ist so einiges im Angebot. So befindet sich in Bautzen das einzige zweisprachige Theater Deutschlands, das Deutsch-Sorbische Volkstheater. Neben der sorbischen Sprache wird aber noch anderes Brauchgut gepflegt, so finden in der Osterzeit die beeindruckenden Prozessionen der sorbischen Osterreiter statt.
Rund um Bautzen gibt es ein gut ausgebautes Radwegenetz. Unweit der Stadt befindet sich die zum Biosphärenreservat erklärte Heide-und Teichlandschaft mit einer beeindruckenden Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Bautzen ist ein Besuchermagnet und ganzjährig einen Besuch wert. Klicken Sie hier um ein passendes Hotel für Ihren Aufenthalt zu finden.
 
Bautzen-PanoramaBautzen-Panorama
 
 
 
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12 September 2012

Bremen

Posted in Bremen

skyline-bremenBremen, als die zehntgrößte Stadt Deutschlands, ist nicht nur eine Großstadt, sondern zugleich die Hauptstadt des Bundeslandes "Freie Hansestadt Bremen". Neben Bremen gehört die nördlich von Bremen gelegene Stadt Bremerhaven zum sogenannten "Zwei-Städte-Staat".
 
 

Aus Bremens Historie

Bereits ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. enstanden erste Siedlungen am Ufer der Weser, welche mitten durch die Stadt fließt.
Im Jahre 1186 wurde Bremen das Privileg einer "freien Reichsstadt" zugewiesen. Durch den Beitritt der Stadt zum Hansebund im Jahre 1260 erlangte die Stadt zunehmende wirtschaftliche Bedeutung.
Als Zeichen ihrer Freiheit und von der Abwendung weltlicher Zwänge des Bistums Bremens wurden auf dem Marktplatz im Jahre 1404 der Bremer Roland und 1409 das Rathaus errichtet.bremer-rathaus-am-abendRathaus Bremen am Abend
Weil der im 16. Jahrhundert angelegte Weserhafen zunehmens versandete, erhielt die Stadt in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts den ersten künstlich angelegten Hafen Deutschlands.
Bremen brachte den internationalen Transatlantikhandel mit den USA ins Rollen und hatte ab dem 19. Jahrhundert wesentlichen Einfluss auf den deutschen Überseehandel. Das erste deutsche Dampfschiff, der Raddampfer "Die Weser" lief in der Bremer Werft von Johann Lange vom Stapel.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts fand ein umfassender Deichbau statt, umliegendes Marschland wurde somit nutzbar. Es entstanden Vorstädte mit der für Bremen typischen Reihenhausbebauung, den sogenannten "Bremer Häusern" nach englischem Stil. Von da an wuchs auch die Bevölkerungszahl in der Stadt- bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es mehr als 100.000 Einwohner.
Die Schifffahrt war damals wie auch heute prägend für die wirtschaftliche Entwicklung. Heute kann man auch den Tourismus als wichtigen Wirtschaftszweig einstufen, denn Bremen hat für jeden Besucher, historisch und kulturell, eine Menge zu bieten.

Radfahrerparadies Bremen

Als Radfahrergroßstadt Nr.1 in Deutschland bietet Bremen das am besten ausgebaute Radwegenetz unter den deutschen Großstädten.
Die Radfernwege "Hamburg-Bremen", "Bremen–Osnabrück" und der "Wümme-Radweg" führen direkt in die Stadt. Auch der bis Bremerhaven führende "Weserradweg", auf dessen Strecke Bremen eine wichtige Station darstellt, kreuzt die Stadt.
Gleich 17 Naturschutzgebiete gibt es allein im Stadtgebiet, so u.a. die Borgfelder Wümmewiesen, die Ochtumniederung und das Hollerland.
Historische Highlights gibt es viele an der Zahl. So ist allein der Marktplatz ein wahres Sammelsurium an historischen Schätzen. Den Mittelpunkt des Marktes bildet der Roland , er gilt als Wahrzeichen der Stadt. Gleich neben dem Roland befindet sich das historische Bremer Rathaus, Roland und Rathaus gehören mittlerweile zum UNESCO-Welterbe. Die bekannten "Bremer Stadtmusikanten" befinden sich an der westlichen Mauer des Rathauses. Weitere historische Gebäude am Markt sind der Dom St. Petri - eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche, die ehemalige Ratskirche "Unser Lieben Frauen" aus dem 13. Jahrhundert, das Haus der Kaufleute, genannt"Schütting", das Gebäude der "Bremischen Bürgerschaft" sowie weitere historische Bauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.der-schuettingDer Schütting

Die Bremer Altstadt- ein historischer Schatz

Die Altstadt an der Weser glänzt mit weiteren historischen Bauten, so ist die spätgotische Martinikirche aus dem 13. Jahrhundert hier zu finden. Die einzige noch erhaltene Klosterkirche Bremens, die katholische Propsteikirche "St. Johann" aus dem 14. Jahrhundert befindet sich direkt zwischen dem Domhof und der Schnoor, einem beeindruckenden mittelalterlichen Gängeviertel.
Die "Schnoor" vermittelt mit seinen historischen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts einen faszinierenden Einblick in die damalige Lebensweise der Bevölkerung.
Reste des Dominikanerklosters mit der Kirche St. Katharinen kann man in der Katharinenpassage betrachten.  
Der 75 Meter hohe neugotische Südturm der Pfarrkirche "St.Stephani" überragt das Gelände im nach ihr benannten Stephaniviertel.     
Hat man diese Vielfalt an lebendiger Historie der Innenstadt Bremens auf sich wirken lassen, kann man sich in der "Schlachte", einer top sanierten historische Uferpromenade an der Weser, in einer der zahlreichen gastronomischen Einrichtungen kulinarisch verwöhnen lassen.
Auch außerhalb des Stadtkerns Bremens gibt es Sehenswertes in Hülle und Fülle. So sind das ehemalige Wasserwerk von 1873 auf dem Stadtwerder, das Antikolonialdenkmal der "Elefant" im Stadtteil Schwachhausen, oder auch das Haus des Reichs von 1930 in der Bahnhofsvorstadt, um nur einige hier zu nennen, absolut sehenswert. Der "Wesertower" mit seinem 80 Metern hohen Aussichtspunkt bietet eine fantastischen Blick über die Stadt.
Im Bremer Norden kann man am Vegesacker Ufer das Schulschiff "Deutschland" besichtigen, oder auch Schloss Schönebeck und die Wasserburg "Haus Blomendal".schulschiff-deutschlandDas Schulschiff Deutschland
Ein Museum mit bedeutenden völkerkundlichen Sammlungen ist das "Überseemuseum". Es beherbergt einzigartige historische Sammlungen aus Ozeanien, aus Asien, Afrika und Amerika, sowie Interessantes und Wissenswertes über Natur- und Handelskunde. Das "Havenhaus" am Vegesacker Hafen und die sogenannten "Packhäuser" aus dem 19. Jahrhundert sollte man als historische Baudenkmäler der Stadt ebenfalls besichtigen.
Zahlreiche Parks und Gärten laden, beispielsweise im Bremer Norden, zu ausgedehnten Spaziergängen ein. So liegt am Rande der "Bremer Schweiz" der im 19. Jahrhundert angelegte "Knoops Park" in St. Magnus. Er ist eine interessante Mischung im Stile eines englischen Parks und einem italienischem Renaissance-Garten. Im Stadtteil Blumental gibt es auf ca. 40 Hektar den "Wätjens Park" mit Schloss,  ebenfalls im 19. Jahrhundert angelegt. Rund um das Schloss Schönebeck in Vegesack kann man auf romantischen Wegen im Tal der Schönebecker Aue erholsame Spaziergänge erleben. Die gesamte Weserpromenade Vegesack ist mit seinen exotischen Gehölzen wie ein einziger Naturgarten.
Die Bremer Wallanlagen sind nicht nur Bremens älteste Parkanlage, sondern dazu noch die erste öffentliche Parkanlage Deutschlands.Bremens-WallanlagenBremer Wallanlagen

Kulturstadt Bremen

Wer es lieber etwas turbulenter mag, kommt bei zahlreichen Veranstaltungen der Stadt übers ganze Jahr voll auf seine Kosten!
Kulturelles Highlight der Stadt ist der "Freimarkt", eines der ältesten Volksfeste Deutschlands überhaupt! So gibt es den "Kleinen Freimarkt" vor dem Rathaus und den "großen Freimarkt" auf der Bürgerweide. Weitere Veranstaltungen sind u.a. der Bremer Karneval im Februar, das Freiluftfestival "Breminale", das Internationale Literaturfestival oder das Musikfest Bremen im September.
Allerdings beginnt in Bremen das Veranstaltungsjahr sportlich mit dem bekannten "Bremer Sechstagerennen" im Januar.
Im Bremer Norden gibt es als große kulturelle Veranstaltung das "Vegesacker Hafenfest" oder das "Festival Maritim" rund um den Vegesacker Hafen.
Termine und Veranstaltungsorte finden Sie bald im Veranstaltungskalender hier im Portal.
Also wenn es in den Norden geht, sollten Sie einen Besuch der Hansestadt Bremen unbedingt mit einplanen! Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt.
 
 
 
Anfahrt:
Bremen ist mit der Bahn beispielsweise dem ICE aus Richtung München, Hamburg oder Köln zu erreichen. Fernverkehrslinien führen beispielsweise aus Richtung Leipzig in die Stadt.
Mit dem Auto ist Bremen über die Bundesautobahnen A1, A27, A28, A270, A281 an das Fernstraßennetz angebunden oder über die Bundesstraßen B6, B74, B75 direkt zu erreichen.
Mit dem im Süden Bremens befindlichen internationalen Flughafen Bremen ist die Stadt sozusagen mit der ganzen Welt verbunden.
 
Bremer-rathausplatz-panoramaBremer Rathausplatz Panoramablick
 
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14 September 2012

Die Stadt Fulda

Posted in Fulda

 
Landschaftlich reizvoll eingebettet zwischen den Erhebungen der Rhön und der Mittelgebirgslandschaft Vogelsberg liegt die Stadt Fulda am Oberlauf des gleichnamigen Flusses.

Aus der Geschichte Fulda's

Fulda kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Erste  frühzeitliche Besiedlungen wurden in der Zeit um 5000 v. Chr. nachgewiesen. Mit einhergehender Christianisierung mit Einfluss Roms wurden die hier ansässigen germanischen Stämme missioniert und der römisch-katholischen Kirche unterstellt.
So war die Entwicklung Fuldas stets vom Katholizismus geprägt. Im Jahre 1114 wurde Fulda erstmalig als Stadt urkundlich erwähnt. Durch Ansiedlung von Bauern und Händlern rund um das Fuldaer Kloster entwickelte sich die Stadt fortwährend weiter bis zur Bischofsstadt mit Bischofssitz.
Fulda wurde Verwaltungszentrum für die fürstbischöflichen Liegenschaften umliegender Gebiete. Es blühte das Handwerk wie beispielsweise Garn-und Baumwollspinnereien, Leinen- und Tuchfabrikation sowie Färbereien. Später erlangten auch der Getreide-und Viehhandel eine wichtige Bedeutung. Die Wachsindustrie, die Metallverarbeitung und die Stoffverarbeitung wurden wichtige Industriezweige während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.
Anfang des 18. Jahrhunderts entstand das Wahrzeichen der Stadt Fulda- der beeindruckende Fuldaer Dom im Barockstil. In dieser Zeit wurde Fulda mit der katholische Universität Fulda auch Universitätsstadt.Dom-St.-Salvator-zu-FuldaDom St. Salvador zu FuldaDie von Fürstabt Adolph von Dalberg gegründete Adolphs-Universität Fulda bestand bis ins Jahr 1805.
Fulda war in viele Auseinandersetzungen verwickelt, so wurde es mehrmals von preußischen Truppen besetzt, auch die Bayern und die Franzosen unter Napoleon erhoben Ansprüche.
Heute ist die Stadt eine hessische Großstadt mit Sonderstatus und liegt nach der deutschen Wiedervereinigung von 1990 wieder mitten im Herzen Deutschlands.

Fulda's beeindruckende Architektur

Dank ihrer langen Geschichte kann Fulda mit vielen historischen Bauwerken aufwarten. Neben dem Fuldaer Dom besitzt die Stadt eine der ältesten Kirchenbauten Deutschlands, die aus dem 9. Jahrhundert stammende und mit Freskenmalereien ausgeschmückte romanische Michaelskirche. St.-Michaelskirche-FuldaSt. Michaelskirche Fulda Die St. Andreas Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist eine ehemalige Kloster- und Propsteikirche, in der man die ältesten mitteleuropäischen Wandmalereien besichtigen kann.
Ebenfalls beeindruckend ist das Stadtschloss, welches im 18. Jahrhundert auf den Grundmauern der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Abtsburg errichtet wurde.  
In der nahe gelegenden Gemeinde Eichenzell liegt die großzügige Barockanlage des Schlosses "Fasanerie", welches im 18.Jahrhundert als Sommerresidenz des Fuldaer Fürstbischofs Amand von Buseck errichtet wurde. Heute beherbergt das Schloss eine einzigartige Porzellansammlung mit Fuldaer Porzellan.
Weitere Sehenswerte historische Gebäude sind zum Beispiel das barocke Gebäude der Adolphs-Universität, die ebenfalls aus dem 18.Jahrhundert stammende barocke "Orangerie", das nach Plänen aus dem 16. Jahrhundert rekonstruierte Rathaus, das Adelspalais im Barockviertel oder auch das aus dem Jahre 1711 stammende Paulustor.
Fulda ist aufgrund seiner Lage ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die Rhön oder Vogelsberg. Durch die Stadt verlaufen viele bekannte Radwanderwege, so der Fulda-Radweg, welcher über 250 km durch die Rhön entlang des Flusses Fulda bis nach Bad Karlshafen an der Weser führt. Auch der Hessische Radfernweg "R3" von Rüdesheim nach Tann in der Rhön kreuzt die Stadt.

Kultur in Fulda

Fulda bietet nicht nur eine Menge Geschichte sondern auch eine Menge Kultur! So gilt die Stadt in der Karnevalszeit als Hochburg des Karnevals in Hessen! Die Fuldaer Karnevalstradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Am Rosenmontag findet in Fuldas Innenstadt Hessens größter Rosenmontagsumzug mit zahlreichen Karnevalsvereinen statt.
Sportlich geht es Ende Mai beim "GWV-Challenge-Lauf" zu, wo sich Läufer und Nordic Walker zu der mit bis zu 6500 Teilnehmern größten Breitensportveranstaltungen der Region treffen. Sportlich geht es in Fulda über das gesamte Sommerhalbjahr von April bis Oktober zu. So findet aller 2 Wochen die "Night Skating Experience" statt, wo sich Inlineskater auf öffentlichen Straßen treffen und "unter Polizeischutz" ungestört ihrem Sport nachgehen können.
Auf dem Großparkplatz "Ochsenwiese" findet jährlich im Sommer das große Stadt- und Schützenfest statt, welches 10 Tage dauert und mehr als 100.000 Besucher anlockt.
Im Herbst gibt es die bekannte Osthessenschau im Ausstellungsgelände "Messe-Galerie" am westlichen Stadtrand.
Kulinarisch ist Fulda für seine lange Weinanbautradition bekannt- die sonnigen Kalkfelsen in Fulda lassen einen erstklassigen Wein heranreifen, welchen man gekeltert in den gemütlichen Gastwirtschaften und Weinlokalen der Stadt genießen kann.
Entdecken Sie Fulda und nutzen Sie die Stadt als idealen Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die umliegenden Mittelgebirge wie Vogelsberg oder Rhön! Hotels in Fulda finden Sie hier!
 
Anfahrt:
Durch seine zentrale Lage verfügt Fulda über ideale Verbindungen im Straßen- und auch im Bahnverkehr.
Mit der Bahn erreicht man die Stadt beispielsweise bequem mit dem ICE. Der Fuldaer Bahnhof ist mit mehreren großen Bahnstrecken verbunden und gilt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg sowie Frankfurt am Main, Kassel, Erfurt und Würzburg.
Mit dem Auto erreicht man die Stadt über die Nord-Süd-Autobahn A 7 Kassel-Würzburg oder die A66 aus Richtung Frankfurt am Main oder die Bundesstraßen B27 Göttingen-Stuttgart, B40, B458, B279 aus Richtung Bamberg oder B254 aus Richtung Kassel.
 
Fulda-PanoramaPanoramaansicht von Fulda
 
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15 August 2012

Die Stadt Goslar

Posted in Harz

Am Rande des Harzes im Bundesland Niedersachsen liegt die historische Kaiserstadt Goslar. Sie ist Kreisstadt des Landkreises Goslar und zählt auf Grund seiner bewegenden Geschichte und seinen historischen Bauten zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Goslar wurde bereits im 10. Jahrhundert in Schriften erwähnt und ist somit über 1000 Jahre alt. Die Flüsse Gose und Abzucht fließen durch die Stadt.
Als Weltkulturerbestadt hat Goslar eine Menge zu bieten. Wenn auch viele Häuser selbst wie Museumsstücke wirken, bietet es eine Vielzahl an kulturellen Angeboten. Höhepunkte sind zum Beispiel das Goslaer Schützenfest, der Kunsthandwerkermarkt, das Altstadtfest und der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt.

Goslar - eine Perle des Harzes

Beeindruckende Kirchenbauten, faszinierend anmutende Fachwerkbauten in teilweise sehr engen und verwinkelten Gassen und imposante Plätze- das alles bietet Goslars Altstadt.Markt-in-GoslarMarkt in Goslar mit Hotel Kaiserworth
Das inzwischen still gelegte Erzbergwerk Rammelsberg zeigt dem Besucher als Museum und Besucherbergwerk die lange Tradition des Bergbaus der Region.
Weitere Highlights Goslars sind der historische Marktplatz mit gotischem Rathaus, der Zwinger mit Befestigungsturm und seinen 6,5 Meter starken Mauern aus dem Jahre 1517, die Gustav-Adolf-Stabkirche in Hahnenklee, Stiftsruine St. Georg auf dem Georgenberg, das Kloster Riechenberg, zahlreiche historische Fachwerk-Wohnhäuser, der Klusfelsen mit Klusteich am Petersberg und vieles mehr.
Kleine gemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein,  Passagen mit kleinen Boutiquen locken den potentiellen Käufer. Action und Spaß bieten die Allwetterrodelbahn am Blocksberg, Entspannung findet man bei einer Okerseeschifffahrt.
Von Goslar aus den Harz entdecken- hier ist der ideale Startpunkt!
 
Anfahrt:
Der Bahnhof befindet sich in der Nähe der Goslarer Innenstadt und ein weiterer im Stadtteil Oker. Eisenbahnstrecken wie die Linie Halle(Saale)-Vienenburg-Goslar oder Salzgitter-Hildesheim-Hannover führen durch die Stadt. 
Mit dem Auto kann man Goslar aus südlicher Richtung kommend über die Autobahn A7 und die Bundesstraße B 82 erreichen, aus
nördlicher Richtung über die Autobahn A 395 und die Bundesstraße B6. Weitere Bundesstraßen wie die  B 241 und die B 498 führen in die Stadt.
 
 
Altstadt-GoslarAltstadt mit FachwerkbautenMarktkirche-GoslarMarktkirche St. Cosmas und DamianNeuwerkkirche-in-GoslarNeuwerkkirche
 
 
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17 August 2012

Die Stadt Lübeck

Posted in Holsteinische Schweiz

Das Tor zur Ostsee- so wird Lübeck genannt- befindet sich im Osten Schleswig-Holsteins und ist nach Kiel die zweitgrößte Stadt dieses Bundeslandes. Der Grundstein der Stadt wurde im frühen Mittelalter von Heinrich dem Löwen gelegt und ist in seinen Grundzügen bis heute unverändert geblieben. Die einzigartige Stadt wurde in ihrer Bauweise und in seinem Stadtrecht zum Vorbild für viele Städte des Hansebundes der Osteeregion.

Lübeck - eine geschichtssträchtige Stadt

Lübeck wurde im Jahre 1143 gegründet und war 500 Jahre die Königin der Hanse. Im 2. Weltkrieg stark zerstört, wurde Lübeck wieder aufgebaut und liebevoll restauriert.
Die Altstadt, auf der Altstadtinsel zwischen Trave und Wakenitz gelegen, ist zwar der kleinste Stadtteil, aber dafür der geschichtsträchtigste mit vielen  historischen Bauten. luebeck-holstentorDas Holstentor
Im Jahre 1987 wurde dem Altstadtkern aufgrund seiner baulichen Einzigartigkeit vom Welterbe-Komitee der Titel Weltkulturerbe zugesprochen. Das Holstentor, was zwar etwas außerhalb des Stadtkernes auf der Wallhalbinsel liegt, ist das Wahrzeichen der Stadt. Lübeck hat sich den Charme einer Hafenstadt mit seiner Weltoffenheit bewahrt, Tradition und moderner Fortschritt bilden hier eine Einheit und unterstreichen deren Einzigartigkeit.
Ob Orgelkonzerte in alten Stadtkirchen in mittelalterlicher Umgebung oder große Konzerte in der modernen Musik- und Kongresshalle, hier findet jeder etwas für seinen Geschmack.
Der Lübecker Hafen ist der größte Ostseehafen Deutschlands und gilt als Tor zur Ostsee und nach Skandinavien. Aber auch per Flugzeug ist Lübeck erreichbar, der Regionalflughafen Lübeck-Blankensee wird überwiegend von Ryanair angeflogen.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen weiterhin:
- das Holstentor
- das Lübecker Rathaus luebecker-rathausLuebecker Rathaus
- der Dom mit zwei Westtürmen im südlichen Altstadtabschluss
- das Burgkloster
- das St.-Annen-Kloster
- der Koberg – ein vollständig erhaltenes Viertel des späten 13. Jahrhundert
- die Jakobikirche im Norden der Altstadt
- die Katharinenkirche
- die Petrikirche nahe der Westzufahrt zur Altstadt
- die Aegidienkirche
- die Marienkirche
- die Patrizierhäuser des 15. und 16. Jahrhunderts
- das Kaisertor auf den Wallanlagen am Elbe-Lübeck-Kanal
- die Salzspeicher am Traveufer und vieles mehr.
In zahlreichen Museen und Ausstellungen kann man mehr zur Geschichte der Stadt und der Region erfahren.
Nur 20 km von Lübeck entfernt befindet sich das drittälteste Ostseebad Deutschlands- Travemünde. Hier wird Bäderarchitektur aus den vergangenen Jahrhunderten lebendig. Der älteste Leuchtturm Deutschlands oder auch das Naturdenkmal Mövenstein können hier besichtigt werden.
Lübeck muss man gesehen und erlebt haben! Buchen Sie doch gleich über uns die passende Übernachtung!
 
Anfahrt:
Mit dem Auto aus dem Norden über die Bundesautobahn A7 aus Richtung Flensburg oder die Bundesautobahn A1 aus Richtung Puttgarden,
aus dem Osten über die Bundesautobahn A20, über die A24 aus Richtung Berlin und ab Hamburg weiter über die Bundesautobahn A1,
aus dem Süden über die Bundesautobahm A7 und ab Hamburg weiter über die Bundesautobahn A1,
aus dem Westen kommen über die Bundesaustobahn A1
Weiterhin kann Lübeck bequem mit der Bahn, dem Bus, dem Boot oder mit dem Flugzeug erreicht werden.
 
Panorama-luebecker-altstadtPanorama Lübecker Altstadt
 
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07 August 2012

Die Stadt Passau

Posted in Bayrischer Wald

Die kreisfreie Universitätsstadt Passau liegt im südlichen Teil des Bayrischen Waldes, direkt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, was ihr den Namen "Dreiflüssestadt" einbrachte. Passau hat ungefähr 50.000 Einwohner und gehört zum Regierungsbezirk Niederbayern.
Die Altstadt  Passaus wurde überwiegend von italienischen Baumeistern geprägt und hat deshalb einen eher südlichen Charakter. Idyllisch im Tal gelegen, umgeben von grünen Hügeln übt Passau einen besonderen Reiz auf seine Besucher aus. Der St. Stephans-Dom wurde auf einem kleinen Hügel erbaut und beeindruckt durch seine Bauweise. Die Veste Oberhaus im nördlichen Bereich Passaus und die Wallfartskirche Mariahilf überragen die Stadt und prägen ebenfalls das Stadtbild. Kleine romantische Gassen gibt es auf beiden Seiten der Donau, welche zum Fluss hin teilweise in steilen Stufen abfallen.
Im Zentrum der Stadt beeindruckt der Residenzplatz, in dessen Mitte sich der Wittelsbacherbrunnen befindet, umgeben von alten Patrizierhäusern und der Neuen Bischöflichen Residenz, wo man den Domschatz und das Diözesanmuseum besichtigen kann.
An der malerischen Innpromenade  befindet sich der Schaiblingsturm, eine runde Wehranlage, welche im Mittelalter zum Schutz vor Eindringlingen errichtet wurde. passau-veste-oberhausPassau: Blick zur Veste Oberhaus und UnterhausWeitere historische Bauten der Innenstadt sind die Votivkirche, das Bürgerliche Zeughaus, die evangelische Stadtpfarrkirche und das Herberstein-Palais mit seiner durch Wandpilaster gegliederten Fassade.Schloss-FreudenhainSchloss FreudenhainEtwas stromaufwärts befindet sich das Schloss Freudenhain, welches der  Passauer Fürstbischof Kardinal Joseph Franz Anton Graf von Auersperg im ausgehenden 18. Jahrhundert erbauen ließ. Die barocke Fassade des ehemaligen Schlosses Eggendohl kann man ganz in der Nähe besichtigen.
Die trutzige Veste Oberhaus wird als Stadtmuseum mit vielen Sammlungen zur Geschichte dieser Region genutzt. Das Pendant zu Oberhaus, verbunden mit einem Wehrgang, befindet sich unterhalb zwischen Donau und Ilz - die Veste Niederhaus. Hier am Burgberg steht auch die ehemalige Wallfahrtskirche St. Salvator.
Neben den vielen historischen Highlights der Stadt gibt es natürlich auch moderne Komplexe, so wurde erst vor kurzer Zeit der westlich der Altstadt gelegene Bereich städtebaulich neu gestaltet.

Anfahrt:
Die Stadt Passau kann man mit dem Auto über die Autobahn A3 und die Bundesstraßen 8, 12 und 85 erreichen, oder bequem mit der Bahn.
 
 
 
Passauer-PanoramaAltstadtpanorama von Passau 
 
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30 September 2012

Die Stadt Ulm

Posted in Region Ulm

Die Universitätsstadt Ulm liegt im Osten Baden-Württembergs im Regierungsbezirk Tübingen und direkt an der Donau. Mit ca. 120.000 Einwohnern hat Ulm Großstadtstatus und besitzt - als Sitz des Landratsamtes - seinen eigenen Stadtkreis.
Das auf der gegenüberliegenden Donauseite und zu Bayern gehörende Neu-Ulm hat mit Ulm nur noch so viel gemein, dass beide Städte heute zusammen ein "länderübergreifendes Doppelzentrum" bilden.

Freie Reichsstadt Ulm

Die Stadt Ulm wurde als solche erstmals im Jahre 854 urkundlich erwähnt, war Königspfalz und "Freie Reichsstadt". Ab 1810 trennten sich die Wege Ulms und Neu-Ulms - das linksseitig der Donau liegende Ulm wurde "Württembergisch", das Gebiet Neu-Ulms blieb dagegen bayrisch. Neu-Ulm entwickelte sich seit etwa 200 Jahren zu einer eigenständigen Stadt, ist also historisch gesehen, sehr jung.
Bereits im Mittelalter war Ulm aufgrund seiner exponierten Lage ein führendes Zentrum des Handels und der Kunst in Deutschland und hatte den Status als "Freie Reichsstadt" inne. Der einst über viele Jahrhunderte bedeutende "Jakobsweg", ein Pilgerweg zum Grab des "Heiligen Jakobus" nach Santiago de Compostella in Spanien, führt direkt durch die Stadt.
Bis zum Anfang des 15. Jahrhunderts blühte der Handel in der Stadt und Ulm zählte zu den größten Reichsstädten Deutschlands. Mit der Entdeckung Amerikas und der damit verbundenen Ausweitung und Verlagerung der Handelszentren im 16. Jahrhundert, büßte die Stadt zunehmens an Bedeutung ein und die Einwohnerzahl sank drastisch.
Erst Anfang des 19. Jahrhunderts, vor allem Dank der Eröffnung der ersten durchgehenden Eisenbahnstrecke von Heilbronn über Ulm nach Friedrichshafen, erlebte die Stadt einen neuen wirtschaftlichen Boom.

Der Ulmer Münster - Wahrzeichen der Stadt

In dieser Zeit wurde auch das Wahrzeichen der Stadt- der Ulmer Münster- fertig gestellt. Seit 1885 besitzt Ulm, mit dem Bau des Westturm am Münsters mit 161,5 Metern Höhe, den bis heute höchsten Kirchturm der Welt. ulmer-muensterDer Münster
Die Stadt Ulm war über viele Jahrhunderte geprägt vom Stil der Epochen, so gab es Bauwerke aus der Zeit der Gotik, der Renaissance, dem Barock oder auch dem Klassizismus.
Leider fielen ein Großteil dieser Highlights zeitgenössischer Geschichte in der Innenstadt dem Bombenhagel des 2. Weltkrieges zum Opfer. Alldings wurde die schwer zerstörte Stadt in den Jahrzehnten nach Kriegsende wieder aufgebaut, aber viele Baudenkmäler der historischen Innenstadt gingen für immer verloren.
Es wurde viele Bauten in modernem Stil neu errichtet, aber viele bedeutende Gebäude wurden in altem Stil wieder aufgebaut. Dazu zählen das Kornhaus, das Schwörhaus oder das historische Rathaus aus dem 13. Jahrhundert.
Der gotische Münster wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt, aber aufwändig restauriert und erstrahlt heute im alten Glanz. Die "Dreifaltigkeitskirche" aus dem 17. Jahrhundert wurde wieder aufgebaut, jedoch in stark veränderter Form. Weitere historische Kirchenbauten der Stadt sind die evangelische Pauluskirche und die katholische St. Georgs-Kirche.DreifaltigkeitskircheDie Dreifaltigkeitskirche
Im Altstadtviertel "Auf dem Kreuz" findet man noch eine große Anzahl hervorragend restaurierter historischer Bauten aus dem 17. Jahrhundert, welche glücklicherweise vor der Zerstörung bewahrt blieben.  Auch das "Fischer-und Gerberviertel" wartet mit vielen sehenswerten historischen Bauten auf. Eine besondere Attraktion hier ist das aus dem 14. Jahrhundert stammende "Schiefe Haus", welches mit einer Neigung von beinahe 10° als schiefstes Haus der Welt gilt.
Am Donauufer kann man die beiden ehemaligen Stadttore, den "Metzger- und den Gänsturm", besichtigen. Weitere historische Bauten in der Innenstadt sind das aus dem 13. Jahrhundert stammende "Steinhaus", was als ältestes noch erhaltenes Gebäude der Stadt gilt, der "Büchsenstadel" mit seinem spätgotischen Ziergiebel aus dem 15. Jahrhundert oder das Kornhaus, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert.Die-Muenz-und-schiefes-hausDie Münz und das Schiefe Haus
Als alte Salzhandelsstadt besitzt Ulm natürlich auch einen Salzstadel, welcher heute als Museum dient. Ebenfalls als Museum steht das "Kiechelhaus", als letzter erhaltender Patrizierbau der Stadt, den Besuchern offen.

Ulm - Start der Oberschwäbischen Barockstraße

Am Ulmer Münster beginnt die sogenannte "Oberschwäbische Barockstraße", welche über 500 km mit Verzweigungen in Richtung Bodensee nach Österreich und auch in die Schweiz verläuft.
Als barocke Sehenswürdigkeit hat Ulm am Startpunkt besagter Barockstraße das Kloster Wiblingen zu bieten, welches als Hauptsehenswürdigkeit der gesamten Barockstraße gilt.
Wenn man dem Trubel der Stadt entfliehen will, findet am in zahlreichen Parkanlagen der Stadt Ruhe und Entspannung. Ein beliebtes Naherholungsgebiet der Stadt ist die "Friedrichsau". Dort finden regelmäßig Volksfeste, Open-Air-Konzerte und auch das bekannte sechswöchigen Kultur-Festival "Ulmer Zelt" statt.
Der Botanische Garten, als Einrichtung der Universität Ulm, bietet interessante Pflanzen unter freiem Himmel oder in Gewächshäusern zur Besichtigung an.
Zum Flanieren und Verweilen lädt natürlich das Ulmer Donauufer mit vielen gemütlichen Cafes und Restaurants ein.
Neben die vielen städtebaulichen Eindrücken ist ist Ulm auch kuturell nie Langeweile angesagt! Die Stadt bietet das ganze Jahr über Abwechslung mit vielfältigen Veranstaltungen.
Ob traditionell und historisch, wie beim Schwörmontag oder dem "Fischerstechen" im Juli, oder modern, wie beim "Ulmer Zelt"- einem der größten und längsten Zelt-Festivals in Deutschland mit Musik, Tanz, Comedy und Varieté. Sportlich geht es beim Rudercup auf der Donau oder beim "Einstein-Marathon" zu - in Ulm findet man immer Spaß und Unterhaltung! Die Stadt ist außerdem idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in die Schwäbische Alb! Hier finden Sie passende Hotelunterkünfte für Ihren Aufenthalt.

Anfahrt:
Die Stadt verfügt über eine sehr gute Anbindung ans Umland und zu anderen Städten. Mit der Bahn erreicht man Ulm beispielsweise mit dem ICE von Stuttgart oder München, aber auch über die Fernstrecken von Budapest, Wie, Amsterdam oder Paris.
Mit dem Auto erreicht man Ulm  über die Bundesautobahnen A7 und A8, aber auch über die Bundesstraßen B10, B19, B28, B30 oder B311.
Hinweis: Wer mit dem eigenen PKW nach Ulm einreisen mochte, benötigt eine grüne Feinstaubplakette, anonsten drohen Bußgeld und ein Punkt in Flensburg!
Da die Stadt Ulm direkt am Donauradweg und am Iller- Radweg liegt, ist sie auch für Radfahrer ein interessantes Ziel.

 
Ulmer-PanoramaUlmer Stadtpanorama
 
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07 September 2012

Dresden

Posted in Region Dresden

dresden-skylineEingebettet von den sanften Hügeln der Ausläufer des Erzgebirges und des Lausitzer Berglandes liegt im weiten Elbtal Sachsens Landeshauptstadt Dresden.
Eine erste Besiedlung des Dresdner Raumes gab es bereits in der Steinzeit, aber urkundlich erwähnt wurde Dresden als Stadt erstmalig im Jahre 1206. Das "alte" Dresden lag rechtselbisch und bildet heute paradoxerweise die Dresdner Neustadt. Die Verleihung des Stadtrechts ist Überlieferungen zufolge erst im Dezember 1403 durch Wilhelm I. erfolgt. War die Stadt damals eher noch unbedeutend, entwickelte sie sich fortan zu einer königlich-kürfürstlichen Residenzstadt mit einzigartiger Architektur und Schönheit. Wegen seiner vielfach barocken Architektur, seinen beeindruckenden Kunstsammlungen und der landschaftlich reizvollen Lage im Elbtal wird Dresden auch als "Elbflorenz" bezeichnet.
 

Dresden- Sachsens Oberzentrum

Dresden bildet als politisches und wirtschaftliches Zentrum Sachsens, zusammen mit zehn weiteren Städten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die "Metropolregion Mitteldeutschland".
Die Stadt hat eine bewegende Geschichte aufzuweisen, im 17. Jahrhundert brannte der rechtselbische Teil -die heutige Neustadt- komplett ab und wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten bis Mitte des 18. Jahrhunderts als "Neue königliche Stadt" wieder aufgebaut. Unter der Herrschaft von Friedrich August dem I. - genannt "August der Starke"- blühte die Stadt auf und errang internationale kulturelle Bedeutung. Kronentor-des-ZwingersDresdner Zwinger "Das Kronentor"
Dresden war mehrfach in große und kleine Auseinandersetzungen verwickelt, erobert und teilweise durch Brände zerstört - fand aber immer wieder zu seiner Größe zurück. Es entstanden weltbekannte Bauwerke wie die Dresdner Frauenkirche, die Semperoper, der Dresdner Zwinger oder die Brühlsche Terrasse, welche sich entlang des Elbufers in der Innenstadt erstreckt. Aber auch großzügige Parkanlagen wie der "Große Garten" mit seinem Palais und großräumigen Grünanlagen entstanden.

Dresden- eine der grünsten Großstädte

Mit einem ca. 60%igen Grünanteil in Parks und Waldgebieten wie der Dresdner Heide ist Dresden übrigens eine der grünsten Großstädte Europas. Vier Naturschutzgebite und zwölf Landschaftsschutzgebiete umgeben die Stadt.Grosser-Garten-LuftaufnahmeGroßer Garten in Dresden
Seinen schwersten Schlag in seiner Geschichte musste Dresden zum Ende des 2. Weltkrieges hinnehmen, als in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 weite Teile des Stadtgebietes durch britische und US-amerikanische Bomber schwer beschädigt wurden.
Obwohl in der Zeit des Sozialismus viele Reste der stark zerstörten historischen Bebauung beseitigt worden sind, wurden aber viele historische Monumentalbauten wie das Ständehaus, die Augustusbrücke, die Kreuzkirche, der Zwinger, die Katholische Hofkirche, die Semperoper oder auch das Japanische Palais wieder aufgebaut und originalgetreu rekonstruiert. Selbst die Ruine der Frauenkirche, welche eigentlich als Mahnmal gegen den Krieg und Faschismus dienen sollte, wurde wieder aufgebaut und erstrahlt seit 2004 in alter Schönheit.

 

Weltkulturerbe Dresden

Im Jahre 2004 wurde Dresden der Rang als Weltkulturerbestätte zuerkannt- welcher allerdings im Jahre 2009, aufgrund von Streitigkeiten um den Bau der Waldschlösschenbrücke, wieder verloren ging.

Kulturstadt Dresden

In Dresden ist eine Menge los! Zahlreiche Veranstaltungen kleinen und großen Kalibers ziehen das ganze Jahr über viele Gäste aus dem In- und Ausland an.
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So erwarten im April das bekannte Dresdner Filmfest oder die traditionellen Dresdner Musikfestspiele sein interessiertes Publikum. Das seit 1971 stattfindende "Internationale Dixielandfestival" zieht, als die weltweit bedeutendste Jazz- und Bluesveranstaltung, jedes Jahr im Frühjahr bis zu 500.000 Jazzfans aus der ganzen Welt an.
Im Sommer gibt es u.a. die beliebten "Dresdner Filmnächte", welche mittlerweile an bis zu sechzig Tagen mit Veranstaltungen, Konzerten und Filmvorführungen unter der malerischen Kulisse der Dresdner Altstadt am Elbufer bis zu 150.000 Besucher anziehen.
Ergebisse ihrer Arbeiten stellen Hochschulen und Institute und andere zahlreiche Forschungseinrichtungen zur "Langen Nacht der Wissenschaften" Anfang Juli vor.
In der "Museumssommernacht" wenig später können zahlreiche Museen der Stadt außerhalb der regulären Öffnungszeiten besucht werden.
Zum großen Stadtfest im August ist die ganze Stadt auf den Beinen- es erstreckt sich über die gesamte Innenstadt mit zahlreichen Veranstaltungen für die ganze Familie. Bis an die 500.000 Besucher werden hier jedes Jahr gezählt!
Auch im Herbst gibt es zahlreiche Veranstaltungen. So bieten die "Dresdner Tage" zeitgenössische Musik, das Literaturfestival "Bardinale" Veranstaltungen für Literaturfreunde und das "Festival der Zauberkunst" fasziniert mit vielen erstaunlichen Zaubertricks.
Im Dezember findet der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands statt, der berühmte "Dresdner Striezelmarkt". Dieses seit 1434 stattfindende Ereignis gehört zu den Touristenattraktionen im Dezember. Dresdner-StriezelmarktDresdner StriezelmarktWer Dresden besucht, sollte mehrere Tage einplanen, um die ganzen Sehenswürdigkeiten der Stadt ansatzweise kennenzulernen. TIPP! Wer  einen Besuch des Grünen Gewölbes plant, sollte unbedingt im Vorfeld Karten bestellen.
Dresden ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren in die nahe gelegene Sächsische Schweiz oder das Lausitzer Bergland. Außerdem locken weitere Highlights wie das Schloss Moritzburg, die Albrechtsburg in Meißen, das Schloss Weesenstein sowie der Barockgarten mit Barockschloss in Heidenau-Großsedlitz vor Dresdens Toren. Hier können Sie Ihr Hotel für Ihren Aufenthalt in Dresden buchen.
 
Anfahrt:
Dresden ist mit der Bahn, beispielsweise mit dem ICE, über die Strecken von Leipzig, Berlin, Erfurt oder Nürnberg, Prag, Magdeburg und auch Frankfurt am Main erreichbar. Über die S-Bahnstrecken gelangt man von Leipzig, Chemnitz oder Zwickau in die Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Dresden über die Bundesautobahnen A4 aus Richtung Erfurt bzw. Görlitz, von Berlin aus über die A13 und aus Richtung Leipzig über die A14. Über die A17 reist man aus Richtung Prag an. Die Bundesstraßen B6, die B 97, die B 170, die B 172 und die B 173 führen ebenfalls in die Stadt. Der Flughafen in Dresden Klotzsche verbindet Dresden mit vielen deutschen Großstädten wie Hamburg, Düsseldorf oder München und natürlich das gesamte Ausland.
 
Panorama-DresdenDresdner Skyline am Abend
 
 
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16 Oktober 2012

Düsseldorf

Posted in Düsseldorf

Im Zentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr liegt die nordrhein-westfählische Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Stadt zählt neben Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und München zu den wichtigsten deutschen Wirtschaftszentren. Mittlerweile leben in der Stadt fast 600.000 Menschen - in der wirtschaftsstarken Region um Düsseldorf liegt die Bevölkerungszahl bei ungefähr 11 Millionen Einwohnern. Allerdings kann die Stadt in seiner langen Geschichte nicht immer auf Glanzzeiten zurückblicken.

Zur Geschichte Düsseldorfs

Zeugnisse von ersten Siedlungen von Germanen im Düsseldorfer Raum gehen bis ins Jahr 500 n.Chr. zurück. Die Stadt Düsseldorf selbst ging aus einem kleinen, mit Graben und Stadtmauer gesichertem Ort hervor, welchem im Jahre 1288 das Stadtrecht zugesprochen wurde. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr die Stadt einen wirtschaftlichen, kulturellen und städtebaulichen Aufschwung und wurde kurfürstliche Hauptresidenz. JohanneskircheDie JohanneskircheDoch nach dem siebenjährigen Krieg Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Stadt von den Franzosen und Anfang des 19. Jahrhunderts von den Preußen besetzt. Damit verlor Düsseldorf den Status als Landeshauptstadt. Der Status als preußische Provinzhauptstadt von kleiner politischer Bedeutung tat Düsseldorf als Stadt der Kunst allerdings keinen Abbruch. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts griff die Industrialisierung auch auf Düsseldorf über. Dabei kam ihr die Lage am Rhein zugute, es wurde ein Freihafen gebaut und eine Dampfschifffahrtsgesellschaft gegründet. Erste Messen waren der Grundstein zur Entwicklung als Messestadt. Der Ausbau der Infrastruktur führte zu einer sprunghaften Zunahme der Bevölkerung. Um 1900 lag die Bevölkerungszahl bereits bei über 200.000. Anfang des 20. Jahrhunderts war Düsseldorf eine aufstrebende Industriestadt. Der erste und zweite Weltkrieg im 20. Jahrhundert setzten der Stadt allerdings mächtig zu. Während die Stadt im ersten Weltkrieg sehr viel Bevölkerung verlor, wurde sie im 2. Weltkrieg dazu noch schwer zerstört.

Umgestaltung zur "Verwaltungsstadt"

Nach 1945 begann der Wiederaufbau und Düsseldorf wurde zur Hauptstadt des neuen Bundeslandes Nordrhein-Westfahlens ernannt und somit neues politisches Zentrum. Städtebaulich vollzog sich nun eine Entwicklung, die Düsseldorf zur autofreundlichen Verwaltungsstadt werden ließ. Im Jahre 1965 wurde die Universität Düsseldorf eingeweiht. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden viele weitere kulturelle Einrichtungen wie das neue Schauspielhaus, die neue Tonhalle oder die Neue Messe.Tonhalle-DuesseldorfDie Tonhalle Eingemeindungen von umliegenden Ortschaften ließen die Bevölkerungszahl weiter ansteigen. Der Bau zweier Rheinbrücken, des Medienhafens, der Stadt-U-Bahn, des Rheinufertunnels sowie neuer Geschäfts- und Freizeitviertel trugen zu einer bedeutenden Änderung des Düsseldorfer Stadtbildes bei. Als Resultat erhielt die Stadt im Jahre 2009 von der Bundesregierung den Titel "Ort der Vielfalt". Und Vielfalt erwartet den Besucher Düsseldorfs in jeder Hinsicht. Die Stadt hat so viel Abwechslung zu bieten, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf

Trotz der Zerstörungen im 2. Weltkrieg sind viele historische Bauten aus dem Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert erhalten geblieben oder wurden wieder aufgebaut. Ein typisch gotischer Bau aus dem 11. Jahrhundert ist die Lambertuskirche. Allein im Stadtgebiet befinden sich zahlreiche weitere historische Kirchengebäude wie die Stiftskirche St. Suitbert, die dreischiffige Pfeilerbasilika St. Remigius oder die dreischiffigen Basilika St. Margareta aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt das gotische Lewenhaus. Bemerkenswert ist auch das aus der Renaissance stammende alte Rathaus mit seinen "geschweiften Zwerchgiebeln". Rathaus-duesseldorfAltes RathausAus neuerer Zeit sind das Düsseldorfer Renaissanceschloss oder das im klassizistischem Stil erbaute Ratinger Tor erhalten. Düsseldorfs Stadtsilouette wird aber auch von zahlreichen modernen und postmodernen Gebäuden und Hochhäusern, wie beispielsweise dem Thyssen-Haus am Hofgarten, geprägt. Das höchste Gebäude der Stadt ist der 240 Meter hohe Rheinturm im Düsseldorfer Regierungsviertel.

Gartenstadt Düsseldorf

Düsseldorf ist eine grüne Stadt- nicht umsonst trägt sie den Beinamen "Gartenstadt". Die Ursprünge dafür reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als damit begonnen wurde, Parks und Gärten anzulegen. So entstand in dieser Zeit der erste Volksgarten Deutschlands, der für andere Stadtgärten Deutschlands als Vorbild genommene "Alte Hofgarten". Insgesamt verfügt Düsseldorf über 1200 ha an Grünflächen, wovon sich ca. die Hälfte in angelegten Parks befindet. Am östlichen Stadtrand erstreckt sich der weitläufige Stadtwald. Allein im Stadgebiet befinden sich über 40 Naturdenkmäler und 12 Naturschutzgebiete. Beliebte Ausflugsziele sind auch der Japanische Garten im Nordpark, der Botanische Garten der Universität Düsseldorf oder das Naherholungsgebiet Unterbacher See. Am Unterbacher See finden Groß und Klein zahlreiche Freizeit-und Erholungsmöglichkeiten. Spaß und Unterhaltung bieten aber auch die 3 Freizeitparks der Stadt. Die romantische Düsseldorfer Altstadt lädt den Besucher mit ihren Gassen, Plätzen und der beliebten Rheinuferpromenade mit stilvollen Cafés und Biergärten zum Bummeln, Shoppen und Verweilen ein. Die legendäre Einkaufsstraße Königsalle, mit ihrem Stadtgraben und zahlreichen Bäumen, zählt zu den schönsten Boulevards der Welt. Ob Shopping in exclusiven Einkaufstempeln oder Verweilen auf Bänken, umrahmt von Brunnen, Brücken und Skulpturen- "die Kö" ist ein Muss jedes Düsseldorf-Besuchers.Koenigsallee-duesseldorfDie Königsallee

Düsseldorfs Medienhafen- ein gastronomisches Mekka

Nicht nur ausgefallende Architektur findet man im Medienhafen (Foto oben links anklicken), den Besucher erwartet ebenso ein breites Abgebot an gastronomischen Einrichtungen. Hier im Medienhafen befindet sich auch der Rheinturm, welcher von seiner Aussichtsplattform in 170 Metern Höhe einen fantastischen Ausblick über die Stadt an Düssel und Rhein bietet. Viele Museen und Ausstellungen erwarten den interessierten Besucher mit interessanten Informationen und wertvollen Exponaten und Kostbarkeiten aus Keramik und Porzellan. Ein Highlight ist die berühmte Gemäldesammlung des Kurfürsten Jan Wellem im Kunstpalast, durch welche Düsseldorf schon sehr früh den Ruf als Kunststadt erhielt. Neben vielen Events in den großen Veranstaltungshallen finden zahlreiche Feste wie die Größte Kirmes am Rhein, der Japan-Tag oder die Jazz Rally als regelmäßige Veranstaltungen in Düsseldorf statt. Tauchen Sie ein in das vielfältige Leben dieser Metropole am Rhein- es lohnt sich! 
Hier finden Sie passende Hotels für Ihre Übernachtung.
 
Anfahrt:
Düsseldorf verfügt über eine perfekte Verkehrs- Infrastruktur.
Die Stadt erreicht man bequem mit der Bahn, beispielsweise dem ICE, über die ICE-Fernbahnhöfe Hauptbahnhof und Düsseldorf Flughafen. In der Stadt verkehren S-Bahnen, U-Bahnen und Straßenbahnen.
Mit dem Auto erreicht man die Stadt über folgende Autobahnen: über die A 44 Aachen–Velbert, die A 52 Marl–Essen–Düsseldorf, die A 46 Heinsberg–Hagen, die A 59 vom Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd in Richtung Leverkusen, die A 52 Düsseldorf–Roermond, die A 57 Köln–Nimwegen oder die A 3 Frankfurt/Main Richtung Oberhausen. Die Bundesstraßen B 1, B 7, B 8, B 228 und B 326 führen direkt durch die Stadt.
Über den drittgrößten deutschen internationalen Flüghafen Düsseldorf ist die Stadt mit der ganzen Welt verbunden, er wird von ca. 60 Fluggesellschaften angeflogen.
 
altstadtpanorama-duesseldorfAltstadtpanorama von Düsseldorf
 
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28 August 2012

Koblenz

Posted in Oberes-Mittelrheintal

Eine der ältesten deutschen Städte ist die Stadt Koblenz. Die Stadt liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz, direkt am Zusammenfluss von Rhein und Mosel und bildet das nördliche Tor zur Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal.

Zur Geschichte der Stadt

Koblenz kann eine 2000- jährige Geschichte aufweisen, gekennzeichnet von Kriegen und anderen Auseinandersetzungen. Die erste Besiedlung fand bereits in der Steinzeit statt, später befand sich die Stadt in römischer Hand, wo historische Bauten wie das Kastell Confluentes sowie die ersten Brücken über Rhein und Mosel entstanden.
Später erlangten die Franken die Oberhand. Im weiteren Verlauf wurden unter Herrschaft von Kurfürsten und Erzbischöfen von Trier viele weitere historische Bauten, wie Schlösser, Kirchen und Burgen, errichtet.
Die hoch über der Stadt auf dem Fels Ehrenbreitstein thronende Burg wurde vom 11. Jahrhundert bis ins 18. Jahrhundert hinein zur Festungsanlage ausgebaut. Burg-Ehrenbreitstein1Die Burg Ehrenbreitstein
 
Die romantische Burg Stolzenfels entstand als Zollburg am Rhein im 12. Jahrhundert. Am Zusammenfluss von Rhein und Mosel kann man heute die Statue von Kaiser Wilhelm I. mit seinem Ross besichtigen. Den Namen Deutsches Eck verdankt dieser Ort dem Deutschen Orden. Der preußische Kronprinz Kaiser Wilhelm I., welcher nach mehreren Kriegen die Einigung Deutschlands besiegelte, residierte beispielsweise im feudalen Koblenzer Schloss, welches gegen Ende des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Kurfürst Clemens Wenzeslaus im Stile des französischen Klassizismus errichtet wurde.
Vom Deutschen Eck aus führt heute eine Gondelseilbahn hinauf zur Burg Ehrenbreitstein, von welcher aus man einen fantastischen Blick auf die Stadt und ins Rheintal genießen kann.
In den Auseinandersetzungenden der französischen Revolution wurde Koblenz sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, so fielen das Jagdschloss Schönbornslust, die damalige Festung Ehrenbreitstein und auch Schloss Philippsburg diesen Konflikten zum Opfer. Von Schloss Philippsburg existieren nur noch das Pagenhaus, der Dikasterialbau, der Krummstall und der Marstall.
Die während der französischen Revolution gesprengte Festung Ehrenbreitstein erhielt das heutige Erscheinungsbild in den Jahren zwischen 1817 und 1828 unter preußischer Herrschaft.

Koblenz - von einer zerstörten Stadt zum Unesco-Welterbe

Koblenz blieb auch im 2. Weltrieg nicht verschont, so wurde die Stadt in den Jahren 1944/45 fast zu 90% zerstört. Viele Bereiche der einzigartigen historischen Bebauung gingen für immer verloren. In den Folgejahren begann man mit dem Wiederaufbau und viele Gebäude erstrahlen heute in altem Glanz, sodass Teile der historischen Universitätsstadt seit 2002 zum Unesco-Welterbe zählen.Koblenz-deutsches-eck1Deutsches Eck
In Koblenz herrscht mit seinen über 100.000 Einwohnern ein reger Großstadttrubel, viele Restaurants, Cafes und Bars laden zum Verweilen ein, unzählige Geschäfte in kleiner und großer Form gibt es in den Straßen und Gassen der Innenstadt. Auch kulturell ist in und um Koblenz immer eine Menge los, zum Beispiel gibt es jedes Jahr im August am Rheinufer das Riesenspektakel "Rhein in Flammen" mit seinem spektakulären 20 minütigem Höhenfeuerwerk. Koblenz ist nicht nur selbst einen Besuch wert, sondern auch der ideale Ausgangspunkt, um die einzigartige Kulturlandschaft "Oberes Mittelrheintal" zu entdecken. Hier finden Sie das passende Hotel für Ihren Aufenthalt in Koblenz.
 
Anfahrt:
Mit dem Auto erreicht man Koblenz über die Bundesautobahnen A61 und A48 und die Bundesstraßen B9, B42, B49, B416, B258 und B327.
Mit der Eisenbahn kann man mit dem ICE direkt bis zum Hauptbahnhof Koblenz reisen, aber auch mit der Regionalbahn "trans regeo".
 
Panorama-KoblenzPanorama von Koblenz
 
 
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16 Februar 2013

Köln

Posted in Köln

skyline-koelnKöln, die Stadt am Rhein, ist mit über einer Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die günstige Lage und das gemäßigte Klima mit relativ milden Wintern, hervorgerufen durch die Tallage am Rhein zwischen den Hügeln des Bergischen Landes und der Eifel, waren ideale Voraussetzungen für eine Ansiedlung, was auch die Römer erkannten.

Von "Oppidum Ubiorum" zu Köln

Köln wurde vor 2000 Jahren als Teil des Römischen Reiches unter dem Namen Oppidum Ubiorum gegründet. Im Jahre 50 n. Chr. erfolgte durch die römische Kaiserin Agrippina die Erhebung zur Stadt, welche nun den Namen "Colonia Claudia Ara Agrippinensium" trug. Aus "Colonia" entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der heutige Name Köln. Bereits im Mittelalter entwickelte sich die Stadt am Rhein aufgrund der günstigen geografischen Lage zur größen Stadt Deutschlands, intermationale Handelswege kreuzten die Stadt. Heute ist die Stadt Köln eine Wirtschafts- und Kulturmetropole von internationalem Rang mit einem enzigartigem kulturellen und architektonischem Erbe. Als wichtiger Handelsstandort und Verkehrsknotenpunkt Deutschlands und als Oberzentrum eines Ballungsraums von zwei Millionen Einwohnern ist Köln von überaus großer Bedeutung für die Region und für Deutschland. Die Stadt wird durch den Rhein in zwei eigelsteintorburgEigelsteintorburgHälften geteilt, wobei der linksrheinische Teil als "richtiger Teil Kölns" gilt. Den rechtsrheinischen Teil bezeichnen die Kölner als "schäl Sick", was so viel wie die "falsche Seite der Stadt" bedeutet. Beide Stadthälften werden von insgesamt sieben Brücken, die über den Rhein führen, verbunden. Das Wahrzeichen der Stadt ist natürlich der Kölner Dom, Touristenmagnet Nr.1 in Deutschland. Er prägt die Stadtsilouette der "echten" Stadthälfte und zieht jährlich einige Millionen Besucher in die Stadt am Rhein. Doch nicht nur der Dom ist sehenswert, die Stadt bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten in architektonischer und kultureller Hinsicht. Köln war ab dem Jahre 1180 von einer dicken Stadtmauer umgeben, die im Laufe der Jahrhunderte ständig erweitert werden musste. Die Stadtbefestigung erhielt insgesamt 12 Torbögen, von denen heute nur noch 5 erhalten geblieben sind. Es handelt sich um das Hahnentor, den Bayenturm, die Ulrepforte, die Severinstorburg und die Eigelsteintorburg. Von der gewaltigen Stadtmauer existieren noch drei Teilabschnitte, einmal am Gereonswall, am Karthäuserwall und einer an der Bottmühle.

Kölns Geschichte auf Schritt und Tritt

Wo man auch hingeht, in Köln trifft man auf Schritt und Tritt auf historische Bauwerke oder deren Überreste. In keiner anderen deutschen Stadt findet man beispielsweise auf so viele Kichenbauten auf engstem Raum. Innerhalb des Gebietes der alten Stadtmauer wurden etliche imposante Kirchenbauten errichtet, von denen heute noch zwölf erhalten sind. Allesamt sind große und bedeutende romanische Stifts- und Klosterkirchen. altes-rathaus-koelnAltes Rathaus KölnDas imposante Kölner Rathaus mit seinem spätgotischen Turm stammt aus dem Jahre 1152 und ist Sitz des Stadtrats und des Oberbürgermeisters. Das Rathaus wird von 130 Statuen aus Stein geschmückt. Als lustige Besonderheit besitzt es eine aus Holz geschnitzte Fratze, genannt "Platz-Jabbeck", die zu jedem vollem Stundenschlag der Turmuhr den Betrachtern die Zunge herausstreckt. In der Altstadt erinnern die alten "Stapelhäuser" aus dem 13. Jahrhundert mit ihren engen Gassen an das einstige Leben in der Domstadt. Die Altstadt rund um den Heumarkt und den alten Markt an der ehemaligen Benediktiner-Abtei St. Martin war seit jeher ein Zentrum des Handels, der Kultur und des allgemeinen Lebens. Diese einzigartige Atmosphäre ist noch heute zu spüren. Die Mischung aus alten Häusern mit engen Gassen, einladenden Gasthöfen und Geschäften muss man als Köln-Tourist erlebt haben! Köln ist aber auch eine Stadt mit modernen Bauwerken. So zieht seit dem Beginn des neuen Jahrtausends der Rheinauhafen mit seinen Kranhäusern als Teil der neuen Stadtsilouette die Blicke auf sich. Hier finden verschiedene Veranstaltungen und Märkte, oder auch das Oldtimertreffen statt. Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein, verschiedene Galerien bieten interessante Exponate in wechselnden Ausstellungen.

Kölner Museen

schokoladenmuseumDas SchokoladenmuseumEin besonderes Highlight ist das Schokoladenmuseum, wo sich alles um die Geschichte dieser süßen Leckerei dreht. Es ist das einzige Schokoladenmuseum der Welt. Natürlich kann man hier auch Schokolade aller Art kaufen. Doch auch viele weitere Museen der Stadt Köln locken Besucher aus der ganzen Welt an. Wissenswertes und interessante Exponate aus der Kölner Stadtgeschichte gibt es im Stadtmuseum oder im Römisch-Germanischen Museum zu sehen und zu erfahren. Doch auch das Wallraf-Richartz-Museum mit Kunst vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hinein oder das Museum Ludwig mit moderner Kunst sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Seit 1957 führt eine Seilbahn von einer Rheinseite zur anderen. Von März bis November kann man bei einer Fahrt mit einer der 44 Seilbahngondeln einen einzigartigen Blick über das gesamte Stadtgebiet genießen.rheinseilbahnRheinseilbahn

Parks und Gärten in Köln

botanischer-garten-flora-koelnBotanischer Garten "Flora" KölnAuch Köln besitzt als Großstadt eine große Anzahl an Grünflächen mit dutzenden Parks und Gärten. Zu den Bekanntesten zählen der "Aachener Weiher" mit dem benachbarten Hiroshima-Nagasaki-Park im Zentrum der Stadt. Hier trifft sich alles, was "in" ist. Ob Szenegänger, Sportler oder verliebte Pärchen, hier ist immer was los. Im Beethovenpark treffen sich bevorzugt "Herrchen und Frauchen" mit ihren Vierbeinern für ausgedehnte Spaziergänge. Hier kann man aber auch einfach nur relaxen, Rad fahren oder Grillen. Die "Grüne Lunge Kölns" ist der 100 jährige Blücherpark im Norden der Stadt. Dem Lärm der Stadt entfliehen und die Natur genießen ist das Konzept dieser großen Grünanlage. Wie es sich für eine Großstadt gehört, verfügt Köln auch über einen Tierpark. Der Kölner Zoo ist die Heimat von etwa 700 Tierarten. Besondere Attraktion hier ist der Elefantenpark, der im Jahre 2005 eröffnet wurde. Gleich neben dem Tierpark kann man in der "Flora", Kölns Botanischen Garten, über 10.000 exotischen Pflanzenarten bewundern. In den schön gestalteten Parkanlagen, die zum Flanieren einladen, befindet sich die erste Palmemallee Deutschlands.

Veranstaltungen in Köln

koelner-karnevalKölner Karnaval
Wie es sich für eine "Hochburg" des Karnevals gehört, sind natürlich die Karnevalsveranstaltungen ab dem 11.11. bis in den Februar hinein die größten Veranstaltungen der Stadt. In der Karnevalswoche im Februar herrscht in "Kölle" Ausnahmezustand. Zahlreiche bunte Veranstaltungen und Umzüge locken jährlich bis zu zwei Millionen Gäste nach Köln. Im Sommer gibts die "Kölner Lichter". Dieses Feuerwerksspektakel lässt im Juli den Rhein erstrahlen. Neben der "Cologne Pride", Deutschlands größte Lesben-und Schwulenparade, gibt es zahlreiche Musikveranstaltungen wie die MusikTriennale Köln, oder auch das fünftägige Literaturfestival Lit.Cologne. Die größten Jahrmärkte der Stadt sind die Frühjahrs- und Herbstkirmes, welche am Deutzer Rheinufer stattfinden. Das bunte Köln ist nicht an einem Tag zu entdecken. Planen Sie mehrere Tage für Ihren Besuch der Stadt ein! Eine Auswahl an guten Hotels für Ihren Aufenthalt in Köln finden Sie hier.
 
Anfahrt:
Köln verfügt über ein dichtes und ausgesprochen gut ausgebautes Straßen- und Schienennetz.
Der Kölner Hauptbahnhof ist eine wichtige Drehscheibe Westdeutschlands. Von hier verkehren viele nationale und internationale Bahnstrecken und verbinden Köln beispielsweise mit Aachen, Opladen in den Niederlanden, dem Ruhrgebiet, Bonn, Koblenz oder mit Frankfurt am Main. Das dichte Straßennetz in und um Köln besteht aus großen Fernverkehrsstraßen wie der Autobahnen A1, A3 und A4, die den Kölner Ring bilden. Die Autobahn A59 verbindet Köln mit dem im Süden liegenden Flughafen Köln/Bonn. Die Autobahn A57 führt direkt in die Stadtmitte Kölns.
Der Flughafen Köln/Bonn ist der 6. größte deutsche Flughafen und verbindet die Region um Köln mit der ganzen Welt.
 
koeln-panoramaPanoramablick auf Köln
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21 August 2012

Leipzig

Posted in Region Leipzig

Die kreisfreie Großstadt Leipzig liegt im Nordwesten Sachsens. Als größte Stadt dieses Bundeslandes und als alte Messestadt stellt Leipzig ein bedeutendes Wirtschafts-, Kultur- und Verkehrszentrum Sachsens und Deutschlands dar.
Durch die Stadt fließen drei Flüsse, die Weiße Elster, die Pleiße und die Parthe, welche sich im Stadtgebiet mehrfach verzweigen. Um die Flusslandschaft herum befinden sich große Auwälder. Leider wurden aufgrund von Braunkohleabbau südlich von Leipzig viele Teile dieser Auwälder zerstört, aber im Zuge des Aufbaus des Leipziger Neuseenlandes teilweise schon wieder rekultiviert.

Zur Geschichte Leipzigs

Der Stadt Leipzig wurde bereits im Jahre 1165 das Stadtrecht verliehen, seitdem entwickelte sie sich kontinuierlich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt Mitteleuropas. Als historisches Zentrum des Buchdrucks und des Buchhandels ist der Leipziger Buchverlag weltbekannt. Weiterhin befinden sich eine der ältesten Universitäten und die ältesten Hochschulen Deutschlands hier. Ihr kulturelles Wirken hatten die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, das Leipziger Gewandhausorchester und der Thomanerchor genießen Weltruf.

Leipzigs Nikolaikirche - Symbol für die friedliche Revolution

Aus Leipzig kamen aufgrund der in der Wendezeit hier durchgeführten Montagsdemonstrationen wichtige Impulse für den Sturz der DDR-Diktatur. Die Leipziger Nikolaikirche ist dabei ein wichtiges Symbol geworden. Nikolaikirche-LeipzigNikolaikirche

Messestadt Leipzig

Die Stadt gilt seit vielen Jahrzehnten als wichtiger Messestandort für den nationalen und internationalen Handel in Europa. Deshalb wurde im Jahre 1996 ein neues Messezentrum eröffnet, wo jährlich viele bedeutende Messen, wie die Leipziger Buchmesse und die Auto Mobil International, stattfinden. Die mittlerweile nach Köln verlegte "Games Convention" wurde in Leipzig gegründet und hier etabliert.

Historische Altstadt mit "Auerbachs Keller"

Auch städtebaulich hat Leipzig eine Menge an Higlights zu bieten, so besitzt die Stadt eine große Anzahl an einer inzwischen liebevoll restaurierten historischen Bebauung aus der Gründerzeit und der Zeit der Weimarer Republik. Leipzigs Stadtkern ist ein wahres Schmuckstück mit zahlreichen historischen Objekten wie zum Beispiel der Mädlerpassage oder Barthels Hof. Auerbachs Keller, die bekannteste und zweitälteste Gaststätte Leipzigs, war schon im 16. Jahrhundert ein beliebtes Weinlokal. Weltweite Berühmtheit erlangte das Lokal durch Johann Wolfgang von Goethe, der während seiner Studienzeit von 1765–1768 oft hier verweilte. Ihm zu Ehren wurde die Goethe-Statue aufgestellt.Goethe-Statue-LeipzigGoethe Statue

Leipzigs Kulturszene

Auf Grund einer sehr vielseitigen Auswahl an Restaurants und Kneipen bietet die Stadt ein reges Kultur- und Nachtleben. In den Sommermonaten kann man im Barfußgässchen ein einzigartiges italienisches Flair mitten in Leipzig erleben.
In und um die Stadt gibt es vergleichsweise viele und schön gestaltete Parks und Gärten, in denen man spazieren oder einfach die Seele baumeln lassen kann, wie zum Beispiel im Johannapark.
Die gut ausgebaute touristische Infrastruktur Leipzigs zieht alljährlich über zwei Millionen Touristen in die Stadt. Leipzig ist einen Besuch wert, den Sie sich auf keinen fall entgehen lassen sollten. Zudem ist sie ein idealer Startpunkt ins Naherholungsgebiet Leipziger Neuseenland.
Passende Hotels für Ihren Aufenthalt in Leipzig finden Sie hier.
Anfahrt:
Leipzig besitzt einen Großflughafen (Halle-Leipzig) und wird von vielen nationalen und internationalen Linien angeflogen. Per Bahn erreicht man die Stadt aus allen Regionen Deutschlands, der restaurierte und als Einkaufstempel mutierte Hauptbahnhof liegt mitten in der Stadt.
Mit dem Auto erreicht man Leipzig von Westen und Osten über die Bundesautobahn A 14, von Norden über die A 9 und von Süden über die A9 und die A 38. Die A72 aus Richtung Chemnitz befindet sich noch im Ausbau, ist aber zu großen Teilen bereits fertiggestellt. Zahlreiche Bundesstraßen führen in die Stadt, so die B 2, die B 6, die B 87, die B 181 sowie die B 186.
Leipzig-panoramaLeipzig Panorama
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24 August 2012

Lüneburg

Posted in Lüneburger Heide

 
Die Hansestadt Lüneburg liegt etwa 50 km südlich von Hamburg in der Lüneburger Heide. Sie ist Universitätsstadt und Kreisstadt des Landkreises Lüneburg. Lüneburg hat eine über 1000-jährige Geschichte, urkundlich erstmalig erwähnt wurde sie bereits im Jahre 956.
Die Stadt verfügt über große Salzlagerstätten und war lange Zeit der Salzlieferant Nummer eins, der als Monopolist den gesamten norddeutschen Raum versorgte.
Der historische Stadtkern, der in den Weltkriegen kaum zerstört wurde, ist ein Schatz für jeden Historiker. Er zeugt mit seinen faszinierenden gotischen Backsteinfassaden vom einstigen Reichtum der Stadt. Bei Restaurierungsarbeiten im letzten Jahrhundert wurden mittelalterliche Töpferstuben, historische Sickergruben und wunderschöne Deckengemälde wiederentdeckt, welche vom vielfältigen leben in früheren Zeiten berichten.
Die Stadtkirchen St. Johannis am Sande, St. Michaelis und St. Nikolai sind besondere historische Baudenkmäler des frühen Mittelalters.
Durch den Salzabbau unter dem Stadtgebiet kam es allerdings zu Bodensenkungen, wodurch einige historische Gebäude beschädigt und abgerissen werden mussten.Rathaus-lueneburg1Historisches Rathaus
Das Prunkstück der Stadt ist das historische Lüneburger Rathaus, welches zu den herausragendsten Baudenkmälern zählt und als größtes Rathaus in ganz Norddeutschland gilt.
Weitere historisch wertvolle Bauten sind das Glockenhaus am Glockenhof sowie die alte Ratsapotheke. Ebenso erwähnenswert ist die barocke Fassade des alten Kaufhauses, der Rest wurde allerdings bei einem Brand zerstört und durch einen Neubau ersetzt, der heute als Hotel dient.
Für das leibliche Wohl  sorgt das dichteste Kneipennetz in ganz Deutschland, woran die Universität Lüneburg mit seinen vielen Studenten sicher keinen geringen Anteil hat. Außerdem kann man in vielen Läden und schicken Boutiquen ja nach Geschmack und Geldbeutel shoppen oder sich einfach nur in einem der vielen Lokale, umgeben von einer fantastischen Atmosphäre, kulinarisch verwöhnen lassen. Eine Spezialität der Region um Lüneburg ist zum Beispiel der leckere Heidschnuckenbraten. Stintmarkt-lueneburgDer Stintmarkt       Bei schönem Wetter kann man im wunderschönen Kurpark, welcher im englischen Stil angelegt wurde, entspannen und den Alltag vergessen. In der angrenzenden Lüneburger Salztherme, in der heute noch die Sole sprudelt, kann man die wohltuende solehaltige Luft atmen.
Das ganze Jahr über finden zahlreiche Veranstaltungen, wie das Lüneburger Stadtfest im Juni oder im September das Oktoberfest auf den Sülzwiesen, statt. Obwohl Lüneburg schon als einzigartiges Freiluftmuseum gilt, verfügt die Stadt über viele Museen, in denen man sich über die Geschichte der Stadt und der Region informieren kann. Ein besonderes Highlight ist der historische Weihnachtsmarkt in der Altstadt.
Ein passendes Hotel für Ihren Aufenthalt in Lüneburg finden Sie hier.
 
 
 
 
 
Anfahrt:
Lüneburg ist nur ca. 30 Bahnminuten von Hamburg entfernt und verkehrstechnisch leicht erreichbar. Der Lüneburger Bahnhof liegt zentral und ist direkt mit Hannover und Hamburg verbunden.
Mit dem PKW erreicht man die Stadt über die Bundesautobahn A 39 und die Bundesstraßen B 4, B 209 und die B 216.
 
 Alter-Hafen-Lueneburg-Panorama
 
 
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